SodaStream Cool Testbericht

Sodastream-cool
ab 23,30
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  durchschnittlich
  • Qualität des Endergebnisses:  sehr gut
  • Reparaturservice:  gut

Erfahrungsbericht von bavariangirl

Wenn´s zischt hatte wieder mal jemand großen Durst

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Soda Club, dieses Gerät hat doch inzwischen sicher jeder schon gesehen, benutzt und überlegt ob er nicht auch Verwendung dafür hat. Ganz klar dieses Gerät kam vor 4 oder fast 5 Jahren auf den Markt, kostete damals noch fast 200 DM und war die Innovation überhaupt. Ich rechnete natürlich damals schon aus, ob sich dieses Gerät für meine Familie auszahlen würde und kam zum Schluss eine interessante Sache.

Ich überlegte scheinbar zu laut und meine Eltern entschlossen sich, dass wir Weihnachten 98 dieses Gerät haben müssten, sie schenkten uns eins. Inzwischen kann ich also auf mehr als 3 Jahre positive Erfahrung zurückblicken und kann nur sagen, dieses Gerät ist bei uns täglich im Einsatz und hat sich mit Sicherheit schon ausgezahlt.

Die ersten Modelle waren noch schlichtweiss, blauer Knopf und Einschraubvorrichtung für die Flasche. Viel hat sich nicht verändert, am Design wurde kräftig gearbeitet auch in mehreren Farben ist das Gerät heute erhältlich. Doch meins funktioniert noch tadellos und das einzige was inzwischen ausgewechselt werden musste waren unzählige Patronen und etwa 4 Flaschen die das Haltbarkeitsdatum überschritten haben.

Ein befreundeter Techniker erklärte mir, das dieses Haltbarkeitsdatum erforderlich sei, da die Flaschen nur einem gewissen geprüften Druck standhalten würden. Mit der Zeit würden die Weichmacher die im Plastik sind sich verflüchtigen, ebenso wie das UV-Licht schade und einfach der Zahn der Zeit am Material nagen würden. Um kein Risiko einzugehen solle man die Flaschen nach Ablauf des Datums nicht mehr im Gerät einschrauben und unter Druck setzen, sie lassen sich aber noch fabelhaft als Getränkeflaschen für Ausflüge verwenden.

Das Prinzip des Wasserbereiters ist denkbar einfach, die Handhabung kinderleicht, Plastikflasche bis zur Markierung füllen und in das Gerät einschrauben. Wenn die Flasche arretiert ist, die Klappe zurückschieben und den blauen Knopf einfach 1-3 mal kurz drücken.
Je nachdem wie oft man drückt soviel Kohlensäure wird dem Wasser zugefügt. Dabei ist ausschlaggebend die Häufigkeit und nicht die Länge des Drucks, denn wer es zu gut meint dem sprudelt das schon mal oben etwas raus. Das ist kein Problem denn unter der Flasche ist ein kleiner Auffangbehälter der ein paar Schluck Wasser fasst ,doch ein „Gepritschel“ ist es allemal. Also lieber kurz und dann 2 oder 3mal drücken.

Ich selbst bevorzuge Wasser das sogut wie keine Kohlensäure enthält, also genügt mir ein ganz kurzer Druck, die Teenagermänner handhaben das spritziger und da prickelt das im Glas dann eben mehr.
Damit jeder sein Wasser nach Geschmack zu bereiten kann, haben wir inzwischen 7 Flaschen, jeder ist für seine verantwortlich.

Das Gerät selbst kann ganz normal mit Allzweckreiniger und Lappen abgewischt werden, wenn man den kleinen Auffangbehälter rausnimmt ist darunter ein Rand, in dem sich gerne der Kalk des Wassers absetzt, ebenso habe ich das am Einfüllröhrchen gesehen, der in die Flasche ragt und die Kohlensäure hineinlässt. Also bei mir in Südbayern ist das Wasser so kalkhaltig das sich das sogar am Wasserbereiter etwas absetzt. Doch mit Essigessenz ist dem schnell zu Leibe gerückt.

Die Patrone kostet im Laden (Drogerie-Mediamarkt usw.) 7,56 Euro zuzüglich etwa 22,50 Euro Pfand, die Beschaffung ist recht problemlos, kam es anfangs als die Geräte populär wurden immer wieder zu Engpässen so wurden diese jetzt beseitigt und die Gaspatronen sind immer vorrätig, jedenfalls im Laden.....denn meine Söhne stellen immer auf den wortwörtlich letzten „Drücker“ fest das die Patronen leer sind. Wohlweislich war eine meiner ersten Anschaffungen eine 2. Patrone für das Gerät, damit nicht am Wochenende das sprudelnde Erlebnis ausfallen muss.

Der Austausch der Gaspatrone ist ebenfalls kinderleicht, die 2 seitlichen Knöpfe drücken, Rückwand abnehmen die Gasflasche rausdrehen und die neue eindrehen, Deckel aufsetzen und festdrücken und schon kann es wieder für 40-60 Liter losgehen.

Die Flaschen kann man zu einem Preis von 5,59 Euro nachkaufen, das Gerät selbst ist jetzt schon manchmal für unter 25 Euro zu bekommen. Nach!!! dem versetzen mit Kohlensäure kann dem Wasser noch Sirup zugesetzt werden, den gibt von verschiedenen Firmen in verschiedenen Sorten in allen Preislagen. Da kann ich nichts zu sagen Apfel war nicht schlecht, aber wir bevorzugen natur.

Die Wasserflaschen können mit Spülmittel und warmen! Wasser gereinigt werden, das sollte man Gewissenhaft machen damit sich keine Keime absetzen. Keinesfalls in die Spülmaschine geben, auf der Flasche steht das sie zwar 50 Grad Temperatur aushält, aber der Dampf in der Spülmaschine ist auch bei einem 50 Grad Programm höher, ich habe es auch nicht gegeglaubt und probiert da hat es bei einer Flasche das Gewinde verbogen.

Fazit
Ich kann das Gerät empfehlen, Kistenschleppen ade ich weiss die Anschaffung hat sich rechnerisch, schon nach wenigen Wochen armotisiert, bei unserem erstklassigen Leitungswasser hier in Kempten, mit Sicherheit auch ein gesunder Genuss. Ab und zu benutze ich auch den Wasserfilter von Brita vorher, aber da konnte ich keinen erwähnenswerten, geschmacklichen, Unterschied feststellen.

Kleiner Preistipp (20.03.02) in einigen Müller Drogeriemärkten gibt es den für 49,90 Euro inklusive 2 Gaspatronen und 2 befüllbaren Flaschen.

20 Bewertungen, 1 Kommentar

  • aroza

    20.03.2002, 16:28 Uhr von aroza
    Bewertung: sehr hilfreich

    mein papa hatte auch so ein gerät gekauft. ich fands gut und hatte pech: bald kaputt und kassenzettel verbummelt. wie dumm!