Bogenhanf Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von DagSonja
Attraktive Schwerter in meiner Wohnung - und unverwüstlich
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo, heute geht es bei mir mal wieder um eine Zimmerpflanze. Sie ist eine Steppenpflanze, die eigentlich aus Afrika – genauer aus der Republik Kongo stammt.
Der Bogenhanf, oder auch die Sansevierie gehört zu den Sukkulenten, die, genau so wie die Kakteen ohne viel Wasser und Spezialbehandlung gut überleben kann.
Deshalb ist sie auch sehr beliebt in Europa und in Deutschland, denn sie passt wirklich in jede Wohnung, da sie wenig Ansprüche stellt.
Es gibt dabei verschiedene Arten dieser Pflanzen:
======================================
Manche Sansevierien haben dunkelgrüne Blätter, die silberweisse Querstreifen aufweisen. Diese nennen sich Sanseviera trifasciata.
Eine andere Art hat goldgelbe Längstreifen, das ist die Sanseviera laurentii.
Eine Sorte hat viele gelbe und weisse Streifen und ganz wenig Grün dabei. Diese Pflanze ist die langsam wachsende Sorte Sanseviera craigii.
Die kleinste unter den Sansivierien ist die „Hahnii“, die mit ihren grünen, goldgelben Blättern eine hübsche Rosette bildet. Diese Sorte wird 20 – 30 cm hoch und eignet sich vor allem für kleine Räume. Dort sieht sie am besten aus.
Allgemeines:
==========
Sansevierien sind aufrecht stehende Pflanzen, die sogenannte starre steife Schwerter haben.
Die schwertförmigen flachen konkaven Blätter wachsen aus einem unterirdischen fleischigen Wurzelstock heraus.
Wie schon oben erwähnt sind die Blätter grün und mehr oder weniger mit silbrigen Querstreifen und gelben Längsstreifen gestaltet.
Pflanzen dieser Art können eine Höhe von 40 bis 120 cm und eine Breite von 4 – 8 cm erreichen, je nach Art und Alter der Pflanze.
Die Blüten dieser Pflanzen sind weiss und duften. Sie sind filigran und wachsen von einen dünnen Stamm in Büscheln heraus.
Zum Gedeihen brauchen die Sanseverien genügend Lichthelle, aber pralle Sonneneinwirkung schadet ihnen. Da könnten die Pflanzen dunkle Flecken bekommen.
Aber auch bei künstlichem Licht, zum Beispiel verschiedene Farben von Neon wachsen und entwickeln sie sich gut.
Fehlt ihnen Licht, dann werden sie mickrig und die Blätter werden schmaler. Die Farbe lässt in der Kräftigung nach.
Am besten entwickelt sie sich bei einer Temperatur von ca. 20 Grad. Sie kann auch im Sommer auf den Balkon gestellt werden. Das tut ihr nichts.
Es ist kein Nachteil, wenn sie in zentralgeheizten Wohnungen lebt, so wie bei uns, aber im Winter sollte sie in einem Zimmer sein, in dem 15 bis 18 Grad herrschen, das ist bei uns das Schlafzimmer.
Von der Luftfeuchtigkeit her ist es wichtig, dass sie ab und zu mal nass abgewischt wird. Ausserdem bedingen das auch die Blätter, denn sie werden von Zeit zu Zeit staubig und sehen nicht mehr schön aus. Pflanzen haben ausserdem die Eigenschaft, dass sie durch die Blätter atmen, man tut ihnen damit auch einen Gefallen, wenn sie sauber gehalten werden.
Die Blätter glänzen nach dem Abwaschen auch gut, es gibt auch in Blumenläden ein Blumenwachs, was man als Überzug auf die schönen schwertartigen Blätter auftragen kann und dann sieht das noch schöner aus. Das Blumenwachs kann man übrigens auch für andere Pflanzen verwenden, zum Beispiel nehme ich es auch für meine Gummibäume. Aber Besprühen ist nicht gut, das könnte zu Fäulnis der Blätter führen. Abwischen mit einen nassen Tuch von Zeit zu Zeit reicht aus.
Vom Giessen her braucht man nicht jeden Tag zu giessen, ein- bis zweimal in der Woche reicht aus. Im Winter noch weniger. Vergisst man aber das Giessen, dann werden die Blätter an den Rändern trocken.
Giesst man zuviel, dann werden die Blätter hellgrüner. Ausserdem können die Krankheiten „Bakteriose am Wurzelhals“ oder auch Blattbasen, also Flecken, entstehen. Also man muss darauf achten, dass sie keine ständige Feuchtigkeit haben.
Die Erde für diese Pflanzen sollte aus Torf und Mineralerde im Verhältnis von 3 : 1 bestehen und einen Ph-Wert von 6.0 haben. Wenn ich dünge, dann in der Zeit von März bis September und ich nehme dazu normalen Mischdünger mit etwas Kaliumgehalt.
Vermehrung:
===========
Zum Züchten dieser Pflanzen braucht man nur Blattstecklinge herzustellen, das heisst, der Wurzelstock wird dazu gebrochen. Natürlich darf man dazu nur ausreichend grosse Pflanzen nehmen.
Man knackt die Wurzel auseinander und steckt sie wieder in die Erde. Dann wachsen sie schnell an und entwickeln sich eigentlich ohne Probleme.
Oder man schneiden ein Blatt durch und steckt die Blätter in die Erde. Das dauert aber etwas länger, weil sie erst Wurzeln bilden müssen. Klappt aber bei mir auch. Aber am Anfang nicht zu viel giessen, sonst faulen sie, bevor sie anfangen können zu wachsen. Aber feuchte Erde muss beim Einstecken schon sein.
Bei den Sorten mit den gelben Blätter wachsen sie aber nur aus den grünen Teilen heraus und weisen erst einmal keine gelbe Färbung aus. Das entwickelt sich dann mit der Zeit später. Also nicht erschrecken, falls ihr Zweifel an der Richtigkeit bei der Vermehrung habt.
Die Wissenschaftler vermuten, dass das daran liegt, dass im gelben Blattrand die Adventivknospen fehlen, deshalb das Phänomen, dass sie sich erstmal in Grün entwickeln. Diese Arten am besten nur über Wurzelteilung vermehren, das gelingt dann besser und schneller.
Bevor sie blühen vergehen aber einige Jahre, dazu müssen die Pflanzen etwas älter sein.
****
Ich kenne diese Pflanze schon seitdem meine Mutter Blumen in der Wohnung hatte. Sie selbst hat ein Haus und ich habe nur eine Neubauwohnung. Bis jetzt kann ich keinen Unterschied feststellen. Sie wachsen bei ihr und bei mir genauso gut.
Ausserdem hat sie auch welche im Garten eingepflanzt und ich habe sie teilweise auch auf dem Balkon. Ich kann nicht klagen.
Einen Nachteil hat sie allerdings – wenn sie so gross sind, dann muss man sie an das Fenster stellen, weil sie sonst umfallen. Die Blätter sind dann ganz schön hoch und schwer und bekommen das Übergewicht.
Ansonsten kann ich nichts weiter sagen, als dass sie wächst und wächst und wächst…… Ich kann sie in jedes Zimmer stellen, die Regeln einhalten und habe überall Freude mit dieser Pflanze.
Da ich sie immer selbst gezogen habe, kann ich euch jetzt nicht sagen, wie viel sie im Moment im Blumengeschäft kostet.
Eure DagSonja
Der Bogenhanf, oder auch die Sansevierie gehört zu den Sukkulenten, die, genau so wie die Kakteen ohne viel Wasser und Spezialbehandlung gut überleben kann.
Deshalb ist sie auch sehr beliebt in Europa und in Deutschland, denn sie passt wirklich in jede Wohnung, da sie wenig Ansprüche stellt.
Es gibt dabei verschiedene Arten dieser Pflanzen:
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Manche Sansevierien haben dunkelgrüne Blätter, die silberweisse Querstreifen aufweisen. Diese nennen sich Sanseviera trifasciata.
Eine andere Art hat goldgelbe Längstreifen, das ist die Sanseviera laurentii.
Eine Sorte hat viele gelbe und weisse Streifen und ganz wenig Grün dabei. Diese Pflanze ist die langsam wachsende Sorte Sanseviera craigii.
Die kleinste unter den Sansivierien ist die „Hahnii“, die mit ihren grünen, goldgelben Blättern eine hübsche Rosette bildet. Diese Sorte wird 20 – 30 cm hoch und eignet sich vor allem für kleine Räume. Dort sieht sie am besten aus.
Allgemeines:
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Sansevierien sind aufrecht stehende Pflanzen, die sogenannte starre steife Schwerter haben.
Die schwertförmigen flachen konkaven Blätter wachsen aus einem unterirdischen fleischigen Wurzelstock heraus.
Wie schon oben erwähnt sind die Blätter grün und mehr oder weniger mit silbrigen Querstreifen und gelben Längsstreifen gestaltet.
Pflanzen dieser Art können eine Höhe von 40 bis 120 cm und eine Breite von 4 – 8 cm erreichen, je nach Art und Alter der Pflanze.
Die Blüten dieser Pflanzen sind weiss und duften. Sie sind filigran und wachsen von einen dünnen Stamm in Büscheln heraus.
Zum Gedeihen brauchen die Sanseverien genügend Lichthelle, aber pralle Sonneneinwirkung schadet ihnen. Da könnten die Pflanzen dunkle Flecken bekommen.
Aber auch bei künstlichem Licht, zum Beispiel verschiedene Farben von Neon wachsen und entwickeln sie sich gut.
Fehlt ihnen Licht, dann werden sie mickrig und die Blätter werden schmaler. Die Farbe lässt in der Kräftigung nach.
Am besten entwickelt sie sich bei einer Temperatur von ca. 20 Grad. Sie kann auch im Sommer auf den Balkon gestellt werden. Das tut ihr nichts.
Es ist kein Nachteil, wenn sie in zentralgeheizten Wohnungen lebt, so wie bei uns, aber im Winter sollte sie in einem Zimmer sein, in dem 15 bis 18 Grad herrschen, das ist bei uns das Schlafzimmer.
Von der Luftfeuchtigkeit her ist es wichtig, dass sie ab und zu mal nass abgewischt wird. Ausserdem bedingen das auch die Blätter, denn sie werden von Zeit zu Zeit staubig und sehen nicht mehr schön aus. Pflanzen haben ausserdem die Eigenschaft, dass sie durch die Blätter atmen, man tut ihnen damit auch einen Gefallen, wenn sie sauber gehalten werden.
Die Blätter glänzen nach dem Abwaschen auch gut, es gibt auch in Blumenläden ein Blumenwachs, was man als Überzug auf die schönen schwertartigen Blätter auftragen kann und dann sieht das noch schöner aus. Das Blumenwachs kann man übrigens auch für andere Pflanzen verwenden, zum Beispiel nehme ich es auch für meine Gummibäume. Aber Besprühen ist nicht gut, das könnte zu Fäulnis der Blätter führen. Abwischen mit einen nassen Tuch von Zeit zu Zeit reicht aus.
Vom Giessen her braucht man nicht jeden Tag zu giessen, ein- bis zweimal in der Woche reicht aus. Im Winter noch weniger. Vergisst man aber das Giessen, dann werden die Blätter an den Rändern trocken.
Giesst man zuviel, dann werden die Blätter hellgrüner. Ausserdem können die Krankheiten „Bakteriose am Wurzelhals“ oder auch Blattbasen, also Flecken, entstehen. Also man muss darauf achten, dass sie keine ständige Feuchtigkeit haben.
Die Erde für diese Pflanzen sollte aus Torf und Mineralerde im Verhältnis von 3 : 1 bestehen und einen Ph-Wert von 6.0 haben. Wenn ich dünge, dann in der Zeit von März bis September und ich nehme dazu normalen Mischdünger mit etwas Kaliumgehalt.
Vermehrung:
===========
Zum Züchten dieser Pflanzen braucht man nur Blattstecklinge herzustellen, das heisst, der Wurzelstock wird dazu gebrochen. Natürlich darf man dazu nur ausreichend grosse Pflanzen nehmen.
Man knackt die Wurzel auseinander und steckt sie wieder in die Erde. Dann wachsen sie schnell an und entwickeln sich eigentlich ohne Probleme.
Oder man schneiden ein Blatt durch und steckt die Blätter in die Erde. Das dauert aber etwas länger, weil sie erst Wurzeln bilden müssen. Klappt aber bei mir auch. Aber am Anfang nicht zu viel giessen, sonst faulen sie, bevor sie anfangen können zu wachsen. Aber feuchte Erde muss beim Einstecken schon sein.
Bei den Sorten mit den gelben Blätter wachsen sie aber nur aus den grünen Teilen heraus und weisen erst einmal keine gelbe Färbung aus. Das entwickelt sich dann mit der Zeit später. Also nicht erschrecken, falls ihr Zweifel an der Richtigkeit bei der Vermehrung habt.
Die Wissenschaftler vermuten, dass das daran liegt, dass im gelben Blattrand die Adventivknospen fehlen, deshalb das Phänomen, dass sie sich erstmal in Grün entwickeln. Diese Arten am besten nur über Wurzelteilung vermehren, das gelingt dann besser und schneller.
Bevor sie blühen vergehen aber einige Jahre, dazu müssen die Pflanzen etwas älter sein.
****
Ich kenne diese Pflanze schon seitdem meine Mutter Blumen in der Wohnung hatte. Sie selbst hat ein Haus und ich habe nur eine Neubauwohnung. Bis jetzt kann ich keinen Unterschied feststellen. Sie wachsen bei ihr und bei mir genauso gut.
Ausserdem hat sie auch welche im Garten eingepflanzt und ich habe sie teilweise auch auf dem Balkon. Ich kann nicht klagen.
Einen Nachteil hat sie allerdings – wenn sie so gross sind, dann muss man sie an das Fenster stellen, weil sie sonst umfallen. Die Blätter sind dann ganz schön hoch und schwer und bekommen das Übergewicht.
Ansonsten kann ich nichts weiter sagen, als dass sie wächst und wächst und wächst…… Ich kann sie in jedes Zimmer stellen, die Regeln einhalten und habe überall Freude mit dieser Pflanze.
Da ich sie immer selbst gezogen habe, kann ich euch jetzt nicht sagen, wie viel sie im Moment im Blumengeschäft kostet.
Eure DagSonja
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