Bounce - Bon Jovi Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von GAWOnline1983
Bon Jovi sind zurück: Bounce! Und lassen es mehr krachen als je zuvor...
Pro:
Klasse Songs - ein rundum gelungenes Album! :)
Kontra:
... nichts :)
Empfehlung:
Ja
I. Allgemeines
Eigentlich wurde ich eher durch Zufall auf \"Everyday\" aufmerksam, mir war nämlich gar nicht bewusst, das ein neues Album bzw. eine neue Single von Bon Jovi anstand... naja, flugs ging es in den nächsten Plattenladen. Und das neue Album ließ auch nicht lange auf sich warten. Während \"Crush\" zum größten Teil doch eher ruhigere Töne anschlug, so geht es auf \"Bounce\" wieder richtig ab. Wobei man schon sagen muss, der Stil der Jungs hat sich im Gegensatz zu früher verändert. Und natürlich ließ auch der 11. September 2001 seine Spuren zurück unter dessen Eindrücken das Album nach und nach entstand...
II. Die Songs
1. Undivided (3:53)
\"Undivided\" ist der erste Song des Albums und es krachen gleich zu Beginn die Gitarren. Im ersten Moment war der Song, der von dem ganzen Album am stärksten von den tragischen Ereignissen des 11. Septembers beeinflusst wurde, eher gewöhnungsbedürftig. Richtig lieben gelernt habe ich ihn nach dem Konzert von Bon Jovi in Mannheim im Juni diesen Jahres... der Song soll klar machen, dass der Mensch nicht alleine ist, sondern dass alle zusammen halten müssen um stark zu sein. Alle diese Menschen, die in der Katastrophe ums Leben kamen gehören irgendwie zu uns... so singt Jon: \"That was my brother lost in the rubble / that was my sister lost in the crush / that was our mothers, those were our children / that was our fathers, that was each of us\". Die Menschheit muss zu einer Einheit werden, bevor es zu spät ist - das ist im Wesentlichen die Kernaussage des Songs: Denn nur gemeinsam sind wir stark!
Note: 1
2. Everyday (3:00)
\"Everyday\" war die erste Singleauskopplung aus dem Album
\"Bounce\" und sie lief auf den Radiostationen hoch und runter. Vom Inhalt her erinnert mich dieses Lied ein bißchen an \"It\'s my life\" - \"Live life to the fullest\", denn jeder Tag könnte dein letzter sein. Dieses Lied geht in die Gehörgänge und will so schnell daraus nicht wieder verschwinden. Es gab Tage, da habe ich die Single nur auf Repeat gestellt und hörte \"Everyday\" rauf und runter. \"Everyday\" ist ebenfalls wie \"Undivided\" ein sehr rockiges Lied, wobei die Gitarren hier etwas melodiöser sind und der Refrain noch mehr Ohrwurmcharakter hat. Durchaus ein grandioser Vorgeschmack auf das neue Album!
Note: 1
3. The Distance (4:48)
Der erste langsamere Song auf dem Album \"Bounce\". Es geht um die Leidenschaft, die ein Mensch fühlt, wenn ein Ziel in Sicht ist und dann der gnadenlose Fall, wenn man es nicht schafft dieses zu erreichen. Live ist der Song einfach großartig, die Band selbst war bei ihrem Auftritt sehr sehr gerührt und schweigsam nach diesem Song, man hat gemerkt sie sehr er ihnen nahe geht. Als Albumversion würde ich ihn eher als gutes Mittelmaß bezeichnen - ein seichter Song, der zwar eine gute Melodie hat, aber der nicht wirklich in den Gehörgängen zurückbleibt, aber trotzdem immer wieder nett zum Anhören ist.
Note: 2
4. Joey (4:54)
\"Joey\" wurde während des Liveauftritts von einem Videoclip im Hintergrund begleitet, der die Geschichte eines Jungen erzählt. Jon Bon Jovi nahm die Chance war, in die Fußstapfen eines anderes zu treten und durch dessen Augen seine Geschichte zu erzählen. Alles in allem nicht schlecht, zählt aber meines Erachtens zu den schlechteren Songs des Albums. Der Song plätschert eher langsam ohne große Höhepunkt vor sich hin.
Note: 3 +
5. Misunderstood (3:30)
\"Misunderstood\" war eine der weiteren Single-Auskopplungen aus \"Bounce\". Sehenswert ist auch das Video dazu - es geht um einen Jungen, der von seiner Freundin mit einer anderen im Bett überrascht wird - doch nichts scheint wie es ist. Zuviele Missgeschicke geschehen uns jeden Tag. Und gerade davon erzählt der Song. Jon hat ihn geschrieben, nachdem er längere Zeit nicht Zuhause war - ein liebenswerter Song, zum Schmunzeln und immer wieder hören. Denn wer hat nicht gute Absichten, aber wie so oft läuft alles schief? ;-)
Note: 1 -
6. All about lovin\' you (3:46)
Mit diesem Song bin ich ganz ehrlich nicht ganz so vertraut, da meines Erachtens nichts von den langsameren Stücken von Bon Jovi wirklich an \"Bed of roses\" oder \"Always\" heranreicht. Der Song handelt wieder von den Ereignissen des 11. Septembers, die vielen Leuten die Augen geöffnet haben, denn nur eines zählt wirklich im Leben: Die Liebe. Was nützt uns all das Geld, wenn wir am Ende doch alleine dastehen, ohne Wärme, ohne Menschen, denen wir vertrauen? Dies sollten wir uns jeden Tag vor Augen führen.
Note: 2
7. Hook me up (3:54)
Und es folgt nach mehreren langsamen Stücken gleich der nächste Kracher! \"Hook me up\" hätte meines Erachtens als Single ausgekoppelt werden sollen, aber nein ... ;-) Inspiriert wurde der Song von einem Zeitungsartikel, der von einem jungen Palästinenser handelte, der in die ganzen Terrorgeschichten verstrickt war und versuchte, Kontakt zu anderen aufzunehmen - er wurde schließlich geschnappt. Der Song wurde aus einer Perspektive geschrieben: gefangen in einem Bunker, in dem verzweifelten Versuch, Kontakt zur Außenwelt herzustellen. Der Song wechselt sich zwischen dem erst langsameren Teil einer Strophe und dem dann später einsetzenden Schlagzeug ab und schließlich einem krachenden Refrain :) Top!
Note: 1
8. Right side or wrong (5:50)
\"Right side or wrong\" zählt nach mehrmaligen Hören zu meinen Lieblingsliedern auf der CD, besonders der etwas schnellere Mittelteil des Liedes hat es mir angetan :) Der Song dreht sich um Menschen, die eigentlich das Falsche tun, aber im Herzen doch bei dem richtigen sind. Der Song wird einfach klasse von einigen Gitarrensolos unterstützt und getragen. Der Song endet schließlich in einem offenen Ende...
Note: 1
9. Love me back to life (4:09)
\"Love me back to life\" ist ebenfalls ein Song, den ich erst nach mehrerem Hören mochte. Es ist ebenfalls eine Ballade.
Bon Jovi arbeiteten die letzten Jahre sehr sehr hart, teils bis an Ende ihrer physischen Möglichkeiten. Und es ist wichtig, das jemand da ist, der einem zuhört und einen in den Arm nimmt. Gerade dies möchte der Song ausdrücken. Wirklich gelungen...
Note: 2 +
10. You had me from hello (3:49)
Ebenfalls ein sehr seichter Song, eigentlich eher Mittelmaß. Man sollte nie vergessen - auch nicht in einer längeren Beziehung - das es immer noch etwas gibt, was man an dem anderen anziehend findet und das man immer neues entdecken kann. Wie gesagt eher Durchschnitt, ich würde ihn in etwa mit \"Joey\" vergleichen.
Note: 2 -
11. Bounce (3:11)
\"Bounce\" - der Namensgeber des Albums - rockt kurz vor Ende des Albums noch einmal richtig los. Bei dem Gig in Mannheim verwendeten die Jungs den Song als Opener und hatten die Menge gleich richtig im Griff. Ohne Zweifel, der härteste und rockigste Song des ganzen Albums und der letzten Jahre. Zwar ein komplett anderer Stil als man von Bon Jovi gewohnt ist, aber ich liebe diesen neuen Sound! :) Man kann den Song auf mehrere Art und Weise interpretieren: Zum einen kann man sich natürlich wieder auf die Terrorangriffe des 11. Septembers beziehen und darauf, dass die USA nun einfach stark sein müssen aber andererseits auch auf die 20jährige Karriere von Bon Jovi, die sie oft ans Ende ihrer Kräfte brachte - lasst euch niemals unterkriegen, egal was andere sagen! Das ist das Wichtigste im Leben!!
Note: 1
12. Open all night (4:22)
Zum Ausklingen lassen des Albums zum Ende noch einmal ein richtiger Kuschelsong! Jon Bon Jovi tauchte, wie den meisten bekannt sein dürfte, in neun Folgen der letzten Ally McBeal-Staffel auf. Während des Drehs wurde Jon klar, dass er im wirklichen Leben nie so lange gewartet hätte, ob sich eine Beziehung entwickelt oder nicht. \"Open all night\" gibt quasi den Dialog zwischen Victor Morrison (Jon Bon Jovi) und Ally McBeal wieder. Klasse!
Note: 2 +
III. Cover, Booklet, Preis etc.
Äußerlich ist das Album in Grau- bzw. Silbertönen gehalten. Auf dem Cover ist ist einer der großen Satelliten abgebildet, die auch schon in dem Videoclip zu \"Everyday\" zu sehen waren. Auf der Rückseite ist ein Schwarz-Weiß-Foto der Songs zu finden. Das Booklet ist sehr schön aufgemacht, mit vielen Einzel- und Gruppenfotos sowie den Songtexten zu den einzelnen Song.
Bezahlt habe ich für das Album kurz nach Erscheinen 12,99 Euro, was damals ein Sonderangebot im Karstadt war. Alles in allem würde sich aber es sich aber auch lohnen mehr für das Album auszugeben :)
IV. Meine Meinung
Der Stil von Bon Jovi hat sich langsam verändert, das merkte man schon langsam dem Album \"Crush\" und besonders dem Song \"It\'s my life\" an. Doch ich liebe den neuen Stil und er steht den alten Song in nichts nach. Bon Jovi sind insgesamt rockiger geworden und man merkt, dass sich immer mehr Songs auf die Freude am Leben, Familie, Liebe - eben das Wichtige in unserem Leben beziehen. Sie sind damit zum anderen natürlich auch tiefsinniger geworden. Viel kann man natürlich auch auf die Ereignisse am 11. September 2001 zurückführen - Bon Jovi sind ja nicht die einzigen, die ein Album unter diesen Aspekten veröffentlichten und in deren Songs sich die tragischen Ereignisse wiederspiegeln, als Beispiel sei hier nur kurz \"The Rising\" von Bruce Springsteen und der E-Street Band angeführt!
Alles in allem ist \"Bounce\" einfach super gelungen und ich kann es bedenkenlos auch Nicht-Bon-Jovi-Fans empfehlen, die einfach eine rockige Scheibe suchen :)
Anspieltipps: \"Undivided\", \"Everyday\", \"Misunderstood\", \"Hook me up\", \"Right side or wrong\", \"Bounce\"!
VI. Mehr von Bon Jovi
Natürlich ist \"Bounce\" nicht das erste Album der fünf Jungs (die Soloalben zähle ich an dieser Stelle mal nicht auf) - hier die anderen sortiert nach Erscheinungsdatum (die neusten zuerst)
1. This Left Feels Right (Best Of-Album)
2. Bounce
3. One Wild Night Live
4. Crush
5. These Days
6. Crossroad
7. Keep The Faith
8. New Jersey
9. Slippery when wet
10. 7800 Fahrenheit
11. Bon Jovi
(copyright Laura Thoma, Dezember 2003)
Eigentlich wurde ich eher durch Zufall auf \"Everyday\" aufmerksam, mir war nämlich gar nicht bewusst, das ein neues Album bzw. eine neue Single von Bon Jovi anstand... naja, flugs ging es in den nächsten Plattenladen. Und das neue Album ließ auch nicht lange auf sich warten. Während \"Crush\" zum größten Teil doch eher ruhigere Töne anschlug, so geht es auf \"Bounce\" wieder richtig ab. Wobei man schon sagen muss, der Stil der Jungs hat sich im Gegensatz zu früher verändert. Und natürlich ließ auch der 11. September 2001 seine Spuren zurück unter dessen Eindrücken das Album nach und nach entstand...
II. Die Songs
1. Undivided (3:53)
\"Undivided\" ist der erste Song des Albums und es krachen gleich zu Beginn die Gitarren. Im ersten Moment war der Song, der von dem ganzen Album am stärksten von den tragischen Ereignissen des 11. Septembers beeinflusst wurde, eher gewöhnungsbedürftig. Richtig lieben gelernt habe ich ihn nach dem Konzert von Bon Jovi in Mannheim im Juni diesen Jahres... der Song soll klar machen, dass der Mensch nicht alleine ist, sondern dass alle zusammen halten müssen um stark zu sein. Alle diese Menschen, die in der Katastrophe ums Leben kamen gehören irgendwie zu uns... so singt Jon: \"That was my brother lost in the rubble / that was my sister lost in the crush / that was our mothers, those were our children / that was our fathers, that was each of us\". Die Menschheit muss zu einer Einheit werden, bevor es zu spät ist - das ist im Wesentlichen die Kernaussage des Songs: Denn nur gemeinsam sind wir stark!
Note: 1
2. Everyday (3:00)
\"Everyday\" war die erste Singleauskopplung aus dem Album
\"Bounce\" und sie lief auf den Radiostationen hoch und runter. Vom Inhalt her erinnert mich dieses Lied ein bißchen an \"It\'s my life\" - \"Live life to the fullest\", denn jeder Tag könnte dein letzter sein. Dieses Lied geht in die Gehörgänge und will so schnell daraus nicht wieder verschwinden. Es gab Tage, da habe ich die Single nur auf Repeat gestellt und hörte \"Everyday\" rauf und runter. \"Everyday\" ist ebenfalls wie \"Undivided\" ein sehr rockiges Lied, wobei die Gitarren hier etwas melodiöser sind und der Refrain noch mehr Ohrwurmcharakter hat. Durchaus ein grandioser Vorgeschmack auf das neue Album!
Note: 1
3. The Distance (4:48)
Der erste langsamere Song auf dem Album \"Bounce\". Es geht um die Leidenschaft, die ein Mensch fühlt, wenn ein Ziel in Sicht ist und dann der gnadenlose Fall, wenn man es nicht schafft dieses zu erreichen. Live ist der Song einfach großartig, die Band selbst war bei ihrem Auftritt sehr sehr gerührt und schweigsam nach diesem Song, man hat gemerkt sie sehr er ihnen nahe geht. Als Albumversion würde ich ihn eher als gutes Mittelmaß bezeichnen - ein seichter Song, der zwar eine gute Melodie hat, aber der nicht wirklich in den Gehörgängen zurückbleibt, aber trotzdem immer wieder nett zum Anhören ist.
Note: 2
4. Joey (4:54)
\"Joey\" wurde während des Liveauftritts von einem Videoclip im Hintergrund begleitet, der die Geschichte eines Jungen erzählt. Jon Bon Jovi nahm die Chance war, in die Fußstapfen eines anderes zu treten und durch dessen Augen seine Geschichte zu erzählen. Alles in allem nicht schlecht, zählt aber meines Erachtens zu den schlechteren Songs des Albums. Der Song plätschert eher langsam ohne große Höhepunkt vor sich hin.
Note: 3 +
5. Misunderstood (3:30)
\"Misunderstood\" war eine der weiteren Single-Auskopplungen aus \"Bounce\". Sehenswert ist auch das Video dazu - es geht um einen Jungen, der von seiner Freundin mit einer anderen im Bett überrascht wird - doch nichts scheint wie es ist. Zuviele Missgeschicke geschehen uns jeden Tag. Und gerade davon erzählt der Song. Jon hat ihn geschrieben, nachdem er längere Zeit nicht Zuhause war - ein liebenswerter Song, zum Schmunzeln und immer wieder hören. Denn wer hat nicht gute Absichten, aber wie so oft läuft alles schief? ;-)
Note: 1 -
6. All about lovin\' you (3:46)
Mit diesem Song bin ich ganz ehrlich nicht ganz so vertraut, da meines Erachtens nichts von den langsameren Stücken von Bon Jovi wirklich an \"Bed of roses\" oder \"Always\" heranreicht. Der Song handelt wieder von den Ereignissen des 11. Septembers, die vielen Leuten die Augen geöffnet haben, denn nur eines zählt wirklich im Leben: Die Liebe. Was nützt uns all das Geld, wenn wir am Ende doch alleine dastehen, ohne Wärme, ohne Menschen, denen wir vertrauen? Dies sollten wir uns jeden Tag vor Augen führen.
Note: 2
7. Hook me up (3:54)
Und es folgt nach mehreren langsamen Stücken gleich der nächste Kracher! \"Hook me up\" hätte meines Erachtens als Single ausgekoppelt werden sollen, aber nein ... ;-) Inspiriert wurde der Song von einem Zeitungsartikel, der von einem jungen Palästinenser handelte, der in die ganzen Terrorgeschichten verstrickt war und versuchte, Kontakt zu anderen aufzunehmen - er wurde schließlich geschnappt. Der Song wurde aus einer Perspektive geschrieben: gefangen in einem Bunker, in dem verzweifelten Versuch, Kontakt zur Außenwelt herzustellen. Der Song wechselt sich zwischen dem erst langsameren Teil einer Strophe und dem dann später einsetzenden Schlagzeug ab und schließlich einem krachenden Refrain :) Top!
Note: 1
8. Right side or wrong (5:50)
\"Right side or wrong\" zählt nach mehrmaligen Hören zu meinen Lieblingsliedern auf der CD, besonders der etwas schnellere Mittelteil des Liedes hat es mir angetan :) Der Song dreht sich um Menschen, die eigentlich das Falsche tun, aber im Herzen doch bei dem richtigen sind. Der Song wird einfach klasse von einigen Gitarrensolos unterstützt und getragen. Der Song endet schließlich in einem offenen Ende...
Note: 1
9. Love me back to life (4:09)
\"Love me back to life\" ist ebenfalls ein Song, den ich erst nach mehrerem Hören mochte. Es ist ebenfalls eine Ballade.
Bon Jovi arbeiteten die letzten Jahre sehr sehr hart, teils bis an Ende ihrer physischen Möglichkeiten. Und es ist wichtig, das jemand da ist, der einem zuhört und einen in den Arm nimmt. Gerade dies möchte der Song ausdrücken. Wirklich gelungen...
Note: 2 +
10. You had me from hello (3:49)
Ebenfalls ein sehr seichter Song, eigentlich eher Mittelmaß. Man sollte nie vergessen - auch nicht in einer längeren Beziehung - das es immer noch etwas gibt, was man an dem anderen anziehend findet und das man immer neues entdecken kann. Wie gesagt eher Durchschnitt, ich würde ihn in etwa mit \"Joey\" vergleichen.
Note: 2 -
11. Bounce (3:11)
\"Bounce\" - der Namensgeber des Albums - rockt kurz vor Ende des Albums noch einmal richtig los. Bei dem Gig in Mannheim verwendeten die Jungs den Song als Opener und hatten die Menge gleich richtig im Griff. Ohne Zweifel, der härteste und rockigste Song des ganzen Albums und der letzten Jahre. Zwar ein komplett anderer Stil als man von Bon Jovi gewohnt ist, aber ich liebe diesen neuen Sound! :) Man kann den Song auf mehrere Art und Weise interpretieren: Zum einen kann man sich natürlich wieder auf die Terrorangriffe des 11. Septembers beziehen und darauf, dass die USA nun einfach stark sein müssen aber andererseits auch auf die 20jährige Karriere von Bon Jovi, die sie oft ans Ende ihrer Kräfte brachte - lasst euch niemals unterkriegen, egal was andere sagen! Das ist das Wichtigste im Leben!!
Note: 1
12. Open all night (4:22)
Zum Ausklingen lassen des Albums zum Ende noch einmal ein richtiger Kuschelsong! Jon Bon Jovi tauchte, wie den meisten bekannt sein dürfte, in neun Folgen der letzten Ally McBeal-Staffel auf. Während des Drehs wurde Jon klar, dass er im wirklichen Leben nie so lange gewartet hätte, ob sich eine Beziehung entwickelt oder nicht. \"Open all night\" gibt quasi den Dialog zwischen Victor Morrison (Jon Bon Jovi) und Ally McBeal wieder. Klasse!
Note: 2 +
III. Cover, Booklet, Preis etc.
Äußerlich ist das Album in Grau- bzw. Silbertönen gehalten. Auf dem Cover ist ist einer der großen Satelliten abgebildet, die auch schon in dem Videoclip zu \"Everyday\" zu sehen waren. Auf der Rückseite ist ein Schwarz-Weiß-Foto der Songs zu finden. Das Booklet ist sehr schön aufgemacht, mit vielen Einzel- und Gruppenfotos sowie den Songtexten zu den einzelnen Song.
Bezahlt habe ich für das Album kurz nach Erscheinen 12,99 Euro, was damals ein Sonderangebot im Karstadt war. Alles in allem würde sich aber es sich aber auch lohnen mehr für das Album auszugeben :)
IV. Meine Meinung
Der Stil von Bon Jovi hat sich langsam verändert, das merkte man schon langsam dem Album \"Crush\" und besonders dem Song \"It\'s my life\" an. Doch ich liebe den neuen Stil und er steht den alten Song in nichts nach. Bon Jovi sind insgesamt rockiger geworden und man merkt, dass sich immer mehr Songs auf die Freude am Leben, Familie, Liebe - eben das Wichtige in unserem Leben beziehen. Sie sind damit zum anderen natürlich auch tiefsinniger geworden. Viel kann man natürlich auch auf die Ereignisse am 11. September 2001 zurückführen - Bon Jovi sind ja nicht die einzigen, die ein Album unter diesen Aspekten veröffentlichten und in deren Songs sich die tragischen Ereignisse wiederspiegeln, als Beispiel sei hier nur kurz \"The Rising\" von Bruce Springsteen und der E-Street Band angeführt!
Alles in allem ist \"Bounce\" einfach super gelungen und ich kann es bedenkenlos auch Nicht-Bon-Jovi-Fans empfehlen, die einfach eine rockige Scheibe suchen :)
Anspieltipps: \"Undivided\", \"Everyday\", \"Misunderstood\", \"Hook me up\", \"Right side or wrong\", \"Bounce\"!
VI. Mehr von Bon Jovi
Natürlich ist \"Bounce\" nicht das erste Album der fünf Jungs (die Soloalben zähle ich an dieser Stelle mal nicht auf) - hier die anderen sortiert nach Erscheinungsdatum (die neusten zuerst)
1. This Left Feels Right (Best Of-Album)
2. Bounce
3. One Wild Night Live
4. Crush
5. These Days
6. Crossroad
7. Keep The Faith
8. New Jersey
9. Slippery when wet
10. 7800 Fahrenheit
11. Bon Jovi
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