Herzsprung. (LIFE) (Taschenbuch) / Brigitte Blobel Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
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Erfahrungsbericht von LilithIbi
Rühr mich nicht an
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„Herzsprung“ ist ein weiteres Werk von der Autorin Birgit Blobel, die es wie selten jemand anderes versteht, den Leser anzusprechen, zu fesseln und zu berühren; und das auf eine Art und Weise, so dass man auch nicht sofortig vergisst. Vielmehr brennt sich das Geschehen in die Seele ein, und man fragt sich, wie viele Menschen es wie
Nina wohl gibt....
Nina steht kurz vor ihrem 15. Geburtstag, als sich Flo in sie verliebt. Auf der Geburtstagsfeier einer Freundin tanzt Nina mit ihm, und schon dort erkennt Flo, dass da „irgendwas nicht stimmt“; denn Nina reagiert nahezu allergisch auf seine Berührungen. Teils unbewusst, teils bewusst versucht Nina Flo zu „verschrecken“, gibt sich sehr ablehnend und herablassend. Doch Flo ist einer der wenigen, der sich nicht täuschen lässt ~ anstatt sich mit dem Gedanken „die ist doch bescheuert“ aus dem Staub zu machen, versucht er nun erst recht, hinter Ninas Fassade zu blicken.
Mehr und mehr gibt er sich ehrliche Mühe, Ninas Vertrauen zu erwecken, was ihm nach und nach auch gelingt. Irgendwann, als die beiden in Flos verwilderten Garten in der Hollywoodschaukel sitzen, offenbart Nina ihr „dunkles Geheimnis“; und wie so oft ist Nina es, die sich die „Schuld“ an dem Geschehenen gibt, die sich schämt und entschuldigt....
Flo ist entsetzt über die Wahrheit ~ darüber, dass Nina bereits mit 4 Jahren immer wieder und wieder vergewaltigt wurde. Nun ist es an Flo, zu zeigen, dass er Nina helfen kann. Doch die Frage ist nur: wie?
Denn er selbst hat es nicht gerade leicht.....
//ERGO//
Dies nur als kleinen Einschnitt in das Buchgeschehen.
Zu dem weiteren Verlauf will ich nur sagen, dass jede Seite spannend ist und bleibt, der Leser fühlt sich durch den besonderen Schreibstil wie „live vor Ort“ ; kann sich regelrecht in Ninas Lage hineinversetzen und scheint genau das zu durchleiden, wie Nina es tut.
Ich persönlich habe das Buch „in einem Rutsch“ durchgelesen; und auch jetzt, wo ich es selbst schon nicht mehr besitze, geht es mir nicht aus dem Kopf.
Wie schon in der Einleitung gesagt ~ die Autorin versteht es auf einprägsame Weise, die Leserschaft nicht nur anzusprechen, sondern auch im Nachhinein „Spuren in deren Kopf“ zu hinterlassen.
Und das ist grade in einer Welt, wo das Vogel-Strauß-Syndrom vorrangig existiert, mehr als notwendig geworden....
Nina wohl gibt....
Nina steht kurz vor ihrem 15. Geburtstag, als sich Flo in sie verliebt. Auf der Geburtstagsfeier einer Freundin tanzt Nina mit ihm, und schon dort erkennt Flo, dass da „irgendwas nicht stimmt“; denn Nina reagiert nahezu allergisch auf seine Berührungen. Teils unbewusst, teils bewusst versucht Nina Flo zu „verschrecken“, gibt sich sehr ablehnend und herablassend. Doch Flo ist einer der wenigen, der sich nicht täuschen lässt ~ anstatt sich mit dem Gedanken „die ist doch bescheuert“ aus dem Staub zu machen, versucht er nun erst recht, hinter Ninas Fassade zu blicken.
Mehr und mehr gibt er sich ehrliche Mühe, Ninas Vertrauen zu erwecken, was ihm nach und nach auch gelingt. Irgendwann, als die beiden in Flos verwilderten Garten in der Hollywoodschaukel sitzen, offenbart Nina ihr „dunkles Geheimnis“; und wie so oft ist Nina es, die sich die „Schuld“ an dem Geschehenen gibt, die sich schämt und entschuldigt....
Flo ist entsetzt über die Wahrheit ~ darüber, dass Nina bereits mit 4 Jahren immer wieder und wieder vergewaltigt wurde. Nun ist es an Flo, zu zeigen, dass er Nina helfen kann. Doch die Frage ist nur: wie?
Denn er selbst hat es nicht gerade leicht.....
//ERGO//
Dies nur als kleinen Einschnitt in das Buchgeschehen.
Zu dem weiteren Verlauf will ich nur sagen, dass jede Seite spannend ist und bleibt, der Leser fühlt sich durch den besonderen Schreibstil wie „live vor Ort“ ; kann sich regelrecht in Ninas Lage hineinversetzen und scheint genau das zu durchleiden, wie Nina es tut.
Ich persönlich habe das Buch „in einem Rutsch“ durchgelesen; und auch jetzt, wo ich es selbst schon nicht mehr besitze, geht es mir nicht aus dem Kopf.
Wie schon in der Einleitung gesagt ~ die Autorin versteht es auf einprägsame Weise, die Leserschaft nicht nur anzusprechen, sondern auch im Nachhinein „Spuren in deren Kopf“ zu hinterlassen.
Und das ist grade in einer Welt, wo das Vogel-Strauß-Syndrom vorrangig existiert, mehr als notwendig geworden....
12 Bewertungen, 3 Kommentare
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20.08.2006, 16:39 Uhr von MatthiasHuehr
Bewertung: sehr hilfreichCiao Matthias
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16.08.2006, 17:48 Uhr von WINNIE24
Bewertung: sehr hilfreichSH!! GLG WINNIE :-)
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16.08.2006, 15:11 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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