Illuminati (Taschenbuch) / Dan Brown Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Niveau:
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- Spannung:
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- Stil:
Erfahrungsbericht von sowhatyousay
Ein bisschen überbewertet...?
Pro:
gut recherchiert, leicht zu lesen
Kontra:
etwas komische Ereignisse, nicht sooo toll wie erwartet
Empfehlung:
Ja
Vorwort
Da ich noch einen Buchgutschein für die Buchhandlung in der Stadt übrig hatte und sie gerade die sehr günstige (8,95€ für 800 Seiten... nicht schlecht!) vorrätig hatten, beschloss ich mich, mir den hochgelobten Wälzer, der sich schon länger in den Bestsellerlisten tummelte, auch mal vorzunehmen.
Der Inhalt
Hier versuche ich mich einfach mal kurz zu halten, da man das Buch wenn schon selbst lesen sollte :)
Der Harvardprofessor Robert Langdon, der Symbologie studierte und lehrt, erhält einen mysteriösen Anruf und kurz darauf ein Fax mit einer grauenvoll ermordeten Leiche, die mit dem verloren geglaubten Ambigramm der "Illuminati", eine im Mittelalter und von Galileo Galilei geführte Bruderschaft, von der man glaubte, sie hätte sich aufgelöst, gebrandmarkt ist.
Langdon (der auch in anderen Dan Brown Büchern, wie zum Beispiel in Sakrileg auftaucht), erklärt sich bereit bei der Klärung des Falles zu helfen und macht sich auf in die Schweiz. Dort bei "C.E.R.N", ein Forschungsinstitut, welches unter anderem über einen Teilchenbeschleuniger verfügt, wird er mit den Details vertraut gemacht:
Aus dem Labor des ermordeten wurde sogenannte Antimaterie, die hochexplosiv ist, gestohlen, die er nun mithilfe der Tocher des Toten, Vittoria Vetra, innerhalb von 24 Stunden finden muss.
Ein Anruf führt die beiden in den Vatikan, wo zur Zeit der neue Papst gewählt werden soll. Doch die vier 'Favoriten' für das Papstamt sind verschwunden.
Die Beiden nehmen die Ermittlungen auf, die sie zum Beispiel zu den Notizen Galilei's führen, und letztendlich quer durch ganz Rom.
Mehr werde ich nicht verraten :)
Das Buch
Was mir auffällt, ist, dass dieses Buch außerordentlich gut recherchiert ist. Die Orte in Rom werden genau beschrieben, die Bruderschaft der Illuminati erklärt, und und und.
Die 800 Seiten lesen sich sehr leicht, wenn man erst einmal dabei ist. Die Sprache ist verständlich, man wird vielleicht etwas mit Fakten zugeschüttet, aber das Wichtigste behält man im Kopf und kann der Story leicht folgen.
Mitten im Buch verging mir die Lust am Lesen, da die beiden Hauptpersonen in einem Büro gefangen waren und über wasweißich wie viele Seiten hinweg geredet, geredet und geredet wurde. Viel geredet wird in dem Buch allgemein, was oft zwar dank der Fakten und Informationen über den Vatikan etc. recht interessant ist, jedoch oft ziemlich eintönig.
Gegen Ende wird das ganze etwas suspekt, zum Beispiel als unser Held aus 2500 (?) Metern Höhe aus einem Hubschrauber springt, beinahe ohne Verringerung der Geschwindigkeit, in den Fluss stürzt und 15 Minuten später wieder auf der Matte steht. Nun gut.
Die "Philosophische Seite" des Buches dreht sich um den seit der Entdeckung der Naturgesetze und auch schon davor bestehenden Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft, was sehr interessant ist, da man die Standpunkte beider Parteien gut nachvollziehen kann, auch wenn man nicht unbedingt gläubig ist.
Kritisieren muss ich doch, dass eine Freundin, die zu gleichen Zeit, als ich Illuminati las, ein anderes Werk von Dan Brown las, "Sakrileg", mir von lauter Dingen erzählte, die in Illuminati kaum anders erzählt wurden. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass jeder der großen Figuren in dem Buch irgendein traumatisches Erlebnis in seiner Kindheit hatte. Oder die Tatsache, dass Robert Langdon am Ende beider Romane mit einer gutaussehenden jungen Dame ins Bett hüpfen darf (mit jeweils einer anderen, obwohl er in Illuminati träumt, dass er die Dame heiratet und eine Familie gründet, und man hofft ja als argloser Leser, dass sich dieser Traum erfüllt und die beiden glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende zusammen leben werden).
Fazit
Ein gutes, solides, gut recherchiertes Buch, welches aber meiner Meinung nach ganz schrecklich überbewertet ist!!
Es liest sich nett, aber ich habe schon tausendmal bessere Bücher gelesen.
Zu Empfehlen ist es sicherlich, demnächst werde ich mir auch mal selber Sakrileg oder ein anderes Buch von Dan Brown vornehmen, aber der ganze Lobgesang auf das Buch ist mir nicht verständlich.
In dem Sinne: Lesen sie es ruhig, aber erwarten sie nicht zu viel!
Da ich noch einen Buchgutschein für die Buchhandlung in der Stadt übrig hatte und sie gerade die sehr günstige (8,95€ für 800 Seiten... nicht schlecht!) vorrätig hatten, beschloss ich mich, mir den hochgelobten Wälzer, der sich schon länger in den Bestsellerlisten tummelte, auch mal vorzunehmen.
Der Inhalt
Hier versuche ich mich einfach mal kurz zu halten, da man das Buch wenn schon selbst lesen sollte :)
Der Harvardprofessor Robert Langdon, der Symbologie studierte und lehrt, erhält einen mysteriösen Anruf und kurz darauf ein Fax mit einer grauenvoll ermordeten Leiche, die mit dem verloren geglaubten Ambigramm der "Illuminati", eine im Mittelalter und von Galileo Galilei geführte Bruderschaft, von der man glaubte, sie hätte sich aufgelöst, gebrandmarkt ist.
Langdon (der auch in anderen Dan Brown Büchern, wie zum Beispiel in Sakrileg auftaucht), erklärt sich bereit bei der Klärung des Falles zu helfen und macht sich auf in die Schweiz. Dort bei "C.E.R.N", ein Forschungsinstitut, welches unter anderem über einen Teilchenbeschleuniger verfügt, wird er mit den Details vertraut gemacht:
Aus dem Labor des ermordeten wurde sogenannte Antimaterie, die hochexplosiv ist, gestohlen, die er nun mithilfe der Tocher des Toten, Vittoria Vetra, innerhalb von 24 Stunden finden muss.
Ein Anruf führt die beiden in den Vatikan, wo zur Zeit der neue Papst gewählt werden soll. Doch die vier 'Favoriten' für das Papstamt sind verschwunden.
Die Beiden nehmen die Ermittlungen auf, die sie zum Beispiel zu den Notizen Galilei's führen, und letztendlich quer durch ganz Rom.
Mehr werde ich nicht verraten :)
Das Buch
Was mir auffällt, ist, dass dieses Buch außerordentlich gut recherchiert ist. Die Orte in Rom werden genau beschrieben, die Bruderschaft der Illuminati erklärt, und und und.
Die 800 Seiten lesen sich sehr leicht, wenn man erst einmal dabei ist. Die Sprache ist verständlich, man wird vielleicht etwas mit Fakten zugeschüttet, aber das Wichtigste behält man im Kopf und kann der Story leicht folgen.
Mitten im Buch verging mir die Lust am Lesen, da die beiden Hauptpersonen in einem Büro gefangen waren und über wasweißich wie viele Seiten hinweg geredet, geredet und geredet wurde. Viel geredet wird in dem Buch allgemein, was oft zwar dank der Fakten und Informationen über den Vatikan etc. recht interessant ist, jedoch oft ziemlich eintönig.
Gegen Ende wird das ganze etwas suspekt, zum Beispiel als unser Held aus 2500 (?) Metern Höhe aus einem Hubschrauber springt, beinahe ohne Verringerung der Geschwindigkeit, in den Fluss stürzt und 15 Minuten später wieder auf der Matte steht. Nun gut.
Die "Philosophische Seite" des Buches dreht sich um den seit der Entdeckung der Naturgesetze und auch schon davor bestehenden Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft, was sehr interessant ist, da man die Standpunkte beider Parteien gut nachvollziehen kann, auch wenn man nicht unbedingt gläubig ist.
Kritisieren muss ich doch, dass eine Freundin, die zu gleichen Zeit, als ich Illuminati las, ein anderes Werk von Dan Brown las, "Sakrileg", mir von lauter Dingen erzählte, die in Illuminati kaum anders erzählt wurden. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass jeder der großen Figuren in dem Buch irgendein traumatisches Erlebnis in seiner Kindheit hatte. Oder die Tatsache, dass Robert Langdon am Ende beider Romane mit einer gutaussehenden jungen Dame ins Bett hüpfen darf (mit jeweils einer anderen, obwohl er in Illuminati träumt, dass er die Dame heiratet und eine Familie gründet, und man hofft ja als argloser Leser, dass sich dieser Traum erfüllt und die beiden glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende zusammen leben werden).
Fazit
Ein gutes, solides, gut recherchiertes Buch, welches aber meiner Meinung nach ganz schrecklich überbewertet ist!!
Es liest sich nett, aber ich habe schon tausendmal bessere Bücher gelesen.
Zu Empfehlen ist es sicherlich, demnächst werde ich mir auch mal selber Sakrileg oder ein anderes Buch von Dan Brown vornehmen, aber der ganze Lobgesang auf das Buch ist mir nicht verständlich.
In dem Sinne: Lesen sie es ruhig, aber erwarten sie nicht zu viel!
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