Blutspende Testbericht

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Erfahrungsbericht von Flo2002

Spendet BLUT! Es klingt schlimmer als es ist!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Am Montag dieser Woche war ich beim Blutspenden. Es war insgesamt meine 5. Spende! Ich kam vor ca. 1 ½ Jahren durch meine Schwägerin dazu, die mich mitgeschleift hatte. Und seitdem bin ich immer wieder gerne bereit mein Blut abzugeben. Vor allem seit ich neulich gelesen habe, dass es in Deutschland einen großen Mangel an Blutkonserven gibt. Diese können Leben retten. Deshalb möchte ich hiermit alle aufrufen: SPENDET BLUT!!! Auch DU könntest mal drauf angewiesen sein


Der Ablauf
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Jetzt möchte ich mal beschreiben wie das beim Blutspenden so abläuft (zumindest dort wo ich immer Spende). Vielleicht kann ich vielen dadurch die Angst nehmen. Es ist weniger schlimm als viele meinen.

1.Station:
Zuerst wird der Blutspendeausweis in auf einen Vordruck kopiert, auf dessen Rückseite verschiedene Fragen stehen. Es wird nach dem Hausarzt und Gewicht gefragt. Außerdem wird man noch nach verschiedenen Krankheiten befragt (ob man sie schon selber hatte beziehungsweise enge Verwandte) , ob man Medikamente nimmt, .....

2. Station:
Nach dem Ausfüllen des Fragebogens muss man zum Arzt. Der sieht sich die Antworten an und bewertet dann ob man Aufgrund dieser Antworten für eine Spende in Frage kommt. Danach wird der Blutdruck und die Temperatur gemessen. Wenn der Blutdruck zu niedrig ist oder die Temperatur nicht normal, dann darf man auch nicht Spenden. Der Arzt trägt die Werte in den Fragebogen ein.

3. Station:
Hier mit man kurz im Ohr gepiekt und ein Tropfen Blut zur Schnellbewertung entnommen. Hier wird der Eisengehalt, etc bestimmt (dauert nicht mal `ne Minute). Dann bekommt man seine Beutel und ein paar Röhrchen mit dem Strichcode drauf. (Um zu wissen was von wem gespendet wurde).

4. Station:
Jetzt wird’s ernst. Wenn man eine freie Liege gefunden hat, nimmt man drauf Platz. Ein freundlicher Herr bzw. freundliche Dame desinfiziert dann die Innenseite der Armbeuge. Dann wird einem eine Schlinge an den Oberarm angelegt und fest zugezogen (wie man es in Filmen immer von Drogesüchtigen sieht die sich grad was Spritzen). Dann wird ernst. Die sterile Nadel wird angesetzt und mit einem kleinen Stich in eine Ader eingeführt. Das war schon das schlimmste an der Sache. Jetzt wird einem ein halber Liter Blut entnommen.
Während dessen bekommt man einen Zettel auf dem man drauf hingewiesen wird dass HIV-positive, Prostituiert,... nicht Spenden dürfen. Und man soll ankreuzen ob sein Blut vernichtet werden muss oder verwendet werden darf.
Um die Spende etwas zu beschleunigen kann man mit der Hand eine Faust auf und zu machen, also das Blut raus pumpen. Wenn man die 500 ml im Beutel hat werden noch ein paar Proben in die Röhrchen abgefüllt. Ich denke mal sie dienen dazu um das Blut genauer zu Untersuchen. Jetzt darf die Nadel raus. Ein kleiner Verband kommt auf die Wunde (am besten 4 Stunden drauf behalten) und schon ist man fertig. Wenn man das erste mal spendet sollte man sich jetzt viel zeit lassen beim Aufstehen, da man ja noch nicht weiß wie sein Körper drauf reagiert. Auf Falls man zusammen bricht ist ja immer ein Arzt da.

5. Station:
So jetzt kommt der angenehme Teil. Jetzt bekommt man eine kleine Brotzeit. Wiener-Würstchen und eine Semmel und dazu wahlweise Kaffee oder Zitronentee. Das hat man sich jetzt ja schließlich auch verdient.

6. Station:
Zum Abschluss darf man sich noch ein kleines Geschenk aussuchen. Bei uns waren das letzte mal 2 Rotweingläser, ein Pizzateller, verschiedene Spielsachen, eine Tortenhaueb und anders im Angebot.


Wer darf Spenden?
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Es dürfen alle Menschen zwischen 18 und 60 Jahren spenden. Man sollte aber vollkommen gesund sein bei der Spende. Diabetiker, Hepatitis- und AIDS-Kranke, Prostituierte, Menschen die bestimmte Medikamente nehmen dürfen nicht Spenden. Man darf auch nicht spenden wenn man innerhalb des letzten halben Jahres in einem Land außerhalb Europas im urlaub war. Hier soll verhindert werden dass man keine Keime in sich trägt deren Krankheit noch nicht bemerkt worden ist.

Wie oft darf man Spenden?
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Männer dürfen 6x pro Jahr spenden im Abstand von mindestens 56 Tagen.
Frauen dürfen 4x pro Jahr spenden.

Die Organisation
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Bei uns wird das Blutspenden vom Bayerischen Blutspende Dienst des Bayerischen Roten Kreuzes veranstaltet. Es findet vierteljährlich in der örtlichen Hauptschule statt.

FAZIT
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Ich kann nur noch mal alle aufrufen: SPENDET BLUT!!! Es kann Leben retten und man hat ein gutes Gefühl danach. Was ich auch noch gut finde ist dass das Blut genau untersucht wird. So genau und kostenlos wird das blut nie untersucht, weil es ja absolut in Ordnung sein muss. Sollte irgendwas nicht stimmen wird man sofort benachrichtigt. Außerdem ist es gut wenn man mal einen Teil des „alten“ Blutes aus dem Körper bringt, damit dieser mal wieder neues und frischen produzieren kann. Also gebt euch einen Ruck und geht Blutspenden.

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