Blade II (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von screenboy
Geburt einer neuen Spezies !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dass Fortsetzungen von erfolgreichen Filmen auch besser sein können als das Original, davon konnte ich mich während meines USA-Urlaubs bei einem Besuch von "Blade 2" überzeugen. Von dem ersten Teil dieser auf einer Comic-Serie basierenden Vampir-Saga war ich seinerzeit nicht sonderlich angetan. Umso überraschter war ich über die Qualität des Sequels.
Der Inhalt:
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Wesley Snipes spielt erneut Blade, den "Daywalker", eine Mischung aus Mensch und Vampir, der sich jedoch mehr den Menschen zugehörig fühlt und sich zum Ziel gesetzt hat, die Vampire dieser Welt auszulöschen. Er kann dabei auch wieder auf die Hilfe seines Partners Whistler (gespielt von Kris Kristofferson) setzen, der das Finale des ersten Films eigentlich nicht überlebt hatte, aber nach einer Rettungsaktion seines Vampirfreunds diesem wieder tatkräftig zur Seite steht.
In der Vampir-Hochburg Prag erwarten Blade nicht nur seine alten Feinde, sondern etwas viel Schlimmeres, nämlich eine vollkommen neue Gattung von Vampir. Diese neue Spezies, die sogenannten "Reaper", hat es nicht nur auf Menschen, sondern in erster Linie auf Vampire abgesehen. Die Reaper sind schneller und kräftiger als herkömmliche Vampire und breiten sich rasend schnell aus.
Aus Angst um den Erhalt seiner Rasse wendet sich deshalb das Oberhaupt der gewöhnlichen Blutsauer an den Erzfeind Blade und bittet ihn, die Vampire im Kampf gegen die Reaper zu unterstützen. Blade zweifelt zunächst, ob er das Friedens- und Kampfangebot annehmen soll, da die Reaper ja eigentlich seine Arbeit (nämlich das Auslöschen von Vampiren) erledigen. Warum also sollte er sich an ihrer Vernichtung beteiligen ? Die Vampire überzeugen ihn aber schließlich mit dem Argument, dass, nachdem die Reaper erst einmal alle Vampire ausgelöscht hätten, sie sich den Menschen annehmen würden, bis schließlich die Welt nur noch von Reapern bevölkert sei.
Blade wird eine Vampir-Söldner-Truppe zur Verfügung gestellt, die eigentlich nur zu dem Zweck ausgebildet wurde, ihn zu vernichten. Nun aber (nach anfänglichen Schwierigkeiten und Reibereien) kämpfen diese furchtlosen Blutsauger an seiner Seite. Unter den Elite-Kämpfern auch der Vampir Reinhart (gespielt von Ron Perlman, der uns aus "Alien - Resurrection" und "Kronos" bekannt ist) sowie die Vampirin Nyssa, zu der Blade sich geistig und körperlich hingezogen fühlt und in die er sich im Laufe des Films sogar verliebt.
Das vorrangige Ziel der Kämpfer-Truppe ist es, Nomak (Anführer der Reaper und Erster seiner Art) ausfindig und unschädlich zu machen, da mit seinem Tod auch der Rest der Brut nicht überlebensfähig wäre. Dieses Unterfangen stellt sich aber als sehr schwierig dar, da die Reaper weder mit Knoblauch noch mit Silber zu töten sind. Einzig und allein Sonnenlicht kann sie zur Strecke bringen sowie allzu langer Blutentzug.
Der Film und die Umsetzung:
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"Blade 2" präsentiert sich als Non-Stop Action-Spektakel, in dem aber auch die Horror-Elemente nicht zu kurz kommen. Glücklicherweise wurde diesmal mit dem Mexikaner Guillermo Del Toro ein im Horror-Genre sehr erfahrener Regisseur ausgewählt. Del Toro ist bekannt geworden mit dem Vampir-Film "Kronos" und hatte mit "Mimic" sein Hollywood-Debüt abgegeben.
Wie im ersten Teil wird auch in "Blade 2" großer Wert auf die Kampfelemente in Martial-Arts-Manier gelegt, Wesley Snipes ringt mit Schwert, Lichtbomben und Silberkugeln in schnell-geschnittenen Bildern und untermalt von einem technolastigen und hämmernden Soundtrack die Untoten nieder und macht selbst in ausweglosen Situationen immer eine gute Figur.
Die neue Rasse von Vampiren stellt sich dar als Mischung aus Klaus Kinski`s "Nosferatu" und dem "Predator". Das Make-Up und die Creature-Effekte sind dabei überdurschnittlich gut ausgefallen. Die neuen Kreaturen sind viel erschreckender und blutrünstiger als ihre Vorgänger; wenn sie in den dunklen Gewölben unter der Stadt Prag umherschleichen, überkommt den Zuschauer schon ein beklemmendes Gefühl.
Wie im ersten Teil gibt es also reichlich Action und Blut und leider auch zu gelb-glühendem Staub zerfallende Vampire. Dieses förmliche Explodieren der Untoten fand ich schon im 1. Teil viel zu bunt, kitschig und übertrieben. Viel schöner wäre es doch wenn sie (wie einst Christopher Lee) schön langsam und leidend zerfallen würden, aber das paßt wohl nicht zum Comic-Charakter des Films.
Im Gegensatz zum 1. Teil gibt es diesmal wenige humorvolle Elemente im Film, es geht diesmal viel düsterer, ernster und gruseliger zu. Das ist meiner Meinung nach auch richtig so, denn in einem Horrorfilm möchte nicht mit Humor, sondern mit Adrenalin vollgepumpt werden. Lachen kann ich auch woanders.
Die Schaupieler-Leistungen sind solide, aber hierauf kommt es bei einem Film wie "Blade" ja auch nur in der Nebensache an.
Fazit:
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Guillermo Del Toro ist das Kunststück gelungen, ein Sequel zu drehen, dass in jeder Hinsicht wesentlich besser als der Vorgänger ist. Ich empfinde es als sehr positiv, dass die Produzenten nicht nur auf das schnelle Geld geschaut haben und nach dem damaligen Überraschungserfolg von "Blade" eine schnelle, den Vorgänger einfach kopierende Fortsetzung hinterhergeschoben haben. Scheinbar haben sie sich Zeit genommen und Mühe gegeben, die Geschichte logisch weiterzuerzählen und auch neue Komponenten einzubringen sowie Blade`s Charakter weiter zu ergründen.
Der Mix aus Horror ? und Action-Film trifft sicherlich nicht jedermanns Geschmack, ich kann "Blade 2" aber jedem empfehlen, der nichts gegen eine Mischung dieser beiden Genres hat. Der Film ist in jedem Falle besser als der vergleichbare "Resident Evil".
Diese Meinung habe ich auch bei dooyoo eingestellt !
Der Inhalt:
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Wesley Snipes spielt erneut Blade, den "Daywalker", eine Mischung aus Mensch und Vampir, der sich jedoch mehr den Menschen zugehörig fühlt und sich zum Ziel gesetzt hat, die Vampire dieser Welt auszulöschen. Er kann dabei auch wieder auf die Hilfe seines Partners Whistler (gespielt von Kris Kristofferson) setzen, der das Finale des ersten Films eigentlich nicht überlebt hatte, aber nach einer Rettungsaktion seines Vampirfreunds diesem wieder tatkräftig zur Seite steht.
In der Vampir-Hochburg Prag erwarten Blade nicht nur seine alten Feinde, sondern etwas viel Schlimmeres, nämlich eine vollkommen neue Gattung von Vampir. Diese neue Spezies, die sogenannten "Reaper", hat es nicht nur auf Menschen, sondern in erster Linie auf Vampire abgesehen. Die Reaper sind schneller und kräftiger als herkömmliche Vampire und breiten sich rasend schnell aus.
Aus Angst um den Erhalt seiner Rasse wendet sich deshalb das Oberhaupt der gewöhnlichen Blutsauer an den Erzfeind Blade und bittet ihn, die Vampire im Kampf gegen die Reaper zu unterstützen. Blade zweifelt zunächst, ob er das Friedens- und Kampfangebot annehmen soll, da die Reaper ja eigentlich seine Arbeit (nämlich das Auslöschen von Vampiren) erledigen. Warum also sollte er sich an ihrer Vernichtung beteiligen ? Die Vampire überzeugen ihn aber schließlich mit dem Argument, dass, nachdem die Reaper erst einmal alle Vampire ausgelöscht hätten, sie sich den Menschen annehmen würden, bis schließlich die Welt nur noch von Reapern bevölkert sei.
Blade wird eine Vampir-Söldner-Truppe zur Verfügung gestellt, die eigentlich nur zu dem Zweck ausgebildet wurde, ihn zu vernichten. Nun aber (nach anfänglichen Schwierigkeiten und Reibereien) kämpfen diese furchtlosen Blutsauger an seiner Seite. Unter den Elite-Kämpfern auch der Vampir Reinhart (gespielt von Ron Perlman, der uns aus "Alien - Resurrection" und "Kronos" bekannt ist) sowie die Vampirin Nyssa, zu der Blade sich geistig und körperlich hingezogen fühlt und in die er sich im Laufe des Films sogar verliebt.
Das vorrangige Ziel der Kämpfer-Truppe ist es, Nomak (Anführer der Reaper und Erster seiner Art) ausfindig und unschädlich zu machen, da mit seinem Tod auch der Rest der Brut nicht überlebensfähig wäre. Dieses Unterfangen stellt sich aber als sehr schwierig dar, da die Reaper weder mit Knoblauch noch mit Silber zu töten sind. Einzig und allein Sonnenlicht kann sie zur Strecke bringen sowie allzu langer Blutentzug.
Der Film und die Umsetzung:
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"Blade 2" präsentiert sich als Non-Stop Action-Spektakel, in dem aber auch die Horror-Elemente nicht zu kurz kommen. Glücklicherweise wurde diesmal mit dem Mexikaner Guillermo Del Toro ein im Horror-Genre sehr erfahrener Regisseur ausgewählt. Del Toro ist bekannt geworden mit dem Vampir-Film "Kronos" und hatte mit "Mimic" sein Hollywood-Debüt abgegeben.
Wie im ersten Teil wird auch in "Blade 2" großer Wert auf die Kampfelemente in Martial-Arts-Manier gelegt, Wesley Snipes ringt mit Schwert, Lichtbomben und Silberkugeln in schnell-geschnittenen Bildern und untermalt von einem technolastigen und hämmernden Soundtrack die Untoten nieder und macht selbst in ausweglosen Situationen immer eine gute Figur.
Die neue Rasse von Vampiren stellt sich dar als Mischung aus Klaus Kinski`s "Nosferatu" und dem "Predator". Das Make-Up und die Creature-Effekte sind dabei überdurschnittlich gut ausgefallen. Die neuen Kreaturen sind viel erschreckender und blutrünstiger als ihre Vorgänger; wenn sie in den dunklen Gewölben unter der Stadt Prag umherschleichen, überkommt den Zuschauer schon ein beklemmendes Gefühl.
Wie im ersten Teil gibt es also reichlich Action und Blut und leider auch zu gelb-glühendem Staub zerfallende Vampire. Dieses förmliche Explodieren der Untoten fand ich schon im 1. Teil viel zu bunt, kitschig und übertrieben. Viel schöner wäre es doch wenn sie (wie einst Christopher Lee) schön langsam und leidend zerfallen würden, aber das paßt wohl nicht zum Comic-Charakter des Films.
Im Gegensatz zum 1. Teil gibt es diesmal wenige humorvolle Elemente im Film, es geht diesmal viel düsterer, ernster und gruseliger zu. Das ist meiner Meinung nach auch richtig so, denn in einem Horrorfilm möchte nicht mit Humor, sondern mit Adrenalin vollgepumpt werden. Lachen kann ich auch woanders.
Die Schaupieler-Leistungen sind solide, aber hierauf kommt es bei einem Film wie "Blade" ja auch nur in der Nebensache an.
Fazit:
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Guillermo Del Toro ist das Kunststück gelungen, ein Sequel zu drehen, dass in jeder Hinsicht wesentlich besser als der Vorgänger ist. Ich empfinde es als sehr positiv, dass die Produzenten nicht nur auf das schnelle Geld geschaut haben und nach dem damaligen Überraschungserfolg von "Blade" eine schnelle, den Vorgänger einfach kopierende Fortsetzung hinterhergeschoben haben. Scheinbar haben sie sich Zeit genommen und Mühe gegeben, die Geschichte logisch weiterzuerzählen und auch neue Komponenten einzubringen sowie Blade`s Charakter weiter zu ergründen.
Der Mix aus Horror ? und Action-Film trifft sicherlich nicht jedermanns Geschmack, ich kann "Blade 2" aber jedem empfehlen, der nichts gegen eine Mischung dieser beiden Genres hat. Der Film ist in jedem Falle besser als der vergleichbare "Resident Evil".
Diese Meinung habe ich auch bei dooyoo eingestellt !
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