Oral-B 3D Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Reinigungswirkung:
Erfahrungsbericht von aragorn2000
Wie ich Karius und Baktus das Fürchten lehre
Pro:
Gute Reinigung auch im hinteren Bereich
Kontra:
Teuer
Empfehlung:
Ja
Einleitung
Nachdem meine Freundin über ebay 10 Ersatzbürsten für ihre Elektronische Zahnbürste, die Oral-B 3D ersteigert hatte, konnte ich mich nicht mehr widersetzen, mein Gebiss auch mit diesem kleinen elektronischen Helferlein zu reinigen.
Anfangs hatte ich ja noch etwas Befürchtungen, vor allem wegen meiner zwei Kronen, weil das Zahnfleisch an diesen Stellen etwas sensibler und empfindlicher ist. Bei der manuellen Methode musste ich dort auch schon immer etwas vorsichtiger sein. Aber was soll es dachte ich mir, wenn etwas schief läuft wird sich schon ein Zahnarzt finden, der das wieder in Ordnung bringt.
Vorbereitungen
Bei jeder der Bürsten werden mehrere Ringe in den unterschiedlichsten Farben mitgeliefert. Mit diesem Ring kennzeichnet man also seine eigene Zahnbürste. Um Verwechslungen auszuschließen sollte sich natürlich jeder eine andere Farbe auswählen, denn sonst macht das Ganze ja keinen Sinn. Der Ring lässt sich mit geringem Kraftaufwand auf den Bürstenhals drücken und sitz dort dann auch Bombenfest. Wer seine Zahnbürste alleine benutzt und nicht mit anderen teilt braucht diesen Aufwand nicht zu betreiben.
Die Anwendung
Die Bürste lässt sich dann sehr leicht auf den Aufsatz drauf schieben. Dort rastet sie dann leicht ein, damit sie während dem Zähneputzen nicht runter rutschen kann. Beim Auftragen der Zahnpasta musste ich dann feststellen, dass der Bürstenkopf doch sehr klein ist, denn die Menge Zahnpasta, die ich bei meiner bisherigen manuellen Zahnbürste benutzt hatte konnte ich dort beim besten Willen nicht auftragen. Ich musste mich etwa mit der Hälfte begnügen, was mir schon etwas wenig erscheint.
Die Zahnbürste sollte man jedoch erst einschalten, wenn sich der Bürstenkopf im Mund befindet, weil sonst die komplette Zahnpasta herumgeschleudert wird und überall landet, nur nicht dort, wo sie hin soll. Vor allem aber sollte man es tunlichst vermeiden, die Zahnbürste aus dem Mund zu nehmen, während sie noch läuft. Mir ist das bereits passiert und danach musste der Badezimmerspiegel, sowie seine Umgebung gereinigt werden, weil alles mit Zahnpaste verspritzt war.
Ein kurzer Druck auf den Schalter genügt bereits und die Zahnbürste legt los. Anfangs hatte ich den Schalter noch gedrückt gehalten, was aber gar nicht notwendig ist, denn die Zahnbürste stoppt erst wieder durch einen Druck auf den Ausschalter. Wobei ich den etwas ungünstig positioniert finde, denn ich habe diesen beim Putzen inzwischen bereits mehrmals versehentlich betätigt.
Nun beginnt man also wie gewohnt, sich von links oben nach rechts unten durchzuarbeiten. Gerade bei den hinteren Backenzähnen, bzw. Weißheitszähnen habe ich dann auch schon ein kleines Problem. Der Bürstenaufsatz ist nämlich recht kurz und für meinen Geschmack etwas zu kurz, denn ich habe etwas Schwierigkeiten, damit bis ins letzte Eck zu kommen.
Wobei hier ja auch ein Vorteil der elektrischen Zahnbürste liegt, denn vor allem mit den hinteren Backenzähnen hatte ich immer Probleme, diese richtig sauber zu bekommen. Da reinigt die Oral-B wesentlich besser, als meine bisherige manuelle Bürste.
Eine Besonderheit der Oral-B ist der eingebaute Timer, welcher einem nach zwei Minuten signalisiert, dass man jetzt fertig ist. Die Bürste stoppt den einfach kurz und macht danach aber ganz normal weiter. Ob dies Sinn mach muss aber jeder selbst entscheiden, denn wenn ich gerade erst bei meinen unteren Schneidezähnen bin höre ich ja nicht auf zu putzen, nur weil jetzt die zwei Minuten um sind.
Beim den ersten Versuchen hatte ich in der Tat dann auch etwas Probleme mit meinem Zahnfleisch, welches doch etwas stärker geblutet hat. Nun ja, es war jetzt nicht so heftig, dass sich da Rinnsale in meinem Mund gebildet hätten, aber beim Ausspülen war die ja sonst weisliche Flüssigkeit rosa bis hellrot gefärbt. Inzwischen hat sich dies aber normalisiert, mein Zahnfleisch hat sich also inzwischen an die etwas rauere Behandlung gewöhnt.
Was ich auch etwas unangenehm finde, dass ich bei der elektrischen Zahnbürste etwas zum „Sabbern“ neige. Ich weiß jetzt nicht, ob ich der Einzige bin, aber ich bekomme die Zahnbürste einfach nicht ganz dicht und so läuft während dem Putzen immer etwas Speichel raus. Dies ist vor allem Ärgerlich, wenn es auf die Kleidung tropft und nicht sofort bemerkt wird, denn nach dem Antrocknen entstehen dann weiße Flecken.
Nach dem Putzen kann man die Bürste ganz leicht abnehmen und unter fließendem Wasser gut abspülen. Übrigens sind die seitlichen Borsten blau gefärbt, diese Färbung verblasst aber mit der Zeit immer mehr und man kann so sehr gut erkennen, wenn ein Austausch der Bürste ansteht.
Das Ergebnis
Ganz wichtig ist selbstverständlich das Resultat. Den Vorteil sehe ich vor allem bei den hinteren Zähnen, wo ich eben bisher Probleme hatte, diese richtig zu säubern und oft Reste übrig blieben. Da räumt die Oral-B 3D wirklich sehr gut auf.
Bei den vorderen Zähnen spüre ich jedenfalls keinen Unterschied, wobei ich allerdings auch zugeben muss, mit meiner bisherigen manuellen Bürste wirklich sehr ausführlich geputzt zu haben. Somit hat sich der Zeitaufwand also bei mir etwa halbiert, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Akkus
Eine elektronische Zahnbürste benötigt natürlich auch Strom. Da ein Kabel nun aber mehr als hinderlich wäre wird die Oral-B durch Akkus betrieben. Es handelt sich dabei um NiMH-Akkus, welche aber leider fest eingebaut sind und nicht ausgetauscht werden können. Ich finde dies etwas schade, denn dadurch ist die Lebenszeit der Zahnbürste durch die Lebenszeit der Akkus begrenzt.
Zwar behauptet der Hersteller, dass es bei dieser Art von Akkus keinen Memory-Effekt geben würde, aber dies ist leider nicht ganz richtig. Denn es gibt den gefürchteten Memory-Effekt auch bei NiMh-Akkus, nur ist dieser nicht so stark ausgeprägt wie bei herkömmlichen NiCd-Akkus und deren Lebenszeit somit etwas höher.
Daher würde ich jedem empfehlen, das Ladegerät nicht permanent ans Netz zu hängen, damit die Akkus der Zahnbürste regelmäßig geleert werden. Der Hersteller schreibt zwar, es würde ausreichen, dies halbjährlich zu tun, aber der würde auch gerne nach zwei Jahren eine neue Zahnbürste verkaufen.
Positiv dagegen finde ich, dass die Akkus über Induktion geladen werden, dadurch sind zwischen der Zahnbürste und der Ladestation keine Kontakte notwendig, welche durch die permanente Feuchtigkeit korrodieren würden.
Preis
Der Preis für die Oral-B 3D variiert sehr stark, daher lohnt es sich auf jeden Fall, auf ein Angebot zu warten. Bisher habe ich die Oral-B 3D meistens zwischen 39,- und 49,- Euro gesehen. Momentan gibt es sie aber im Saturn und auch im Karstadt, zumindest in München bereits für 29,- was ich für einen fairen Preis halte.
Etwas anders sieht es da bei den Bürsten aus. Diese sind in den Unterschiedlichsten Packungsgrößen zu bekommen. Wobei gilt, je mehr man kauft, desto günstiger wird der Preis pro Bürste. Der Zehnerpack kostet im regulären Handel so etwa 28,. Euro. Über ebay kann man den Selben aber bereits für 20,- ersteigern. Natürlich handelt es sich dabei um keine gebrauchten Bürsten, wobei da natürlich auch gilt: Augen auf!
Fazit
Die Oral-B 3D kann ich jedem empfehlen, der keine besonderen Probleme mit dem Zahnfleisch hat, dann da ist eine sensible manuelle Pflege wirklich besser. Wer gar keine Zähne mehr hat kann sich die Investition natürlich sparen.
Nachdem meine Freundin über ebay 10 Ersatzbürsten für ihre Elektronische Zahnbürste, die Oral-B 3D ersteigert hatte, konnte ich mich nicht mehr widersetzen, mein Gebiss auch mit diesem kleinen elektronischen Helferlein zu reinigen.
Anfangs hatte ich ja noch etwas Befürchtungen, vor allem wegen meiner zwei Kronen, weil das Zahnfleisch an diesen Stellen etwas sensibler und empfindlicher ist. Bei der manuellen Methode musste ich dort auch schon immer etwas vorsichtiger sein. Aber was soll es dachte ich mir, wenn etwas schief läuft wird sich schon ein Zahnarzt finden, der das wieder in Ordnung bringt.
Vorbereitungen
Bei jeder der Bürsten werden mehrere Ringe in den unterschiedlichsten Farben mitgeliefert. Mit diesem Ring kennzeichnet man also seine eigene Zahnbürste. Um Verwechslungen auszuschließen sollte sich natürlich jeder eine andere Farbe auswählen, denn sonst macht das Ganze ja keinen Sinn. Der Ring lässt sich mit geringem Kraftaufwand auf den Bürstenhals drücken und sitz dort dann auch Bombenfest. Wer seine Zahnbürste alleine benutzt und nicht mit anderen teilt braucht diesen Aufwand nicht zu betreiben.
Die Anwendung
Die Bürste lässt sich dann sehr leicht auf den Aufsatz drauf schieben. Dort rastet sie dann leicht ein, damit sie während dem Zähneputzen nicht runter rutschen kann. Beim Auftragen der Zahnpasta musste ich dann feststellen, dass der Bürstenkopf doch sehr klein ist, denn die Menge Zahnpasta, die ich bei meiner bisherigen manuellen Zahnbürste benutzt hatte konnte ich dort beim besten Willen nicht auftragen. Ich musste mich etwa mit der Hälfte begnügen, was mir schon etwas wenig erscheint.
Die Zahnbürste sollte man jedoch erst einschalten, wenn sich der Bürstenkopf im Mund befindet, weil sonst die komplette Zahnpasta herumgeschleudert wird und überall landet, nur nicht dort, wo sie hin soll. Vor allem aber sollte man es tunlichst vermeiden, die Zahnbürste aus dem Mund zu nehmen, während sie noch läuft. Mir ist das bereits passiert und danach musste der Badezimmerspiegel, sowie seine Umgebung gereinigt werden, weil alles mit Zahnpaste verspritzt war.
Ein kurzer Druck auf den Schalter genügt bereits und die Zahnbürste legt los. Anfangs hatte ich den Schalter noch gedrückt gehalten, was aber gar nicht notwendig ist, denn die Zahnbürste stoppt erst wieder durch einen Druck auf den Ausschalter. Wobei ich den etwas ungünstig positioniert finde, denn ich habe diesen beim Putzen inzwischen bereits mehrmals versehentlich betätigt.
Nun beginnt man also wie gewohnt, sich von links oben nach rechts unten durchzuarbeiten. Gerade bei den hinteren Backenzähnen, bzw. Weißheitszähnen habe ich dann auch schon ein kleines Problem. Der Bürstenaufsatz ist nämlich recht kurz und für meinen Geschmack etwas zu kurz, denn ich habe etwas Schwierigkeiten, damit bis ins letzte Eck zu kommen.
Wobei hier ja auch ein Vorteil der elektrischen Zahnbürste liegt, denn vor allem mit den hinteren Backenzähnen hatte ich immer Probleme, diese richtig sauber zu bekommen. Da reinigt die Oral-B wesentlich besser, als meine bisherige manuelle Bürste.
Eine Besonderheit der Oral-B ist der eingebaute Timer, welcher einem nach zwei Minuten signalisiert, dass man jetzt fertig ist. Die Bürste stoppt den einfach kurz und macht danach aber ganz normal weiter. Ob dies Sinn mach muss aber jeder selbst entscheiden, denn wenn ich gerade erst bei meinen unteren Schneidezähnen bin höre ich ja nicht auf zu putzen, nur weil jetzt die zwei Minuten um sind.
Beim den ersten Versuchen hatte ich in der Tat dann auch etwas Probleme mit meinem Zahnfleisch, welches doch etwas stärker geblutet hat. Nun ja, es war jetzt nicht so heftig, dass sich da Rinnsale in meinem Mund gebildet hätten, aber beim Ausspülen war die ja sonst weisliche Flüssigkeit rosa bis hellrot gefärbt. Inzwischen hat sich dies aber normalisiert, mein Zahnfleisch hat sich also inzwischen an die etwas rauere Behandlung gewöhnt.
Was ich auch etwas unangenehm finde, dass ich bei der elektrischen Zahnbürste etwas zum „Sabbern“ neige. Ich weiß jetzt nicht, ob ich der Einzige bin, aber ich bekomme die Zahnbürste einfach nicht ganz dicht und so läuft während dem Putzen immer etwas Speichel raus. Dies ist vor allem Ärgerlich, wenn es auf die Kleidung tropft und nicht sofort bemerkt wird, denn nach dem Antrocknen entstehen dann weiße Flecken.
Nach dem Putzen kann man die Bürste ganz leicht abnehmen und unter fließendem Wasser gut abspülen. Übrigens sind die seitlichen Borsten blau gefärbt, diese Färbung verblasst aber mit der Zeit immer mehr und man kann so sehr gut erkennen, wenn ein Austausch der Bürste ansteht.
Das Ergebnis
Ganz wichtig ist selbstverständlich das Resultat. Den Vorteil sehe ich vor allem bei den hinteren Zähnen, wo ich eben bisher Probleme hatte, diese richtig zu säubern und oft Reste übrig blieben. Da räumt die Oral-B 3D wirklich sehr gut auf.
Bei den vorderen Zähnen spüre ich jedenfalls keinen Unterschied, wobei ich allerdings auch zugeben muss, mit meiner bisherigen manuellen Bürste wirklich sehr ausführlich geputzt zu haben. Somit hat sich der Zeitaufwand also bei mir etwa halbiert, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Akkus
Eine elektronische Zahnbürste benötigt natürlich auch Strom. Da ein Kabel nun aber mehr als hinderlich wäre wird die Oral-B durch Akkus betrieben. Es handelt sich dabei um NiMH-Akkus, welche aber leider fest eingebaut sind und nicht ausgetauscht werden können. Ich finde dies etwas schade, denn dadurch ist die Lebenszeit der Zahnbürste durch die Lebenszeit der Akkus begrenzt.
Zwar behauptet der Hersteller, dass es bei dieser Art von Akkus keinen Memory-Effekt geben würde, aber dies ist leider nicht ganz richtig. Denn es gibt den gefürchteten Memory-Effekt auch bei NiMh-Akkus, nur ist dieser nicht so stark ausgeprägt wie bei herkömmlichen NiCd-Akkus und deren Lebenszeit somit etwas höher.
Daher würde ich jedem empfehlen, das Ladegerät nicht permanent ans Netz zu hängen, damit die Akkus der Zahnbürste regelmäßig geleert werden. Der Hersteller schreibt zwar, es würde ausreichen, dies halbjährlich zu tun, aber der würde auch gerne nach zwei Jahren eine neue Zahnbürste verkaufen.
Positiv dagegen finde ich, dass die Akkus über Induktion geladen werden, dadurch sind zwischen der Zahnbürste und der Ladestation keine Kontakte notwendig, welche durch die permanente Feuchtigkeit korrodieren würden.
Preis
Der Preis für die Oral-B 3D variiert sehr stark, daher lohnt es sich auf jeden Fall, auf ein Angebot zu warten. Bisher habe ich die Oral-B 3D meistens zwischen 39,- und 49,- Euro gesehen. Momentan gibt es sie aber im Saturn und auch im Karstadt, zumindest in München bereits für 29,- was ich für einen fairen Preis halte.
Etwas anders sieht es da bei den Bürsten aus. Diese sind in den Unterschiedlichsten Packungsgrößen zu bekommen. Wobei gilt, je mehr man kauft, desto günstiger wird der Preis pro Bürste. Der Zehnerpack kostet im regulären Handel so etwa 28,. Euro. Über ebay kann man den Selben aber bereits für 20,- ersteigern. Natürlich handelt es sich dabei um keine gebrauchten Bürsten, wobei da natürlich auch gilt: Augen auf!
Fazit
Die Oral-B 3D kann ich jedem empfehlen, der keine besonderen Probleme mit dem Zahnfleisch hat, dann da ist eine sensible manuelle Pflege wirklich besser. Wer gar keine Zähne mehr hat kann sich die Investition natürlich sparen.
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