Erfahrungsbericht von Nicky1803
Geile Sexgöttin mit Hammermann zwischen den Schenkeln
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Denn da ich zuvor schon die Bücher gelesen hatte, war der Kinobesuch von "Schokolade zum Frühstück" absoluter Pflichttermin!
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Handlung
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Hauptfigur des Films ist (wie ja der Titel schon erahnen läßt) Bridget Jones.
Bridget ist Mitte der 30er Jahre, und ist wohl nicht gerade das was man ein Modell nennt. Etwas pummelig, mit strähnigen Haaren, hat sie eigentlich nur vor einem Horror: Als alte Jungfer in ihrem Apartment zu sterben, und von Schäferhunden unbemerkt angeknabbert zu werden.
Also...im Klartext: Bridget ist Single...und das ist wirklich nicht so leicht.
So beginnt der Film auch mit einem „wunderschönen“ Weihnachtsdinner (Truthahncurry wie jedes Jahr) bei ihren Eltern. Schon als sie die Tür öffnet ist ihr klar, daß sie zum einen mal wieder verkuppelt werden soll, denn ihre Mutter hat wirklich ein tolles Gespür dafür, ihr immer die unmöglichsten Typen vorzustellen, und das sie wieder etliche scherzhafte Anspielungen ihrer ach so lieben Verwandschaft zu überstehen hat, was ihr Immer-Noch-Single-Leben betrifft.
Und ihre Vorahnungen erweisen sich auch als richtig.
Verkupplungsversuch ihrer Mutter an diesem Abend ist ein gut verdienenter Rechtsanwalt namens Mark Darcy: „Du kennst doch Mark noch? Als Du vier warst hast Du nackt mit ihm im Sandkasten gespielt!“. Und so steht ihr auch Mark Darcy gegenüber, optisch ganz gut aussehend, aber der selbstgestrickte Rentierpullover seiner Mutter macht sämtliche Sympathie zunichte.
Bridget plappert wie ihr der Mund gewachsen ist drauf los, und bekommt eine knallharte Abfuhr. Tja...auch Männer mit Rentier-Pullovern scheinen wohl nicht so verzweifelt sich mit Bridget abzugeben.
Und so kommt was kommen muß, Bridget fällt in ein ziemlich tiefes Loch, findet sich daheim wieder, mit ihrer innigsten Beziehung, einer Flasche Rotwein.
Und so kauft sie sich zu Neujahr ein Tagebuch, in welchem gerauchte Zigaretten, Alkoholeinheiten und ihr Gewicht genau festgehalten werden.
Natürlich nimmt sie sich auch einiges fürs neue Jahr vor.
Vorsätze wie „Weniger trinken.
Mit dem Rauchen aufhören.
Nicht mehr auf folgendes hereinfallen: Alkoholiker, Workaholics, Beziehungspaniker, Typen mit festen Freundinnen oder Ehefrauen, Frauenfeinde, Größenwahnsinnigen, Chauvis, emotoniale Flachwichser oder Schmarotzer und Perverse.“
Natürlich ist es bei Bridget so wie bei uns allen, Neujahrsvorsätze sind dazu da, über Bord geworfen zu werden.
Und so passiert es schließlich, daß sie sich in den Mann verliebt, von dem sie im vornherein weiß, daß es eigentlich nicht gutgehen kann. Objekt ihrer Begierde ist ihr Boss Daniel Cleaver.
Und sie hat doch eigentlich so gar keine Chance...bombardiert sie dieser doch anfangs mit netten kleinen anzüglichen E-Mails, in welchen es um ihren nicht vorhandenen kranken Rock geht (hier möchte ich anmerken, daß der Grund für diese Mails ein wirklich sehr knapper Minirock ist).
Die Beziehung beginnt, und es scheint alles perfekt zu laufen. Allerdings tritt hier Bridget mal wieder in ein Fettnäpfchen:
Beim ersten Renezvous...Welchen Slip soll sie anziehen? Den heißen Tanga, oder den Liebestöter, der allerdings einen flachen Bauch macht? Sie entscheidet sich für den Bauch-Weg-Slip, da sie der Meinung ist, es kommt ohnehin nicht soweit, das der Slip zum Einsatz kommt. Aber natürlich kommt er zum Einsatz....
Bridget ist begeistert von Daniel:
„Bin nicht mehr länger tragische Jungfrau à la Eleanor Rigby, sonder propere Freundin eines ausgewiesenen Sexgotts...“.
Höchstes Ziel für sie...Daniel auf einen Kurztrip zu überreden, was schließlich auch gelingt.
Zitat: „Das kann nicht nur Sex sein, ein Kurztrip bedeutet wahre Liebe“.
Wie es der Zufall will, taucht in ihrem Leben auch immer wieder Mark Darcy auf, den sie mehr als abstoßend und widerwärtig findet, snobistisch und überheblich! Aber so nach und nach bekommt der Kinogucker dann mit, daß sich Mark Darcy wohl doch etwas für Bridget interessiert.
Als hätte Bridget mit dem aufgeben ihres Single-Daseins nicht schon genug zu tun, muß sie schließlich auch noch miterleben, wie ihre Mutter ausrastet. Ihre Mum verläßt ihren Vater, und flüchtet sich in die Arme eines TV-Schönlings, der bei einem Sender ähnlich QVC mit einem Blendax-Lächeln Schmuck und ähnliches an die gutgläubigen Hausfrauen dieser Welt verkauft.
So muß sich jetzt Bridget auch noch um ihren alleingelassenen Vater kümmern.
Eine süße Szene: Bridget liegt mit Daniel im Bett, das Telefon klingelt. „Hallo hier ist Bridget Jones, geile Sexgöttin mit einem Hammermann zwischen ihren Schenkeln...oh, hallo Dad“.
Ihr seht...in diesem Film ist nichts langweilig, voller Turbulenzen, es macht einfach Spaß!
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Die Schauspieler
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An erster Stelle ist natürlich die Hauptfigur des Film zu nennen. Bridget Jones wird dargestellt von Renèe Zellweger. Und ich muß sagen, sie ist einfach geschaffen für diese Rolle.
Ich kannte diese Schauspielerin zuvor gar nicht, bekam nur eine Videovorschau mit von dem Film „Nurse Betty“ in welchem sie die Hauptrolle spielt. Ich denke den werde ich mir demnächst auch mal ansehen.
Denn sie verkörpert die Rolle der Bridget einfach genial! Meistens ist man ja enttäuscht von einem Film wenn man zuvor das Buch schon gelesen hat, schließlich malt man sich ja im Kopf die verschiedenen Hauptpersonen schon aus.
So ungefähr hatte ich mir Bridget Jones vorgestellt. Und deshalb ein dickes Lob für diese Schauspielerin. Man fühlt mit ihr mit, man lacht über sie, schüttelt zuweilen nur verständnislos mit dem Kopf...man hat Bridget einfach gern. Und genau das verkörpert Renèe Zellweger wirklich perfekt!
Meine Lieblingsszene ist die, als sich Bridget ziemlich betrunken auf ihr Bett setzt, und über die Lautsprecher dröhnt das Lied „All by myself“. Bridget steigert sich so richtig schön rein, und singt was das Zeug hält (und das noch ziemlich falsch).
Wie gesagt: Eine bessere Besetzung hätte man sicherlich nicht finden können. Eine Meg Ryan (so gerne wie ich sie auch sehe) oder Julia Roberts hätte einfach nicht hierein gepaßt.
Eine natürliche Frau, ein bißchen moppelig, genau das verköpert Renèe Zellweger. Sie mußte übrigens extra für diese Rolle vorher ein paar Kilos zunehmen.
Die zweite Hauptfigur spielt Hugh Grant als Bridgets Boss Daniel Cleaver.
Auch hier bin ich der Meinung: Man hätte für diese Rolle keinen besseren Schauspieler finden können. Ich bin ja allgemein ein heimlicher Fan von Hugh Grant, und auch wenn das diesmal nicht so eine „Liebling-aller-Rolle“ ist, ist er einfach perfekt!
Ein etwas snobistischer Typ, der ganz genau weiß wie er auf Frauen, vorallem auf Bridget wirkt, und dem man im Endeffekt nichts abschlagen kann, wenn er einen mit seinem Dackelblick ansieht.
Hugh Grant meinte in einem Interview auch, daß es ihm mal richtig Spaß gemacht hätte mal einen kleinen Bösewicht, so einen richtigen Lackaffen zu spielen, und nicht nur immer die Rolle die am meisten Symphatie einbringt.
Hugh Grant hier einfach genial, zumal auch der Humor perfekt paßt. Irgendwie erinnerte mich das ganze immer etwas an „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, einer meiner Lieblingsfilme.
Und zuguterletzt hätten wir dann noch Collin Firth in der Rolle des Anwalts Mark Darcy. Auch hier kann ich nur sagen: Eine perfekte Besetzung.
Über den Schauspieler selber kann ich nicht allzuviel sagen, ich gestehe...war mir vorher kein Begriff.
Jedenfalls entnahm ich aus Interviews, daß im Buch wohl auch einmal eine Bemerkung über den Schauspieler Collin Firth ist, und deshalb empfanden die Produzenten es mehr als passend, demselbigen die Rolle des Mark Darcys zu geben.
Anfangs denkt man, mein Gott, was ist das nur für ein Typ, aber schließlich wird einen Mark Darcy mehr und mehr sympathischer.
Beste Szene der beiden männlichen Hauptdarsteller ist übrigens eine Prügelei. Mark und Daniel stacheln sich gegenseitig auf, und es folgt eine Straßenprügelei, die meiner Meinung nach die beste ist, die ich in einem Film bisher erleben konnte. Eben absolut keine Prügelszene wie in einem typischen Hollywood-Streifen.
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Die Produzenten
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Ich kann jetzt leider nicht so die Namen aufzählen, wer das ganze produziert hat. Ich weiß nur soviel, dieselben Produzenten sind auch schuld an den Filmen „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ (einer meiner Lieblingsfilme, den ich immer wieder ansehen könnte) und „Notting Hill“.
Wem diese beiden Filme gefallen haben, liegt bei „Schokolade zum Frühstück“ genau richtig und wird in diesem Film sicherlich auch seinen Spaß haben.
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Die Regie
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Regie führte Sharon Maguire. Sharon Maguire war (wie ich den Filminfos entnehmen konnte) zuvor Dokumtarfilmerin. Vielleicht ist deshalb die Interpretation der Buchvorlage so genial gelungen.
Sharon Maguire sagt selbst in einem Interview, sie konnte sich so richtig gut in die Rolle hineinversetzen, da sie das ganze ähnlich auch schon erlebt hätte. Auch sie zog als 30jährige mit Freundinnen durch die Clubs, auf der Suche endlich den Mann fürs Leben zu finden.
Die Darstellung ist ihr auf jedenfall hervorragend gelungen!
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Meine Meinung
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Ich kann nur jedem raten: Geht in den Film, und genießt diesen Spaß!
Schokolade zum Frühstück begeisterte mich schon als Buch, deshalb wollte ich ja unbedingt in den Film. Meistens ist es ja so, daß der Film dem Buch nicht das Wasser reichen kann, aber hier liegt das anders. Dies ist meiner Meinung nach die beste Romanverfilmung die ich jemals gesehen habe.
Also an alle die das Buch gelesen haben: Geht rein und schaut Euch das an!
Vorallem wird der Tagebuchcharakter sehr gut wiedergespiegelt. Immer wieder hört man im Film Bridgets Gedanken, und ihre Tagebucheinträge werden zum besten gegeben. Hier erlebt man das, was Bridget im Tagebuch niedergeschrieben hat auf eine super tolle amüsante Art.
Außerdem kann man sich im Film so richtig gut mit Bridget identifizieren.
Erstens sind wohl die wenigstens von uns mit einem Modelkörper gesegnet. Von daher verstehen wir alle Bridget wohl nur zu gut, wenn sie sich mal wieder selbst niedermacht, und mit ihrem Schicksal verzweifelt.
Und noch etwas: Jeder der mal Single war oder ist, weiß wie das ist...man fühlt sich irgendwie beschissen. Kriegt die Panik, schiebt die Krise...ich krieg nie einen Kerl ab.
Um was man sich nicht alles Gedanken macht beim ersten Rendezvous.
Auch wenn ich schon seit 3,5 Jahren einen Freund habe, ich weiß nur zu gut, wie es mir zuweilen ging...
Auch wenn sich das ganze anhört, als wäre es ein vorwiegend ein Film, allein für Frauen...dem ist nicht so.
Wie gesagt: Ich schleppte meinen Freund, der sich anfangs mehr oder weniger sträubte, mit in den Film. Und auch er war begeistert. Wohl wahrscheinlich, weil dies nicht einer meiner sonst so favoritierten, typischen Liebesschnulzen war, die er nun mal nicht leiden kann.
Hier wird wirklich jede Menge Spaß geboten. Mir erging es so, daß ich wirklich immerzu am Lachen und Schmunzeln war, und meinem Freund gegenüber ging es nicht anders, wobei der auch des öfteren den Kopf schüttelte über die Frauenpsyche...
Dies ist eine Komödie, eine Liebeskomödie, die nicht ganz so nach dem typischen Strickmuster verfaßt ist. Schon allein der Humor, ist nicht von der übertreibenden Art, sonder zuweilen eher ziemlich „englisch“... eben wie schon erwähnt ähnlich wie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall, oder Notting Hill“.
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Fazit
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Schokolade zum Frühstück ist ein Film, der ganz einfach riesigen Spaß macht. Für Männer und Frauen eigentlich gleichermaßen empfehlenswert!
Läuft ja leider nicht mehr in den Kinos...aber das Erscheinen des Videos/ DVD kann ja nicht mehr lange dauern. Wer den Film im Kino verpaßt hatte, sollte sich zumindest mal im heimischen Fernseh-Kino diesen Film gönnen!
20 Bewertungen, 5 Kommentare
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07.04.2002, 13:44 Uhr von Imbolc
Bewertung: sehr hilfreichSelbst mein Mann war begeistert ...manchmal kann man nur staunen !
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27.02.2002, 19:46 Uhr von Bandit333
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht, respekt !
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24.02.2002, 17:36 Uhr von abohne
Bewertung: sehr hilfreichDen Film fand ich total klasse, obwohl ich das Buch schon vorher gelesen hatte.
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13.02.2002, 20:32 Uhr von InterCeptor
Bewertung: sehr hilfreichdein nächster Bericht sollte ein bisschen ausführlicher sein... ;)) Gut geschrieben, herzlichen Glückwunsch.
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13.02.2002, 20:28 Uhr von Nanie
Bewertung: sehr hilfreichJaaaa! Der Film ist einfach spitze! Dein Bericht übrigens auch! Liebe Grüße, Nanie
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