BOSS Hugo Deep Red - Eau de Parfum Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Geruch:
- Ergiebigkeit:
Erfahrungsbericht von vampire-lady
oh Hugo mir graut vor dir!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hugo Deep Red scheint sich hier ja allgemeiner Beliebtheit zu erfreuen... bei mir nicht. Ich habe das Zeug einmal gehabt (geschenkt bekommen), mich damit angesprüht und mir ward übel.
Ich muß zunächst sagen, daß mir das Drumherum zu diesem Duft sehr gut gefallen hat. Der Name gefiel mir gut, versprach dieser doch, daß es sich nicht um so ein romantisch hauchiges Frühlingsdüftchen handelt. Ich mag nämlich mehr die orientalischen Hammerdüfte. Auch der Flakon ist durchaus ansprechend. Er hat eine sehr klare schlanke Linie, wirkt klassisch aber trotzdem modern. Die Farbkombination aus schwarz, silber und einem tiefen satten rot, zog mich nahezu an. Der rote Farbton färbt das Milchglas des Flakons, wodurch ein sehr interessanter Schimmer entsteht. Das Glas ist sehr dick, weshalb der Flakon ungewöhnlich schwer in der Hand liegt. Das matte Material ist dabei aber irgendwie wärmer, als Klarglas.
Was aber soll ich mit dem schönsten Flakon, wenn ich den Duft nicht ertragen kann?
Unmittelbar nach dem aufsprühen hat mir das Eau de Parfum noch gefallen. Der Duft war ansatzweise orientalisch – süßlich, dabei aber auch ein wenig fruchtig. Zunächst fand ich den Duft wirklich toll.
Leider aber entwickeln sich Düfte innerhalb von 10 Minuten in Verbindung mit Luft und Haut ganz anders, und nach etwa einer halben Stunde hatte ich einen stetigen Geruch in der Nase, den ich einfach nur als störend empfand – der sich aber auch nicht loswerden ließ. Hier ist allerdings ein Pluspunkt in punkto Haltbarkeit zu vergeben. Schließlich ist die Ergiebigkeit bei einem Duft kein unwesentlicher Gesichtspunkt, ganz besonders, wenn 50 ml ca. 40 Euro kosten sollen. Letzteres ist wiederum damit z begründen, daß es sich um ein Eau de Parfum handelt, welches einen höheren Anteil an Duftstoffen enthält als ein Eau die Toilette, was man meistens eher kauft.
„Loswerden“ wurde für mich zum wesentlichen Gesichtspunkt. Andere mögen diesen Duft ja lieben, ich kann ihn einfach nicht ertragen. Mir passierte, was mir zuvor schon mit einigen Wässerchen der blumigen Art von Yves Rocher geschehen war... Ich hatte den Eindruck, der Duft läge puderig auf der Lunge, die ganze Welt schien von ihm erfüllt zu sein. Und es ist wirklich nicht übertrieben, wenn ich jetzt sage: mir wurde wirklich übel.
Ich habe Probleme einzelne Bestandteile aus Düften herauszufiltern, würde den Duft aber als moschusartig bezeichnen. Ich vermute einen gewissen Vanilleanteil, was mich aber komplett fertig machte, war die unterschwellig blumige Note. Ich kann blumige Düfte einfach nicht ab. Mir wird selbst jetzt beim Gedanken daran noch schlecht – gut daß ich es nur an den Handgelenken getestet habe, da kann man ganz fix mit unter den Wasserhahn.
Deshalb ist es übrigens wichtig: unbekannte Düfte vor dem Kauf immer selbst auf der eigenen Haut testen!
Ich habe den Duft einer Arbeitskollegin geschenkt. Die hat einen ähnlichen Geschmack bei Düften wie ich. Sie fand Hugo Deep Red zwar nicht ganz so fies wie ich, allerdings mochte sie das Parfum auch nicht sonderlich.
Der Duft eignet sich eher für den Abend oder die Freizeit. Im Büro könnte er nämlich durchaus dazu verleiten auch bei unter Null Grad die Fenster zu öffnen. Diese Aussage gilt auch für Leute, die den Duft mögen – er ist nämlich recht schwer, das kann schon irritieren.
Hugo Deep Red gibt es auch in anderen Beduftungsformen, beispielsweise als Deo, Spray, Body-Lotion oder Duschgel.
Mein Fazit für diesmal:
Hugo behalt es!
Ich muß zunächst sagen, daß mir das Drumherum zu diesem Duft sehr gut gefallen hat. Der Name gefiel mir gut, versprach dieser doch, daß es sich nicht um so ein romantisch hauchiges Frühlingsdüftchen handelt. Ich mag nämlich mehr die orientalischen Hammerdüfte. Auch der Flakon ist durchaus ansprechend. Er hat eine sehr klare schlanke Linie, wirkt klassisch aber trotzdem modern. Die Farbkombination aus schwarz, silber und einem tiefen satten rot, zog mich nahezu an. Der rote Farbton färbt das Milchglas des Flakons, wodurch ein sehr interessanter Schimmer entsteht. Das Glas ist sehr dick, weshalb der Flakon ungewöhnlich schwer in der Hand liegt. Das matte Material ist dabei aber irgendwie wärmer, als Klarglas.
Was aber soll ich mit dem schönsten Flakon, wenn ich den Duft nicht ertragen kann?
Unmittelbar nach dem aufsprühen hat mir das Eau de Parfum noch gefallen. Der Duft war ansatzweise orientalisch – süßlich, dabei aber auch ein wenig fruchtig. Zunächst fand ich den Duft wirklich toll.
Leider aber entwickeln sich Düfte innerhalb von 10 Minuten in Verbindung mit Luft und Haut ganz anders, und nach etwa einer halben Stunde hatte ich einen stetigen Geruch in der Nase, den ich einfach nur als störend empfand – der sich aber auch nicht loswerden ließ. Hier ist allerdings ein Pluspunkt in punkto Haltbarkeit zu vergeben. Schließlich ist die Ergiebigkeit bei einem Duft kein unwesentlicher Gesichtspunkt, ganz besonders, wenn 50 ml ca. 40 Euro kosten sollen. Letzteres ist wiederum damit z begründen, daß es sich um ein Eau de Parfum handelt, welches einen höheren Anteil an Duftstoffen enthält als ein Eau die Toilette, was man meistens eher kauft.
„Loswerden“ wurde für mich zum wesentlichen Gesichtspunkt. Andere mögen diesen Duft ja lieben, ich kann ihn einfach nicht ertragen. Mir passierte, was mir zuvor schon mit einigen Wässerchen der blumigen Art von Yves Rocher geschehen war... Ich hatte den Eindruck, der Duft läge puderig auf der Lunge, die ganze Welt schien von ihm erfüllt zu sein. Und es ist wirklich nicht übertrieben, wenn ich jetzt sage: mir wurde wirklich übel.
Ich habe Probleme einzelne Bestandteile aus Düften herauszufiltern, würde den Duft aber als moschusartig bezeichnen. Ich vermute einen gewissen Vanilleanteil, was mich aber komplett fertig machte, war die unterschwellig blumige Note. Ich kann blumige Düfte einfach nicht ab. Mir wird selbst jetzt beim Gedanken daran noch schlecht – gut daß ich es nur an den Handgelenken getestet habe, da kann man ganz fix mit unter den Wasserhahn.
Deshalb ist es übrigens wichtig: unbekannte Düfte vor dem Kauf immer selbst auf der eigenen Haut testen!
Ich habe den Duft einer Arbeitskollegin geschenkt. Die hat einen ähnlichen Geschmack bei Düften wie ich. Sie fand Hugo Deep Red zwar nicht ganz so fies wie ich, allerdings mochte sie das Parfum auch nicht sonderlich.
Der Duft eignet sich eher für den Abend oder die Freizeit. Im Büro könnte er nämlich durchaus dazu verleiten auch bei unter Null Grad die Fenster zu öffnen. Diese Aussage gilt auch für Leute, die den Duft mögen – er ist nämlich recht schwer, das kann schon irritieren.
Hugo Deep Red gibt es auch in anderen Beduftungsformen, beispielsweise als Deo, Spray, Body-Lotion oder Duschgel.
Mein Fazit für diesmal:
Hugo behalt es!
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