Bratkartoffeln Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Arbeits- und Zeitaufwand:
- Kosten:
Erfahrungsbericht von soennecken
Nicht ganz so einfach wie man denkt!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zutaten (klassisch)
Kartoffeln (bevorzugt festkochend)
Sonnenblumenöl
Gewürze
Zutaten (Gourmet)
Zwiebeln
Beschreibung
Zugegeben, gewöhnlich klingt dieses Gericht allzu sehr, und als echtes Rezept kann man es ja auch nicht unbedingt bezeichnen. Aber trotzdem: keine einfache Sache, diese Bratkartoffeln. Unbestritten ist es nämlich schwer zu sagen, wie man sie richtig macht. Und dazu muss man sich mit diesem Thema eben einmal näher befassen, da reicht nicht nur ein Blick. Mir gelang es, nach vielen Versuchen, vielen Gesprächen mit Leuten, die dachten, dass sie wüßten, wie man Bratkartoffeln macht, das Optimum herauszuholen.
Ganz wichtig bei Bratkartoffeln: ruhig bleiben! Nicht verzagen, wenn es mal nicht so klappt wie man es sich vorstellt. Bratkartoffeln sind Übungs-sache; und mit meinen Tipps wird euch bestimmt alles leichter fallen.
Zubereitung (klassisch)
Es gibt zwei Arten von Bratkartoffelngourmets: die einen benutzen rohe Kartoffeln. Die haben entweder keine Ahnung oder keine Zeit. Grund- sätzlich: tut euch das nicht an ! Kocht sie ab, wie es die richtigen Gourmets machen. Die Jungs haben das verdient.
Also kocht am besten erst mal nen ganzen Topf Kartoffeln ab, bevorzugt sind festkochende, die bringens richtig. Beim Kochen natürlich aufpassen: wem is das Wasser nicht schon mal übergeschwabbelt ? Auch ich als Gourmet kenn das doch, da schreit die Rosmarie sonst noch im ganzen Haus rum. Nach ca. 30-40 Minuten sind die Kartoffeln weichgekocht, lasst sie nicht zu lange drin: Kartoffelbrei ist zwar auch nicht schlecht, aber es geht jetzt um Gebrätelte. Holt sie aus dem Wasser raus zieht ihnen die Schale vom Leib, als wärens geile BierBräute, hier und heute.
So: Wenn ihr bis jetzt nicht mitgekommen seid, seid nicht traurig, nicht jeder kann zum Gourmet werden. Wenn ihrs gerafft habt, bleibt weiter aufmerksam, denn die Jungs werden jetzt tückisch. Ihr müsst sie nämlich schneiden. Dazu nehmt ihr ein Messer. Im Gegensatz zum nächsten Schritt habt ihr hier also noch Spielraum, künstlerische Kreativität.
Das A und O des Gerichts ist die Art und Weise des Schneidens: ihr müsst die Kartoffeln in Würfel achteln. Das klingt zwar einfach, ist es aber nicht. Die Jungs brauchen nämlich waagrechte Kanten, also legt euch die Wasserwaage gleich nebendran, ihr müsst sie früher oder später eh holen. Verarscht euch nicht selber, wenn ihrs richtig machen wollt.
Ihr könnt euch dann die erste kleine Pause gönnen, wenn ihr eine Pfanne auf den Herd gestellt habt und in diese ca. 3 Spritzer Sonnenblumenöl gegeben habt. Den Herd müsst ihr auf hoher Stufe heizen, im ganz großen Stil also. Achtung: erst spritzen, dann heizen. Das ist man zwar nicht gewohnt, machts trotzdem so. Wenn das Öl heiß ist (es ist soweit, wenn ihr es ganz leicht in der Pfanne verteilen könnt), gehts richtig los. Das dauert so zwei Minuten, da könnt ihr ja mal ein Gutzel essen oder so. Und: nehmt gutes Öl, kein Billigzeug.
Wenn das Öl heiß ist, dann haut die Kartoffelwürfel in die Pfanne; guckt halt, dass nichts daneben geht, es wäre schade drum. Dann müsst ihr die Jungs würzen, die bei weitem heftigste Aufgabe: ihr braucht ganz dringend eine 7-Kräuter-Mischung, sonst könnt ihrs gleich vergessen. Haut von der ordentlich was drauf, zusätzlich klassisch Salz, Pfeffer und Paprika. Oregano darf auch nicht fehlen, Basilikum ist auch nie verkehrt.
So, Kinners: ihr müsst die vor sich hinbratenden Kartoffeln ca. 8- 10 Minuten auf mittlerer Flamme braten, mindestens alle zwei Minuten wenden. Bis sie halt goldbraun sind, wie mans kennt. Dann könnt ihr sie essen. Wenn ihr kleinen Hunger habt oder großen.
Bratkartoffeln(deluxe)
ihr macht alles wie bei klassisch bis auf die Zwiebeln: die schneidet ihr auch in Würfel (eine reicht), die natürlich wesentlich kleiner sein sollten als die Kartoffeln, es sei denn ihr mögts vielleicht so. Die haut ihr dann in der Zeit in die Pfanne, in der ihr das Öl heiß werden lasst, damit die am Ende auch richtig knackig sind.
Guten Appetit
Kartoffeln (bevorzugt festkochend)
Sonnenblumenöl
Gewürze
Zutaten (Gourmet)
Zwiebeln
Beschreibung
Zugegeben, gewöhnlich klingt dieses Gericht allzu sehr, und als echtes Rezept kann man es ja auch nicht unbedingt bezeichnen. Aber trotzdem: keine einfache Sache, diese Bratkartoffeln. Unbestritten ist es nämlich schwer zu sagen, wie man sie richtig macht. Und dazu muss man sich mit diesem Thema eben einmal näher befassen, da reicht nicht nur ein Blick. Mir gelang es, nach vielen Versuchen, vielen Gesprächen mit Leuten, die dachten, dass sie wüßten, wie man Bratkartoffeln macht, das Optimum herauszuholen.
Ganz wichtig bei Bratkartoffeln: ruhig bleiben! Nicht verzagen, wenn es mal nicht so klappt wie man es sich vorstellt. Bratkartoffeln sind Übungs-sache; und mit meinen Tipps wird euch bestimmt alles leichter fallen.
Zubereitung (klassisch)
Es gibt zwei Arten von Bratkartoffelngourmets: die einen benutzen rohe Kartoffeln. Die haben entweder keine Ahnung oder keine Zeit. Grund- sätzlich: tut euch das nicht an ! Kocht sie ab, wie es die richtigen Gourmets machen. Die Jungs haben das verdient.
Also kocht am besten erst mal nen ganzen Topf Kartoffeln ab, bevorzugt sind festkochende, die bringens richtig. Beim Kochen natürlich aufpassen: wem is das Wasser nicht schon mal übergeschwabbelt ? Auch ich als Gourmet kenn das doch, da schreit die Rosmarie sonst noch im ganzen Haus rum. Nach ca. 30-40 Minuten sind die Kartoffeln weichgekocht, lasst sie nicht zu lange drin: Kartoffelbrei ist zwar auch nicht schlecht, aber es geht jetzt um Gebrätelte. Holt sie aus dem Wasser raus zieht ihnen die Schale vom Leib, als wärens geile BierBräute, hier und heute.
So: Wenn ihr bis jetzt nicht mitgekommen seid, seid nicht traurig, nicht jeder kann zum Gourmet werden. Wenn ihrs gerafft habt, bleibt weiter aufmerksam, denn die Jungs werden jetzt tückisch. Ihr müsst sie nämlich schneiden. Dazu nehmt ihr ein Messer. Im Gegensatz zum nächsten Schritt habt ihr hier also noch Spielraum, künstlerische Kreativität.
Das A und O des Gerichts ist die Art und Weise des Schneidens: ihr müsst die Kartoffeln in Würfel achteln. Das klingt zwar einfach, ist es aber nicht. Die Jungs brauchen nämlich waagrechte Kanten, also legt euch die Wasserwaage gleich nebendran, ihr müsst sie früher oder später eh holen. Verarscht euch nicht selber, wenn ihrs richtig machen wollt.
Ihr könnt euch dann die erste kleine Pause gönnen, wenn ihr eine Pfanne auf den Herd gestellt habt und in diese ca. 3 Spritzer Sonnenblumenöl gegeben habt. Den Herd müsst ihr auf hoher Stufe heizen, im ganz großen Stil also. Achtung: erst spritzen, dann heizen. Das ist man zwar nicht gewohnt, machts trotzdem so. Wenn das Öl heiß ist (es ist soweit, wenn ihr es ganz leicht in der Pfanne verteilen könnt), gehts richtig los. Das dauert so zwei Minuten, da könnt ihr ja mal ein Gutzel essen oder so. Und: nehmt gutes Öl, kein Billigzeug.
Wenn das Öl heiß ist, dann haut die Kartoffelwürfel in die Pfanne; guckt halt, dass nichts daneben geht, es wäre schade drum. Dann müsst ihr die Jungs würzen, die bei weitem heftigste Aufgabe: ihr braucht ganz dringend eine 7-Kräuter-Mischung, sonst könnt ihrs gleich vergessen. Haut von der ordentlich was drauf, zusätzlich klassisch Salz, Pfeffer und Paprika. Oregano darf auch nicht fehlen, Basilikum ist auch nie verkehrt.
So, Kinners: ihr müsst die vor sich hinbratenden Kartoffeln ca. 8- 10 Minuten auf mittlerer Flamme braten, mindestens alle zwei Minuten wenden. Bis sie halt goldbraun sind, wie mans kennt. Dann könnt ihr sie essen. Wenn ihr kleinen Hunger habt oder großen.
Bratkartoffeln(deluxe)
ihr macht alles wie bei klassisch bis auf die Zwiebeln: die schneidet ihr auch in Würfel (eine reicht), die natürlich wesentlich kleiner sein sollten als die Kartoffeln, es sei denn ihr mögts vielleicht so. Die haut ihr dann in der Zeit in die Pfanne, in der ihr das Öl heiß werden lasst, damit die am Ende auch richtig knackig sind.
Guten Appetit
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