Erfahrungsbericht von daddler
mehr als nur ein Shooter
Pro:
grosses Spielareal, Mischung aus RPG und Shooter
Kontra:
Fahrzeugsteuerung
Empfehlung:
Ja
Die Verpackung strahlt schon so etwas aus – Dschungel, Waffen, Action. Wenn man sie dann noch umdreht und die Screenshots, ansieht möchte man meinen, man besorgt sich gerade den neuesten Egoshooter. Doch Boiling Point ist mehr. Mit ca 50 bedienbaren Fahrzeugen und einer einzigen 625 Quadratkilometer großen begehbaren Spielfläche ist es ein Action-Adventure der Sonderklasse.
Der Plot ist eine fein ausgearbeitete Story um Saul Myers und seine Tochter Lisa. Die arbeitet nämlich im lieblichen Realia, einem kleinen Südamerikanischem Fleckchen Erde, bei einer lokalen Zeitung. Doch die vermeintliche Traumwelt Realia mit ihren Stränden, dem belebten Dschungel und den netten Leuten in den Städten hat auch ihre Schattenseiten. Gewalt und Korruption regieren das Land. Insofern versteht man Sauls Sorge um Lisa, als die von Schergen des bösen Mafiabosses von Realia entführt wird. Hier setzt Boiling Point an.
Das was schon sofort bei Spielbeginn auffällt und einen dann auch nicht mehr loslässt ist die Realitätsnähe des gesamten Games. So bewegt man sich während der gesamte Zeit in ein und demselben „Level“ ohne auf nervtötende Ladezeiten warten zu müssen, bis die nächste Stage errechnet wurde. Auf den insgesamt mehr als sechshundert Quadratmetern befinden sich zwei liebevoll gestaltete Ortschaften, Militär- und Rebellencamps, Mafialager und natürlich viel Dschungel mit entsprechender Fauna.
Wo wir auch schon beim nächsten Gadget dieses Spiels wären; nämlich der offenen Handlung bis aufs letzte. Je nachdem, mit wem man wie spricht, auf wen man schiesst oder wen man beraubt oder beglückt, die insgesamt sieben einzelnen Fraktionen in Boiling Point stellen den Spieler vor die Wahl: Macht man sich die Mafia lieber zum Feind und hilft der Polizei, kommt man zwar ungeschoren durch Straßensperren und Städte, muss mann eben damit rechnen auf offener Straße von der Cosa Nostra beschossen zu werden.
Jeder einzelne Charakter im Spiel, vom Türsteher im Striplokal über den Passanten an der Ecke bis hin zum Miliz-Chef lässt sich durch Rollenspielartige Dialoge befragen, und schon kurz nach dem ersten Gespräch mit dem ehemaligen Boss von Lisa, Sauls Tochter, stellt man sich die ersten Weichen in dem man entscheidet, auf welch legale oder illegale Weise man an Geld für die Suche kommt.
Ein weiterer Aspekt der die Realitätsnähe verdeutlicht: Am Anfang des Spiels ist Saul zwar Ex-Soldat, trifft aber so gut wie nicht sobald er eine Kanone in die Hand nimmt. Je mehr Erfahrungen er sammelt, desto besser wird er im Umgang mit Waffen. Ebenso sind Treffer in zB die Beine zwar ärgerlich, aber nicht sofort letal, und wird er mal schwerer erwischt stehen die Chancen immer noch gut dass er im Krankenhaus aufwacht und nicht gleich draufgeht.
Damit man den Überblick über die verschiedenen Gespräche und Informationen behält, gibt es ein Questlog in dem man komfortabel die einzelnen Spielaktionen nachverfolgen kann. Auf der ebenfalls leicht zu verstehenden Miniaturkarte im Hud sieht man die im Log markierten Unterziele als Pfeil auf dem Kompass, und wer eines der ca. 50 bedienbaren Fahrzeuge, vom stinknormalen Auto über einen Panzer bis hin zum Flugzeug, unterwegs mal irgendwo im Dickicht stehen lässt, findet es so auch einfach wieder.
Klar ist bei einem solchen Riesenprojekt, dass der Computer auf dem BP laufen soll nicht von der schwächsten Brust sein sollte. Ich lasse es auf einem P4 mit 2,4Ghz und 1GB Ram laufen, was ohne Probleme funktioniert. Auch ist das erste Laden des Games eine etwas länger dauernde Geschichte, will man doch später gänzlich auf Wartepausen verzichten.
Was die Fahrzeugsteuerung angeht, hätten die Entwickler mal in ihrer Simulatorenabteilung abschauen können, allerdings gewöhnt man sich im Spiel sehr schnell an die etwas dürftige Ausgestaltung dieses Apektes.
Als Zusammenfassung kann ich guten Gewissens behaupten, dass mich schon lange kein Spiel mehr so lange gefesselt und an sich gebannt hatte. Die enorme Größe des Areals, die ungeheure Dynamik die sich aus den sieben Fraktionen ergibt sowie die Auswahl- möglichkeiten an Waffen und Fahrzeugen garantieren einen langen und kurzweiligen Spielspass auf hohem technischen Niveau.
Es gibt bereits einige Patches für das Spiel, die man sich unbedingt auf der Atari Seite ziehen sollte, da sie einige Bugs beheben. Mindestens ein weiterer Patch soll noch geplant sein.
Der Plot ist eine fein ausgearbeitete Story um Saul Myers und seine Tochter Lisa. Die arbeitet nämlich im lieblichen Realia, einem kleinen Südamerikanischem Fleckchen Erde, bei einer lokalen Zeitung. Doch die vermeintliche Traumwelt Realia mit ihren Stränden, dem belebten Dschungel und den netten Leuten in den Städten hat auch ihre Schattenseiten. Gewalt und Korruption regieren das Land. Insofern versteht man Sauls Sorge um Lisa, als die von Schergen des bösen Mafiabosses von Realia entführt wird. Hier setzt Boiling Point an.
Das was schon sofort bei Spielbeginn auffällt und einen dann auch nicht mehr loslässt ist die Realitätsnähe des gesamten Games. So bewegt man sich während der gesamte Zeit in ein und demselben „Level“ ohne auf nervtötende Ladezeiten warten zu müssen, bis die nächste Stage errechnet wurde. Auf den insgesamt mehr als sechshundert Quadratmetern befinden sich zwei liebevoll gestaltete Ortschaften, Militär- und Rebellencamps, Mafialager und natürlich viel Dschungel mit entsprechender Fauna.
Wo wir auch schon beim nächsten Gadget dieses Spiels wären; nämlich der offenen Handlung bis aufs letzte. Je nachdem, mit wem man wie spricht, auf wen man schiesst oder wen man beraubt oder beglückt, die insgesamt sieben einzelnen Fraktionen in Boiling Point stellen den Spieler vor die Wahl: Macht man sich die Mafia lieber zum Feind und hilft der Polizei, kommt man zwar ungeschoren durch Straßensperren und Städte, muss mann eben damit rechnen auf offener Straße von der Cosa Nostra beschossen zu werden.
Jeder einzelne Charakter im Spiel, vom Türsteher im Striplokal über den Passanten an der Ecke bis hin zum Miliz-Chef lässt sich durch Rollenspielartige Dialoge befragen, und schon kurz nach dem ersten Gespräch mit dem ehemaligen Boss von Lisa, Sauls Tochter, stellt man sich die ersten Weichen in dem man entscheidet, auf welch legale oder illegale Weise man an Geld für die Suche kommt.
Ein weiterer Aspekt der die Realitätsnähe verdeutlicht: Am Anfang des Spiels ist Saul zwar Ex-Soldat, trifft aber so gut wie nicht sobald er eine Kanone in die Hand nimmt. Je mehr Erfahrungen er sammelt, desto besser wird er im Umgang mit Waffen. Ebenso sind Treffer in zB die Beine zwar ärgerlich, aber nicht sofort letal, und wird er mal schwerer erwischt stehen die Chancen immer noch gut dass er im Krankenhaus aufwacht und nicht gleich draufgeht.
Damit man den Überblick über die verschiedenen Gespräche und Informationen behält, gibt es ein Questlog in dem man komfortabel die einzelnen Spielaktionen nachverfolgen kann. Auf der ebenfalls leicht zu verstehenden Miniaturkarte im Hud sieht man die im Log markierten Unterziele als Pfeil auf dem Kompass, und wer eines der ca. 50 bedienbaren Fahrzeuge, vom stinknormalen Auto über einen Panzer bis hin zum Flugzeug, unterwegs mal irgendwo im Dickicht stehen lässt, findet es so auch einfach wieder.
Klar ist bei einem solchen Riesenprojekt, dass der Computer auf dem BP laufen soll nicht von der schwächsten Brust sein sollte. Ich lasse es auf einem P4 mit 2,4Ghz und 1GB Ram laufen, was ohne Probleme funktioniert. Auch ist das erste Laden des Games eine etwas länger dauernde Geschichte, will man doch später gänzlich auf Wartepausen verzichten.
Was die Fahrzeugsteuerung angeht, hätten die Entwickler mal in ihrer Simulatorenabteilung abschauen können, allerdings gewöhnt man sich im Spiel sehr schnell an die etwas dürftige Ausgestaltung dieses Apektes.
Als Zusammenfassung kann ich guten Gewissens behaupten, dass mich schon lange kein Spiel mehr so lange gefesselt und an sich gebannt hatte. Die enorme Größe des Areals, die ungeheure Dynamik die sich aus den sieben Fraktionen ergibt sowie die Auswahl- möglichkeiten an Waffen und Fahrzeugen garantieren einen langen und kurzweiligen Spielspass auf hohem technischen Niveau.
Es gibt bereits einige Patches für das Spiel, die man sich unbedingt auf der Atari Seite ziehen sollte, da sie einige Bugs beheben. Mindestens ein weiterer Patch soll noch geplant sein.
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