Briefmarken Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von dakota104
Neues Jahr - Preiswerteres Porto und schöne neue Motive
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich mich mal wieder mit der Deutschen Post AG beschäftigen.
Gibt es einiges Gutes zu berichten so sind die Preispläne und Preisstruktur mehr als zu bemängeln.
Der Streit um eine Senkung des Portos geht nun schon über mehrere Jahre.
Endlich, nach Einwand der Europäischen Union senkt die Deutsche Post AG unter vielfältiges Drohgebaren das Porto für Briefe und Postkarten.
Kaum war der Entschluss der EU das Porto zu senken auf dem Tisch kündigte die Post als Reaktion die Entlassung tausender Mitarbeiter an.
Nun zum 01.01.2003 ändern sich die Portosätze.
Hier kurz einige Informationen dazu:
Brief von 0,56 Eurocent auf 0,55 Eurocent ab 01.01.2003
Kompaktbrief von 1,12 € auf 1,00 € ab 01.01.2003
Postkarte von 0,51 € auf 0,45 €
Großbrief von 1,53 auf 1,44 € ab 01.01.2003
Kompaktbrief von 2,25 auf 2,20 € zum 01.01.2003.
Doch die Post wäre nicht die Post wenn es auch Erhöhungen geben würde.
Logisch, entgangene Gebühren müssen in anderen Sparten aufgefangen werden und worauf die EU derzeit kein Augenmerk gerichtet hat da kommt es zu Preiserhöhungen.
Besonders bei den Zusatzleistungen schlägt man teilweise heftig zu.
Bedeutendste Erhöhung ist hier das Nachnahmeentgelt. Dieses steigt von schon happigen 1,79 Euro auf 2,00 Euro.
Gerade in Zeiten des boomenden Auktionshandels im Internet ein sicher lohnendes Geschäft.
Ich will Euch hier nicht mit den neuen Preisen der Deutschen Post AG langweilen.
Vielmehr möchte ich meinen Blick auf etwas gänzlich Neues richten, denn die bisherigen langweiligen Briefmarken werden durch neue Motive ersetzt.
Und bei diesen Motiven gibt es einige tolle Überraschungen.
Besonders der Berliner wird die neuen Motive mögen.
Hier kurz die Motive:
0,44 Eurocent – Wir sehen auf dieser Briefmarke unter der Rubrik „Sehenswürdigkeiten“ die Berliner Philharmonie.
Endlich wird diesen architektonisch interessanten Bauwerk und den sehr guten Musikern der Berliner Philharmonie ein klebbares Denkmal gesetzt.
0,45 Cent – aus der Serie „Frauen der Deutschen Geschichte“. Hier sieht Annette von Droste Hülshoff.
Für das Postkartenporto von 0,45 Cent kommt nun wieder ein Bauwerk aus dem Norden nämlich das „Tönninger Packhaus“ auf die Briefmarke.
Überraschung der Deutschen Post ohnegleichen.
Auf dem Briefporto von 0,55 Cent hat man die Deutsche Schauspielerin, Sängerin und Autorin Hildegard Knef verewigt.
Die Schauspielerin die im Film „Die Sünderin“ deutschlandweit bekannt wurde. In den 50ziger Jahren zeigte sich Hildegard Knef für einige Sekunden splitterfasernackt und die Kirche tobte gegen diesen Sittenverfall und heute???? Heute kann man Hildegard Knef auf den Brief kleben. Da würden sich einige Kirchenfürsten im Grabe umdrehen.
Wirklich eine schöne Idee der Deutschen Post AG .
Nun wird es aber etwas kunstvoll.
Mit der 55 Cent Briefmarke der Serie „Deutsche Malerei des 20. Jahrhunderts“ kommt die attraktivste Briefmarke dieser Serie daher.
In Ehrung des Deutschen Malers Lyonel Feininger sehen wir ein imposantes Gemälde, einen Kirchenbau, dieses Malers.
Dann gibt es noch eine 55 Cent Briefmarke. Hier wird die Deutsche Post AG erneut musikalisch und würdigt in der Serie „Sehenswürdigkeiten“ die Alte Oper Frankfurt.
Interessant auch die Marke zu 1,00 Euro. Hier wird etwas zu farblos das Porta Nigra in Trier gewürdigt.
Last but not least die letzte Marke dieser Serie, die Briefmarke zu 1,44 Euro.
Hier ist wieder eine Frau der Deutschen Geschichte, nämlich Esther von Kirchbach zu sehen.
Die von mir gerade eben vorgestellten Briefmarken sind für den Massenversand von Briefen bestimmt und daher nicht unbedingt die schönsten.
Dennoch bei der Auswahl der Motive und der Gestaltung hat man sich vielfältige Gedanken gemacht und einen schönen Querschnitt Deutschlands geschaffen.
Gibt es etwas Negatives?
Teilweise ja, bei den Briefmarken Deutsche Frauen und Sehenswürdigkeiten hätte man ruhig die Lebensjahre der Deutschen Frauen und / oder das Entstehungsjahr der Sehenswürdigkeiten vermerken können.
Dass eine Hildegard Knef von 1925 – 2002 gelebt hat ist mir bekannt. Die genaueren Lebensjahre der anderen Damen sind mir aber nicht vollständig bekannt. Schade, denn das wäre eine Chance für Geschichte pur.
Als Einwohner Berlins freue ich mich aber das zwei Motive Berliner Bildnisse sind.
Halt Lokalpatriotismus – verzeiht es mir bitte!
Euch viel Spaß beim Anschauen der neuen Massenbriefmarken und Euch allen ein erfolgreiches 2003.
Gibt es einiges Gutes zu berichten so sind die Preispläne und Preisstruktur mehr als zu bemängeln.
Der Streit um eine Senkung des Portos geht nun schon über mehrere Jahre.
Endlich, nach Einwand der Europäischen Union senkt die Deutsche Post AG unter vielfältiges Drohgebaren das Porto für Briefe und Postkarten.
Kaum war der Entschluss der EU das Porto zu senken auf dem Tisch kündigte die Post als Reaktion die Entlassung tausender Mitarbeiter an.
Nun zum 01.01.2003 ändern sich die Portosätze.
Hier kurz einige Informationen dazu:
Brief von 0,56 Eurocent auf 0,55 Eurocent ab 01.01.2003
Kompaktbrief von 1,12 € auf 1,00 € ab 01.01.2003
Postkarte von 0,51 € auf 0,45 €
Großbrief von 1,53 auf 1,44 € ab 01.01.2003
Kompaktbrief von 2,25 auf 2,20 € zum 01.01.2003.
Doch die Post wäre nicht die Post wenn es auch Erhöhungen geben würde.
Logisch, entgangene Gebühren müssen in anderen Sparten aufgefangen werden und worauf die EU derzeit kein Augenmerk gerichtet hat da kommt es zu Preiserhöhungen.
Besonders bei den Zusatzleistungen schlägt man teilweise heftig zu.
Bedeutendste Erhöhung ist hier das Nachnahmeentgelt. Dieses steigt von schon happigen 1,79 Euro auf 2,00 Euro.
Gerade in Zeiten des boomenden Auktionshandels im Internet ein sicher lohnendes Geschäft.
Ich will Euch hier nicht mit den neuen Preisen der Deutschen Post AG langweilen.
Vielmehr möchte ich meinen Blick auf etwas gänzlich Neues richten, denn die bisherigen langweiligen Briefmarken werden durch neue Motive ersetzt.
Und bei diesen Motiven gibt es einige tolle Überraschungen.
Besonders der Berliner wird die neuen Motive mögen.
Hier kurz die Motive:
0,44 Eurocent – Wir sehen auf dieser Briefmarke unter der Rubrik „Sehenswürdigkeiten“ die Berliner Philharmonie.
Endlich wird diesen architektonisch interessanten Bauwerk und den sehr guten Musikern der Berliner Philharmonie ein klebbares Denkmal gesetzt.
0,45 Cent – aus der Serie „Frauen der Deutschen Geschichte“. Hier sieht Annette von Droste Hülshoff.
Für das Postkartenporto von 0,45 Cent kommt nun wieder ein Bauwerk aus dem Norden nämlich das „Tönninger Packhaus“ auf die Briefmarke.
Überraschung der Deutschen Post ohnegleichen.
Auf dem Briefporto von 0,55 Cent hat man die Deutsche Schauspielerin, Sängerin und Autorin Hildegard Knef verewigt.
Die Schauspielerin die im Film „Die Sünderin“ deutschlandweit bekannt wurde. In den 50ziger Jahren zeigte sich Hildegard Knef für einige Sekunden splitterfasernackt und die Kirche tobte gegen diesen Sittenverfall und heute???? Heute kann man Hildegard Knef auf den Brief kleben. Da würden sich einige Kirchenfürsten im Grabe umdrehen.
Wirklich eine schöne Idee der Deutschen Post AG .
Nun wird es aber etwas kunstvoll.
Mit der 55 Cent Briefmarke der Serie „Deutsche Malerei des 20. Jahrhunderts“ kommt die attraktivste Briefmarke dieser Serie daher.
In Ehrung des Deutschen Malers Lyonel Feininger sehen wir ein imposantes Gemälde, einen Kirchenbau, dieses Malers.
Dann gibt es noch eine 55 Cent Briefmarke. Hier wird die Deutsche Post AG erneut musikalisch und würdigt in der Serie „Sehenswürdigkeiten“ die Alte Oper Frankfurt.
Interessant auch die Marke zu 1,00 Euro. Hier wird etwas zu farblos das Porta Nigra in Trier gewürdigt.
Last but not least die letzte Marke dieser Serie, die Briefmarke zu 1,44 Euro.
Hier ist wieder eine Frau der Deutschen Geschichte, nämlich Esther von Kirchbach zu sehen.
Die von mir gerade eben vorgestellten Briefmarken sind für den Massenversand von Briefen bestimmt und daher nicht unbedingt die schönsten.
Dennoch bei der Auswahl der Motive und der Gestaltung hat man sich vielfältige Gedanken gemacht und einen schönen Querschnitt Deutschlands geschaffen.
Gibt es etwas Negatives?
Teilweise ja, bei den Briefmarken Deutsche Frauen und Sehenswürdigkeiten hätte man ruhig die Lebensjahre der Deutschen Frauen und / oder das Entstehungsjahr der Sehenswürdigkeiten vermerken können.
Dass eine Hildegard Knef von 1925 – 2002 gelebt hat ist mir bekannt. Die genaueren Lebensjahre der anderen Damen sind mir aber nicht vollständig bekannt. Schade, denn das wäre eine Chance für Geschichte pur.
Als Einwohner Berlins freue ich mich aber das zwei Motive Berliner Bildnisse sind.
Halt Lokalpatriotismus – verzeiht es mir bitte!
Euch viel Spaß beim Anschauen der neuen Massenbriefmarken und Euch allen ein erfolgreiches 2003.
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