Erfahrungsbericht von abohne
Kinospaß für nur 1,50 Euro
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nachdem ich vor kurzem durch Zufall gesehen habe, dass im Duisburger Programm-Kino „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ läuft, habe ich kurzentschlossen meinen Freund informiert, dass wir abends ins Kino gehen werden. Dazu hatten wir noch ziemlich genau 1,5 Stunden Zeit. Also los: ins Auto gesprungen, meinen Freund abgeholt und nach Duisburg gefahren...
DIE STORY
---------
Angeglichen an das passende Buch zum Film finden wir hier die Geschichte oder besser gesagt das Tagebuch eines Jahres von Bridget Jones, einer jungen Frau Anfang 30, die mitten im Leben steht. Wirklich mitten im Leben? So ganz ohne Mann? Mit viel zu vielen Kilos auf der Waage? Mit viel zu vielen Zigaretten und Alkoholeinheiten am Tag?
Vorgestellt werden
- erstens ihre drei besten Freunde (Tom – schwul, Shazzer und Jude), die ihr immer wieder mit einem Rat zur Seite stehen,
- zweitens Marc Darcy, ein hochgelobter Staranwalt, den sie schon seit ihrer Kindheit durch ihre Eltern kennt (sie soll damals mit ihm gemeinsam im Planschbecken gesessen haben). Bei ihrer ersten Begegnung nach all den Jahren trägt er einen hübschen grünen Pullover mit einem Rentier vorne drauf *g*
- drittens Daniel Cleaver, ihr Boss, mit dem sie im E-Mail-Kontakt über ihren viel zu kurzen Rock steht und mit dem sie zwischenzeitlich mal im Bett landet
- viertens ihre Eltern samt Freundeskreis, zu denen auch Marc Darcys Eltern gehören.
Immer wieder kommt es zu verschiedenen Pannen ihrerseits während des Jahres. So erscheint sie beispielsweise auf einer ehemals als Kostümparty ausgeschriebenen Veranstaltung als „sexy Häschen“, nur weil ihr niemand bescheid gesagt hat, dass die Party nicht in diesem Maß gefeiert wird.
Als sie dann letztendlich ihren Job mit Daniel Cleaver kündigt und beim Fernsehen landet, soll sie eine Reportage über die hiesige Feuerwehr machen. Dazu soll sie in einem kurzen (oder viel zu kurzen?????) Minirock die Feuerwehrstange hinunterrutschen, was natürlich prompt in allen Kanälen ausgestrahlt wird.
Weitere Details möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn vielleicht gibt es noch ein paar Leute, die den Film noch nicht gesehen haben und ihn noch sehen möchten...
MEINE MEINUNG
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Bereits im letzten Sommer – als der Film in Deutschland anlief – habe ich diesen Titel gehört, konnte mir aber überhaupt nichts darunter vorstellen. Da ich das Buch bereits im letzten Herbst gelesen habe, der Film aber zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lief, musste ich mich vor kurzem kurzfristig dazu entscheiden, nach Duisburg zu fahren und mir den Film anzusehen. Meine durchaus positive Meinung zum Buch findet sich in diesem Film bestätigt. Und das beste daran finde ich, dass ich nur 1,50 Euro Eintritt bezahlt habe.
Natürlich konnte im Film nicht das ganze Tagebuch Tag für Tag und Seite für Seite abgelichtet werden. Die wichtigsten Elemente wurden aber sehr gut dargestellt. Was ich vor allem sehr interessant gemacht fand, waren die Angaben über ihre Vorsätze bzw. über die Mengen an Alkohol, Zigaretten usw., die immer mal wieder irgendwo eingeblendet sind. Ihre Gedanken wurden an einigen Stellen von ihr „gesprochen“, an anderen aber als Text im Bild eingeblendet, so zum Beispiel „SCHEIIIIIIIIIISSE!“, als sie sich mal wieder sehr blamiert hat. Andererseits sieht man ab und zu auch, dass sie zum Tagebuch greift, um ihre Gedanken und die Geschehnisse niederzuschreiben...
Die Schauspielerin Renée Zellweger übernimmt die Rolle der Bridget sehr gut. Ihr Gesichtsausdruck, als sie gerade mal wieder sehr tollpatschig war und sich Gedanken über ihr Verhalten machte, war einfach sehr passend und wurde genial umgesetzt. Man kann sich ganz genau in die Situation von Bridget hineinversetzen.
Auch Hugh Grant spielt seine Rolle als Bridgets Boss Daniel Cleaver sehr gut. Einerseits in Bridget verliebt, aber andererseits auch sehr an seiner Karriere bastelnd (und somit Bridget in den Hintergrund rücken lassend) befindet er sich in einem Zwiespalt. Als er erkennt, was ihm eigentlich wichtiger ist, ist es schon zu spät...
Marc Darcy, gespielt von Colin Firth, ist der Staranwalt der Stadt, der wichtige Personen erfolgreich verteidigte und somit sehr bekannt ist. Einerseits zieht er total über Bridget her, über ihre Alkohol- und Zigaretten-„Sucht“, über ihre Unfähigkeit, einen „normalen“ Satz zu sagen. Andererseits aber mag er genau dieses an ihr, dass sie direkt raussagt, was sie denkt, dass ihr so viele peinliche Aktionen passieren. Auch diese Rolle durch einen – für mich wenigstens – unbekannten Schauspieler gut besetzt.
Insgesamt gesehen ist der Film wirklich klasse. Es war in keinem Moment langweilig, immer wieder wurde ich als Zuschauer an die Rolle der Bridget gefesselt. Wie mag es wohl weitergehen? In welches Fettnäpfchen tritt sie wohl als nächstes? Wer hat bei ihr die besseren Chancen – Daniel oder Marc?
Meist ist es so, dass Filme zu Büchern, die man gelesen hat, eher schlecht sind. Diesen Eindruck habe ich bei „Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück“ aber nicht. Ich weiß nicht so genau, was mich wirklich dran fasziniert hat. Ich denke aber, es war hauptsächlich die Sache, dass man die typischen Probleme vieler Frauen in diesem Buch wiederfindet. Aber so chaotisch wie es teilweise bei Bridget abläuft, so läuft es niemals bei uns Frauen im wirklichen Leben ab *g*. Immerhin konnte ich noch darüber lachen, auch wenn ich vielleicht auch einige meiner Probleme im Leben wiedererkannt habe (NEIN! Ich verrate euch jetzt nicht welche :-)).
In jedem Fall kann ich diesen Film (samt Buch) weiterempfehlen.
Das gleichnamige Buch ist für 15 DM (7,50 €) im Goldmann-Verlag erschienen. Die ISBN lautet: 3-442-44392. Autorin ist Helen Fielding.
DIE STORY
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Angeglichen an das passende Buch zum Film finden wir hier die Geschichte oder besser gesagt das Tagebuch eines Jahres von Bridget Jones, einer jungen Frau Anfang 30, die mitten im Leben steht. Wirklich mitten im Leben? So ganz ohne Mann? Mit viel zu vielen Kilos auf der Waage? Mit viel zu vielen Zigaretten und Alkoholeinheiten am Tag?
Vorgestellt werden
- erstens ihre drei besten Freunde (Tom – schwul, Shazzer und Jude), die ihr immer wieder mit einem Rat zur Seite stehen,
- zweitens Marc Darcy, ein hochgelobter Staranwalt, den sie schon seit ihrer Kindheit durch ihre Eltern kennt (sie soll damals mit ihm gemeinsam im Planschbecken gesessen haben). Bei ihrer ersten Begegnung nach all den Jahren trägt er einen hübschen grünen Pullover mit einem Rentier vorne drauf *g*
- drittens Daniel Cleaver, ihr Boss, mit dem sie im E-Mail-Kontakt über ihren viel zu kurzen Rock steht und mit dem sie zwischenzeitlich mal im Bett landet
- viertens ihre Eltern samt Freundeskreis, zu denen auch Marc Darcys Eltern gehören.
Immer wieder kommt es zu verschiedenen Pannen ihrerseits während des Jahres. So erscheint sie beispielsweise auf einer ehemals als Kostümparty ausgeschriebenen Veranstaltung als „sexy Häschen“, nur weil ihr niemand bescheid gesagt hat, dass die Party nicht in diesem Maß gefeiert wird.
Als sie dann letztendlich ihren Job mit Daniel Cleaver kündigt und beim Fernsehen landet, soll sie eine Reportage über die hiesige Feuerwehr machen. Dazu soll sie in einem kurzen (oder viel zu kurzen?????) Minirock die Feuerwehrstange hinunterrutschen, was natürlich prompt in allen Kanälen ausgestrahlt wird.
Weitere Details möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn vielleicht gibt es noch ein paar Leute, die den Film noch nicht gesehen haben und ihn noch sehen möchten...
MEINE MEINUNG
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Bereits im letzten Sommer – als der Film in Deutschland anlief – habe ich diesen Titel gehört, konnte mir aber überhaupt nichts darunter vorstellen. Da ich das Buch bereits im letzten Herbst gelesen habe, der Film aber zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lief, musste ich mich vor kurzem kurzfristig dazu entscheiden, nach Duisburg zu fahren und mir den Film anzusehen. Meine durchaus positive Meinung zum Buch findet sich in diesem Film bestätigt. Und das beste daran finde ich, dass ich nur 1,50 Euro Eintritt bezahlt habe.
Natürlich konnte im Film nicht das ganze Tagebuch Tag für Tag und Seite für Seite abgelichtet werden. Die wichtigsten Elemente wurden aber sehr gut dargestellt. Was ich vor allem sehr interessant gemacht fand, waren die Angaben über ihre Vorsätze bzw. über die Mengen an Alkohol, Zigaretten usw., die immer mal wieder irgendwo eingeblendet sind. Ihre Gedanken wurden an einigen Stellen von ihr „gesprochen“, an anderen aber als Text im Bild eingeblendet, so zum Beispiel „SCHEIIIIIIIIIISSE!“, als sie sich mal wieder sehr blamiert hat. Andererseits sieht man ab und zu auch, dass sie zum Tagebuch greift, um ihre Gedanken und die Geschehnisse niederzuschreiben...
Die Schauspielerin Renée Zellweger übernimmt die Rolle der Bridget sehr gut. Ihr Gesichtsausdruck, als sie gerade mal wieder sehr tollpatschig war und sich Gedanken über ihr Verhalten machte, war einfach sehr passend und wurde genial umgesetzt. Man kann sich ganz genau in die Situation von Bridget hineinversetzen.
Auch Hugh Grant spielt seine Rolle als Bridgets Boss Daniel Cleaver sehr gut. Einerseits in Bridget verliebt, aber andererseits auch sehr an seiner Karriere bastelnd (und somit Bridget in den Hintergrund rücken lassend) befindet er sich in einem Zwiespalt. Als er erkennt, was ihm eigentlich wichtiger ist, ist es schon zu spät...
Marc Darcy, gespielt von Colin Firth, ist der Staranwalt der Stadt, der wichtige Personen erfolgreich verteidigte und somit sehr bekannt ist. Einerseits zieht er total über Bridget her, über ihre Alkohol- und Zigaretten-„Sucht“, über ihre Unfähigkeit, einen „normalen“ Satz zu sagen. Andererseits aber mag er genau dieses an ihr, dass sie direkt raussagt, was sie denkt, dass ihr so viele peinliche Aktionen passieren. Auch diese Rolle durch einen – für mich wenigstens – unbekannten Schauspieler gut besetzt.
Insgesamt gesehen ist der Film wirklich klasse. Es war in keinem Moment langweilig, immer wieder wurde ich als Zuschauer an die Rolle der Bridget gefesselt. Wie mag es wohl weitergehen? In welches Fettnäpfchen tritt sie wohl als nächstes? Wer hat bei ihr die besseren Chancen – Daniel oder Marc?
Meist ist es so, dass Filme zu Büchern, die man gelesen hat, eher schlecht sind. Diesen Eindruck habe ich bei „Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück“ aber nicht. Ich weiß nicht so genau, was mich wirklich dran fasziniert hat. Ich denke aber, es war hauptsächlich die Sache, dass man die typischen Probleme vieler Frauen in diesem Buch wiederfindet. Aber so chaotisch wie es teilweise bei Bridget abläuft, so läuft es niemals bei uns Frauen im wirklichen Leben ab *g*. Immerhin konnte ich noch darüber lachen, auch wenn ich vielleicht auch einige meiner Probleme im Leben wiedererkannt habe (NEIN! Ich verrate euch jetzt nicht welche :-)).
In jedem Fall kann ich diesen Film (samt Buch) weiterempfehlen.
Das gleichnamige Buch ist für 15 DM (7,50 €) im Goldmann-Verlag erschienen. Die ISBN lautet: 3-442-44392. Autorin ist Helen Fielding.
24 Bewertungen, 4 Kommentare
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12.01.2007, 14:45 Uhr von golubka
Bewertung: sehr hilfreichschönen Gruß
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25.07.2003, 19:52 Uhr von DWOMaster
Bewertung: sehr hilfreichIch liebe diesen Film
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12.02.2002, 21:25 Uhr von Videokind
Bewertung: sehr hilfreichSchön, dass Du den Part mit der eigenen Meinung so ausführlich gegbracht hast.
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12.02.2002, 21:24 Uhr von MrMeinung
Bewertung: sehr hilfreichGuter Film,spitzen Meinung
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