SodaStream Jet Testbericht

ab 36,84
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Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut

Erfahrungsbericht von IvoryB

Ich schlepp doch keine Kästen mehr!

Pro:

kein Schleppen von Kästen mehr, handlich, nimmt nicht viel Platz weg, spart auf Dauer Geld

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Schwere Zeiten sind angebrochen, schwere Zeiten waren es schon immer wenn man an das Schleppen von Getränkekästen denkt, aber mittlerweile ist es nicht mehr nur das Schleppen der Kisten sondern auch die Tatsache, dass man auch einzelne Getränkeflaschen oder Dosen nicht mehr kaufen kann ohne mit Pfand gestraft zu werden.
Früher habe ich mir immer schnell die Plastikflaschen Six-Packs gekauft. Sechs Flaschen je 1 1/5 Liter, die nach dem Leertrinken getrost in den Mülleimer wanderten. Jetzt kaufe ich diese Flaschen nicht mehr beim Obsthändler auf dem Weg zu Arbeit, denn ich muss schließlich jede einzelne Flasche da auch wieder hinbringen, der Umwelt zuliebe würde ich es natürlich tun, aber ich kaufe sie einfach nicht mehr, weil es mir zu umständlich ist.

Daher habe ich letztes Jahr zu Weihnachten endlich einen Wassersprudler (niedliches Wort, gell!) geschenkt bekommen. Bis heute – dass sind schließlich schon fast 5 Monate bin ich hochzufrieden.

So, nun zu Thema, wenn man ihn kauft, WAS BEKOMMT MAN FÜR SEIN GELD und wie SCHAUT´S AUS: (DESIGN)

Erstmal natürlich das Soda-Club Gerät (Jet)
Ein sehr einfaches Design, für mich allerdings von allen anderen Sprudlern die ich bisher gesehen habe, der schönste, vielleicht weil er so einfach gehalten ist.
Ein längliches stehendes weißes Gebilde in dem vorne die Wasserflasche eingedreht wird.

Das Gerät ist extrem simple zu bedienen. Wie erwähnt läßt sich die Soda-Club-Plastikflasche, die ca. 1 Liter erfaßt, vorne am Wassersprudler aufschrauben. Ist die Falsche festgeschraubt kann man durch einen Druck auf den Kopf des Sprudlers, die Taste ist eingezeichnet und in einem dunklen blau gehalten, nicht zu verfehlen also, Kohlensäure (CO²) in die Flasche pumpen. Dies kann man je nach Wunsch selbst regulieren, (2 X drücken = wenig Kohlensäure - 3 X drücken = mittlere Kohlensäure - 4 X drücken = viel Kohlensäure). Obwohl schon bei 3x drücken sehr viel Kohlensäure enthalten ist, ich für meine Begriffe drücke sogar in der Regel nur 1x, und das reicht mir aus. Man muss allerdings immer so lange drücken bis der Sprudler „summt“ oder eher „brummt“!

Noch zu finden beim Kauf ist natürlich der Soda-Club CO² Zylinder: WICHTIG! *SMILE*, sonst keine Kohlensäure.
Sie Befestigung des CO² Zylinders ist total easy, braucht keine Kraft, geschweige Erfahrungen. Man dreht ihn einfach auf der Rückseite des Wassersprudlers an und setzt die Hülle wieder auf. Erledigt.
Der Zylinder ist und bleibt Eigentum des Soda-Clubs. Man bezahlt quasi auch hier einen gewissen Pfand, Soda Club nennt es aber Miete!! Wie niedlich! *SMILE*
Mit einem Zylinder sind ca. 50-60 Liter Wasser zu zaubern.
Ein leerer Zylinder wird einfach aus dem Gerät gedreht und ausgetauscht. Ich für meinen Teil habe meine Zylinder bisher nur in der Apotheke ausgetauscht, denn sonst habe ich mir noch nicht die Mühe gemacht rauszufinden wo man es noch bekommt. Allerdings bekommt man diese sicher bei einigen grösseren Getränkestationen, dass weiß ich vom Hörensagen.

Kostenfaktor für Zylinder in Apotheken: ca. 6,-- EUR

Auch sind noch 2 Soda-Club Literflaschen dabei.
Die Flaschen sind ganz normale Liter-Flaschen, allerdings nicht Spülmaschinen geeignet und dazu haben sie auch ein Haltbarkeitsdatum, was sicherlich damit zusammenhängt, dass sie beim „Pepumpen“ immer einem sehr starken Druck ausgesetzt sind. Auf den Falschen selbst ist eingezeichnet wieweit die Flasche mit Wasser gefüllt werden darf. Dieser Strich sollte nicht überfüllt werden.
Diese Flaschen kann man übrigens jederzeit nachkaufen, sie gibt es in verschieden Designs und Ausführungen.

Kostenfaktor fürs ganze Gerät plus Extras:
obwohl es ein Geschenk war habe ich mich natürlich umgesehen wieviel es kostet, und heraus kam: 49,-- EURO, aber auch hier sollte man auf Angebote achten, denn der Preis schwankt mittlerweile öfter mal.

Gebrauchsanweisung:
Die beigefügte Gebrauchsanweisung ist für selbst für Legastheniker einfach zu verstehen. Ich für meinen Teil habe sie nur überflogen, denn wenn man sich das Gerät anschaut weiß man eigentlich was man zu tun hat und wie es funktioniert, aber damit man wirklich alles richtig macht ist die Gerbrauchsanweisung optimal geschrieben, natürlich in über 20 Sprachen! *G*

GESCHMACK / FAZIT:

Am Anfang ist der Geschmack des „selbst gemachten“ Sprudelwassers sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig. Es schmeckt auf jeden Fall etwas anders als gekauftes Gerolsteiner oder anderes, aber nach zwei drei Tagen bemerkt man diesen Unterschied gar nicht mehr und da ich sowieso meist Fruchtschorlen trinke ist mir der geringe Unterschied im Geschmack ziemlich schnuppe.
Ich kann bezüglich dieses Wassersprudlers wirklich nur positive Eindrücke wiedergeben.
Auch das Austauschen des Zylinders in geraumen Zeiträumen macht mir nichts aus, denn lieber fahre ich einmal alle zwei Monate (solange komme ich mit dem Zylinder locker aus) einen neuen kaufen als dass ich jede Woche eine neue Kiste Wasser in meine Wohnung schleppen muss oder schleppen lassen muss.
Auch der Kostenfaktor auf Dauer kann sich sehen lassen. Wer wie ich das Wasser mit Medium-Kohlensäure trinkt zahlt dann im Monat ca. 3,-- EUR, definitiv günstiger als anderweitiger Falschenkauf.

Natürlich kann man für den Soda-Club auch zusätzliche Geschmackskonzentrate kaufen, die ich allerdings noch nicht ausprobiert habe da ich nicht so der SIRUP-Typ bin, kann mir irgendwie nicht wirklich vorstellen, dass es schmeckt, aber wie gesagt, darüber kann ich nicht urteilen.

Alles in allem kann ich also sagen:
Soda-Club lohnt sich auf jeden Fall ... wer ihn noch nicht hat ... KAUFEN!!!

Danke fürs Lesen und Kommentieren und ganz liebe Grüße,

dat Ivory

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