Illuminati (Taschenbuch) / Dan Brown Testbericht

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ab 3,76
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Summe aller Bewertungen
  • Niveau:  sehr anspruchsvoll
  • Unterhaltungswert:  gering
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Stil:  sehr ausschmückend

Erfahrungsbericht von mickey73

Für die Wissenschaft

Pro:

spannend, fesselnd, tolle Story, geschichtlicher Hintergrund

Kontra:

Ende an den Haaren herbeigezogen

Empfehlung:

Ja

Immer mal wieder hatte ich von dem Autor Dan Brown etwas gehört und da es mal wieder Zeit wurde für ein neues Buch, verschlug es mich in der Buchhandlung auch gleich in die Ecke, wo die Bücher von Dan Brown standen. Da man ja nun mal am besten mit dem ersten Buch eines Autors anfängt (schließlich kann es ja immer mal sein, dass die Bücher aufeinander aufbauen), griff ich zu „Illuminati“ von Dan Brown.

Einband

Es handelt sich um ein Taschenbuch auf dessen Vorderseite neben dem Titel und dem Namen des Autors eine Abbildung einer roten Kutte mit Kapuze und einer roten Kette mit einem Kreuz abgebildet ist.
Auf der Rückseite findet man eine kurze Inhaltsangabe.

Autor

Dan Brown, geboren 22.02.1964, lebt mit seiner Frau in Neuengland. Erst studierte Kunstgeschichte an der Universität von Sevilla und machte seinen Bachlor in Englisch, was er eine Weile unterrichtete, bevor er endgültig Schriftsteller wurde. Illuminati war der erst in Deutschland veröffentlichte Roman von ihm und schaffte es sofort auf die Bestsellerliste.

Inhalt

Eines Nachts bekommt Robert Langdon, Professor für religiöse Symbologie an der Harvard Universität, von Maximilian Kohler, einem Teilchenphysiker, einen Anruf. Er sagt, dass er etwas hätte, was Langdon sich unbedingt ansehen müsste. Langdon, der öfter Anrufe von irgendwelchen religiösen Psychopathen bekommt, hält auch Kohler erst für einen solchen. Als dieser ihm jedoch ein Fax schickt, auf dem ein toter Mann mit dem Brandzeichen der Illuminati auf der Brust zu sehen ist, wird Langdon neugierig.
Die Illuminati waren eine geheime Bruderschaft, die sich um das Jahr 1500 aus den klügsten Köpfen der Wissenschaft zusammengesetzt hat, um sich der Lehre der Kirche zu widersetzen und wissenschaftliche Antworten zu finden. Sie wurden auf das ärgste von der Kirche verfolgt und musste in den Untergrund verschwinden. Langdon ging davon aus, dass des die Illuminati gar nicht mehr geben würde, um so größer ist seine Überraschung als Kohler im dieses Fax schickt.
Kohler schickt ihm ein neuartiges Flugzeug, welches ihn innerhalb kürzester Zeit nach Genf bringt. Dort ist Maximilian Kohler der Direktor von CERN, einer Firma, die sich ganz der Wissenschaft widmet. Kohler zeigt Langdon die Leiche von Leonardo Vetra, einem seiner angestellten Wissenschaftler. Dieser wurde ermordet, mit dem Zeichen der Illuminati gebrandmarkt und ihm wurde ein Auge herausgeschnitten.
Leonardo Vetra arbeitete mit seiner Tochter, Vittoria Vetra, an einem geheimen Projekt, von dem niemand wusste; nicht einmal Maximilian Kohler. Sie schufen Antimaterie (Materie aus Energie). Schon eine geringe Menge dieser Antimaterie hat eine riesige Zerstörungskraft. Sobald sie mit Luft in Verbindung kommt anhiliert sie und zerstört alles um sich herum. Es stellt sich heraus, dass eine bestimmte Menge dieser Antimaterie von dem Mörder von Leonardo Vetra entwendet wurde und der Vatikan damit von den Illuminati zerstört werden soll. Gerade zu diesem Zeitpunkt findet im Vatikan die neue Papstwahl statt und vier Kardinäle, die gute Chancen hatten Papst zu werden, werden entführt.
Robert Langdon und Vittoria Vetra reisen nach Rom. Sie haben 24 Stunden Zeit, um die Antimaterie zu finden und die Spuren der Illuminati zu folgen.

(Wer wissen möchte, ob sie die Antimaterie finden, die Kardinäle wieder wohlbehalten in den Vatikan zurückkehren und was es mit den Illuminati auf sich hat, der sollte selber lesen!)

Meine Meinung

Von der ersten Seite an fand ich den Roman total spannend und fesselnd. Die Handlung jagt förmlich so dahin. Fast auf jeder Seite passiert etwas, womit man vorher eigentlich nicht gerechnet hat. Besonders interessant fand ich auch den geschichtlichen Hintergrund, der ja in vielen Punkt nicht einfach vom Autor frei erfunden wurde, sondern dem schon reelle Fakten zugrunde liegen, so zum Beispiel die Papstwahl und die Illuminati-Bruderschaft.
Obwohl sehr viel Geschichte darin vorkommt, hat der Leser absolut keine Probleme mit der Verständlichkeit des Textes. Auch die viele Handlung und die Schnelligkeit mit der vorgegangen wird, geben auch keine Probleme der Nachvollziehbarkeit auf.
Allerdings fand ich das Ende nicht ganz so berauschend, da es doch sehr stark an den Haaren herbeigezogen war und voller ausschmückender Fantasie des Autors steckt. Gewisse „Erscheinungen“, die eine Person in diesem Roman hat, machten mir mehr oder weniger den Eindruck, als hätte der Autor am Ende nicht gewusst, wie er denn nun den Roman zum Ende bringen sollte. Die ganze Zeit über hält der Autor ein ziemlich hohes Spannungsfeld, da wundert es mich nicht, dass er am Ende dann den großen „Hammer“ bringen will, der aber dann doch ziemlich plump wirkt.
Die Personen werden von Dan Brown eher oberflächlich dargestellt. Sie erinnern an irgendwelche Action-Helden, die versuchen, die Welt zu retten. Eine tiefsinnige Persönlichkeit findet man in keine der Personen dieses Romans. Es sind eher die Geschehnisse als die Personen, die in Dan Browns Thriller den Mittelpunkt spielen.

Fazit

Ein sehr spannender und fesselnder Thriller, der nur am Ende nicht unbedingt das hält, was er die ganze Zeit über verspricht.

Sonstiges

ISBN 3-404-14866-5
Bastei Lübbe
www.luebbe.de
Preis: 8,90 EUR

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Sakrileg

39 Bewertungen, 2 Kommentare

  • skloiber13

    08.08.2004, 15:13 Uhr von skloiber13
    Bewertung: sehr hilfreich

    Echt Klasse bericht ich glaube meine Berichte würden dir auch gefallen!!!! skloiber13 mfg ;-)

  • Stormwatch2k3

    20.06.2004, 16:07 Uhr von Stormwatch2k3
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das Thema Illuminaten ist halt immer wieder gut. ~~Gruß Norman~~