Die Maske (1994) (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von SpaceCow
Hollywood meets Silicon-Valley
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Kamera lügt nicht? Das war einmal. Seit Forrest Gump John F. Kennedy die Hand schüttelte, Meryl Streep mit verdrehtem Kopf noch äußerst lebenstüchtig war, und im \"Terminator\" die
schmelzende Kampfmaschine durch den Boden tropfte, ist zumindest eines klar Filme beweisen gar nichts mehr.
Die Bilderstürmer der Moderne arbeiten bei Industrial, Light & Magie (ILM). Die oscarverwöhnte Specialeffect-Schmiede wurde von George Lucas Mitte der 70er Jahre gegründet. Seitdem entstehen dort die modernsten Trickfilme der Welt.
\"Die Maske\" ist ein Beispiel, daß sich die Phantasie des Regisseurs nicht länger der Realität anpassen muß, sondern umgekehrt.
Unscheinbarkeit hat einen Namen: Stanley Ipkiss (Jim Carrey).
Der schüchterne Bankangestellte träumt davon, seinem Chef einmal ordentlich die Meinung zu sagen. Doch bis jetzt ist sein Pyjama die einzige Extravaganz in seinem Leben. Das ändert sich
schlagartig, als er aus dem trüben Fluß der Stadt eine Holzmaske fischt. Er probiert sie abends vor dem Spiegel an und weiß nicht, wie ihm geschieht. Wie ein Wirbelwind dreht es ihn um die eigene Achse. Die Maske verschmilzt mit seinem Kopf, und er verwandelt sich in - ja in so etwas wie einen Helden. Froschgrün im Gesicht, mit boshaftem Grinsen und magischen Kräften macht er sich auf, die Stadt zu erobern. Die arroganten Türsteher vom Coco Bongo Club - für ihn kein Problem mehr. Die angebetete Nachtclubsängerin Tina (Cameron Diaz) - endlich erhört sie ihn. Das fehlende Kleingeld für die Cocktails - in Null Komma nix hat er die Bank ausgeraubt. Daß er dabei echten Gangstern in die Quere kommt, stört den Maskenmann wenig. Doch schon bald hat er nicht nur die Ganoven, sondern auch die Bullen auf dem Hals.
Vorlage für den Film war ein Comic. Und tatsächlich fegt der verwandelte Stanley wie eine Cartoon-Figur aus Fleisch und Blut über die Leinwand. Er liefert eine schrille Hommage an die anderen maskierten Helden der Filmge schichte, von Batman bis Zorro. Doch während sich seine Vorgänger ausschließlich in den Diesnt des Guten stellten und ansonsten mit ihrem Doppelleben eher haderten, kommt bei SUpermaske das eigene Vergnügen nicht zu kurz. In bester Jekyll-und Hyde-Manier lebt er in vollen Zügen seine dunkle Seite aus.
Jim Carrey ist akrobatisch und anarchisch, bösartig und brilliant. Die Rolle ist im sprichwörtlich auf dem Leib geschrieben. Er heißt nicht umsonst \"das Gummigesicht\". DOch waren es die Computer-Künstler von ILM, die mit Carreys faszinierender Verwandlung einen weiteren Meilenstein in der Animationskunst setzten. So lechzt \"Die Maske\" dann mit meterlanger Zunge nach Liebe ein überdimensioniertes Herz kämpft sich den Weg aus ihrer Brust.
schmelzende Kampfmaschine durch den Boden tropfte, ist zumindest eines klar Filme beweisen gar nichts mehr.
Die Bilderstürmer der Moderne arbeiten bei Industrial, Light & Magie (ILM). Die oscarverwöhnte Specialeffect-Schmiede wurde von George Lucas Mitte der 70er Jahre gegründet. Seitdem entstehen dort die modernsten Trickfilme der Welt.
\"Die Maske\" ist ein Beispiel, daß sich die Phantasie des Regisseurs nicht länger der Realität anpassen muß, sondern umgekehrt.
Unscheinbarkeit hat einen Namen: Stanley Ipkiss (Jim Carrey).
Der schüchterne Bankangestellte träumt davon, seinem Chef einmal ordentlich die Meinung zu sagen. Doch bis jetzt ist sein Pyjama die einzige Extravaganz in seinem Leben. Das ändert sich
schlagartig, als er aus dem trüben Fluß der Stadt eine Holzmaske fischt. Er probiert sie abends vor dem Spiegel an und weiß nicht, wie ihm geschieht. Wie ein Wirbelwind dreht es ihn um die eigene Achse. Die Maske verschmilzt mit seinem Kopf, und er verwandelt sich in - ja in so etwas wie einen Helden. Froschgrün im Gesicht, mit boshaftem Grinsen und magischen Kräften macht er sich auf, die Stadt zu erobern. Die arroganten Türsteher vom Coco Bongo Club - für ihn kein Problem mehr. Die angebetete Nachtclubsängerin Tina (Cameron Diaz) - endlich erhört sie ihn. Das fehlende Kleingeld für die Cocktails - in Null Komma nix hat er die Bank ausgeraubt. Daß er dabei echten Gangstern in die Quere kommt, stört den Maskenmann wenig. Doch schon bald hat er nicht nur die Ganoven, sondern auch die Bullen auf dem Hals.
Vorlage für den Film war ein Comic. Und tatsächlich fegt der verwandelte Stanley wie eine Cartoon-Figur aus Fleisch und Blut über die Leinwand. Er liefert eine schrille Hommage an die anderen maskierten Helden der Filmge schichte, von Batman bis Zorro. Doch während sich seine Vorgänger ausschließlich in den Diesnt des Guten stellten und ansonsten mit ihrem Doppelleben eher haderten, kommt bei SUpermaske das eigene Vergnügen nicht zu kurz. In bester Jekyll-und Hyde-Manier lebt er in vollen Zügen seine dunkle Seite aus.
Jim Carrey ist akrobatisch und anarchisch, bösartig und brilliant. Die Rolle ist im sprichwörtlich auf dem Leib geschrieben. Er heißt nicht umsonst \"das Gummigesicht\". DOch waren es die Computer-Künstler von ILM, die mit Carreys faszinierender Verwandlung einen weiteren Meilenstein in der Animationskunst setzten. So lechzt \"Die Maske\" dann mit meterlanger Zunge nach Liebe ein überdimensioniertes Herz kämpft sich den Weg aus ihrer Brust.
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