Erfahrungsbericht von michi15
Der Herr des Ringes
Pro:
spannende Charaktere
Kontra:
seltsame,flache Story
Empfehlung:
Ja
Und noch ein Dan Brown, den ihr aber alle noch nicht kennt, denn der is ganz neu *fiesgrins* es sei denn natürlich, ihr seid bilingual und scheut euch nicht vor der Originalausgabe (die is nämlich schon etwas älter)
Das gute Stück heißt „Diabolus“, erschienen bei Lübbe und kostet ???? (ich schätz mal so 19.90 oder 24,90... kommt ja erst noch raus!) Es hat popelige 524 Seiten und ist unter der ISBN 3-7857-2194-3 zu beziehen... der Originaltitel ist übrigens „Digital Fortress“!
Story:
Die Amis haben mal wieder alles: sogar einen Supercomputer, den Transltr (nein, kein Schreibfehler!), der ALLE Codes, mit denen eine geheime Botschaft verschlüsselt sein kann, innerhalb von wenigen Minuten knacken kann. Dieses kleine Wunderwerk gehört der kryptographischen Abteilung der NSA (US-Geheimdienst wie die CIA aber nur für Medien), bei der auch Susan Fletcher arbeitet.
Susan ist die Leiterin der Krypto und mit dem Sprachdozenten David Becker liiert ist. Eigentlich planen die beiden gerade ein romantisches Wochenende in den Bergen, als David von Susans Chef Commander Strathmore nach Europa geschickt wird, um dort „etwas für ihr abzuholen“. Auch Susan wird mitten in der Nacht zur Arbeit gerufen....
Als Susan dort ankommt, entdeckt sie etwas Merkwürdiges: der Transltr scheint seit mehr als 24 Stunden an EINEM Code rumzurechnen! Es scheint so als gäbe es einen neuen, unentschlüsselbaren Code und das Schlimmste ist, dass der Programmierer Ensai Tankado damit droht, den Schlüssel dazu allen Leuten zugänglich zu machen! Das war’s dann wohl für die NSA mit Drogendealern in den Mails rumschnüffeln und Terroristen rechtzeitig hochgehen lassen...jeder Depp könnte seine Mails 100&ig verschlüsseln und niemand würde sie aufbekommen....
Dumm nur, dass Mr. Tankado in Spanien ums Leben gekommen ist! (deshalb ist David Becker, der mehrere Sprachen beherrscht, auch da! *check*) Dumm nur außerdem, dass ein zweiter Unbekannter den Code kennt und die Anweisung hat, ihn bei Tankados Tod im Internet zu veröffentlichen! Für Susan und Strathmore beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn wenn David den Code (der in einem Ring eingraviert ist) nicht rechtzeitig in die Finger bekommt, ist der Transltr nutzlos und die Terroristen aller Herren Länder können fröhlich miteinander chatten und Emails hin und herschicken! *ups*
Susan bekommt heraus, dass Mr Unbekannt wahrscheinlich ein Mitarbeiter ihrer Abteilung war. Also beginnt die Jagd auf den Maulwurf. Derweil hat David in Spanien ganz andere Probleme. Mit seiner Rolle als James Bond ist er nicht wirklich glücklich, vor allem als er merkt, dass alle Leute, die den Ring gesehen haben, nach und nach von einem Killer liquidiert werden...ungünstig!!!
In der Zwischenzeit wird das Eis in Amiland immer dünner, als die beiden Brainies entdecken, dass „Diabolus“ nicht bloß ein Code ist sondern zudem noch ein kleines Würmchen! Und diese kleine Raupe killt gerade sämtliche Sicherheitsschranken des zentralen Computerarchivs (da lagern u.a. die Infos zum Bau einer Atombombe incl Codes, die Namen aus dem Zeugenschutzprogramm, geheime Armeepläne usw.!). Sind die Schutzwälle erst mal gebrochen können Hinz und Kunz auf der ganzen Welt sich bequem einloggen und geheime Informationen lesen! Ein Desaster erster Güte!
Fazit/ Kritik:
Also erst mal zum Cover! Das ist diesmal absolut irritierend, denn der Titel ist in der gleichen Art geschrieben wie schon „Illuminati“ und „Sakrileg“ (mit diesem Zacken in der Mitte). Der arme Leser freut sich also auf einen weiteren Robert Langdon Roman mit Kirche und massakrierten Leichen und findet stattdessen einen Hightech-Thriller. Nicht dass das schlimm wäre (Meteor war ja auch klasse!) aber es erweckt doch falsche Hoffnungen!!!
Bei dem Buch war es echt schwer sich zu entscheiden, wie man es letztendlich fand. Denn zum einen handelt es sich um einen hervorragenden Thriller, es bleibt spannend bis zur letzten Minute! Die Charaktere sind vielschichtig und interessant angelegt und vor allem sehr undurchsichtig! (ihr erratet NIE, wer der Maulwurf ist)
Mr Brown hat ja sowieso eine Vorliebe für überraschende Enden, aber hier trumpft er wirklich auf!
Allerdings fand ich die Grundstory an sich doch recht flach! Manche Szenen sind einfach nur unglaubwürdig (z.B. findet David eine Code schneller raus als ein Haufen superintelligenter Kryptographen!) bis nervtötend (alles Mathematiker/Physiker/Informatiker aber keiner weiß den wichtigen Unterschied zwischen normalem und angereichertem Uran!!!*argx* wie sind die bitte durchs College gekommen? Hat man in Amerika keine Chemie?)
Auch scheinen alle Männer, sobald sie alleine durch Europa tigern, auf einmal sämtliche Fähigkeiten von James Bond zu haben. Die gehen nicht mehr tot, wissen alles und haben gaaaaanz tolle Ideen! *hüstel* Gut, man will ein Buch ja meistens nicht lesen, weil es besonders realistisch ist, aber deshalb müssen ja nicht alle gleich zu Superman mutieren. Auch ist es in meinen Augen ein bissle unrealistisch, dass alle Susan auf Grund ihres IQ s und erst danach wegen ihres Aussehens toll finden (mir hat bisher noch nie einer gesagt, es findet mich sexy weil ich gut in Mathe bin *fiep*)....*grummel*
Wie auch schon bei Illuminati sollte der Leser nicht allzu zart besaitet sein, denn Herr Brown geht mal wieder recht detailliert zu Werke, lässt Techniker verschmoren, Leute beim Sex erschießen oder per Kopfschuss auf der Flughafentoilette hinrichten...
Ich belasse es trotzdem mal bei 4 Sternen, denn ich habe das Buch (wie alle anderen von Dan Brown auch ) in Rekordzeit durchgelesen und mich eigentlich bis zum bitteren Ende sehr gut damit amüsiert! Vielen Dank fürs Bewerten und für konstruktive Kritik bin ich immer zu haben *g*
Das gute Stück heißt „Diabolus“, erschienen bei Lübbe und kostet ???? (ich schätz mal so 19.90 oder 24,90... kommt ja erst noch raus!) Es hat popelige 524 Seiten und ist unter der ISBN 3-7857-2194-3 zu beziehen... der Originaltitel ist übrigens „Digital Fortress“!
Story:
Die Amis haben mal wieder alles: sogar einen Supercomputer, den Transltr (nein, kein Schreibfehler!), der ALLE Codes, mit denen eine geheime Botschaft verschlüsselt sein kann, innerhalb von wenigen Minuten knacken kann. Dieses kleine Wunderwerk gehört der kryptographischen Abteilung der NSA (US-Geheimdienst wie die CIA aber nur für Medien), bei der auch Susan Fletcher arbeitet.
Susan ist die Leiterin der Krypto und mit dem Sprachdozenten David Becker liiert ist. Eigentlich planen die beiden gerade ein romantisches Wochenende in den Bergen, als David von Susans Chef Commander Strathmore nach Europa geschickt wird, um dort „etwas für ihr abzuholen“. Auch Susan wird mitten in der Nacht zur Arbeit gerufen....
Als Susan dort ankommt, entdeckt sie etwas Merkwürdiges: der Transltr scheint seit mehr als 24 Stunden an EINEM Code rumzurechnen! Es scheint so als gäbe es einen neuen, unentschlüsselbaren Code und das Schlimmste ist, dass der Programmierer Ensai Tankado damit droht, den Schlüssel dazu allen Leuten zugänglich zu machen! Das war’s dann wohl für die NSA mit Drogendealern in den Mails rumschnüffeln und Terroristen rechtzeitig hochgehen lassen...jeder Depp könnte seine Mails 100&ig verschlüsseln und niemand würde sie aufbekommen....
Dumm nur, dass Mr. Tankado in Spanien ums Leben gekommen ist! (deshalb ist David Becker, der mehrere Sprachen beherrscht, auch da! *check*) Dumm nur außerdem, dass ein zweiter Unbekannter den Code kennt und die Anweisung hat, ihn bei Tankados Tod im Internet zu veröffentlichen! Für Susan und Strathmore beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn wenn David den Code (der in einem Ring eingraviert ist) nicht rechtzeitig in die Finger bekommt, ist der Transltr nutzlos und die Terroristen aller Herren Länder können fröhlich miteinander chatten und Emails hin und herschicken! *ups*
Susan bekommt heraus, dass Mr Unbekannt wahrscheinlich ein Mitarbeiter ihrer Abteilung war. Also beginnt die Jagd auf den Maulwurf. Derweil hat David in Spanien ganz andere Probleme. Mit seiner Rolle als James Bond ist er nicht wirklich glücklich, vor allem als er merkt, dass alle Leute, die den Ring gesehen haben, nach und nach von einem Killer liquidiert werden...ungünstig!!!
In der Zwischenzeit wird das Eis in Amiland immer dünner, als die beiden Brainies entdecken, dass „Diabolus“ nicht bloß ein Code ist sondern zudem noch ein kleines Würmchen! Und diese kleine Raupe killt gerade sämtliche Sicherheitsschranken des zentralen Computerarchivs (da lagern u.a. die Infos zum Bau einer Atombombe incl Codes, die Namen aus dem Zeugenschutzprogramm, geheime Armeepläne usw.!). Sind die Schutzwälle erst mal gebrochen können Hinz und Kunz auf der ganzen Welt sich bequem einloggen und geheime Informationen lesen! Ein Desaster erster Güte!
Fazit/ Kritik:
Also erst mal zum Cover! Das ist diesmal absolut irritierend, denn der Titel ist in der gleichen Art geschrieben wie schon „Illuminati“ und „Sakrileg“ (mit diesem Zacken in der Mitte). Der arme Leser freut sich also auf einen weiteren Robert Langdon Roman mit Kirche und massakrierten Leichen und findet stattdessen einen Hightech-Thriller. Nicht dass das schlimm wäre (Meteor war ja auch klasse!) aber es erweckt doch falsche Hoffnungen!!!
Bei dem Buch war es echt schwer sich zu entscheiden, wie man es letztendlich fand. Denn zum einen handelt es sich um einen hervorragenden Thriller, es bleibt spannend bis zur letzten Minute! Die Charaktere sind vielschichtig und interessant angelegt und vor allem sehr undurchsichtig! (ihr erratet NIE, wer der Maulwurf ist)
Mr Brown hat ja sowieso eine Vorliebe für überraschende Enden, aber hier trumpft er wirklich auf!
Allerdings fand ich die Grundstory an sich doch recht flach! Manche Szenen sind einfach nur unglaubwürdig (z.B. findet David eine Code schneller raus als ein Haufen superintelligenter Kryptographen!) bis nervtötend (alles Mathematiker/Physiker/Informatiker aber keiner weiß den wichtigen Unterschied zwischen normalem und angereichertem Uran!!!*argx* wie sind die bitte durchs College gekommen? Hat man in Amerika keine Chemie?)
Auch scheinen alle Männer, sobald sie alleine durch Europa tigern, auf einmal sämtliche Fähigkeiten von James Bond zu haben. Die gehen nicht mehr tot, wissen alles und haben gaaaaanz tolle Ideen! *hüstel* Gut, man will ein Buch ja meistens nicht lesen, weil es besonders realistisch ist, aber deshalb müssen ja nicht alle gleich zu Superman mutieren. Auch ist es in meinen Augen ein bissle unrealistisch, dass alle Susan auf Grund ihres IQ s und erst danach wegen ihres Aussehens toll finden (mir hat bisher noch nie einer gesagt, es findet mich sexy weil ich gut in Mathe bin *fiep*)....*grummel*
Wie auch schon bei Illuminati sollte der Leser nicht allzu zart besaitet sein, denn Herr Brown geht mal wieder recht detailliert zu Werke, lässt Techniker verschmoren, Leute beim Sex erschießen oder per Kopfschuss auf der Flughafentoilette hinrichten...
Ich belasse es trotzdem mal bei 4 Sternen, denn ich habe das Buch (wie alle anderen von Dan Brown auch ) in Rekordzeit durchgelesen und mich eigentlich bis zum bitteren Ende sehr gut damit amüsiert! Vielen Dank fürs Bewerten und für konstruktive Kritik bin ich immer zu haben *g*
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