Bretagne Testbericht

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Erfahrungsbericht von ashrafkhan

UNE BAINS DANS LA LANGUE FRANCAISE

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

[Ein Bad in der französischen Sprache - Lieblingsausdrck meines Französischlehrers]

Hallo Community!!
Nach längerer Abstinenz mal wieder ein Bericht von mir... Wie die meisten ja vielleicht mitbekommen haben habe ich vor Weihnachten 7 Wochen in einem Internat in Rennes verbracht, und deshalb möchte ich euch meine Erlebnisse und die Stadt etwas näherbringen...

+++Geographisches & Geschichtliches+++

Rennes liegt im Nordwesten von Frankreich und ist die Hauptstadt der Bretagne mit Sitz des bretonischen Parlamentes. Zudem liegt Rennes im Departement Nr.35, Ille-et-Villaine. Die Agglomeration von Rennes, \"Rennes Metropole\", besteht aus der Stadt Rennes und 35 kleineren Kommunen (darunter Cesson-Sévigné, Europameister der blumenreichsten Städte 1999), ist ca. 560 km² groß und hat 360000 Einwohner, davon ca. 200000 in Rennes (damit 10. größte Stadt Frankreichs und größte Stadt der Bretagne). Die Stadt liegt 70 km (Richtung St. Malo), bzw. 100 km (Richtung Vannes und Golf du Morbihan) vom Atlantischen Ozean entfernt. Die Entfernung zu Paris beträgt knapp 350 km, für die der TGV vom Bahnhof Rennes bis zum Pariser Bahnhof Montparnasse 130 Minuten benötigt.

Schon zur Bronzezeit gab es am Zusammenfluß der Flüsse Ille und Villaine eine Siedlung, Condate (vielleicht bekannt aus Asterix), im 3.Jhd. n.Chr.
wurde die Siedlung zerstört, wiederaufgebaut und in Rennes umbenannt. Im frühen Mittelalter war es Erzbistum und später eine gallische Festung, bis im 10.Jhd. die keltischen Bretonen die Stadt einnahmen. Die Bretagne war von 860 bis 1532 unabhängig, wurde dann mit einem Vertrag mit besonderen Rechten an Frankreich angegliedert und Rennes 1561 zu ihrer Hauptstadt gemacht.
Die Altstadt wurde 1720 durch einen großen Brand fast vollkommen zerstört, der Wiederaufbau wurde vom Pariser Architekten Jacques Gabriel erfolgreich geleitet. Im 19. Jhd. wurde Rennes zur Verwaltungs- und Justizstadt, und, viel wichtiger für das heutige Leben, 1735 auch zur Universitätsstadt.
Im 2.Weltkrieg wurde die Stadt 1940 schwer bombadiert (fast 10000 Tote), nachher aber wieder modern neuaufgebaut, wobei die Innenstadt ihren \"alten Stil\" nicht verloren hat. Einige Häuser in der Altstadt haben den Brand von 1720 ebenso wie den 2.Weltkrieg fast schadlos überstanden und zeigen den Touristen immernoch die alten und schönen Seiten der Stadt.

+++Innen- & Altstadt+++

In der Innenstadt von Rennes gibt es drei wichtige Plätze: Als erstes nenne ich den Place du Parlement de Bretagne mit dem Parlament der Bretagne, was
vor 10 Jahren von demonstrierenden Bauern teilweise abgebrannt wurde und jetzt aus zwei Sorten Stein besteht, die obere Hälfte des Gebäudes ist hell, die untere fast schwarz. Dann gibt es den Place de la Mairie mit dem Rathaus (18. Jhd.) auf der einen und dem Theater auf der anderen Seite. Diese beiden Gebäude sind so konstruiert, dass es so aussieht, als ob das Theater aus dem Rathaus \"herausgezogen\" wurde (bitte fragt nicht warum ;-)) Der 3.wichtige Platz ist der Place de la République am Ufer der Vilaine (die Vilaine ist in der Innenstadt sonst von einem Parkplatz überdeckt), an dem fast alle Busse der Stadt halten, dazu weiter unten.
In den Straßen der Innenstadt, die alle vo den genannten drei Plätzen ausgehen, gibt es alle möglichen Geschäfte, da ich aber mich aber eigentlich nicht für Shopping interessiere kann ich leider nichts zu Qualität oder Preisen sagen. Neben \"normalen\" Klamottenläden\", Buchhandlungen usw. gibt es auch zwei bis drei Geschäfte, in denen man bretonische Dinge kaufen kann, wie z.B. Keramik aus der Bretagne o.ä. Natürlich gibt es in Rennes auch die Geschäfte, die in keiner französischen Großstadt fehlen dürfen: Zum einen ein \"Virgin Superstore\" und ein \"fnac\", beide mit Multimediaartikeln jeder Art, zum andern \"Galeries Lafayette\", ein Kaufhaus wie Karstadt bei uns, in dem man fast alles kaufen kann.

Wenn man sich ein wenig von den Geschäften der Innenstadt entfernt und einfach mal in eine der zahlreichen Seitenstraßen abbiegt kommt man recht schnell in die Altstadt. Hier geht man durch sehr schmale und \"typisch französische\" Gassen mit sehr alten und gut erhaltenen Fachwerkhäusern. Das \"Highlight\" der Altstadt ist sicherlich der Place Sainte Anne, ein Platz der von Restaurants in schönen Fachwerkhäusern umgeben ist und wirklich schön ist wenn man mal ein paar Minuten Ruhe genießen will. Des weiteren lohnt ein Abstecher zum Place des Lices. Auf diesem Platz stehen die alten und immernoch aktiven Markthallen, sowie das älteste Haus der Stadt (Baujahr 1534). Das Office de Tourisme liegt ein wenig ausserhalb in der Rue St.Yves.
Rennes hat natürlich auch eine Kathedrale (sie liegt zwei Straßen vom Place des Lices entfernt), aber mir hat sie nicht unbedingt gefallen...
Eine weitere Besonderheit der Innenstadt ist der Park \"Le Thabor\", der in unmittelbarer Nähe zum Place du Parlement de Bretagne liegt und auf einem riesigen Areal ideal für einige Minuten der Erholung nach einem
Innenstadtbummel ist. Der Park ist sehr blumenreich und vorallem an den Wochenenden sehr gut besucht, aber trotzdem nie überfüllt. Ich war einige Male in diesem Park und ich habe jedesmal eine neue hübsche Stelle entdeckt, an der man Zeitung lesen, Musik hören oder einfach nur die Leute beobachten kann.
An Kulturangeboten hat die Stadt auch einiges zu bieten: Zahlreiche Museen warten darauf, besichtigt zu werden, allen voran das \"Musée des Beaux Arts\" am Ufer der Vilaine und das \"Musée de Bretagne\". Ich kannte beide schon vom Schüleraustausch her und habe mich deshalb diesmal nicht kulturell weitergebildet ;-))

Die komplette Stadt (nicht nur der von den Touristen besuchte Innenstadtbereich) ist sehr sauber und, verglichen mit anderen französischen und deutschen Städten, recht reich. Vorteil der Innenstadt ist ansonsten noch, dass die Wege recht kurz sind: Vom belebten Quartier Colombier in der Nähe des Bahnhofs im Süden der Innenstadt bis zum Place Sainte Anne im Norden der Altstadt sind es nur wenige Minuten zu Fuß, oder, und damit zu meinem nächsten Punkt, zwei Stationen METRO.

+++Öffentliche Verkehrsmittel+++

Rennes hat seit zwei Jahren als kleinste Stadt der Welt (!!) eine eigene Metro. Die führerlose und supermoderne Bahn fährt zwar nur auf einer Linie über 15 Stationen vom Nordwesten in den Südosten der Stadt, aber weitere Linien sind in Planung.
Die Verkehrsgesellschaft von Rennes, STAR, hat in den letzten Jahren einiges für den öffentlichen Nahverkehr getan, so dass man fast jede Stelle der Stadt ziemlich problemlos per Bus erreichen kann. Es gibt insgesamt fast 20 Buslinien, 5 davon fahren bis 0:30 alle 10 Minuten quer durch die Stadt. Ein Ticket kostet 1 Euro und gilt für eine Stunde, egal ob man nun eine Station Bus, oder fünf Stationen Metro und 28 Stationen Bus fahren will; ich finde diesen Preis eigentlich ganz angemessen, wenn ich dies mit der Preistreiberei in meinem geliebten Heimatort vergleiche, wo eine Fahrt schon 1,60 Euro kostet.
Die wichtigste Station ist am Place de la République. Hier halten fast alle Buslinien, sowie die Metrolinie, zudem ist er Endhalte von 8 Buslinien. Da es praktisch unmöglich ist, das Ankommen und Abfahren von fast 20 Busse an einer einzigen Station zu koordinieren sind fast 10 Busstationen über den kompletten Platz verteilt.
Der Bahnhof liegt 5 Minuten zu Fuß von der Innenstadt entfernt. Er wurde erst vor wenigen Jahren renoviert und ist deshalb auf mehreren Etagen sehr modern und hell. Rennes ist auch ein TGV-Bahnhof, so dass man in 2 1/4 Stunden nach Paris fahren kann, ansonsten gibt es aber auch viele \"normale\" Züge in jede Richtung, vorallem allerdings in Richtung Westen (Quimper,
Brest).

+++Universitätsstadt Rennes+++

Rennes ist eine typische Universitätsstadt. Es gibt zwei Universitäten in der Stadt, zum einen Rennes I. im Nordosten, Campus Beaulieu, und zum anderen Rennes II., Campus Villejean. Rennes I. ist für Naturwissenschaften zuständig (vorallem Mathematik ist hier sehr gut, wurde mir gesagt), in Rennes II. studiert man vorallem Medizin (Universitätsklinik Pontchaillou).
Den Einfluss der Unis bemerkt man nicht nur an den zahlreichen Studenten in der Innenstadt, sondern auch an der Atmosphäre einer typischen Universitätsstadt, es gibt z.B. viele hübsche und gutbesuchte Cafés usw.

+++Das Wetter+++

Da die Bretagne eine Halbinsel ist und auf drei Seiten von Wasse umgeben ist merkt man auch in Rennes, was ja immerhin fast 60 km von der Küste entfernt ist, noch das milde Klima des Meeres. Dies hat zur Folge, dass es in der Bretagne auch im Sommer nur selten über 25° warm wird, aber auch die Winter normalerweise nicht so kalt werden wie bei uns und es fast nie schneit.
Mir ist zudem noch aufgefallen, dass das Wetter nie sehr stabil ist: Es hat zwar täglich die Sonne geschienen, aber auch alle 4-5 Stunden ein wenig geregnet, so dass man eigentlich nie von einem \"verregneten\", aber auch nie von einem \"sehr schönen\" Tag sprechen kann. Mir gefiel das Wetter als ich dort war nicht sehr, und habe mich aus diesem Grund auf Deutschland gefreut, wo das Wetter eigentlich nicht sooo häufig wechselt, aber jetzt bin ich hier und es regnet ohne Unterbrechung :-((

+++Ich & Rennes+++

Eigentlich hätte ich diesen Aufenthalt bei meinem französischen Korrespondenten Wilhelm J. (Name aus Persönlichkeitsgründen geändert :-)) verbringen sollen, aber dieser war von Mai bis Juli bei mir in Deutschland, und da dieser Aufenthalt nicht ganz so erfolgreich verlaufen ist habe ich mit meinen Eltern beschlossen, nur 7 (statt 9) Wochen in ein Internat eines Lycées in Rennes zu gehen.
Da dieses Lycée eines der wenigen der Bretagne war, das Unterricht zur Vorbereitung auf die \"Großen Schulen\" (Besonderheit des frz. Schulsystems, soweit ich mitbekommen habe sind die \"Grandes Ecoles\" schwerer und besser als normale Universitäten, in etwa
vergleichbar mit Oxford oder Cambridge in England) anbot war das Niveau etwas höher als bei einem \"normales\" Lycée, da es neben 600 Schülern (15-17 Jahre) 1000 Prepas-Schüler (18-22 Jahre) gab, und so eher die Stimmung einer Universität als eines französischen Lycées aufkam. Durch diese Prépas-Klassen wurde die Schule auch in einigen Dingen finanziell vom Staat unterstützt, so dass fast alles hochmodern und recht neu war, unvergleichbar mit den 20 Jahre alten Fernsehern an meiner Schule...
Auch das Internat wurde letztes Jahr renoviert (der Jungentrakt), so dass es auch dort sehr neu, hell und modern war. Ich hatte, wie alle im renovierten Teil, ein recht kleines Einzelzimmer (ca.4,5m*1,7m), aber da man fürs Leben in 7 Wochen ja eigentlich nicht mehr braucht als einen Schrank, ein Bett und einen Schreibtisch hat es eigentlich gereicht - dauerhaft würde ich mich dort aber eingeengt fühlen... Noch etwas, um zu zeigen, dass es an diesem Lycée deutlich mehr Geld gibt als hier: Die Tür meines Zimmers öffnete sich nicht mit einem Schlüssel, sondern mit einer Chipkarte!! Fand ich zwar ganz lustig, aber wofür brauch man das?? Den Mädchentrakt kenne ich nicht so gut, aber soweit ich es mitbekommen habe wird er erst nächstes Jahr renoviert und besteht deshalb meistenteils noch aus Viererzimmern - deutsche Korrespondentinnen würden aber im bereits renovierten Teil mit Einzelzimmern unterkommen.

Der Unterricht in französischen Schulen ist (wie ich vorher schon wußte) deutlich anders als bei uns: Während bei uns in eigentlich jeder Stunde ein Dialog zwischen Schülern und dem Lehrer besteht und es eigentlich auch in der Oberstufe noch meistens recht locker und lustig zugeht ist in Frankreich der Lehrer eine Respektperson oberster Güte, der jede Stunde (55 statt 45 Minuten lang) einen Dauermonolog hält, die Schüler schreiben hochdiszipliniert fast alles mit, was er sagt. Dies liegt auch daran, dass es keine mündliche Note gibt, bzw. sie nicht soviel zählt wie bei uns (50%). Ansonsten fand ich es etwas sonderbar, jeden Tag vormittags von 8 bis 12 Uhr Unterricht zu haben, dann 2 Stunden Mittagspause (täglich 2 Stunden nix tun - reinste Zeitverschwendung!!), und dann wieder nachmittags von 14 bis 17 Uhr Schule zu haben. Die Mittagspause hat mich ein wenig aufgeregt, es ist richtig, dass Schüler was essen müssen, wenn sie bis 5 Uhr in der Schule hocken müssen, aber jeden Tag 2 Stunden Mittagspause halte ich für Zeitverschwendung, wobei ich mein Zimmer hatte und mich dorthin zurückziehen konnte, die meisten Anderen aber eben nicht diese Möglichkeit hatten.

Meine Klasse, die 1ère ES1 [spricht Première e es] entspricht unserer Klasse 11, wobei ES für den Schwerpunkt Economie/Social (sonst gäbe es noch S für Sciences und L für Literatur) steht. Sie waren eigentlich alle ganz nett, wobei ich vorallem in den ersten Wochen eigentlich nur Kontakt mit den Leuten aus dem Internat hatte. Erst in den letzten 2-3 Wochen habe ich mich auch deutlich häufiger mit meinen Klassenkameraden unterhalten, wodurch die teilweise langweiligen Schulstunden natürlich besser als in den ersten Wochen wurden...
Da ich (leider) nur 7 Wochen blieb bekam ich von der französischen Schule kein Zeugnis (da ich hier in Deutschland in dieser Zeit aber 11 Klausuren verpasst habe bekomme ich hier (wie einige vielleicht wissen :-)) auch keins ;-)), und durfte mir aussuchen, welche Klausuren ich mitschreiben wollte und welche nicht, ich fand dies sehr gut :-)) Auch in den Unterrichtsstunden durfte ich selber entscheiden, ob ich dem Lehrer zuhöre oder mich selber mit irgendwas anderem beschäftige... Da die Franzosen in Mathe und Biologie deutlich weiter waren als wir hatte es keinen Sinn, dort zuzuhören, gleiches gilt für Französisch, wo ich trotz sehr gutem Verständnis sonst ziemlich wenig verstanden habe. In den andern Fächern (Economie, Englisch, Sport, Erdkunde, Geschichte und vorallem DEUTSCH) habe ich aber teilgenommen und meistens auch die Klausuren mitgeschrieben, wobei leider nur zwei Lehrer meine Klausuren auch benotet haben (Englisch 13/20 (bei uns ca. 2-), wobei es um eine Übersetzung Französisch-Englisch ging, bei der ich die frz. Wörter teilweise nicht kannte, und Erdkunde 14,5/20 (bei uns ca.2+) - Klassenbester!!).
Die Lehrer waren ausnahmslos sehr nett (zumindestens zu mir als Deutscher), besonders erwähnen möchte ich meinen Erdkundelehrer (ein Deutscher, der mir das Zimmer im Internat und alles weitere organisiert hat, und bei dem der Unterricht sehr viel Spaß gemacht hat) und mein Sportlehrer, der mir angeboten hat, zu ihm zu kommen, wenn ich mal in Rennes sein sollte ohne Schlafplatz :-)

Da ich seit 6 Jahren Französisch in der Schule habe (als 1.Fremdsprache) und seit 10 Jahren fast jeden Urlaub in Frankreich verbringe kam ich sprachlich auf Anhieb sehr gut mit...

Interessant war es, französische Schulen im realen Leben mal 7 Wochen zu erleben... Offiziell steht zwar auf dem Stundenplan jeden Tag Schule von 8 bis 17 Uhr, aber wenn man an die 2 stündige Mittagspause und an die vielen Ferien (alle 8 Wochen mindestens 2 Wochen Ferien, plus 12 Wochen im Sommer) denkt arbeiten die Franzosen auch nicht viel mehr - zudem kommt es ab und an vor, dass entweder die Lehrer streiken oder alle Schüler gegen oder für irgendwas demonstrieren und der Unterricht deshalb ausfällt...

Die Innenstadt war 15 Minuten mit dem Bus von meiner Schule entfernt, da ich meist um 5 aushatte lohnte es sich im Normalfall nicht mehr, in die Stadt zu fahren, aber zumindestens einmal die Woche (meist mittwochs (Schulschluss schon um 12)) nutzte ich die Gelegenheit, um mir die Innenstadt, den Park \"Le Thabor\" oder das Training von Stade Rennais anzugucken...

Sieben Wochen im Ausland waren eine sehr interessante Erfahrung, die ich nicht missen möchte, und obwohl ich Frankreich schon aus zahlreichen Familienurlauben kannte und mich dort eigentlich fast wie zu Hause fühle, ist es doch ein Unterschied, ob man mit den Eltern und Geschwistern oder der Klasse unterwegs ist oder ob man \"auf sich allein\" gestellt ist. Im Endeffekt waren sieben Wochen zwei Wochen zu kurz, aber da es 1. mit meinem französischen Korrespondenten nicht geklappt hat und ich somit ins Internat ausweichen musste ging es nicht länger als sieben Wochen, und da ich 2. vor Weihnachten wieder zurück sein wollte, blieb nur diese Möglichkeit, und sieben Wochen sind immerhin besser als gar nix.

Ich hoffe, ich habe in diesem doch recht langen Bericht nix vergessen, sonst bitte ins GB oder als Kommentar anmerken... Auch wenn irgendwer sich für Rennes, mein Lycée oder die Bretagne interessiert oder Fragen hat - schreibt es ins GB oder als Kommentar, ich antworte mit Sicherheit!!

Guten Rutsch ins Jahr 2003 und schöne allerletzte Weihnachtsfesttage wünscht ein immer noch recht französischer

(c) ashrafkhan 12/2002

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