SodaStream Cool Testbericht

Sodastream-cool
ab 23,30
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  durchschnittlich
  • Qualität des Endergebnisses:  sehr gut
  • Reparaturservice:  gut

Erfahrungsbericht von pedro57

Sprudelwasser schnell, einfach und günstig hergestellt

4
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut

Pro:

Einfache Installation, Kleiner Platzverbrauch, Einfach in der Bedienung

Kontra:

Eigentlich keine gefunden, ausser das bei meiner Version der Einfüllknopf stark gedrückt werden muss

Empfehlung:

Ja

Das Sprudelwassersystem Soda Club Cool

Lieferumfang:
Im Lieferumfang ist in jedem Fall folgendes enthalten:
- Der Sodaclub selber
- 1 Gasflasche
- Sodaflasche
- 1 Ersatzdichtung

Die Ersatzdichtung ist übrigens sehr gut \"versteckt\", sie befindet sich im Sodaclub-Gehäuse innen, oberhalb der Gasflasche im montierten Zustand.

In meinem Sodaclub war noch zusätzlich eine zweite Sodaflasche enthalten und einen \"Mantel\", worin man die Sodaflasche einpacken kann und der dann dank der Isolierung das Getränk über einige Zeit kühl hält.

Verarbeitung:
Das Material des Sodaclub Cool ist ausser der Gasflasche (logisch) ganz aus Kunststoff gefertigt. Zugegeben, ein System aus Metall wäre sicher besser, aber wenn man den Preis des Systems berücksichtigt, ist es mehr als angemessen.

Der Preis:
Für meinen Sodaclub zahlte ich den Betrag von 95 Franken, das entspricht etwa 60 Euro. Ich finde es angemessen, zumal der Sodaclub einige Jahre hält. Ich brauchte für meinen ersten Sodaclub 4 Jahre, bis er kaputt ging, und er ging nicht selber kaputt, sondern ich habe unfreiwillig etwas nachgeholfen. Auch stelle ich auf dem Markt fest, dass es immer wieder Spezialangebote gibt, wo dann gerne mal etwa 15 Euro gespart werden können.

Montage:
Die Montage ist denkbar einfach, wenn man nicht vergisst, die Plastikabdeckung am Gewinde der Gasflasche vorher zu entfernen. Also, zuerst entfernt man die hintere Abdeckung des Sodaclub. Wie das geht, erkennt man bereits nur vom hinschauen. Danach wird die Gasflasche am Gewinde angeschraubt und die Abdeckung wieder aufgedrückt.

Vorne gibt es noch einen losen Boden, den man einfach einschiebt. So wird Wasser, das beim Füllen der Sodaflaschen eventuell herausspritzt, darin gesammelt und man kann es sehr leicht über dem Schüttstein oder dem Kopf des Nachbarn ausleeren.

Und jetzt sind wir bereits beim Füllen der Sodaflaschen. Hier sollte man beachten, dass das Wasser (und nur das Wasser, keine Aromastoffe, dazu kommen wir noch später) kalt ist, denn kaltes Wasser vermag mehr Gas (Kohlendioxid) aufzunehmen als warmes. Ebenfalls sollte (und darf) die Flasche nur bis zur Markierung mit Wasser gefüllt werden. Die Markierung ist dort, wo die Flasche oben runder wird.

Nun dreht man die Flasche einfach vorne aufs Gewinde. Dazu drückt man einfach den oberen Teil des Sodaclub nach hinten, damit man die Flasche von unten in das Gewinde führen kann. Ist die Flasche angeschraubt, lässt man die Flasche nach hinten in den Sodaclub kippen und drückt den blauen Knopf oben am System, und zwar so lange, bis es zischt. Danach sollte man den oberen Teil des Sodaclubs wieder nach hinten kippen (wie wenn man die Flasche einschrauben will), damit überflüssiges Gas entweichen kann. Eigentlich hat man nun bereits sein Sprudelwasser hergestellt. Aber es gibt Menschen, die bevorzugen etwas mehr Gas, andere weniger. Man kann diesen Vorgang fast beliebig wiederholen. Wichtig ist einfach, dass man immer wieder entlüftet nach dem Zischen. Ich persönlich bevorzuge 3 \"Zischer\", aber da kann man nur sagen, einfach ausprobieren.

Zum Schluss entfernt man die Flasche einfach wieder in umgekehrter Reihenfolge wie man sie aufgeschraubt hat.

Aromastoffe:
Es gibt zum Sodaclub-System verschiedene Aromastoffe wie Cola, usw. Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich bevorzuge diese Stoffe nicht. Wichtig ist aber, wenn man diese verwendet, denken Sie daran, es sind Konzentrate, die im Handel erhältlich sind, und daher sollten Sie einfach mal bei der Dosierung ausprobieren, was Ihnen am ehesten zusagt. Wichtiger ist aber, dass diese erst ganz am Schluss, wenn das Sprudelwasser bereits hergestellt ist, dazugegeben wird. Der Grund liegt darin, dass diese Aromastoffe gezuckert sind, und die klebrige Masse kann sonst die Düse, wo das gas rauskommt, verstopfen.

Schwachpunkt:
Auf der Suche nach Schwachpunkten habe ich nur einen gefunden. Man muss den Knopf beim Begasen etwas stark nach unten drücken, also nicht nur leicht antippen. Aber damit kann ich leben. Es könnte zwar auch daran liegen, dass ich bei meinem System die Gasflasche des alten (kaputten) genommen habe und diese nicht mehr ganz voll war. Jedenfalls wird sich das beim nächsten Flaschenwechsel zeigen.

Nun bleibt nur noch die Frage offen, wieviel Wasser kann man mit einer Gasflasche herstellen? Diesen Punkt möchte ich offen lassen, da es sehr stark darauf ankommt, wieviel Gas man überhaupt einfüllt. Und daher möchte ich diesen Bericht nun schliessen und auf jedenfall dieses System nur weiterempfehlen.

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