Erfahrungsbericht von Netti1982
Miederhöschen!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor einiger Zeit habe ich mir mit meiner Freundin den Film "Bridget Jones" angesehen. Im ausverkauften Kinosaal saßen wir und blickten erwartungsvoll auf die in den Medien positiv kritisierte Komödie von Sharon Maguire (Regie) und Helen Fielding (Buch).
Was passiert?
************
Bridget ist um die Dreißig und verzweifelt. Es ist der erste Tag im neuen Jahr und da sie immer noch keine feste Beziehung vorweisen kann, wird das traditionelle Truthahnessen bei den Eltern wohl auch diesmal wieder die übliche Katastrophe werden. Doch das muss endlich alles anders werden. Bridget hat einfach keine Lust mehr, die übergewichtig, partyfreudige, verantwortungslose Alptraumfrau zu sein. Deshalb wird sie ihr Leben verändern. Sofort, von jetzt an. Und dazu braucht es feste Regeln:
Zitat von Bridget:
"Was ich nicht mehr tun werde: Mehr als vierzehn Alkoholeinheiten proWoche trinken. Rauchen. Geld für folgenden Gegenstände vergeuden: Nudelmaschinen, Eismaschinen oder kulinarischen Schnickschnack, den ich sowieso nie benutze; Bücher von unlesbaren, hochlieterareschen Autoren, die man sich nur ins Regel stellt, um Eindruck zu schinden; ausgefallende Unterwäsche, da sinnlos, weil kein Freund vorhanden."
Des Weiteren will sie 10 Kilo abnehmen, nicht jeden Abend ausgehen, sondern zu Hause bleiben, gute Bücher lesen und klassische Musik hören. Und sie möchte freundlicher werden, anderen helfen.
Bridget möchte noch viel mehr, aber das würde hier zu weit führen...
Was sie aber noch am meisten möchte ist: eine funktionierende Beziehung mit einem verantwortungsbewussten erwachsenen Menschen eingehen.
Rückblick:
**********
Manchmal muss man dem Alltag nur ganz genau auf die Finger schauen und schon hat man die schönste Situationskömödie, die man sich vorstellen kann. Die Figur der hoffnungsvoll, chaotischen und ungemein charmanten Bridget Jones (Renee Zellweger), die auf ihrer schwungvoll-verzweifelten Suche nach der perfekten Zweierbeziehung zwischen ihrem Chef (Hugh Grant) pendelt, der zwar unglaublich gut aussieht, und einem Bekannten der Familie (Colin Firth), der zwar nett, wohlhabend und romantisch ist, aber vielleicht doch zu brav, um ein Tier im Bett zu sein, wurde von der Journalistin Helen Fiedling Mitte der neunziger Jahre in einer Zeitungskolumne über die Großstadtneurosen eines weiblichen Singles entwickelt. Der Roman, der wenig später nachgelegt wurde, verkaufte weltweit über vier Millionen Exemplare. Bridget, die Londoner Lebenskünstlerin mit dem scharfen Mundwerk und dem ausgeprägten Hang zu Schnaps und Selbstironie war weltweit zur Kultfigur geworden.
Meine Meinung:
**************
Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück ist eine 97-menütige Komödie über Sex, Sehnsucht, Selbstverwirklichung, Übergewicht, Unterwäsche (das war echt die beste Szene...) und die Frage, was eine Frau heute noch alles anstellen muss, um an einen guten Mann zu kommen.
Ich muss gestehen, als ich in diesen Film gegangen bin, hatte ich völlig anderen Erwartungen. Die Filmausschnitte im Fernsehen haben mich in eine völlig falsche Richtung geführt. Die lebensveränderenden Maßnahmen, die sich Bridget anfangs aufgestellt hatte, hat sich (natürlich) nicht eingehalten, wovon ich eigentlich vor dem Kinobesuch ausgegangen bin. Ich dachte sie wickelt mit ihrer dann sehr schlanken Figur alle Männer um den Finger. Dass es letztendlich als eine Liebesschnulze endet, habe ich nicht für möglich gehalten. Dennoch möchte ich dem Film fast nichts absprechen, da ich ihn wirklich als gelungen ansehe. Er versprüht Witz, Humor zeigt aber auch die täglichen "Probleme", die die Menschen heutzutage besitzen.
Renee Zellweger ist diese Rolle wirklich auf dem Leib geschrieben. Sowohl als kleines Dummchen als auch als die selbstbewusste, selbständige Frau erobert sich die Herzen der Zuschauer.
Danke fürs Lesen und viel Spaß im Kino wünscht Euch Eure Netti!
Was passiert?
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Bridget ist um die Dreißig und verzweifelt. Es ist der erste Tag im neuen Jahr und da sie immer noch keine feste Beziehung vorweisen kann, wird das traditionelle Truthahnessen bei den Eltern wohl auch diesmal wieder die übliche Katastrophe werden. Doch das muss endlich alles anders werden. Bridget hat einfach keine Lust mehr, die übergewichtig, partyfreudige, verantwortungslose Alptraumfrau zu sein. Deshalb wird sie ihr Leben verändern. Sofort, von jetzt an. Und dazu braucht es feste Regeln:
Zitat von Bridget:
"Was ich nicht mehr tun werde: Mehr als vierzehn Alkoholeinheiten proWoche trinken. Rauchen. Geld für folgenden Gegenstände vergeuden: Nudelmaschinen, Eismaschinen oder kulinarischen Schnickschnack, den ich sowieso nie benutze; Bücher von unlesbaren, hochlieterareschen Autoren, die man sich nur ins Regel stellt, um Eindruck zu schinden; ausgefallende Unterwäsche, da sinnlos, weil kein Freund vorhanden."
Des Weiteren will sie 10 Kilo abnehmen, nicht jeden Abend ausgehen, sondern zu Hause bleiben, gute Bücher lesen und klassische Musik hören. Und sie möchte freundlicher werden, anderen helfen.
Bridget möchte noch viel mehr, aber das würde hier zu weit führen...
Was sie aber noch am meisten möchte ist: eine funktionierende Beziehung mit einem verantwortungsbewussten erwachsenen Menschen eingehen.
Rückblick:
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Manchmal muss man dem Alltag nur ganz genau auf die Finger schauen und schon hat man die schönste Situationskömödie, die man sich vorstellen kann. Die Figur der hoffnungsvoll, chaotischen und ungemein charmanten Bridget Jones (Renee Zellweger), die auf ihrer schwungvoll-verzweifelten Suche nach der perfekten Zweierbeziehung zwischen ihrem Chef (Hugh Grant) pendelt, der zwar unglaublich gut aussieht, und einem Bekannten der Familie (Colin Firth), der zwar nett, wohlhabend und romantisch ist, aber vielleicht doch zu brav, um ein Tier im Bett zu sein, wurde von der Journalistin Helen Fiedling Mitte der neunziger Jahre in einer Zeitungskolumne über die Großstadtneurosen eines weiblichen Singles entwickelt. Der Roman, der wenig später nachgelegt wurde, verkaufte weltweit über vier Millionen Exemplare. Bridget, die Londoner Lebenskünstlerin mit dem scharfen Mundwerk und dem ausgeprägten Hang zu Schnaps und Selbstironie war weltweit zur Kultfigur geworden.
Meine Meinung:
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Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück ist eine 97-menütige Komödie über Sex, Sehnsucht, Selbstverwirklichung, Übergewicht, Unterwäsche (das war echt die beste Szene...) und die Frage, was eine Frau heute noch alles anstellen muss, um an einen guten Mann zu kommen.
Ich muss gestehen, als ich in diesen Film gegangen bin, hatte ich völlig anderen Erwartungen. Die Filmausschnitte im Fernsehen haben mich in eine völlig falsche Richtung geführt. Die lebensveränderenden Maßnahmen, die sich Bridget anfangs aufgestellt hatte, hat sich (natürlich) nicht eingehalten, wovon ich eigentlich vor dem Kinobesuch ausgegangen bin. Ich dachte sie wickelt mit ihrer dann sehr schlanken Figur alle Männer um den Finger. Dass es letztendlich als eine Liebesschnulze endet, habe ich nicht für möglich gehalten. Dennoch möchte ich dem Film fast nichts absprechen, da ich ihn wirklich als gelungen ansehe. Er versprüht Witz, Humor zeigt aber auch die täglichen "Probleme", die die Menschen heutzutage besitzen.
Renee Zellweger ist diese Rolle wirklich auf dem Leib geschrieben. Sowohl als kleines Dummchen als auch als die selbstbewusste, selbständige Frau erobert sich die Herzen der Zuschauer.
Danke fürs Lesen und viel Spaß im Kino wünscht Euch Eure Netti!
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