Brother HL-2030 Testbericht


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Auf yopi.de gelistet seit 01/2005
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Summe aller Bewertungen
- Druckqualität:
- Geschwindigkeit:
- Betriebskosten:
- Installation:
- Support & Service:
Erfahrungsbericht von Henrik81
Super Drucker für Zuhause
Pro:
hohe Druckqualität und -geschwindigkeit, günstig in der Anschaffung, günstige Druckkosten
Kontra:
hoher Stromverbrauch
Empfehlung:
Ja
Nachdem mein alter Tintenstrahldrucker von Lexmark den Geist aufgegeben hatte, machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Drucker. Da mir bei Lexmark die Patronen viel zu teuer waren, war mir klar, dass es auf gar keinen Fall wieder ein Drucker von Lexmark werden würde. Aber auch die anderen Tintenstrahldrucker konnten mich nicht wirklich begeistern und so fiel mein Blick auf diverse Laserdrucker. Einfache Schwarz/Weiß Laserdrucker sind mittlerweile schon recht preiswert und wenn man wie ich sowieso nur Texte und keine bunten Bilder ausdrucken möchte, ist das vom preislichen her eine gute Alternative zu Tintenstrahldruckern.
Natürlich sollte der neue Laserdrucker nicht nur ein gutes Druckbild und eine angemessene Druckgeschwindigkeit bieten können, sondern dazu auch noch die Druckkosten möglichst gering halten. Daher fiel meine Wahl auf den Brother HL-2030. Ich habe das gerät bei Media Markt für 129 Euro erstanden. Natürlich habe ich mich vor dem Kauf auch über die Kosten für Toner informiert und der Preis für eine original Tonerkartusche liegt bei 59 Euro. Da man damit laut Herstellerangaben ca. 2500 Seiten (bei 5%iger Deckung) drucken kann, liegt der Preis für eine gedruckte Seite bei unter 3 Cent (nur Toner). Die Druckkosten halten sich somit also in Grenzen und auch folgende technische Eigenschaften haben mich überzeugt:
- bis zu 2400 x 600 dpi Auflösung
- 8 MB interner Speicher
- Druckgeschwindigkeit bis zu 16 Seiten pro Minute
- USB 2.0 Schnittstelle
- 250 Blatt Papierkassette und Einzelblatteinzug
- Aufwärmzeit max. 18 Sekunden
- Druckertreiber für Windows 98/ME/2000/XP und Mac OS 9.1-9.2, OSX 10.2.4 oder höher auf CD und für Linux als kostenloser Download verfügbar
Das Gerät war in einem würfelähnlichen Karton verpackt mit einer Seitenlänge von ca. 50 cm. Leider fehlten am Karton jegliche Tragemöglichkeiten und so war es etwas unangenehm das 8 Kilo schwere, unhandliche Paket zu tragen. Verpackt war der Drucker allerdings tadellos, so dass es auf dem Transport zu keinerlei Schäden am Gerät kommen sollte. Beim Auspacken des neuen Druckers kam dann folgender Lieferumfang zum Vorschein:
- Drucker mit Papierkassette
- Treiber CD-Rom
- Installationsanleitung
- Trommeleinheit (einschließlich Tonerkassette)
- Netzkabel
Ein Druckerkabel gibt es leider nicht dazu, so dass man dieses noch zusätzlich kaufen muss. Außerdem wird kein richtiges Handbuch mitgeliefert. Zwar befindet sich auf der CD-Rom das Handbuch im pdf Format, aber es ist halt umständlich immer erst am Rechner nachzuschauen wenn man Fragen zu dem Gerät hat, anstatt einfach ein gedrucktes Handbuch durchzublättern.
Bevor man den Drucker nun benutzen kann, muss man ihn erstmal in einen betriebsbereiten Zustand versetzen. Dazu gehört das Anschließen des Netzkabels und das Einsetzen der Trommeleinheit. Aufgrund der bebilderten Anleitung sollte es hierbei eigentlich keine Probleme geben. Man muss lediglich vorne am Gerät ein Klappe öffnen und die Trommeleinheit einschieben bis sie einrastet. Das ist ohne jegliche Kraftanstrengung möglich und wirklich kinderleicht.
Nun kann man einen geeigneten Platz für den Drucker suchen, was durch seine kompakte Verarbeitung eigentlich kein Problem sein sollte. Mit den Abmessungen von 368x166x358mm (BxHxT) ist er für einen Laserdrucker wirklich sehr klein und nimmt nicht viel mehr Platz ein als so mancher Tintenstrahldrucker.
Das stabile und gut verarbeitete Plastikgehäuse ist größtenteils in grau gehalten, nur an den Seiten ist der Drucker anthrazit. Das gerät besitzt keine scharfen Kannten sondern ist überall leicht abgerundet, was sehr formschön wirkt.
Oben auf dem Gerät befinden sich ein Knopf zur Steuerung des Druckers und vier LEDs (Toner, Drum, Paper, Ready), die durch eventuelles Aufleuchten Auskunft über den Status des Drucks bzw. aufgetretene Fehler geben.
Außerdem befanden sich auf dem Drucker noch ein paar aufdringliche Aufkleber, die nochmals Auskunft über die Leistungen des Druckers gaben. Diese ließen sich aber einfach und ohne jegliche Rückstände entfernen, denn ich brauche nun wirklich keine Eigenwerbung auf meinem Drucker.
Wenn der Drucker dann betriebsbereit ist, kann man sich daran machen, die Treiber zu installieren. Unter Windows ist zu beachten, dass man beim Start der Treiberinstallation von der mitgelieferten CD-Rom das Druckerkabel noch nicht mit dem Computer verbinden darf. Erst während der Installation wird man dazu aufgefordert, den Drucker nun anzuschließen. Zwar verlief die Installation soweit ohne Probleme und Komplikationen, dennoch finde ich dies etwas umständlich. Wenn man vorher nicht in die Anleitung schaut und das Gerät wie von anderer Hardware gewohnt installieren möchte, kann es dann schon zu Problemen kommen.
Da ich neben Windows auch Linux nutze, war für mich natürlich auch wichtig, dass ich den Drucker auch unter diesem Betriebssystem nutzen kann. Da mir auf der Homepage des Herstellers Treiber für diverse Linux Distributionen angeboten wurden, machte ich mir deshalb aber keine Sorgen. Ich habe mir die Treiber für mein SuSE Linux heruntergeladen und versucht zu installieren. Leider ohne Erfolg, die Treiber ließen sich nicht installieren. Allerdings wurde der Brother HL-2030 automatisch von meiner Linuxversion erkannt und ich kann ihn nun ohne Probleme unter beiden Systemen nutzen.
Nachdem nun also alles installiert und angeschlossen war, wollte ich natürlich auch testen, ob der Drucker denn alles hält was er verspricht.
An der rechten Seite des Gerätes befindet sich ein Kippschalter zum Ein- und Ausschalten. Schaltet man den Drucker ein, so leuchten alle LEDs auf, gehen kurze Zeit später wieder aus und nur noch die LED mit der Bezeichnung Ready blinkt ein paar Sekunden bis der Drucker startklar ist. Wenn der Drucker sich aufgewärmt hat, dann leuchtet die LED grün und signalisiert so, dass der Drucker bereit ist. Begleitet wird der ganze Vorgang vom leisen Summen des Lüfters. Wenn der Drucker auf Bereitschaft ist, macht er sich nur noch durch ein leises, nicht störendes Summen bemerkbar.
Konfigurieren kann man den Drucker komplett über die Treibersoftware. Hier kann man Einstellungen an Druckauflösung, Papierformat, Papiertyp, Tonersparmodus, Stromsparintervall und vielem mehr vornehmen.
Der Knopf am Drucker dient lediglich dazu, Statusseiten zu drucken, einen Druckauftrag abzubrechen bzw. erneut zu starten und einen Druckvorgang nach einem aufgetretenen Fehler fortzusetzen.
Den Befehl zum Drucken gibt man ganz normal aus der Anwendung heraus. Ein blinken der Ready LED signalisiert, dass Daten zum Drucker geschickt werden. Sobald die Datenübermittlung abgeschlossen ist, beginnt das Gerät dann mit seiner Arbeit. Diese verrichtet er dann allerdings etwas lauter (höchstens 51dB) aber durchaus noch erträglich. An der Geschwindigkeit des Ausdruckes gibt es dann überhaupt nichts zu meckern. Zum Drucken einer voll beschriebenen A4 Seite benötigt das Gerät ab dem Zeitpunkt des Sendens 9 Sekunden, wobei das Drucken an sich gerade mal 4 Sekunden in Anspruch nimmt.
Auch an der Qualität der Ausdrucke gibt es nichts auszusetzen. Das Blatt wird gerade, sauber und gestochen scharf (entsprechend der eingestellten Auflösung) bedruckt. Selbst Bilder und Grafiken können sich durchaus sehen lassen. Man kann sagen, dass die Ausdrucke durch hohe Qualität bestechen.
Standardmäßig holt der Drucker sich Papier aus der Papierkassette. Allerdings befindet sich vorne am Gerät eine Schlitz, über den man den Drucker ganz einfach manuell mit Papier versorgen kann. Hierzu braucht man nicht mal etwas einzustellen, sondern lediglich ein Blatt Papier gerade in die Öffnung zu schieben. Der Drucker zieht es sich dann ein kleines Stück herein und bedruckt beim nächsten Auftrag dann automatisch dieses Blatt.
Durch dreimaliges Drücken der Taste auf dem Drucker, kann man jederzeit eine Statusseite ausdrucken lassen. Diese gibt einem dann jegliche Informationen über das Gerät. Angefangen mit der Seriennummer, über die Anzahl der gedruckten Seiten, bis hin zur Anzahl der Auswechslungen von Toner und Trommel. Die Bildtrommel hat übrigens eine durchschnittliche Lebenserwartung von 12000 Seiten. Für den Heimanwender ist das wohl völlig ausreichend, so dass es eine ganze Zeit dauern sollte, bevor eine neue Trommeleinheit für 94 Euro fällig wird. Bei größeren Büros sieht das natürlich schon wieder anderes aus. Somit denke ich, ergibt sich daraus der Einsatzbereich der Brother HL-2030 eher im privaten Bereich bzw. in kleinen Büros. Wenn man ein höheres Druckaufkommen hat, sollte man sich doch eher nach anderen Geräten umschauen, bei denen die Bildtrommel mehr Ausdrucke übersteht.
Erwähnenswert ist außerdem, dass Brother ganze drei Jahre Garantie auf diesen Drucker gibt. Ich hoffe zwar, dass ich diese nicht in Anspruch nehmen muss aber servicemäßig finde ich das schonmal sehr gut.
Einen ganz klaren Minuspunkt gibt es allerdings auch noch, und zwar in Form des Stromverbauchs. Das ist zwar ein Problem aller Laserdrucker, aber dennoch finde ich das wichtig. Im Betrieb verbraucht der Brother HL-2030 ganze 450 Watt, im Standby noch 70 Watt. Abhilfe schafft nur der Stromsparmodus, welcher standardmäßig nach fünf Minuten ohne Druckauftrag aktiviert wird und dann nur noch 7 Watt verbraucht.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem neuen Drucker. Er ist zuverlässig, druckt sehr schnell und ordentlich und ist preislich gesehen eine wirkliche Alternative zu einem Tintenstrahldrucker. Für private Zwecke kann ich den Brother HL-2030 unbedenklich weiterempfehlen. Wer allerdings sehr viel druckt sollte sich durchrechnen, ob man mit einem anderen Gerät, bei dem die Bildtrommel eine längere Lebenserwartung hat auf Dauer nicht besser kommt.
Ich ziehe in der Bewertung einen Punkt ab, aufgrund des hohen Stromverbrauches und da sich im Lieferumfang weder ein Druckerkabel noch ein gedrucktes Handbuch befanden.
Natürlich sollte der neue Laserdrucker nicht nur ein gutes Druckbild und eine angemessene Druckgeschwindigkeit bieten können, sondern dazu auch noch die Druckkosten möglichst gering halten. Daher fiel meine Wahl auf den Brother HL-2030. Ich habe das gerät bei Media Markt für 129 Euro erstanden. Natürlich habe ich mich vor dem Kauf auch über die Kosten für Toner informiert und der Preis für eine original Tonerkartusche liegt bei 59 Euro. Da man damit laut Herstellerangaben ca. 2500 Seiten (bei 5%iger Deckung) drucken kann, liegt der Preis für eine gedruckte Seite bei unter 3 Cent (nur Toner). Die Druckkosten halten sich somit also in Grenzen und auch folgende technische Eigenschaften haben mich überzeugt:
- bis zu 2400 x 600 dpi Auflösung
- 8 MB interner Speicher
- Druckgeschwindigkeit bis zu 16 Seiten pro Minute
- USB 2.0 Schnittstelle
- 250 Blatt Papierkassette und Einzelblatteinzug
- Aufwärmzeit max. 18 Sekunden
- Druckertreiber für Windows 98/ME/2000/XP und Mac OS 9.1-9.2, OSX 10.2.4 oder höher auf CD und für Linux als kostenloser Download verfügbar
Das Gerät war in einem würfelähnlichen Karton verpackt mit einer Seitenlänge von ca. 50 cm. Leider fehlten am Karton jegliche Tragemöglichkeiten und so war es etwas unangenehm das 8 Kilo schwere, unhandliche Paket zu tragen. Verpackt war der Drucker allerdings tadellos, so dass es auf dem Transport zu keinerlei Schäden am Gerät kommen sollte. Beim Auspacken des neuen Druckers kam dann folgender Lieferumfang zum Vorschein:
- Drucker mit Papierkassette
- Treiber CD-Rom
- Installationsanleitung
- Trommeleinheit (einschließlich Tonerkassette)
- Netzkabel
Ein Druckerkabel gibt es leider nicht dazu, so dass man dieses noch zusätzlich kaufen muss. Außerdem wird kein richtiges Handbuch mitgeliefert. Zwar befindet sich auf der CD-Rom das Handbuch im pdf Format, aber es ist halt umständlich immer erst am Rechner nachzuschauen wenn man Fragen zu dem Gerät hat, anstatt einfach ein gedrucktes Handbuch durchzublättern.
Bevor man den Drucker nun benutzen kann, muss man ihn erstmal in einen betriebsbereiten Zustand versetzen. Dazu gehört das Anschließen des Netzkabels und das Einsetzen der Trommeleinheit. Aufgrund der bebilderten Anleitung sollte es hierbei eigentlich keine Probleme geben. Man muss lediglich vorne am Gerät ein Klappe öffnen und die Trommeleinheit einschieben bis sie einrastet. Das ist ohne jegliche Kraftanstrengung möglich und wirklich kinderleicht.
Nun kann man einen geeigneten Platz für den Drucker suchen, was durch seine kompakte Verarbeitung eigentlich kein Problem sein sollte. Mit den Abmessungen von 368x166x358mm (BxHxT) ist er für einen Laserdrucker wirklich sehr klein und nimmt nicht viel mehr Platz ein als so mancher Tintenstrahldrucker.
Das stabile und gut verarbeitete Plastikgehäuse ist größtenteils in grau gehalten, nur an den Seiten ist der Drucker anthrazit. Das gerät besitzt keine scharfen Kannten sondern ist überall leicht abgerundet, was sehr formschön wirkt.
Oben auf dem Gerät befinden sich ein Knopf zur Steuerung des Druckers und vier LEDs (Toner, Drum, Paper, Ready), die durch eventuelles Aufleuchten Auskunft über den Status des Drucks bzw. aufgetretene Fehler geben.
Außerdem befanden sich auf dem Drucker noch ein paar aufdringliche Aufkleber, die nochmals Auskunft über die Leistungen des Druckers gaben. Diese ließen sich aber einfach und ohne jegliche Rückstände entfernen, denn ich brauche nun wirklich keine Eigenwerbung auf meinem Drucker.
Wenn der Drucker dann betriebsbereit ist, kann man sich daran machen, die Treiber zu installieren. Unter Windows ist zu beachten, dass man beim Start der Treiberinstallation von der mitgelieferten CD-Rom das Druckerkabel noch nicht mit dem Computer verbinden darf. Erst während der Installation wird man dazu aufgefordert, den Drucker nun anzuschließen. Zwar verlief die Installation soweit ohne Probleme und Komplikationen, dennoch finde ich dies etwas umständlich. Wenn man vorher nicht in die Anleitung schaut und das Gerät wie von anderer Hardware gewohnt installieren möchte, kann es dann schon zu Problemen kommen.
Da ich neben Windows auch Linux nutze, war für mich natürlich auch wichtig, dass ich den Drucker auch unter diesem Betriebssystem nutzen kann. Da mir auf der Homepage des Herstellers Treiber für diverse Linux Distributionen angeboten wurden, machte ich mir deshalb aber keine Sorgen. Ich habe mir die Treiber für mein SuSE Linux heruntergeladen und versucht zu installieren. Leider ohne Erfolg, die Treiber ließen sich nicht installieren. Allerdings wurde der Brother HL-2030 automatisch von meiner Linuxversion erkannt und ich kann ihn nun ohne Probleme unter beiden Systemen nutzen.
Nachdem nun also alles installiert und angeschlossen war, wollte ich natürlich auch testen, ob der Drucker denn alles hält was er verspricht.
An der rechten Seite des Gerätes befindet sich ein Kippschalter zum Ein- und Ausschalten. Schaltet man den Drucker ein, so leuchten alle LEDs auf, gehen kurze Zeit später wieder aus und nur noch die LED mit der Bezeichnung Ready blinkt ein paar Sekunden bis der Drucker startklar ist. Wenn der Drucker sich aufgewärmt hat, dann leuchtet die LED grün und signalisiert so, dass der Drucker bereit ist. Begleitet wird der ganze Vorgang vom leisen Summen des Lüfters. Wenn der Drucker auf Bereitschaft ist, macht er sich nur noch durch ein leises, nicht störendes Summen bemerkbar.
Konfigurieren kann man den Drucker komplett über die Treibersoftware. Hier kann man Einstellungen an Druckauflösung, Papierformat, Papiertyp, Tonersparmodus, Stromsparintervall und vielem mehr vornehmen.
Der Knopf am Drucker dient lediglich dazu, Statusseiten zu drucken, einen Druckauftrag abzubrechen bzw. erneut zu starten und einen Druckvorgang nach einem aufgetretenen Fehler fortzusetzen.
Den Befehl zum Drucken gibt man ganz normal aus der Anwendung heraus. Ein blinken der Ready LED signalisiert, dass Daten zum Drucker geschickt werden. Sobald die Datenübermittlung abgeschlossen ist, beginnt das Gerät dann mit seiner Arbeit. Diese verrichtet er dann allerdings etwas lauter (höchstens 51dB) aber durchaus noch erträglich. An der Geschwindigkeit des Ausdruckes gibt es dann überhaupt nichts zu meckern. Zum Drucken einer voll beschriebenen A4 Seite benötigt das Gerät ab dem Zeitpunkt des Sendens 9 Sekunden, wobei das Drucken an sich gerade mal 4 Sekunden in Anspruch nimmt.
Auch an der Qualität der Ausdrucke gibt es nichts auszusetzen. Das Blatt wird gerade, sauber und gestochen scharf (entsprechend der eingestellten Auflösung) bedruckt. Selbst Bilder und Grafiken können sich durchaus sehen lassen. Man kann sagen, dass die Ausdrucke durch hohe Qualität bestechen.
Standardmäßig holt der Drucker sich Papier aus der Papierkassette. Allerdings befindet sich vorne am Gerät eine Schlitz, über den man den Drucker ganz einfach manuell mit Papier versorgen kann. Hierzu braucht man nicht mal etwas einzustellen, sondern lediglich ein Blatt Papier gerade in die Öffnung zu schieben. Der Drucker zieht es sich dann ein kleines Stück herein und bedruckt beim nächsten Auftrag dann automatisch dieses Blatt.
Durch dreimaliges Drücken der Taste auf dem Drucker, kann man jederzeit eine Statusseite ausdrucken lassen. Diese gibt einem dann jegliche Informationen über das Gerät. Angefangen mit der Seriennummer, über die Anzahl der gedruckten Seiten, bis hin zur Anzahl der Auswechslungen von Toner und Trommel. Die Bildtrommel hat übrigens eine durchschnittliche Lebenserwartung von 12000 Seiten. Für den Heimanwender ist das wohl völlig ausreichend, so dass es eine ganze Zeit dauern sollte, bevor eine neue Trommeleinheit für 94 Euro fällig wird. Bei größeren Büros sieht das natürlich schon wieder anderes aus. Somit denke ich, ergibt sich daraus der Einsatzbereich der Brother HL-2030 eher im privaten Bereich bzw. in kleinen Büros. Wenn man ein höheres Druckaufkommen hat, sollte man sich doch eher nach anderen Geräten umschauen, bei denen die Bildtrommel mehr Ausdrucke übersteht.
Erwähnenswert ist außerdem, dass Brother ganze drei Jahre Garantie auf diesen Drucker gibt. Ich hoffe zwar, dass ich diese nicht in Anspruch nehmen muss aber servicemäßig finde ich das schonmal sehr gut.
Einen ganz klaren Minuspunkt gibt es allerdings auch noch, und zwar in Form des Stromverbauchs. Das ist zwar ein Problem aller Laserdrucker, aber dennoch finde ich das wichtig. Im Betrieb verbraucht der Brother HL-2030 ganze 450 Watt, im Standby noch 70 Watt. Abhilfe schafft nur der Stromsparmodus, welcher standardmäßig nach fünf Minuten ohne Druckauftrag aktiviert wird und dann nur noch 7 Watt verbraucht.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem neuen Drucker. Er ist zuverlässig, druckt sehr schnell und ordentlich und ist preislich gesehen eine wirkliche Alternative zu einem Tintenstrahldrucker. Für private Zwecke kann ich den Brother HL-2030 unbedenklich weiterempfehlen. Wer allerdings sehr viel druckt sollte sich durchrechnen, ob man mit einem anderen Gerät, bei dem die Bildtrommel eine längere Lebenserwartung hat auf Dauer nicht besser kommt.
Ich ziehe in der Bewertung einen Punkt ab, aufgrund des hohen Stromverbrauches und da sich im Lieferumfang weder ein Druckerkabel noch ein gedrucktes Handbuch befanden.
18 Bewertungen, 3 Kommentare
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08.03.2007, 19:30 Uhr von barbu
Bewertung: sehr hilfreichuiuiui was für ein bericht, wie campimo schon sagt, sehr ausführlich und perfekt!!
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23.10.2005, 15:13 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich! ;o) GLG
-
03.10.2005, 20:03 Uhr von campimo
Bewertung: sehr hilfreichDieser Bericht ist ja wohl perfekt oder?! Kompliment! Von mir bekommst du auf jeden Fall ein s.h. und einen Gruß
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