Body Pump Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von sfutterleib
Man kann die Muskeln wachsen sehen...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
... zumindest bilde ich mir das ein.
Seit gut zwei Jahren besuche ich regelmässig das kleine - aber recht nette Fitnessstudio - bei uns im Dorf und obwohl es dort recht überschaubar zugeht versuchen die Inhaber ihren Mitglieder immer die Trends der Zeit anzubieten.
Wer sich mit Fitnesstrends etwas auskennt oder in dem Bereich Informationen einholt, der wird an der Firma Les Mills aus Neuseeland nicht vorbeikommen. Ein ehemaliger Familienbetrieb entwickelt diverse Fitnesskonzepte, die in allen Teilen der Welt sehr grossen Anklang gefunden haben. Die bekanntesten ( und vielleicht zur Zeit beliebtesten ) sind wohl Body Combat und Body Pump.
Worum handelt es sich bei Body Pump ?
Im wesentlichen handelt es sich um ein ( vor- )choreographiertes Langhanteltraining zu aktueller Musik. Zielsetzung dieses Programms ist es gezielt an allen wichtigen Stellen des Körpers Muskeln aufzubauen. Wer jetzt glaubt, dass alle Trainer(innen) wie Mister Universum aussehen der irrt sich gewaltig. Alle sind natürlich beneidenswert gut mit Muskeln bestückt, doch nicht überdimensioniert, sondern durchaus den körperlichen Proportionen angepasst. Alle Trainerinnen die ich mittlerweile kennengelernt habe ( und die seit Jahren Pump machen ) sehen durchaus sehr hübsch aus und in normalen Strassenklamotten würde niemand auf die Idee kommen, dass diese Frauen eifrige \"Pumper\" sind.
Trainingsbeginn...
************************
Bevor man richtig loslegen kann muss man sich erstmal seine \"Folterinstrumente\" zusammensuchen:
* eine Langhantel pro Person
* verschiedene Gewichte je nach Wunsch ( 1kg, 2,5kg oder 5kg- Scheiben ), jeweils zwei Scheiben ( logisch - für jede Seite der Langhantel eine )
* eine Gymnastikmatte
* ein Step
* und nicht zu vergessen ein Getränk !
Sorgfältig richtet man den Step seitlich zum Spiegel im Kursraum aus ( je nach Trainer oder Studio aber bestimmt verschieden ), schnallt ein Gewichtepaar ein, nimmt die \"Set Position\" ( =Ausgangsstellung, Grundstellung ) ein und wartet darauf,d ass alle im Kurs bereit sind und die Musik und die Kommandos der Trainer(in) losgehen.
Natürlich beginnt dieses Programm mit einem Lied zum Aufwärmen - man kann ja nicht gleich voll loslegen, da sind sonst Verletzungen vorprogrammiert. Beim allgemeinen Aufwärmen sollte man noch nicht so viel Gewicht nehmen - eine Stunde ist ja nun lang genug und immer langsam anfangen.
Dann geht es richtig los. Nacheinander arbeitet man nun die diversen Muskelgruppen ab und wendet dabei erlernte Techniken/Übungen an.
Ich weiss nicht genau, ob die Reihenfolge jetzt im Ablauf genau stimmt, aber hier mal ein Überblick
* Beine: Hier greift man auf eine altbewährte Übung zurück - die Kniebeugen. Mmmh...so`n paar kniebeugen schaffe ich locker hab ich mir in der ersten Trainingsstunde gesagt, doch ich wurde schnell eines besseren belehrt. Nach 60-70 Kniebeugen merkt man schon so einiges und die letzten fallen mir echt schwer.
* Rücken: Bei der Rückenkräftigung herrscht das sogenannte \"Rudern\" vor.
Ausgangspunkt ist die \"Set Position\": Bauch einziehen, Rücken gerade ( sehr wichtig !!! ) , Schultern zurück, Langhantel wird locker vor der Hüfte gehalten - nun führt man die Langhantel an den Beinen entlang bis etwa zu den Knien hin, verharrt in der Körperhaltung und führt die Langhantel in einem schnelleren Tempo bis zu den Hüften zurück, lässt die Arme eng am Körper, und wieder runter in Richtung der Knie und anschliessend aufrichten in die Set Position
*Brust: Als Brustübung greift man auch auf eine altbewährte Übung zurück - das Bankdrücken. Diese Übung dürfte fast jedem bekannt sein und man nimmt sich hierbei das Step ( zum drauflegen ) zu Hilfe.
* Bizeps/Trizeps: Curls, zum Bauch & Kopf ( in liegender Position )
*Beine/Po: Sogenannte \"Lunches\", die man am Anfang auch ohne Gewicht machen kann. Man geht in eine Art grosse Schrittstellung, gerader Rücken, Becken mitnehmen und federt immer ein wenig in Richtung Boden
*Schultern: Für die Schulterübungen nimmt man jeweils eine Gewichtsscheibe in die Hand ( diesmal eine Übung ohne Langhantel ) und führt die Arme gerade nach vorne/oben oder zur Seite
*Bauchmuskeltraining darf natürlich nicht fehlen und wer kennt sie nicht, die gefürchteten \"Crunches\" ...?
*Stretching: Wenn man hier angekommen ist hat man es endlich geschafft und ist schweissgebadet. Die Entspannungsphase bzw. das Dehnen tut zum Schluss so richtig gut.
So, hoffentlich habt ihr ansatzweise verstanden, was ich versucht habe zu erklären - ich bin halt keine Trainerin...
Allgemein kann ich jedem nur empfehlen als Einsteiger nicht zuviel Gewicht aufzulegen ( auch wenn viele Männer ihr \"Gockelgehabe\" nicht ablegen können und der Trainerin imponieren wollen - es rächt sich, der Muskelkater wird grausam sein *grinz* ), denn das Programm ist nicht darauf ausgelegt möglichst viel Gewichte zu stemmen, das fiese sind die vielen Wiederholungen und das unterschiedliche Tempo.
Die Musik lenkt einen oft ein wenig von der Qual ab und motiviert zusätzlich, was ich auf eine sorgfältig ausgewählte Liste an ( aktuellen ) Musikstücken zurückführe, die auch sehr gut zur Choreographie passt. Am ende einer Kursstunde hab ich immer das Gefühl, dass die Muskeln gleich doppelt so gross geworden sind - ich fühle mich \"aufgepumpt\", aber sehr zufrieden.
Wichtig ist es, dass der Instructor auf die technisch korrekte Ausführung der Übungen achtet und die Haltung der Kursteilnehmer ständig korrigiert. Bei mir im Studio wird extra ein Technik-Training angeboten um die Bewegungsabläufe zu festigen und zu verinnerlichen.
Alle drei Monate verändert sich die Choreographie und die Musik - am allgemeinen Aufbau der Übungen verändert sich jedoch nicht sehr viel.
Ich bin von dem Ergebniss jedenfalls begeistert - es macht riesigen Spass und bereits nach ein paar Terminen kann man die Belastung ein wenig erhöhen und man bemerkt positive körperliche Veränderungen.
Probiert es einfach mal aus und lasst euch von ein wenig Muskelkater nach dem ersten Termin nicht abschrecken !!!
Eure Svenja
Seit gut zwei Jahren besuche ich regelmässig das kleine - aber recht nette Fitnessstudio - bei uns im Dorf und obwohl es dort recht überschaubar zugeht versuchen die Inhaber ihren Mitglieder immer die Trends der Zeit anzubieten.
Wer sich mit Fitnesstrends etwas auskennt oder in dem Bereich Informationen einholt, der wird an der Firma Les Mills aus Neuseeland nicht vorbeikommen. Ein ehemaliger Familienbetrieb entwickelt diverse Fitnesskonzepte, die in allen Teilen der Welt sehr grossen Anklang gefunden haben. Die bekanntesten ( und vielleicht zur Zeit beliebtesten ) sind wohl Body Combat und Body Pump.
Worum handelt es sich bei Body Pump ?
Im wesentlichen handelt es sich um ein ( vor- )choreographiertes Langhanteltraining zu aktueller Musik. Zielsetzung dieses Programms ist es gezielt an allen wichtigen Stellen des Körpers Muskeln aufzubauen. Wer jetzt glaubt, dass alle Trainer(innen) wie Mister Universum aussehen der irrt sich gewaltig. Alle sind natürlich beneidenswert gut mit Muskeln bestückt, doch nicht überdimensioniert, sondern durchaus den körperlichen Proportionen angepasst. Alle Trainerinnen die ich mittlerweile kennengelernt habe ( und die seit Jahren Pump machen ) sehen durchaus sehr hübsch aus und in normalen Strassenklamotten würde niemand auf die Idee kommen, dass diese Frauen eifrige \"Pumper\" sind.
Trainingsbeginn...
************************
Bevor man richtig loslegen kann muss man sich erstmal seine \"Folterinstrumente\" zusammensuchen:
* eine Langhantel pro Person
* verschiedene Gewichte je nach Wunsch ( 1kg, 2,5kg oder 5kg- Scheiben ), jeweils zwei Scheiben ( logisch - für jede Seite der Langhantel eine )
* eine Gymnastikmatte
* ein Step
* und nicht zu vergessen ein Getränk !
Sorgfältig richtet man den Step seitlich zum Spiegel im Kursraum aus ( je nach Trainer oder Studio aber bestimmt verschieden ), schnallt ein Gewichtepaar ein, nimmt die \"Set Position\" ( =Ausgangsstellung, Grundstellung ) ein und wartet darauf,d ass alle im Kurs bereit sind und die Musik und die Kommandos der Trainer(in) losgehen.
Natürlich beginnt dieses Programm mit einem Lied zum Aufwärmen - man kann ja nicht gleich voll loslegen, da sind sonst Verletzungen vorprogrammiert. Beim allgemeinen Aufwärmen sollte man noch nicht so viel Gewicht nehmen - eine Stunde ist ja nun lang genug und immer langsam anfangen.
Dann geht es richtig los. Nacheinander arbeitet man nun die diversen Muskelgruppen ab und wendet dabei erlernte Techniken/Übungen an.
Ich weiss nicht genau, ob die Reihenfolge jetzt im Ablauf genau stimmt, aber hier mal ein Überblick
* Beine: Hier greift man auf eine altbewährte Übung zurück - die Kniebeugen. Mmmh...so`n paar kniebeugen schaffe ich locker hab ich mir in der ersten Trainingsstunde gesagt, doch ich wurde schnell eines besseren belehrt. Nach 60-70 Kniebeugen merkt man schon so einiges und die letzten fallen mir echt schwer.
* Rücken: Bei der Rückenkräftigung herrscht das sogenannte \"Rudern\" vor.
Ausgangspunkt ist die \"Set Position\": Bauch einziehen, Rücken gerade ( sehr wichtig !!! ) , Schultern zurück, Langhantel wird locker vor der Hüfte gehalten - nun führt man die Langhantel an den Beinen entlang bis etwa zu den Knien hin, verharrt in der Körperhaltung und führt die Langhantel in einem schnelleren Tempo bis zu den Hüften zurück, lässt die Arme eng am Körper, und wieder runter in Richtung der Knie und anschliessend aufrichten in die Set Position
*Brust: Als Brustübung greift man auch auf eine altbewährte Übung zurück - das Bankdrücken. Diese Übung dürfte fast jedem bekannt sein und man nimmt sich hierbei das Step ( zum drauflegen ) zu Hilfe.
* Bizeps/Trizeps: Curls, zum Bauch & Kopf ( in liegender Position )
*Beine/Po: Sogenannte \"Lunches\", die man am Anfang auch ohne Gewicht machen kann. Man geht in eine Art grosse Schrittstellung, gerader Rücken, Becken mitnehmen und federt immer ein wenig in Richtung Boden
*Schultern: Für die Schulterübungen nimmt man jeweils eine Gewichtsscheibe in die Hand ( diesmal eine Übung ohne Langhantel ) und führt die Arme gerade nach vorne/oben oder zur Seite
*Bauchmuskeltraining darf natürlich nicht fehlen und wer kennt sie nicht, die gefürchteten \"Crunches\" ...?
*Stretching: Wenn man hier angekommen ist hat man es endlich geschafft und ist schweissgebadet. Die Entspannungsphase bzw. das Dehnen tut zum Schluss so richtig gut.
So, hoffentlich habt ihr ansatzweise verstanden, was ich versucht habe zu erklären - ich bin halt keine Trainerin...
Allgemein kann ich jedem nur empfehlen als Einsteiger nicht zuviel Gewicht aufzulegen ( auch wenn viele Männer ihr \"Gockelgehabe\" nicht ablegen können und der Trainerin imponieren wollen - es rächt sich, der Muskelkater wird grausam sein *grinz* ), denn das Programm ist nicht darauf ausgelegt möglichst viel Gewichte zu stemmen, das fiese sind die vielen Wiederholungen und das unterschiedliche Tempo.
Die Musik lenkt einen oft ein wenig von der Qual ab und motiviert zusätzlich, was ich auf eine sorgfältig ausgewählte Liste an ( aktuellen ) Musikstücken zurückführe, die auch sehr gut zur Choreographie passt. Am ende einer Kursstunde hab ich immer das Gefühl, dass die Muskeln gleich doppelt so gross geworden sind - ich fühle mich \"aufgepumpt\", aber sehr zufrieden.
Wichtig ist es, dass der Instructor auf die technisch korrekte Ausführung der Übungen achtet und die Haltung der Kursteilnehmer ständig korrigiert. Bei mir im Studio wird extra ein Technik-Training angeboten um die Bewegungsabläufe zu festigen und zu verinnerlichen.
Alle drei Monate verändert sich die Choreographie und die Musik - am allgemeinen Aufbau der Übungen verändert sich jedoch nicht sehr viel.
Ich bin von dem Ergebniss jedenfalls begeistert - es macht riesigen Spass und bereits nach ein paar Terminen kann man die Belastung ein wenig erhöhen und man bemerkt positive körperliche Veränderungen.
Probiert es einfach mal aus und lasst euch von ein wenig Muskelkater nach dem ersten Termin nicht abschrecken !!!
Eure Svenja
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