Border Collie Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von winselwuermchen
Ein Traumhund!!!!!! leider nicht für jeden
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Border Collie ist der absolute Traumhund. Schön, treu, verspielt und hochintelligent. Leider ist letzteres auch ein Nachteil, denn der Border Collie will immer gefördert werden. Jeden Tag muss man ihn vor Aufgaben stellen, dann ist er zufrieden. Daher gehört diese Rasse leider,leider (sind auch meine Traumhunde) auch zu den Tieren die sich ein \"normaler\", berufstätiger Hundehalter fast nicht halten kann.
Aufgrund ihrer Intelligenz ist es diesen Hunden ein leichtes, Türen (sogar mit Drehverschluss) zu öffnen, Dingen bestimmte Worte zuzuordnen (wer erinnert sich noch an Wetten Dass..?) oder meist als Sieger in Agilitiy Wettbewerben hervorzugehen.
Gezüchtet wurden diese Hunde darauf Viehherden zusammenzutreiben und zu bewachen. das liegt auch schon jedem Welpen im Blut.
Der Beste Beweis dafür ist vielleicht eine Freundin von mir.
Manuelas Vater hat eine kleine Schafherde (5 oder 6 Stück). Die hielt er in seinem großen, mit Elektrozaun eingezuäunten Grundstück in einem kleinen Ort. Die Schafe hatte unheimlich viel Respekt vor dem Zaun - nähmlich gar keinen!! So ziemlich jeden Tag hatten sie nicht besseres zu tun als auszubüchsen und so ziemlich alle Blumen im Ort aus den Vorgärten zu fressen (wenn also mal jemand erzählt Schafe mögen Gras..äh,ääh, Blumen sind das höchste, natürlich nur stibitzte), aber ich schweife ab..
Der Seelenfrieden von Manuelas Vater war nach einiger Zeit in Gefahr geraten weil, sagen wir, er dadurch nicht unbedingt der beliebteste Mann im Ort war. Die Rufe nach Schaffleisch wurden auch immer lauter :-)
Manu und ich haben eine ganze Weile über einer Lösung gerätselt. Irgendwann ist mir dann ein Bericht über Border Collies eingefallen, den ich mal gesehen hatte.
nach einigem Überlegen haben wir dann einen noch ganz jungen (8 Monate) im Tierheim gefunden.
Nur dann war guter Rat teuer, denn wie bringt man einem Hund etwas bei von dem man selbst keine Ahnung hat.
Doch da hatten wir uns unnötig Sorgen gemacht. Bandit (so nannten wir ihn) wollte von Anfang an nicht im Haus schlafen, sondern bei den Schafen im Stall. Und das Hüten beizubringen war eigentlich unnötig, das machte er eigentlich alleine. Wir mußten nur begreiflich machen wo das Grundstück aufhörte und da legte er keine Pfote drüber und schon gar nicht ein Schaf.
Anfangs gab es noch kleinere Diskussionen mit Bandit wenn die Schafe geschoren werden sollten (so mir nichts dir nichts ein Schaf entführen war Anfangs nicht drin) aber die sind beseitigt.
Nach kurzer Zeit konnte man auch den größten Teil des Zaunes abbauen (so ersparte man sich das Umtreiben).
Die Familie von Manuela sind überglücklich mit ihrem \"gescheckten, bellendem\" Schaf, das einzige Problem das es gibt ist eigentlich nur daß man mit Bandit nicht normal spazieren gehen kann. Kaum von der Leine gelassen wird gnadenlos alles zusammengetrieben. Ob das nun Hühner, Enten oder Pferde sind. Allerdings hatte Bandit bei dem Versuch ein paar Pferde zusammenzutreiben einen halben Nervenzusammenbruch, denn die reagierten nicht auf ihn :-)
Bandit ist ein ganz lieber und freundlicher Hund, der wohl nie jemandem was Böses tun würde.
Aber leider gibt es auch eine Kehrseite der Medallie. Ein Bordercollie der nur als \"normaler\" Wohnungshund gehalten wird, droht früher oder später seelisch zu verkümmern. Auch ein stundenlanges neben dem Pferd herlaufen wie es mein Mischling macht ist diesen zuwenig. Wenn sie keine Aufgaben haben ist das Leben nicht lebenswert. Manche dieser Hunde hätten sogar schon nach Familienmitgliedern geschnappt. Ein Charakterzug der niemals auftreten wird, wenn so ein Hund artgerecht gehalten wird.
Gott sei Dank haben die Border Collies es geschafft nicht als Moderasse zu mutieren sondern größtenteils wirklich nur bei erfahrenen Haltern dieser Rasse zu landen.
Und das soll auch so bleiben.
Ich kann es nähmlich echt nicht hören wenn Menschen die in der Stadt wohnen und am Tag zwei oder dreimal mit dem Hund eine Stunde an der Leine spazierengehen, behaupten dem Hund ginge es gut und sich später aber wundern warum er oft krank wird.
Geht man allerdings zwei dreimal die Woche zusätzlich zum Agility o.Ä. und beschäftigt die Hunde so nebenher auch ist das ne tolle Sache
Und wenn ich mir mal meinen Traum von ein oder zwei Border Collies erfüllen will, muss ich damit warten, bis ich entweder den halben Tag Zeit für den Hund habe, oder ich mich auf einen Bauernhof mit Schafherde zurückziehen kann :-)
In diesem Sinne
Freundliche Grüße Euer Winselwuermchen
Aufgrund ihrer Intelligenz ist es diesen Hunden ein leichtes, Türen (sogar mit Drehverschluss) zu öffnen, Dingen bestimmte Worte zuzuordnen (wer erinnert sich noch an Wetten Dass..?) oder meist als Sieger in Agilitiy Wettbewerben hervorzugehen.
Gezüchtet wurden diese Hunde darauf Viehherden zusammenzutreiben und zu bewachen. das liegt auch schon jedem Welpen im Blut.
Der Beste Beweis dafür ist vielleicht eine Freundin von mir.
Manuelas Vater hat eine kleine Schafherde (5 oder 6 Stück). Die hielt er in seinem großen, mit Elektrozaun eingezuäunten Grundstück in einem kleinen Ort. Die Schafe hatte unheimlich viel Respekt vor dem Zaun - nähmlich gar keinen!! So ziemlich jeden Tag hatten sie nicht besseres zu tun als auszubüchsen und so ziemlich alle Blumen im Ort aus den Vorgärten zu fressen (wenn also mal jemand erzählt Schafe mögen Gras..äh,ääh, Blumen sind das höchste, natürlich nur stibitzte), aber ich schweife ab..
Der Seelenfrieden von Manuelas Vater war nach einiger Zeit in Gefahr geraten weil, sagen wir, er dadurch nicht unbedingt der beliebteste Mann im Ort war. Die Rufe nach Schaffleisch wurden auch immer lauter :-)
Manu und ich haben eine ganze Weile über einer Lösung gerätselt. Irgendwann ist mir dann ein Bericht über Border Collies eingefallen, den ich mal gesehen hatte.
nach einigem Überlegen haben wir dann einen noch ganz jungen (8 Monate) im Tierheim gefunden.
Nur dann war guter Rat teuer, denn wie bringt man einem Hund etwas bei von dem man selbst keine Ahnung hat.
Doch da hatten wir uns unnötig Sorgen gemacht. Bandit (so nannten wir ihn) wollte von Anfang an nicht im Haus schlafen, sondern bei den Schafen im Stall. Und das Hüten beizubringen war eigentlich unnötig, das machte er eigentlich alleine. Wir mußten nur begreiflich machen wo das Grundstück aufhörte und da legte er keine Pfote drüber und schon gar nicht ein Schaf.
Anfangs gab es noch kleinere Diskussionen mit Bandit wenn die Schafe geschoren werden sollten (so mir nichts dir nichts ein Schaf entführen war Anfangs nicht drin) aber die sind beseitigt.
Nach kurzer Zeit konnte man auch den größten Teil des Zaunes abbauen (so ersparte man sich das Umtreiben).
Die Familie von Manuela sind überglücklich mit ihrem \"gescheckten, bellendem\" Schaf, das einzige Problem das es gibt ist eigentlich nur daß man mit Bandit nicht normal spazieren gehen kann. Kaum von der Leine gelassen wird gnadenlos alles zusammengetrieben. Ob das nun Hühner, Enten oder Pferde sind. Allerdings hatte Bandit bei dem Versuch ein paar Pferde zusammenzutreiben einen halben Nervenzusammenbruch, denn die reagierten nicht auf ihn :-)
Bandit ist ein ganz lieber und freundlicher Hund, der wohl nie jemandem was Böses tun würde.
Aber leider gibt es auch eine Kehrseite der Medallie. Ein Bordercollie der nur als \"normaler\" Wohnungshund gehalten wird, droht früher oder später seelisch zu verkümmern. Auch ein stundenlanges neben dem Pferd herlaufen wie es mein Mischling macht ist diesen zuwenig. Wenn sie keine Aufgaben haben ist das Leben nicht lebenswert. Manche dieser Hunde hätten sogar schon nach Familienmitgliedern geschnappt. Ein Charakterzug der niemals auftreten wird, wenn so ein Hund artgerecht gehalten wird.
Gott sei Dank haben die Border Collies es geschafft nicht als Moderasse zu mutieren sondern größtenteils wirklich nur bei erfahrenen Haltern dieser Rasse zu landen.
Und das soll auch so bleiben.
Ich kann es nähmlich echt nicht hören wenn Menschen die in der Stadt wohnen und am Tag zwei oder dreimal mit dem Hund eine Stunde an der Leine spazierengehen, behaupten dem Hund ginge es gut und sich später aber wundern warum er oft krank wird.
Geht man allerdings zwei dreimal die Woche zusätzlich zum Agility o.Ä. und beschäftigt die Hunde so nebenher auch ist das ne tolle Sache
Und wenn ich mir mal meinen Traum von ein oder zwei Border Collies erfüllen will, muss ich damit warten, bis ich entweder den halben Tag Zeit für den Hund habe, oder ich mich auf einen Bauernhof mit Schafherde zurückziehen kann :-)
In diesem Sinne
Freundliche Grüße Euer Winselwuermchen
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