Blade II (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von CSzockerNoob
The Daywalker are Back !!! Now!!! Blade 2
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
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Eigentlich wollte ich gar nicht in diesen Film, als ich hörte, dass die Freigabe erst ab 18 Jahre sein sollte. Nun gut, ich bin bald 20, sollte also kein Hindernis für mich sein. Aber ich mag Metzelfilme nicht, aber genau als einen solchen stellte ich mir Blade II vor. Wieso sonst sollte man die Altersbegrenzung so hoch setzten und ganz ahnungslos in Bezug auf Blade war ich nun auch nicht, auch wenn ich den ersten Teil nicht gesehen habe oder nur in Auszügen.
Aber was tut man nicht alles für seinen Bruder, der die 18 noch nicht ganz erreicht hat...:)
Inhalt
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Blade, auch Daywalker genannt, ist halb Mensch, halb Vampir, wobei er bis auf den Blutdurst keine der vampirischen Schwächen aufweist – Silber und Knoblauch sind seine Waffen gegen seine Feinde die Vampire. Whistler ist eine Art Vaterfigur für Blade, hat ihm geholfen, gegen den Blutdurst anzukämpfen und die Waffen für die Jagd ausgetüfftelt. Jedoch wurde er ca. 2 Jahre zuvor von einem Vampir gebissen und lebte seitdem bei ihnen.
So beginnt der Streifen damit, dass Blade seinen ehemaligen Freund befreit und ihm ein Gegengift gibt, worauf Whistler wieder zum Menschen wird, doch mit dem neuen Waffentüftler an Blades Seite möchte er sich nicht so recht verstehen...
Außerdem dringen 2 Vampire in Blades Quartier ein. Nach einem heißen Gefecht bieten sie ihm einen Pakt an, denn man hat einen gemeinsamen Feind: Eine neue Vampirsorte – den Reapers, die sich auch von Vampiren ernähren. Als Anführer des Blood Packs, einer Spezialtruppe, die ursprünglich für die Vernichtung Blades gedacht war, soll er nun mit ihnen gegen diese Monster kämpfen, deren einzige Schwäche das Licht ist und die darüber hinaus ein besonders ausgeprägtes Bissorgan besitzen...
Natürlich ist sich Blade bewusst, dass das Blood Pack die erst beste Gelegenheit nutzen wird ihn umzulegen und das wird auch bald der Zuschauer merken, wenn sich die Frage stellt, wer eigentlich FÜR Blade kämpft...
Kritik
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Das soll eine gute Sequel sein?
Zumindest war das Wesley Snipes Kriterium für die Entscheidung, ob er auch im 2. Teil den coolen Blade mimen möchte und da wir ja nu alle wissen, dass er mitspielt, muss er eben zu genau diesem Schluss gekommen sein.
Da frage ich mich nur, wenn der Teil gut, war, wie schlecht muss dann der erste gewesen sein? Blade II ist nämlich in vielerlei Hinsicht nicht besonders sehenswert.
Fangen wir doch mal mit der äußerst logischen und anspruchsvollen Story an...man beachte die Ironie! Für diejenigen unter Euch, die diese Kritik wirklich lesen und den Film wider meines Rates doch noch sehen wollen, sollte diesen Teil überlesen, da ich hier so ziemlich alles verrate, obwohl man kaum was verraten kann, denn gerade für Kinogänger, die sich in diesem Genre heimisch fühlen, werden wohl doch schon vorher wissen, was passiert. Ganz im Gegensatz zu mir, einer passionierten Angel- und Buffy-Guckerin, die noch an das Gute in Vampiren glaubt...:)
Also wie schon angedeutet, anspruchsvoll ist diese Story wirklich nicht, dafür aber umso unlogischer. Das fängt schon bei den beiden Vampiren an, die bei Blade eindringen, um ihm eine Zusammenarbeit anzubieten. Also ich würde nicht heimlich einbrechen, sondern von vorneherein meine friedlichen Absichten klar machen, aber nein! Unsere Vampire aktivieren das Alarmsystem und liefern sich einen harten Fight, hören plötzlich auf und fangen an zu plaudern – sicher! Wäre ja auch langweilig, nicht erst mal sein Leben aufs Spiel zu setzen...
Dann kommt später raus, dass Nyssa, die eine Vampirin vom Anfang, die Tochter vom ersten Original-Vampir der Reapers ist. Aha! Haben die weiblichen Exemplare also ein Schönheitsgen oder wie? Normalerweise sehen diese Typen nämlich echt hässlich aus, total geäderte Haut – blau durchzogen. Dazu so eine hässliche ‚Narbe’ am Kinn, die eigentlich nur eine Schließstelle darstellt, denn diese Art kann den Kiefer seitlich spalten und dann so einen hübschen Saugnapf ausfahren, über den sie die anderen infizieren, die dann genauso werden – noch so ein Vorzug der Reapers. Komisch nur, dass Nyssa keines dieser Merkmale aufweist, ja oder die sind bei der Vererbung rezessiv... *lach*
Ja und dann dieser neue Tüftler, der arbeitet ja in Wirklichkeit für die Vampire, die, wie sollte es anders sein, die neue Spezies selbst kreiert hat...man will die Vollkommenheit erreichen und wie Blade irgendwann auch mal im Sonnenlicht spazieren gehen. Dieser Tüftler verrät den anderen, dass die genetisch aufpolierten Vampire mit Sonnenlicht getötet werden können. Wieso? Der Oberboss hätte ohne Skrupel alle Vampire, einschließlich seiner Kinder geopfert, wieso nicht auch das Blood Pack? Aber das Beste kommt ja noch. Blade hat natürlich vom Verräter in den eigenen Reihen gewusst – super! Was überzeugenderes ist den Machern wohl nicht eingefallen.
Ach da fällt mir noch so’n Ding ein. Also bei den Waffen fallen den Typen ja so allerhand ein, so zum Beispiel eine kleine Kugel, die Sonnelicht bündeln kann, wo keins ist und die nähere Umgebung in gleißendes Licht taucht, was natürlich nicht so gut ist, für die Vampirchen. Nun will ich daran nicht meckern, was sollte man dann zu Star Wars sagen, aber wenn die schon so was tolles entwickeln, warum sind die nicht im Stande Kleidung herzustellen, die die Vampire vor Sonnenlicht schützt, denn Blade will tagsüber jagen!!!???
Nun hab ich genug auf der Logik rumgehackt, kommen wir doch mal zu nächsten Punkt: die Special Effects. Zufällig hab ich vor kurzem ein Kino-Special gesehen, bei dem so ein Typ meinte, dass es möglich sei, alles am Computer zu animieren, dass es total echt aussieht, wenn man nur das nötige Kleingeld hat. Das ist den Blade-Machern anscheinend ausgegangen, denn wie die Vampire so verbrennen oder zerfallen, das war nicht so wirklich ersichtlich, sieht aus, wie in einem vormittelalterlichen Computerspiel! Da ist ja Buffy-Creater Joss Whedons Methode 1000x spektakulärer und vor allem überzeugender.
Vielleicht hätte man das Geld bei Snipes Gage sparen sollen. Damit mich keiner falsch versteht, ich finde nicht, dass er schlecht gespielt hat, ich meine nur, dass die Figur Blade nicht wirklich anspruchsvoll ist. So ein bisschen cool durch die Gegend gucken, ist ja wirklich keine Herausforderung und bei den Kampfszenen weiß der Zuschauer noch nicht mal, ob da nicht ein Double am Werk war und was der Computer gemacht hat ist nun wirklich nicht zu übersehen. Da bleibt nicht viel übrig für die Schauspielerei. Aber wahrscheinlich dachten sich die berechnenden Strategen im Hintergrund, ein fehlender Wesley wäre verlustreicher, als misslungene Animationen, über die ich mich erst ärgern kann, wenn ich im Kino sitze und die Karte schon bezahlt habe. Und 7,30 € ist meiner Meinung nach kein Pappenstil...
Dann war da ja noch so eine gelungene Szene zu Anfang...damit wollte man wohl die Splatterfans befriedigen, was aber nach hinten losgegangen sein dürfte. Da beißt der Reaper einem einmal in den Hals und schon ist die gesamte Längsbreite der Wand im Hintergrund mit Blut bespritzt. Also ich weiß nicht, dass hat eher zu ungewolltem Gelächter geführt bei meinen Begleitern. Mit diesen hatte ich auch einige Experten dabei, die sogar Teile der Kampfszenen wiedererkannten...so zum Beispiel als Blade einen Vampir von unten der Länge nach durchtrennt und dann wieder diese lächerliche Animation!
Gerade bei solchen Szenen konnte ich mich nicht gegen den Eindruck wehren, dass ein Hauptaugenmerk auf den Ekelfaktor gelegt wurde. Die gerade genannten Szenen waren nämlich nicht die einzigen, besonders wenn diese neue Spezies ihre Kiefer präsentiert, kann einem glatt schlecht werden, als wenn man in einen Riesenoktopus reinguckt – widerlich!
Nun hab ich den Film so auseinandergenommen, dass sich einige bestimmt schon wundern, wo denn der zweite Stern herkommt. Man mag es kaum glauben, aber ich fand nicht alles schlecht. Die Kampfszenen fand ich echt cool. Mal wieder Matrix-Elemente, aber die sind wenigstens gut gemacht. Jedenfalls sind die Choreographien hier echt klasse. Variantenreich, schnell, spektakulär.
Einen nicht unerheblichen Anteil an dieser starken Optik hat die Kamera, die teilweise geführt ist, wie in Play Station Spiel à la Tekken. Leider war’s das auch schon mit den positiven Aspekten und wenn ich ehrlich bin, glaube ich sogar, dass die Macher selbst um die schlechte Story wussten, denn gut gekämpft wird oft, zu oft, wenn ich an den Anfang und die beiden Eindringlingen denke, die doch eigentlich eine Zusammenarbeit herstellen wollten und sich statt dessen erst mal durch die Halle jagen und kräftig die Schwerter schwingen...
Kurz notiert:
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Ein rasanter Film mit super Kampfszenen und guter Kameraführung, jedoch können diese nicht die furchtbar schlechte, vorhersehbare und unlogische Story überdecken und schon gar nicht die miesen Animationen, die einem alten Computerspiel entsprungen sein könnten.
Und trotzdem wird der Film wahrscheinlich ein Hit, denn Blade I wird nicht viel anders gewesen sein und war ein Kassenschlager.
25 Bewertungen, 5 Kommentare
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13.04.2007, 13:39 Uhr von maailma
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich..!!
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27.05.2002, 12:56 Uhr von Papaschlumpf_16
Bewertung: sehr hilfreich-also ich finde den Film gut, und wo die beiden Vampire einbrechen und mit Blade kämpfen, wollten sie nur seine Stärke testen, denschließlich wurden die zwei dazu ausgeildet ihn zu töten und warum sollte man die gelegenheit nicht nutze
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22.05.2002, 18:04 Uhr von LaMagra
Bewertung: sehr hilfreichsehr witzig geschriebener Bericht finde ich :) so schön kritisch :)
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19.05.2002, 16:12 Uhr von McBommels
Bewertung: sehr hilfreichsehr guter Artikel!! - Sieh dir bitte auch mal meine an ! Gruss McBommels
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19.05.2002, 14:59 Uhr von Geile_Natter
Bewertung: sehr hilfreichcoller Bericht
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