British Columbia Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von JustOliver
Wunderschönes Naturerlebnis
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Bei den Planungen meines Kanada-Urlaubs fiel ich ständig über den Begriff ‚Inside Passage‘. Immer wieder wurde diese als wirklicher Höhepunkt einer Rundreise durch den Westen Kanadas angepriesen. Also machte ich mich schlau und erfuhr, dass es sich hierbei um eine Fährfahrt entlang der kanadischen Küste durch ein verheißungsvoll beschriebenes Inselgebiet handelt. Da ich mir dachte, dass eine Fährfahrt bei einer Rundreise mit dem Auto, bei der ich 3500km zurücklegen werde, eine ganz nette Abwechslung wäre, entschied ich mich dann auch meine Reise derart zu planen, dass ich diese Fährfahrt mitmachen konnte.
INSIDE PASSAGE
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Die Inside Passage führt entlang der Westküste Kanadas und ist 440 km lang. Ausgangspunkte war bei mir (im Gegensatz zu den anderen Berichterstattern zu dieser Fahrt) Prince Rupert, Endpunkt ist nach ca. 15 stündiger Fahrt Port Hardy auf Vancouver Island.
DIE TROCKENEN DATEN
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Wenn man diese Fährfahrt zusätzlich in sein Reiseprogramm aufnimmt, muss man natürlich zusätzliche Kosten berücksichtigen. Für ein Auto und eine Person muss man ca. 350 KAN$ kalkulieren (zur Information: 1 EUR entspricht etwa 1,50 KAN$). Wer an Bord eine eigene Kabine wünscht, muss die Preise hierfür zusätzlich noch einkalkulieren. Das Schiff, mit dem man diese Reise antritt ist die Queen of the North, eine wie ich fand schöne Fähre, die 750 Passagieren und bis zu 157 Fahrzeugen Platz bietet. An Bord findet man eigentlich alles, was man auf einer Fähre erwarten kann. Hierzu zählen ein Laden, in dem man kleinere Souvenirs und auch Süßigkeiten kaufen kann, eine Cafeteria, die auch kleine warme Speisen anbietet sowie ein adäquates Restaurant.
Beginn der Fahrt, und dies tat im Urlaub richtig weh, war 7.30 Uhr. Hierbei sollte aber berücksichtigt werden, dass man mindestens eine Stunde vor der Abfahrt an der Anlegestelle sein sollte, weil ja auch noch die Beladung der Fähre erfolgen muss.
DAS ERLEBNIS
===========
Die Fährfahrt an sich ist einfach ein traumhaftes Erlebnis. Mit etwas Verspätung legte die Fähre also in Prince Rupert los. Leider war dies der einzige Morgen auf meiner Kanadareise, an dem das Wetter nicht so berauschend war. Von daher ging die erste Stunde der Fahrt ein wenig im Nebel unter. Dennoch war es schon ein herrlicher Anblick, mit zwei dicken Pullovern und Regenjacke verpackt, in Deck zu sitzen, und die Einfahrt in die enge Seestrasse zu beobachten.
Nachdem sich dann die Nebelschwaden im Laufe des vormittags gelichtet hatten, konnte man einfach ein herrliches Naturerlebnis bestaunen. Die Fährfahrt führt wie beschrieben entlang der kanadischen Westküste. Hierbei erlebt man das offene Meer eigentlich gar nicht, denn die Fahrt führt durch die kanadischen Fjorde. Dementsprechend geprägt ist die Landschaft durch enge Wasserstraßen, die ein größeres Schiff wohl kaum mehr durchlassen würden, kleine und größere unbewohnte Inseln und alles was dazu gehört. Ich könnte hier jetzt eine Menge zu den einzelnen Namen der Straßen, die die Fähre passiert sagen, möchte mir dies jedoch sparen, da es eh kaum jemandem was sagt.
Was einfach herrlich ist, ist die Fahrt durch eine weitgehend unberührte Natur. Sicher sieht man an der ein oder anderen Stelle einmal einen Kahlschlag. Und auch anderen Booten begegnet man. Und auch kleinere Orte liegen immer wieder an der Küste. Jedoch erweckt dies alles den Eindruck eines harmonischen Einklangs mit der Natur. Es ist einfach faszinierend die dicht bewaldeten Inseln und die Küstenlandschaft zu sehen. Hierbei begeistern nicht nur die Wälder, sondern auch die Berge. Diese reichen nämlich auf beiden Seiten, sowohl bei den größeren Inseln als auch auf Seiten des Festlands schroffe Felsen nah an die Küste heran. Somit ergeben sich eindrucksvolle Panoramen, die den naturbegeisterten Urlauber in ihren Bann ziehen werden.
Selbstverständlich ergibt sich in einer solch herrlichen Landschaft auch die Möglichkeit die hier weitgehend ungestörte Tierwelt zu genießen. Sicherlich braucht man hier ein wenig Glück, denn die in Aussicht gestellten Bären und Elche habe ich leider nicht sehen können. Jedoch war es mir vergönnt einen Weißkopfseeadler und mehrere Gruppen Wale zu sehen. Da bekannt ist, dass die Touristen auf solche Erlebnisse natürlich aus sind, werden solche Tiererscheinungen auf durch die Mannschaft an Bord angekündigt.
In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass es während der langen Fahrt auch Veranstaltungen an Bord gibt. Diese beschäftigen sich natürlich auch mit der Inside Passage und der damit verbundenen Natur. Eine durchaus interessante Angelegenheit, die für ein bisschen Abwechslung auf der Fahrt sorgt.
FAZIT
======
Wer den Westen Kanadas besucht, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Sicherlich ist d Fährfahrt nicht billig. Aber für das Geld kann man dann auch ein herrliches Naturerlebnis geniessen. Die Fahrt bildet auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung zu der Autofahrt bei Rundreisen. Und zur Natur kann ich eigentlich nur sagen, was ich schon öfters angesprochen habe. Sie ist atemberaubend. Von daher ist die Fahrt für den naturverbundenen Urlauber, und ich glaube, das ist die Mehrzahl der Kanada-Urlauber, ein absolutes Muss.
INSIDE PASSAGE
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Die Inside Passage führt entlang der Westküste Kanadas und ist 440 km lang. Ausgangspunkte war bei mir (im Gegensatz zu den anderen Berichterstattern zu dieser Fahrt) Prince Rupert, Endpunkt ist nach ca. 15 stündiger Fahrt Port Hardy auf Vancouver Island.
DIE TROCKENEN DATEN
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Wenn man diese Fährfahrt zusätzlich in sein Reiseprogramm aufnimmt, muss man natürlich zusätzliche Kosten berücksichtigen. Für ein Auto und eine Person muss man ca. 350 KAN$ kalkulieren (zur Information: 1 EUR entspricht etwa 1,50 KAN$). Wer an Bord eine eigene Kabine wünscht, muss die Preise hierfür zusätzlich noch einkalkulieren. Das Schiff, mit dem man diese Reise antritt ist die Queen of the North, eine wie ich fand schöne Fähre, die 750 Passagieren und bis zu 157 Fahrzeugen Platz bietet. An Bord findet man eigentlich alles, was man auf einer Fähre erwarten kann. Hierzu zählen ein Laden, in dem man kleinere Souvenirs und auch Süßigkeiten kaufen kann, eine Cafeteria, die auch kleine warme Speisen anbietet sowie ein adäquates Restaurant.
Beginn der Fahrt, und dies tat im Urlaub richtig weh, war 7.30 Uhr. Hierbei sollte aber berücksichtigt werden, dass man mindestens eine Stunde vor der Abfahrt an der Anlegestelle sein sollte, weil ja auch noch die Beladung der Fähre erfolgen muss.
DAS ERLEBNIS
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Die Fährfahrt an sich ist einfach ein traumhaftes Erlebnis. Mit etwas Verspätung legte die Fähre also in Prince Rupert los. Leider war dies der einzige Morgen auf meiner Kanadareise, an dem das Wetter nicht so berauschend war. Von daher ging die erste Stunde der Fahrt ein wenig im Nebel unter. Dennoch war es schon ein herrlicher Anblick, mit zwei dicken Pullovern und Regenjacke verpackt, in Deck zu sitzen, und die Einfahrt in die enge Seestrasse zu beobachten.
Nachdem sich dann die Nebelschwaden im Laufe des vormittags gelichtet hatten, konnte man einfach ein herrliches Naturerlebnis bestaunen. Die Fährfahrt führt wie beschrieben entlang der kanadischen Westküste. Hierbei erlebt man das offene Meer eigentlich gar nicht, denn die Fahrt führt durch die kanadischen Fjorde. Dementsprechend geprägt ist die Landschaft durch enge Wasserstraßen, die ein größeres Schiff wohl kaum mehr durchlassen würden, kleine und größere unbewohnte Inseln und alles was dazu gehört. Ich könnte hier jetzt eine Menge zu den einzelnen Namen der Straßen, die die Fähre passiert sagen, möchte mir dies jedoch sparen, da es eh kaum jemandem was sagt.
Was einfach herrlich ist, ist die Fahrt durch eine weitgehend unberührte Natur. Sicher sieht man an der ein oder anderen Stelle einmal einen Kahlschlag. Und auch anderen Booten begegnet man. Und auch kleinere Orte liegen immer wieder an der Küste. Jedoch erweckt dies alles den Eindruck eines harmonischen Einklangs mit der Natur. Es ist einfach faszinierend die dicht bewaldeten Inseln und die Küstenlandschaft zu sehen. Hierbei begeistern nicht nur die Wälder, sondern auch die Berge. Diese reichen nämlich auf beiden Seiten, sowohl bei den größeren Inseln als auch auf Seiten des Festlands schroffe Felsen nah an die Küste heran. Somit ergeben sich eindrucksvolle Panoramen, die den naturbegeisterten Urlauber in ihren Bann ziehen werden.
Selbstverständlich ergibt sich in einer solch herrlichen Landschaft auch die Möglichkeit die hier weitgehend ungestörte Tierwelt zu genießen. Sicherlich braucht man hier ein wenig Glück, denn die in Aussicht gestellten Bären und Elche habe ich leider nicht sehen können. Jedoch war es mir vergönnt einen Weißkopfseeadler und mehrere Gruppen Wale zu sehen. Da bekannt ist, dass die Touristen auf solche Erlebnisse natürlich aus sind, werden solche Tiererscheinungen auf durch die Mannschaft an Bord angekündigt.
In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass es während der langen Fahrt auch Veranstaltungen an Bord gibt. Diese beschäftigen sich natürlich auch mit der Inside Passage und der damit verbundenen Natur. Eine durchaus interessante Angelegenheit, die für ein bisschen Abwechslung auf der Fahrt sorgt.
FAZIT
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Wer den Westen Kanadas besucht, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Sicherlich ist d Fährfahrt nicht billig. Aber für das Geld kann man dann auch ein herrliches Naturerlebnis geniessen. Die Fahrt bildet auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung zu der Autofahrt bei Rundreisen. Und zur Natur kann ich eigentlich nur sagen, was ich schon öfters angesprochen habe. Sie ist atemberaubend. Von daher ist die Fahrt für den naturverbundenen Urlauber, und ich glaube, das ist die Mehrzahl der Kanada-Urlauber, ein absolutes Muss.
24 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.05.2007, 21:32 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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