Böhse Onkelz Testbericht

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Erfahrungsbericht von sidhe

20 Jahre - gehaßt verdammt vergöttert

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Mit dieser Band hast du nicht viele Freunde, doch die die du hast, teilen deine Träume“.
Ich habe vor langer Zeit gelernt, das böhse zu lieben - die Onkelz.
Hier nun ihr "Werdegang".

Ich habe auch in der Kategorie „Konzerte“ ein Bericht über das Konzert im Mai 2001 geschrieben, als Tipp für alle, die sich vielleicht dafü interessiern.

Ich noch bitten, keine negative Bewertung abzugeben, weil man die Band nicht mag. Wenn ihr den Bericht schlecht findet, dann kann ich negative Wertung natürlich verstehen und akzeptieren – ich bin übrigens für jede Kritik dankbar.

Die Onkelz
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"Nichts ist für die Ewigkeit, nichts ist wie es war. Nur 4 Jungs aus Frankfurt sind schon lange, lange da." Dies sangen die Onkelz auf einer ihrer bekanntesten CD, der "Es ist soweit". Böhse Onkelz, wer kennt diesen Namen nicht? Ein Name, der meist mit einem bitteren Nachgeschmack ausgesprochen wird.
Doch was ist die Gruppe eigentlich wirklich, wer und was sind die Böhsen Onkelz, die teils als Neonazis, teils als Verräter bezeichnet werden? Dies wollen wir in diesem Referat versuchen, zu erklären.

Es begann alles 1979, als die 4 gebürtigen Frankfurter Stephan Weidner, Kevin Russel, Mattias Röhr (Gonzo) und Peter Schorowsky (Pe) als eine No-Name Punkband in der Nähe von Aschaffenburg spielten.
Damals war der Jüngste gerade mal 16, der Älteste 19 Jahre alt.
Ihren Namen "Böhse Onkelz" gaben sie sich, nach einem nächtlichen Spaziergang, bei dem zwei Kinder mit dem Finger auf sie zeigten und riefen: „Guck mal, die bösen Onkels". "Da wußten wir, das ist unser Name" berichtete Weidner in einem Interview. Bei ihrer Gründung hatten alle 4 Mitglieder noch grün- und rotgefärbte Haare, was wohl viele stutzig werden läßt, allerdings waren in der damaligen Zeit die Übergänge zwischen Punk und Skin fast fließend.
Als 1983 das erste Demo- Tape der Onkelz erschienen war, längst waren die 4 schon Skinheads geworden, äußerte sich ein Bandmitglied über die politische Einstellung. Unter anderem sagte er, Neonazis seien feige Schweine.

Die Onkelz waren nie Nazis und hatten sich in ihren Anfangsjahren trotz massiver Anwerbeversuche verschiedener neonazistischen Gruppen und Organisationen niemals auf die Angebote eingelassen. Sie waren stolze Deutsche, Nationalisten und Rassisten, wie auch ein Großteil der deutschen Jugend in den 80er Jahren. Sie waren Skinheads und eben eine Musikgruppe, die das was sie, ebenso wie das was so viele anderen in der anonymen Gesellschaft dachten lautstark von der Bühne heruntergröhlen konnte.
Die ersten Lieder waren musikalisch wie vom Text einfach primitiv. Wie z.B. das Lied "Türken raus":

Türken raus, Türken raus, Türken raus,
Türken raus, Türken raus, Türken raus, alle Türken müssen raus.


Aber als 1984 die erste CD "Der nette Mann" auf den Markt kam, waren die Onkelz längst schon fester Bestandteil der Frankfurter Skinheadszene.
Die Gruppe war, wie die Zeitschrift "Nation Europa" schrieb, die erste wirkliche Rechtsrockband. Auch heute noch haben viele der sog. Oi-Bands große Ähnlichkeit mit dem Stil und den Themenbereichen der Onkelz. Die Böhsen Onkelz genossen schnell einen Kultstatus wie keine andere Band in den Skinheadgenerationen. Sie sind enger mit der Skinszene in Deutschland verknüpft, als all ihre Nachfolger, sie prägten das Image und das Selbstbild der Szene entscheidend. Die CD "Der nette Mann" ist bei fast jedem Skinhead zu finden. Diese CD enthielt gleich 3 Hymnen für die Szene. die Lieder "Singen und Tanzen", "Vereint" und "Stolz“. Das Album gilt zurecht als das bedeutendste der Szene. das Original wird heute auf dem Schwarzmarkt zum Preis von mehreren hundert Mark angeboten. Das eigentliche Lied " Der nette Mann" schockte die Bundesprüfstelle zutiefst.

Textauszug: Kleine Kinder hab ich gern, gestückelt und in Scheiben, warmes Fleisch egal von wem, ich seh gern alles leiden >...

18 Bewertungen, 7 Kommentare

  • DerMolf

    27.03.2002, 15:27 Uhr von DerMolf
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hab genug von Dir gelesen... um Dir mein Vertrauen zu geben. *g* Gruß, der Molf

  • Truckerman

    26.03.2002, 00:06 Uhr von Truckerman
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bin zwar kein Fan von denen aber der Bericht war gut!

  • schweitzman

    24.03.2002, 16:57 Uhr von schweitzman
    Bewertung: sehr hilfreich

    Kann mich einfach nicht mit ihnen anfreunden...

  • KleineHexe82

    22.03.2002, 15:10 Uhr von KleineHexe82
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hab ich sehr gerne gelesen...Hab übrigens auch noch über Viva los tioz geschrieben, wenn Du Lust hast...Claudia

  • Teamon

    22.03.2002, 13:12 Uhr von Teamon
    Bewertung: sehr hilfreich

    Nett geschrieben wenn man auf die Gruppe steht... Tschaui Robert!

  • jan28

    22.03.2002, 13:09 Uhr von jan28
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wens gefällt! Auch eine Art sich auszutrücken! Die Bewertung gilt nur Deinem Beitrag, den die Gruppe samt Zusammenhang find ich persönlich als Unsinn!!!

  • sondera181

    22.03.2002, 13:09 Uhr von sondera181
    Bewertung: sehr hilfreich

    waren sie nicht sogar mal lange rechts und dann aber auch wieder links und dann wieder rechts?????????? sags mir, wenn ich mich täusche