Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von himbeer

Auf der Suche nach Mr. Right

Pro:

Geschichte, tolle Schauspieler, Filmmusik

Kontra:

zu kurz

Empfehlung:

Ja

Auf den Film aufmerksam geworden bin ich durch das Buch von Helen Fielding, dass zum brüllen komisch und unglaublich romantisch ist und ich mir deshalb unbedingt die Verfilmung ansehen wollte.

Cast:

Renée Zellweger alias Bridget Jones
Colin Firth alias Mark Darcy
Hugh Grant alias Daniel Clever


Story:

Befinden wir uns nicht alle auf der Suche nach dem für uns perfekten Partner?

Bridget Jones gehört auch zu den Suchenden, sie ist eine einsame Frau in den Dreißigern, die sich nach einer vernünftigen Beziehung mit einem sensiblen und verständnisvollen Mann sehnt. Nur hat Bridget leider kleine „Schönheitsfehler“ sie ist Kettenraucherin, Alkoholikerin und etwas runder an den Hüften, was die Suche doch etwas erschwert.
Alle Jahre wieder, wird Bridget bei ihren Eltern zum Neujahrsessen eingeladen, wo ihre etwas verrückte Mutter es immer wieder versucht sie mit jemand nettes Bekannt zu machen und sie zu verkuppeln.
Kaum angekommen, steckt ihre Mutter sie in ein hässliches Kleid und zwingt sie dazu Gespräche mit potenziellen Ehemännern zu führen. So lernt sie auch Mark Darcy kennen, er ist Anwalt für Menschenrechte und ist vor kurzem geschieden worden.
Bridget gehört zu der Sorte Mensch, die alles sagen was ihnen durch den Kopf geht ohne vorher darüber nach zu denken, was es für Folgen haben könnte. Dementsprechend hinterlässt sie bei Mark auch einen bleiben Eindruck einer Alkoholikerin, Kettenraucherin, die keinen Geschmack für Mode hat und nicht in der Lage ist eine annähernd normale Konversation zu führen. Mit dem Beginn des neuen Jahres, beschließt sie ihr Leben radikal zu ändern, d.h. Abnehmen und den Konsum von Zigaretten und Alkohol deutlich zu reduzieren. Um das alles auch besser kontrollieren zu können, schreibt sie nun Tagebuch.
Bridget kann einem wirklich Leid tun, denn den ganzen Film über tretet sie von einem Fettnäpfchen ins nächste und sie scheint, dafür prädestiniert zu sein. Sie stürzt von einer schlechten Erfahrung in die andere und vor allem in Punkto Männer scheint sie immer etwas falsch zu machen. Denn wie sollte es auch anders sein verliebt, sie sich in ihren Boss und gerade als sie denkt, dass es besser nicht laufen könnte enttäuscht dieser sie bitter...

Mehr möchte ich euch jetzt nicht über den Film erzählen, denn es wäre wirklich eine Schande, wenn ihr zuviel wissen würdet. Ich kann euch, aber versprechen, dass ihr euch vor lachen Kugeln werdet, na ja die meisten zumindest.

Schauspieler:

Renée Zellweger

Als der Film damals in Großbritannien in die Kinos kam sorgte er für viel Aufsehen, weil Renée die Hauptrolle spielt, denn eine Amerikanerin sollte nun ein Britin spielen... für viele ein unmögliches Wagnis. Doch Renée überzeugte sie alle und wurde meiner Meinung nach zurecht im gleichen Jahr für den Oscar nominiert. Was mich auch positiv überrascht hat war die Tatsache, dass Renée zu den Frauen gehört die sich wegen einer Rolle auch schon mal „hässlich“ machen, denn was viele nicht wissen ist, dass Renée eigens für die Rolle der Bridget Jones fünfzehn Kilo zugenommen hat und ich glaube, dass würden nicht viele machen.

Colin Firth

Wie viele Sympathiepunkte hat dieser Mann mit diesem Film einkassiert?
Colin hat schon in vielen Filmen mitgewirkt, doch wird er leider kaum wieder erkannt. Aber mit der Rolle des Marks hat er die Nuss endlich geknackt. Die Rolle des Mark Darcy spielt er fantastisch er setzt ein Gesicht auf da vergeht einem das Hören und Sehen. In einigen Szenen zeigt sein Gesicht kein bisschen Gefühl und bekommt dadurch, wie es die Rolle verlangt, einen kalt und unnahbar Touch und wirkt wie ein vollkommenes Arschloch. Doch in anderen Szenen sagt ein Blick schon alles und man ist als Frau sofort verzaubert und will mehr (von ihm).

Hugh Grant

Kaum vorstellbar, aber in diesem Film spielt Hugh den bösen Boss.
Ein Paradebeispiel eines Machos, der ordinär, vulgär ist und mit allem schläft was nicht bei drei auf den Bäumen ist und leider ist die gute Bridget naiv genug um nicht zu bemerken, was er für ein Spiel mit ihr treibt.
Im Gegensatz zu seinen vorigen Rollen spielt Hugh Grant das Arsch, was man meiner Meinung nach ihm nicht ganz abkauft, denn mit seinem süßen kleinen Lächeln und seiner charmanten Art wirkt er viel zu gut für die Rolle.


Fazit:

Also, wer bei Filmen gerne lacht und weint ist hier vollkommen richtig. Der Film ist einfach großartig und gehört übrigens auch zu meinen Lieblingskomödien. Einige von euch kennen das bestimmt, man sieht einen Film und möchte sich den, dann auch kein zweites Mal antun, auch wenn andere ihn ganz toll fanden. Aber ganz anders Bridget Jones man kennt zwar die Witze und die Geschichte schon, doch verliert der Film kaum seine Wirkung und der Zuschauer kann noch Mal klar werden, warum der Film sooo gut ist.
Ich denke, dass sich fast jede Frau und vielleicht auch einige Männer mit Bridget verbunden fühlen können, weil sie wie ich finde einfach als Filmcharakter so menschlich, mit ihren Ecken und Kanten, wirkt. Jedes Mal, wenn ich diesen Film sehe geht es mir am Ende immer etwas besser, denn es ist einfach ein Film, der gute Laune macht. Die ganze Selbstironie, die Bridget Jones (Renée Zellweger) an den Tag legt ist urkomisch und verzaubert vor allem die Zuschauerinnen. Doch könnte der Film ruhig etwas länger sein, denn mit seinen 95 Minuten kommt er für mich zu schnell zum Ende.
An diesem Film gibt es fast nicht auszusetzen, außer der Filmlänge. Viele Filme zeichnen sich vor allem auch dadurch aus, dass sie viele kleine Details besitzen. Aber ich finde, die kommen hier einfach zu kurz. Ich mag es besonders gern, wenn es kleine Einzelheiten oder Besonderheiten gibt, die den Film einzigartig machen. Ich will damit nicht sagen, dass es sie nicht gibt, doch ist die Anzahl für mich zu gering.
Die Musik ist auch wirklich klasse, denn sie unterstreicht die jeweiligen Szenen und bringt die Gefühle und Gedanken der Charaktere dem Zuschauer einfach näher. Ich kann diesen Film ohne Einschränkungen weiterempfehle, doch denke ich trotzdem, dass Bridget Jones eher etwas für Frauen als für Männer ist, aber macht euch selbst ein Bild davon.
Der Zweite Teil ( Bridget Jones- Am Rande des Wahnsinns) kommt übrigens zum Ende des Jahres in die Kinos.

13 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Sina02

    23.05.2004, 22:59 Uhr von Sina02
    Bewertung: sehr hilfreich

    Dein Bericht gefällt mir sehr gut...aber über so einen guten Film kann man auch nur einen guten Bericht schreiben =)