Erfahrungsbericht von gamehead
nicht ohne meine Tochter:-P
Pro:
Bewegungsfreiheit, viele Fahrzeuge sind nutzbar, Kombi Shooter/RPG
Kontra:
wie nahezu jedes neue Spiel möchte auch BP am liebsten am möglichst aktueller Hardware laufen
Empfehlung:
Ja
Viel hatte ich vor der Veröffentlichung dieses Spiels drüber gelesen und ziemlich hoch waren meine Erwartungen:
Boiling Point Road to Hell.
Nicht, dass es dann zwar dem Erwartungsdruck der breiten Masse standgehalten hätte – aber welches Spiel kann das schon von sich behaupten, vor allem, da es in der Nische in der BP anzusiedeln ist, ein absolutes Novum darstellt.
Zur Spielstory:
Der ehemalige Soldat Saul Myers will also seine von Terroristen entführte Tochter retten und jettet daher kurzerhand nach Südamerika, in das romantische Land Realia. Dort regiert die Gewalt, sieben verschiedene Fraktionen teilen sich die Machtverhältnisse unter sich auf, und eine davon hat seinen Schatz gekidnappt. Nur, mit wem verbündet er sich jetzt um das ganze möglichst schnell zu erledigen?
Kaum angespielt, erfährt man schon die ersten Schwierigkeiten, die das Prinzip von Boiling Point mit sich brinegen: wem schliesse ich mich an, mit wem kann ich mich anlegen um meine Mission zum Ende zu bringen? Die Möglichkeiten mit welcher Fraktion man zusammenarbeitet und welche man gegen sich aufbringt sind schier unbegrenzt, es gibt ja auch wirklich genug Leute die überall durch die Gegend latschen oder die in Kneipen darauf warten, angesprochen zu werden. Da man mit jedem der Charaktere ein Gespräch beginnen kann, und je nach Gesprächsverlauf dann auch mehr oder weniger mit dem Gegenüber ins Geschäft kommt, ist man von Beginn an komplett Herr seiner vor allem sozialen Lage.
Eindruck:
Was mich an BP auch ziemlich beeindruckt hat, war die Vielfalt der Fortbewegungsmöglichkeiten. Am Anfang muss man sich noch mit der gammeligen Mühle von Sauls Tochter begnügen, die zugegebenermassen verwunderlicherweise plötzlich vor einem steht. Hat man dann aber erstmal ein paar Stunden gespielt, kommt man in die glückliche Situation mit entsprechenden Lizenz-Updates auch komplexere Gefährte zu steuern, so was wie einen Panzer oder Hubschrauber, Boote und alle Formen von Autos. Und im Gegensatz zu anderen Shootern, die Adventure-Elemente beinhalten, muss bei Boiling Point penibel auf die Tankanzeige geachtet werden. Ist der Tank leer, und gerade keine Tanke in der Nähe, ist man im Dickicht des Dschungels ziemlich aufgeschmissen. Vielleicht ein kleiner Insidegag bei einem Spiel dessen Abkürzung BP lautet...;).
Und wer kämpft schon gern mit Schlangen wenn er gemütlich durch den Wald nach Hause gehen will.
Ebenso muss Saul sich ab und zu ausschlafen, um wieder zu Kräften zu kommen, und ein paar Besäufnisse in der Kneipe führen nur allzu schnell zur Alkoholabhängigkeit.
Insgesamt ist der Realismus und die Detailgenauigkeit in BP genial, die oft erwähnte Größe von Sauls „Spielplatz“ tut ihr übriges dazu.
Für Gamer die sich auf den verhältnismäßig kleinen Schlachtfeldern von zB MOHPA ein bisschen eingeengt fühlen, und gerne auch einfach mal mit dem Panzer auf ein Bier in die Kneipe im zwanzig Kilometer entfernten nächsten Ort fahren ist BP ideal. Die Verbindung von Rollenspiel und Abenteuer, gewürzt mit einem Shooter ist für mich auf diesem Niveau neu gewesen. Ich bin gespannt wie das getoppt werden will, zumal ich mich für GTA nicht begeistern konnte und den neuen Teil wohl vorerst auch einmal billiger werden lasse.
Ich muss schon sagen, ich habe dennoch lange gezögert zuzuschlagen. Die vielen Spielberichte und Tests die ich mir vorher angelesen hatte haben mich in der Hinsicht ein bisschen vorsichtig an das Spiel rangehen lassen. Umso mehr kann ich jetzt sagen, dass es sich lohnt sich eine eigene Meinung zu bilden. Bisher liegt meine persönliche Kosten-Spass-Rechnung schon im gesund schwarzen Bereich, und ich bin noch lange nicht durch.
In diesem Sinne, allen anderen BP Spielern auch noch viel Spass auf der „Road to Hell“;).
Zum Schluss noch der Vollständigkeit halber die Systemvoraussetzungen:
Systemvoraussetzungen PC:
- Grafikkarte 128 MB
- Prozessor Pentium > 2 GHZ
- System WIN 2000
- System WIN XP
- RAM 512 MB
Es empfiehlt sich auch vor dem Kauf mal auf der Atari Seite nachzuschauen, ob die eigene Grafikkarte nun tatsächlich unterstützt wird oder nicht, denn dort findet man eine Liste an Karten, die definitiv nicht unterstützt werden.
Boiling Point Road to Hell.
Nicht, dass es dann zwar dem Erwartungsdruck der breiten Masse standgehalten hätte – aber welches Spiel kann das schon von sich behaupten, vor allem, da es in der Nische in der BP anzusiedeln ist, ein absolutes Novum darstellt.
Zur Spielstory:
Der ehemalige Soldat Saul Myers will also seine von Terroristen entführte Tochter retten und jettet daher kurzerhand nach Südamerika, in das romantische Land Realia. Dort regiert die Gewalt, sieben verschiedene Fraktionen teilen sich die Machtverhältnisse unter sich auf, und eine davon hat seinen Schatz gekidnappt. Nur, mit wem verbündet er sich jetzt um das ganze möglichst schnell zu erledigen?
Kaum angespielt, erfährt man schon die ersten Schwierigkeiten, die das Prinzip von Boiling Point mit sich brinegen: wem schliesse ich mich an, mit wem kann ich mich anlegen um meine Mission zum Ende zu bringen? Die Möglichkeiten mit welcher Fraktion man zusammenarbeitet und welche man gegen sich aufbringt sind schier unbegrenzt, es gibt ja auch wirklich genug Leute die überall durch die Gegend latschen oder die in Kneipen darauf warten, angesprochen zu werden. Da man mit jedem der Charaktere ein Gespräch beginnen kann, und je nach Gesprächsverlauf dann auch mehr oder weniger mit dem Gegenüber ins Geschäft kommt, ist man von Beginn an komplett Herr seiner vor allem sozialen Lage.
Eindruck:
Was mich an BP auch ziemlich beeindruckt hat, war die Vielfalt der Fortbewegungsmöglichkeiten. Am Anfang muss man sich noch mit der gammeligen Mühle von Sauls Tochter begnügen, die zugegebenermassen verwunderlicherweise plötzlich vor einem steht. Hat man dann aber erstmal ein paar Stunden gespielt, kommt man in die glückliche Situation mit entsprechenden Lizenz-Updates auch komplexere Gefährte zu steuern, so was wie einen Panzer oder Hubschrauber, Boote und alle Formen von Autos. Und im Gegensatz zu anderen Shootern, die Adventure-Elemente beinhalten, muss bei Boiling Point penibel auf die Tankanzeige geachtet werden. Ist der Tank leer, und gerade keine Tanke in der Nähe, ist man im Dickicht des Dschungels ziemlich aufgeschmissen. Vielleicht ein kleiner Insidegag bei einem Spiel dessen Abkürzung BP lautet...;).
Und wer kämpft schon gern mit Schlangen wenn er gemütlich durch den Wald nach Hause gehen will.
Ebenso muss Saul sich ab und zu ausschlafen, um wieder zu Kräften zu kommen, und ein paar Besäufnisse in der Kneipe führen nur allzu schnell zur Alkoholabhängigkeit.
Insgesamt ist der Realismus und die Detailgenauigkeit in BP genial, die oft erwähnte Größe von Sauls „Spielplatz“ tut ihr übriges dazu.
Für Gamer die sich auf den verhältnismäßig kleinen Schlachtfeldern von zB MOHPA ein bisschen eingeengt fühlen, und gerne auch einfach mal mit dem Panzer auf ein Bier in die Kneipe im zwanzig Kilometer entfernten nächsten Ort fahren ist BP ideal. Die Verbindung von Rollenspiel und Abenteuer, gewürzt mit einem Shooter ist für mich auf diesem Niveau neu gewesen. Ich bin gespannt wie das getoppt werden will, zumal ich mich für GTA nicht begeistern konnte und den neuen Teil wohl vorerst auch einmal billiger werden lasse.
Ich muss schon sagen, ich habe dennoch lange gezögert zuzuschlagen. Die vielen Spielberichte und Tests die ich mir vorher angelesen hatte haben mich in der Hinsicht ein bisschen vorsichtig an das Spiel rangehen lassen. Umso mehr kann ich jetzt sagen, dass es sich lohnt sich eine eigene Meinung zu bilden. Bisher liegt meine persönliche Kosten-Spass-Rechnung schon im gesund schwarzen Bereich, und ich bin noch lange nicht durch.
In diesem Sinne, allen anderen BP Spielern auch noch viel Spass auf der „Road to Hell“;).
Zum Schluss noch der Vollständigkeit halber die Systemvoraussetzungen:
Systemvoraussetzungen PC:
- Grafikkarte 128 MB
- Prozessor Pentium > 2 GHZ
- System WIN 2000
- System WIN XP
- RAM 512 MB
Es empfiehlt sich auch vor dem Kauf mal auf der Atari Seite nachzuschauen, ob die eigene Grafikkarte nun tatsächlich unterstützt wird oder nicht, denn dort findet man eine Liste an Karten, die definitiv nicht unterstützt werden.
9 Bewertungen, 2 Kommentare
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01.08.2005, 02:24 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichNicht ohne meine Tochter passt ja jetzt sehr gut rein, haha =)
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01.08.2005, 01:57 Uhr von mami_online
Bewertung: sehr hilfreichsehr gut geschrieben. Aber - wie ich sehe - ist das Spiel nichts für mich.
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