Erfahrungsbericht von DieEine
Müßte so mein Leben sein?!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Meine Freundinnen haben beim letzten Treffen ununterbrochen von "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" geredet. Da ich wirklich kein Mensch bin, der überall mitreden muß, nicht so auf typische Single-Frauen Filme stehe und Renée Zellweger absolut fürchterlich finde, hätte ich mir den Film im Leben nicht angeschaut.
Am Wochenende hat meine Schwester sich den Film allerdings auf der Arbeit ausgeliehen und da ich meinen neuen Videorekorder eh ausprobieren wollte und ich nichts besseres zu tun hatte, hab ich mir den Film eben doch angeschaut.
Die Story:
********
Bridget Jones ist über 30 und ist Single. Mit diesem Zustand ist sie alles andere als glücklich und beschließt am Neujahrsmorgen ihr Leben zu ändern: aufhören zu trinken, zu rauchen, abnehmen und einen netten, liebevollen Mann finden, steht ganz oben auf ihrem Plan.
Ihren Chef Daniel Cleaver hält sie für den richtigen und läßt sich auf eine Liebelei mit ihm ein. Daniel erweist sich aber als Draufgänger und so betrügt er Bridget mit einer Kollegin. Miss Jones kündigt daraufhin Hals über Kopf ihren Job und macht woanders die große Karriere, was den alten Sandkastenfreund Marc Darcy auf den plan ruft. Obwohl er und Bridget zwei völlig gegensätzliche Typen sind, mögen sie sich irgendwie.
Als das Glück perfekt scheint, erscheint der um Verzeihung winselnde Daniel wieder auf der Bildfläche.
Was nun, Miss Jones?
Die Hauptdarsteller:
****************
Renée Zellweger kann mich in der Rolle der Bridget Jones überhaupt nicht überzeugen. Ich scheine da aber die einzige zu sein, denn die Kritiker haben sie mit Lob überschüttet. Renée Zellweger spielt mir nicht dreckig genug. Bridget Jones soll als eine roughe, trinkende, rauchende Engländerin dargestellt werden, aber Renée Zellweger hält sich doch meistens dezent zurück.
Daniel Cleaver ist eine Rolle, die Hugh Grant auf den Leib geschrieben wurde. Der smarte Engländer, dem keine Frau widerstehen kann und der keiner Frau widerstehen kann, nimmt man ihm einfach ab. Allerdings glaubt man ihm nicht so ganz, dass er Bridget am Ende des Films wiederhaben will, was aber nicht an seinen schauspielerischen Fähigkeiten sondern an der Rolle an sich liegt.
Colin Firth spielt Marc Darcy und guckt die Hälfte des Films einfach nur dumm in der Gegend herum. Viel zu sagen hat er nicht und sein Gesichtsausdruck ist immer der gleich, ob er Bridget beim ersten Treffen blöd findet oder ihr am Ened seine Liebe gesteht, er guckt wie eine Kuh, wenn´s blitzt. Der Mann sieht noch nichtmal gut aus und ist in meinen Augen die absolute Fehlbesetzung.
Länge und Freigabe:
****************
Der Film läuft knapp 97 Minuten und ist für alle ab 12 Jahren freigegeben.
Meine Meinung:
**************
Ok, ich hab mir diesen Film nicht ganz vorurteilsfrei angesehen, aber selbst, wenn ich Fan solcher Filme wäre, hätte ich "Schokolade zum Frühstück" wohl nicht gemocht. Die Story ist einfach zu seicht und zu platt um einen ganzen Spielfilm zu füllen. Single Frau hat plötzlich zwei Männer zur Auswahl. Ich weiß nicht, da hätte wirklich mehr Handlung drin sein können.
Besonders witzig fand ich den Film auch nicht. Lediglich bei einer Szene hab ich mich weggelacht. Bridget ist zu einer Mottoparty eingeladen, bei der das Motto lautete "Flittchen und Priester". Da steht sie dann im knappen Bunny Kostüm und muß sich anhören, dass die Mottoparty in eine normale Party umgewandelt wurde und man eigentlich allen Gästen Bescheid gesagt hätte. Bei dieser Szenerie kommt es häufiger zu Lachern und solche Sachen hätte ich mir in dem Film mehrere gewünscht.
Völlig daneben finde ich an dem Film die Tatsache, dass Bridget Jones als Pummelchen dargestellt wird, das mit seiner Figur überhaupt nicht zufrieden ist und dringend abnehmen muß. Gut, Renée Zellweger entspricht vielleicht nicht dem Hollywood-Schönheitsideal, aber so darauf zu pochen, dass sie fett sei, wäre bei dem Film wirklich nicht nötig gewesen. Außerdem frage ich mich, warum sie in durchsichtiger Bluse und ultra Minirock zur Arbeit rennt, wenn sie mit ihrem Gewicht nicht zufrieden ist?
Weiterhin frage ich mich, wie sie sich in einen Mann verlieben kann, der keine drei vernünftigen Sätze mit ihr gesprochen hat.
Was mir an der Video-Version wohl gefällt, sind die rausgeschnittenen Szenen. Nicht, dass mir die Szenen gefallen, aber dieses kleine Goodie, was DVD-Besitzer ja schon Standard nennen, auch auf die Videokassette zu packen, finde ich sehr gut.
Ich könnte hier noch stundenlang und seitenlang über diesen grottenschlechten Film lästern, aber um es abzukürzen: mir haben weder Schauspieler noch Story gefallen, außerdem weist das Drehbuch meiner Meinung nach erhebliche Fehler auf, die einfach nicht hätten sein müssen. Ich kann mich in keinem Moment in Bridget Jones hineinversetzen und ich bin eine dieser typischen auf die dreißig zugehenden Single-Frauen.
Am Wochenende hat meine Schwester sich den Film allerdings auf der Arbeit ausgeliehen und da ich meinen neuen Videorekorder eh ausprobieren wollte und ich nichts besseres zu tun hatte, hab ich mir den Film eben doch angeschaut.
Die Story:
********
Bridget Jones ist über 30 und ist Single. Mit diesem Zustand ist sie alles andere als glücklich und beschließt am Neujahrsmorgen ihr Leben zu ändern: aufhören zu trinken, zu rauchen, abnehmen und einen netten, liebevollen Mann finden, steht ganz oben auf ihrem Plan.
Ihren Chef Daniel Cleaver hält sie für den richtigen und läßt sich auf eine Liebelei mit ihm ein. Daniel erweist sich aber als Draufgänger und so betrügt er Bridget mit einer Kollegin. Miss Jones kündigt daraufhin Hals über Kopf ihren Job und macht woanders die große Karriere, was den alten Sandkastenfreund Marc Darcy auf den plan ruft. Obwohl er und Bridget zwei völlig gegensätzliche Typen sind, mögen sie sich irgendwie.
Als das Glück perfekt scheint, erscheint der um Verzeihung winselnde Daniel wieder auf der Bildfläche.
Was nun, Miss Jones?
Die Hauptdarsteller:
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Renée Zellweger kann mich in der Rolle der Bridget Jones überhaupt nicht überzeugen. Ich scheine da aber die einzige zu sein, denn die Kritiker haben sie mit Lob überschüttet. Renée Zellweger spielt mir nicht dreckig genug. Bridget Jones soll als eine roughe, trinkende, rauchende Engländerin dargestellt werden, aber Renée Zellweger hält sich doch meistens dezent zurück.
Daniel Cleaver ist eine Rolle, die Hugh Grant auf den Leib geschrieben wurde. Der smarte Engländer, dem keine Frau widerstehen kann und der keiner Frau widerstehen kann, nimmt man ihm einfach ab. Allerdings glaubt man ihm nicht so ganz, dass er Bridget am Ende des Films wiederhaben will, was aber nicht an seinen schauspielerischen Fähigkeiten sondern an der Rolle an sich liegt.
Colin Firth spielt Marc Darcy und guckt die Hälfte des Films einfach nur dumm in der Gegend herum. Viel zu sagen hat er nicht und sein Gesichtsausdruck ist immer der gleich, ob er Bridget beim ersten Treffen blöd findet oder ihr am Ened seine Liebe gesteht, er guckt wie eine Kuh, wenn´s blitzt. Der Mann sieht noch nichtmal gut aus und ist in meinen Augen die absolute Fehlbesetzung.
Länge und Freigabe:
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Der Film läuft knapp 97 Minuten und ist für alle ab 12 Jahren freigegeben.
Meine Meinung:
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Ok, ich hab mir diesen Film nicht ganz vorurteilsfrei angesehen, aber selbst, wenn ich Fan solcher Filme wäre, hätte ich "Schokolade zum Frühstück" wohl nicht gemocht. Die Story ist einfach zu seicht und zu platt um einen ganzen Spielfilm zu füllen. Single Frau hat plötzlich zwei Männer zur Auswahl. Ich weiß nicht, da hätte wirklich mehr Handlung drin sein können.
Besonders witzig fand ich den Film auch nicht. Lediglich bei einer Szene hab ich mich weggelacht. Bridget ist zu einer Mottoparty eingeladen, bei der das Motto lautete "Flittchen und Priester". Da steht sie dann im knappen Bunny Kostüm und muß sich anhören, dass die Mottoparty in eine normale Party umgewandelt wurde und man eigentlich allen Gästen Bescheid gesagt hätte. Bei dieser Szenerie kommt es häufiger zu Lachern und solche Sachen hätte ich mir in dem Film mehrere gewünscht.
Völlig daneben finde ich an dem Film die Tatsache, dass Bridget Jones als Pummelchen dargestellt wird, das mit seiner Figur überhaupt nicht zufrieden ist und dringend abnehmen muß. Gut, Renée Zellweger entspricht vielleicht nicht dem Hollywood-Schönheitsideal, aber so darauf zu pochen, dass sie fett sei, wäre bei dem Film wirklich nicht nötig gewesen. Außerdem frage ich mich, warum sie in durchsichtiger Bluse und ultra Minirock zur Arbeit rennt, wenn sie mit ihrem Gewicht nicht zufrieden ist?
Weiterhin frage ich mich, wie sie sich in einen Mann verlieben kann, der keine drei vernünftigen Sätze mit ihr gesprochen hat.
Was mir an der Video-Version wohl gefällt, sind die rausgeschnittenen Szenen. Nicht, dass mir die Szenen gefallen, aber dieses kleine Goodie, was DVD-Besitzer ja schon Standard nennen, auch auf die Videokassette zu packen, finde ich sehr gut.
Ich könnte hier noch stundenlang und seitenlang über diesen grottenschlechten Film lästern, aber um es abzukürzen: mir haben weder Schauspieler noch Story gefallen, außerdem weist das Drehbuch meiner Meinung nach erhebliche Fehler auf, die einfach nicht hätten sein müssen. Ich kann mich in keinem Moment in Bridget Jones hineinversetzen und ich bin eine dieser typischen auf die dreißig zugehenden Single-Frauen.
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