Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von ::CwC::

Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Der Film ist eine wirklich erfrischende Komödie über das Leben einer vertrottelten Londoner Singlefrau, die alle angenehmen weiblichen Eigenschaften in sich vereint: sie raucht wie ein Schlot, trinkt wie ein Loch und hat eine Ausdrucksweise wie der schlimmste Bauarbeiter und dabei ist sie aber einfach nur herzensgut und liebenswert.

1. Die Story
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Bridget (Renee Zellweger) ist 30 und immer noch Single. Die alljährlichen Versuche ihrer Mutter, sie zu verkuppeln, sind fehlgeschlagen, vorallem weil Bridget eher Trampel als Vorzeigefrau ist. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, sagt immer, was sie gerade denkt und ausserdem hat sie etwa 10 kg Übergewicht, raucht um die 40 Zigaretten am Tag und ihr Alkoholpegel liegt immer um 1 Promille. Auch weiterhin hat Bridget eigentlich nur das Glück, in jedes Fettnäpfchen zu treten, was im Umkreis von 1 km von ihr entfernt ist. Also alles in allem nicht gerade die Frau, die ein Mann gerne seiner Mutter vorstellen würde.

Den Mann ihrer Träume hat Bridget allerdings schon gefunden: ihren Chef, den Frauenhelden Daniel Cleaver. (Hugh Grant) Der hatte sie anfangs keines Blickes gewürdigt, bis ihm plötzlich die doch sehr attraktiven Kurven seiner Mitarbeitern aufgefallen sind und die beiden eine Affäre beginnen.

Endlich scheint auch bei Bridget alles glatt zu laufen und sie ist froh, den Mann ihrer Träume gefunden zu haben. Doch auch Daniel kann nicht aus seiner Haut und kann dem anderen Geschlecht nicht widerstehen, was Bridget in noch tiefere Depressionen stürzt.

Aber da ist ja auch noch Mark Darcy (Colin Firth), ein fehlgeschlagener ehemaliger Kuppelversuch ihrer Mutter, der letztendlich noch gar nicht so übel zu sein scheint und vielleicht doch noch Bridgets Herz erobern kann und ihr den Glauben an die Liebe und an sich selbst schenkt?!

2. Kritik
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Endlich mal wieder eine richtig schöne Komödie ohne tiefgründige komplizierte Story oder oberflächlichen Möchtegerndarsteller.

Die Story wird flüssig erzählt und Renee Zellweger schafft es durch ihre erfrischende Art, das man die trottelige Bridget, die wirklich ein absoluter Trampel ist und eigentlich immer zur falschen Zeit am falschen Ort schnell ins Herz schliesst. Sie spielt ihre Rolle wirklich sehr überzeugend und immer wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen, beweist sie einem das Gegenteil.

Das Leben der trotteligen, beruflich mehr oder weniger erfolgreichen Singlefrau wird mit viel Humor und Selbstironie geschildert und macht die Hauptakteurin einfach nur sehr sympathisch.

Man kann sich sehr gut in ihre Situation hineinversetzen und man gönnt ihr wirklich von Herzen, dass sie auch endlich mal ihr Glück findet.

Auch ansonsten zünden die Gags und man hat eigentlich immer ein Lächeln auf den Lippen.

Hugh Grant, der mal wieder den Herzensbrecher spielt, überzeugt als ewiger Strahlemann und steckt wohl fest in dieser Rolle. Aber er spielt sie ja gut, also was solls.

Alles in allem ein wirklicher Gute-Laune-Film, den ich eigentlich jedem empfehlen kann, der leichte Komödien mag, bei denen man nicht viel nachdenken muss, sondern einfach nur gut unterhalten werden will.

3. Who is who?
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Bridget Jones - Renee Zellweger
Daniel Cleaver - Hugh Grant
Mark Darcy - Colin Firth
Jude - Shirley Henderson
Shazza - Sally Philips
Tom - James Callis
Bridgets Vater - Jim Broadbent
Bridgets Mutter - Gemma Jones

Regie - Sharon Maguire

4. Hintergrund
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Bridget Jones wurde nach dem Besteller von Helen Fielding, der über vier Millionen Mal verkauft wurde, verfilmt und zwar von den Erfolgsproduzenten von Notting Hill und Vier Hochzeiten und ein Todesfall.

Hugh Grant wurde am 9. September 1960 in London geboren. Seinen Durchbruch schaffte er 1994 mit dem Film Vier Hochzeiten und ein Todesfall, wo er nicht nur das Herz von Andie Mc Dowell brach. Weitere bekannte Filme von ihm sind Nine Month, Mickey Blue Eyes und natürlich Notting Hill mit Julia Roberts.

Renee Zellweger wurde am 29. April 1969 in Katy, Texas (USA) als Tochter einer Norwegerin und eines Schweizers geboren und wurde bekannt durch den Film Jerry Maguiere mit Tom Cruise, wo die damals unbekannte 27-jährige die Rolle vor vorgeschlagenen Schauspielerinnen wie Cameron Diaz, Winona Ryder und Patricia Arquette bekam. Danach folgten Filme mit Chris O Donnell (Der Junggeselle) und mit Jim Carrey (Ich, beide und sie) mit dem sie auch kurzfristig zusammen war.

27 Bewertungen