Meteor (Taschenbuch) / Dan Brown Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
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Erfahrungsbericht von der14geist
Wir sind nicht allein...
Pro:
spannend, leicht zu lesen, interessante Aspekte und Denkanstöße
Kontra:
teilweise zu politisch, lahmer Anfang
Empfehlung:
Ja
Ich & mein Verhältnis zu Büchern
Gelesen habe ich nie wirklich gern. Die Pflichtlektüre in der Schule habe ich nur soweit wie nötig gelesen und das auch nie mit Hingabe. Das einzige Buch, das ich freiwillig und mit Spaß gelesen habe, war die Trilogie „Der Herr der Ringe“ und zwar bevor klar war, dass die Bücher verfilmt werden.
Mein Verhältnis zu Büchern hat sich vor etwa einem Jahr schlagartig geändert. Meine Freundin hat mich überredet, doch mal „Illuminati“ von Dan Brown anzulesen. Ich könne es ja weglegen, wenn es mir nicht gefällt. Am ersten Abend habe ich gleich 160 Seiten dieses Romans verschlungen. Nach diesem Buch habe ich mich sogleich über Dan Brown`s „Sakrileg“ hergemacht. Das ging dann das ganze Jahr so weiter mit Büchern wie „American Psycho“, „Der Nachtmanager“ oder „Der Judasfluch“. Inzwischen bin ich zu einer kleinen Leseratte mutiert und werde mich demnächst an James Patterson machen.
Mein Bericht heute handelt von meinem letzten gelesenen Buch. Es ist ebenfalls von Dan Brown und ist in Deutschland unter dem Titel „Meteor“ erschienen.
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Dan Brown & seine Bücher
Dan Brown wurde am 22. Februar 1964 in New Hampshire geboren. Er hat zuerst Englisch und danach noch Kunstgeschichte studiert. Nach seinem Studium arbeitete er als Englischlehrer.
Er hat bisher vier Bücher geschrieben
1)
The Digital Fortress (1996)
Erschien in den USA zunächst als E-Book, später als Taschenbuch bei St. Martin\'s Press. Die deutsche Ausgabe erscheint im Februar 2005 als \"Diabolus\" beim Gustav Lübbe Verlag.
2)
Angels and Demons (2000)
Stürmte als \"Illuminati\" gleich nach dem Erscheinen als Bastei Lübbe Taschenbuch im März 2003 die deutschen Bestsellerlisten.
3)
Deception Point (2001)
Kam im Dezember 2003 in Deutschland als \"Meteor\" in die Buchläden.
4)
The Da Vinci Code (2003)
Blockierte gleich nach seinem Erscheinen in den USA monatelang den Platz 1 der New York Times Beststellerliste. In Deutschland erschien das Buch im Februar 2004 unter dem Titel \"Sakrileg\" als Hardcover im Gustav Lübbe Verlag. Danach stand es monatelang ganz oben auf allen Bestsellerlisten und wurde sogar zum \"Hardcover des Jahres 2004\" ausgezeichnet!
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Meteor
Senator Sedgewick Sexton will Präsident der Vereinigten Staaten werden. Der mächtigste Mann der Welt ist derzeit noch Zachary Herny. Allerdings ist Präsident Herny bekennender Fan und großer Gönner der NASA. Trotz aller Rückschläge und milliardenschwerer Fehlinvestitionen der NASA stärkt Herny ihr immer wieder den Rücken und steckt Milliarden von Steuergeldern in die NASA. Genau dort setzt Senator Sexton den Hebel an und zieht dadurch immer mehr Wähler auf seine Seite. Allerdings arbeitet seine Tochter Rachel beim Geheimdienst NRO, also direkt im Dienste seines Gegner Präsident Herny! Erschwerend für Senator Sexton ist, dass seine Tochter ihn nicht leiden kann, ja ihm sogar die Schuld für den Tod ihrer Mutter gibt. Beide Präsidentschaftskandidaten hätten Rachel gern als Geheimwaffe in ihrem Wahlkampf, nur Rachel ist damit überhaupt nicht einverstanden.
Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Wenige Stunden nachdem Rachel noch mit ihrem Vater gefrühstückt hat, befindet sie sich auf Befehl von Präsident Herny in einem Geheimlabor nördlich des Polarkreises. Hier hat die NASA angeblich einen Meteor gefunden. Eigentlich nichts besonderes, vor allem nichts, das die Milliarden an Steuergeldern rechtfertigen würde. Doch dieser Meteor soll die Geschichte der Menschheit ändern. Er beherbergt angeblich eine außerirdische Lebensform – der ultimative Beweis für extraterrestrisches Leben. Doch bevor Präsident Herny an die Öffentlichkeit geht, um mit diesem Ereignis seine Wiederwahl zu sichern, will er alle Zweifel an dieser Entdeckung im Keim ersticken.
Dabei sollen ihm die vier unabhängigen und bekannten Wissenschaftler Corky Marlington, Mike Tolland, Norah Mangor und Wailee Ming helfen. Aber auch Rachel soll eine tragende Rolle einnehmen. Mit diesen fünf Experten will Präsident Herny eine riesige Medienshow inszenieren, um erneut ins weiße Haus einzuziehen und sein Gönnertum gegenüber der NASA zu rechtfertigen.
Doch es kommt alles anders...
##########
WARNUNG!!!
Im folgenden Absatz werden einige Inhalte verraten, die eventuell den Spaß am Lesen etwas reduzieren könnten!
##########
Wailee Ming stirbt nach einem Sturz in den eiskalten Bergungsschacht des Meteors. Die anderen drei Wissenschaftler und Rachel verlassen das sichere Geheimlabor für ein paar Nachforschungen und entdecken dabei ein paar Ungereimtheiten betreffend der Echtheit des Meteors. Auf dem Rückweg ins Labor werden die vier von drei Killern aufgelauert, wobei der nächste Wissenschaftler stirbt. Die drei Überlebenden müssen fliehen und entdecken immer mehr Wahrheiten, die eine höhere Macht unbedingt geheim halten will. Auch wenn dabei Menschen ihr Leben lassen müssen...
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Die wichtigsten Charaktere
Rachel Sexton
Sie ist die Tochter des Präsidentschaftsanwärters Senator Sexton. Allerdings arbeitet sie beim Geheimdienst NRO für den aktuellen Präsidenten Zachary Herny. Sie ist Anfang 30, ohne feste Bindung und soll natürlich recht attraktiv sein. Sie gerät ständig in lebensbedrohliche Situationen und entwickelt sich im Verlauf der Geschichte immer mehr zur Heldin, die eine riesige Verschwörung aufdeckt. Und da ein wenig Liebe ja nicht fehlen darf, kommt sie dem Wissenschaftler Mike Tolland immer näher.
Mike Tolland
Er ist in Amerika ein sehr bekannter Meeresbiologe, der durch eine beliebte Fernsehshow berühmt wurde. Ein intelligenter, charmanter und attraktiver Mann um die 40. Vor ein paar Jahren verlor er seine Frau und war seitdem nie wieder verliebt. Das ändert sich, nachdem Rachel Sexton in sein Leben tritt.
Corky Marlington
Die Astrophysik ist sein Spezialgebiet. Ein kleiner dicker Kerl mit einem schrägen Sinn für Humor. Er ist von der Echtheit des Meteors überzeugt und immer für einen Happen Essen zu begeistern. Corky sorgt für den einen oder anderen Lacher.
Lawrence Ekstrom
Ein kräftiger und ehrgeiziger Mann. Er ist Chef der NASA und würde von der Echtheit des Meteors profitieren. Die vier Wissenschaftler und Rachel sind ihm ein Dorn im Auge. Aber würde er im Interesse der NASA auch über Leichen gehen?
Zachary Herny
Durch die Verschwendung der Steuergelder an die NASA ist der Präsident in die Kritik geraten. Ohne einen Erfolg der NASA würde er seinen Stuhl wohl räumen müssen. Doch wäre er bereit, für seine Wiederwahl außerirdisches Leben vorzutäuschen und unschuldige Menschen zu töten?
Senator Sexton
Senator Sedgewick Sexton, Vater von Rachel und heißester Anwärter auf das Präsidentenamt. Seine Strategie ist die gnadenlose Jagd auf den Milliardenflop NASA. Er führt den Wählern immer wieder das Versagen der NASA vor Augen und gewinnt so immer mehr Stimmen. Ein Triumph der NASA wäre wohl sein politischer Untergang. Doch ist der Senator so sauber wie er vorgibt?
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Meine Meinung
Durch „Illuminati“ und „Sakrileg“ hatte ich große Erwartungen in „Meteor“. Ich muss zugeben, dass die ersten 150 Seiten mich doch ziemlich enttäuscht hatten. Das Buch war schwer zu lesen, ging es doch sehr explizit auf politische Feinheiten ein. Der Wahlkampf in den USA und der ganze politische Firlefanz waren doch recht nervig zu lesen. Wenig Aufregendes und ständige Verzögerungen bis man endlich was über den Meteor erfahren hat. Nachdem dann alle Charaktere nach und nach in die Geschichte eingebunden worden und der Meteor kein Geheimnis mehr war ging es endlich los mit der Spannung. Plötzlich viel mir auch wieder der kleine Mord im Prolog wieder ein.
Brown hat in Meteor eigentlich zwei Hauptschauplätze: Das Geheimlabor nördlich des Polarkreises und die Hauptstadt der USA, Washington D.C., zwischen denen er immer wieder gekonnt hin und her wechselt. Wird es auf einem Schauplatz zu heiß oder spannend, wechselt er einfach zum anderen Handlungsstrang. Das hält schön die Spannung aufrecht. Bei über 600 Seiten ist das auch verdammt noch mal nötig. So kommt nach den ersten 200 Seiten Spannung und Rätselspaß pur, so dass man das Buch kaum noch zur Seite legen mag.
Nach und nach werden neue Erkenntnisse über den spektakulären Meteorfund ans Tageslicht gebracht und nicht immer sind diese gleich einleuchtend, so dass sie neue Fragen aufwerfen. Es kommen auch immer wieder neue Charaktere für die Verschwörung in Frage, doch wer ist wirklich beteiligt und wer nur eine Figur auf dem großen Schachspiel? Natürlich bringt Brown auch eine nette kleine Liebesgeschichte mit ein und ein paar Tote gibt es auch. Die sterben auch nicht immer auf altbewährte Art und Weise, Herr Brown ist da manchmal recht innovativ.
Allerdings habe ich auch zwei große negative Punkte anzumerken: Erstens sind die Actionsequenzen manchmal doch etwas fern der Realität. Und soviel Glück wie die drei flüchtenden Hauptfiguren haben und dem sicheren Tod ständig von der Schippe springen ist teilweise auch nicht mehr leserlich. Diese drei Killer können einfach alles. Eine Spezialeinheit, die in allen Bereichen perfekt ausgebildet ist. Das können eigentlich keine Menschen mehr sein. Vielleicht sollte man da mal nach Außerirdischen gucken. Auf jeden Fall kann niemand drei so perfekten Killern ständig entkommen.
Der zweite Kritikpunkt bezieht sich darauf, dass Brown zu früh und zu direkt auf die Drahtzieher hindeutet. Selbst wer Brown zum ersten mal liest, denkt sich sofort, das können nicht die Bösen sein, das wäre viel zu einfach. Er hätte einfach mehr Raum für Spekulationen lassen und nicht zu früh in der Geschichte so eindeutig mit dem Finger auf bestimmte Personen zeigen sollen.
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Fazit
„Meteor“ ist in meinen Augen das schlechteste der bisher drei in Deutschland veröffentlichten Brown-Bücher. Der Anfang des Buches geht zu weit in politische Feinheiten und das am Ende eine dicke Überraschung kommt, ist schon zu früh zu klar.
Dennoch ist das Buch sehr spannend und nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut zu lesen. Immerhin hat man noch gut 300 Seiten voller „echter“ Überraschungen und Rätselspaß.
Wer nun Interesse an Dan Brown hat, sollte doch lieber zuerst mal „Illuminati“ oder „Sakrileg“ lesen. Obwohl es eigentlich sinnvoller wäre mit dem schlechtesten Buch (das trotzdem noch ein gutes Buch ist) anzufangen und dann die wirklich guten von Brown zu lesen. Diese Entscheidung müsst ihr wohl allein fällen.
Wie dem auch sei, ich freue mich jedenfalls auf Browns neues Buch „Diabolus“ (das ja eigentlich sein erstes Werk ist), das diesen Monat in Deutschland auf den Markt kommt!
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Noch ein paar Daten
Titel: Meteor (Originaltitel: „Deception Point“)
Erschienen: Dezember 2003
Seitenzahl: 622 Plus 14 Seiten Leseprobe aus „Sakrileg“
Autor: Dan Brown
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 3-404-15055-4
Preis: 8,90 € (Taschenbuch)
Gelesen habe ich nie wirklich gern. Die Pflichtlektüre in der Schule habe ich nur soweit wie nötig gelesen und das auch nie mit Hingabe. Das einzige Buch, das ich freiwillig und mit Spaß gelesen habe, war die Trilogie „Der Herr der Ringe“ und zwar bevor klar war, dass die Bücher verfilmt werden.
Mein Verhältnis zu Büchern hat sich vor etwa einem Jahr schlagartig geändert. Meine Freundin hat mich überredet, doch mal „Illuminati“ von Dan Brown anzulesen. Ich könne es ja weglegen, wenn es mir nicht gefällt. Am ersten Abend habe ich gleich 160 Seiten dieses Romans verschlungen. Nach diesem Buch habe ich mich sogleich über Dan Brown`s „Sakrileg“ hergemacht. Das ging dann das ganze Jahr so weiter mit Büchern wie „American Psycho“, „Der Nachtmanager“ oder „Der Judasfluch“. Inzwischen bin ich zu einer kleinen Leseratte mutiert und werde mich demnächst an James Patterson machen.
Mein Bericht heute handelt von meinem letzten gelesenen Buch. Es ist ebenfalls von Dan Brown und ist in Deutschland unter dem Titel „Meteor“ erschienen.
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Dan Brown & seine Bücher
Dan Brown wurde am 22. Februar 1964 in New Hampshire geboren. Er hat zuerst Englisch und danach noch Kunstgeschichte studiert. Nach seinem Studium arbeitete er als Englischlehrer.
Er hat bisher vier Bücher geschrieben
1)
The Digital Fortress (1996)
Erschien in den USA zunächst als E-Book, später als Taschenbuch bei St. Martin\'s Press. Die deutsche Ausgabe erscheint im Februar 2005 als \"Diabolus\" beim Gustav Lübbe Verlag.
2)
Angels and Demons (2000)
Stürmte als \"Illuminati\" gleich nach dem Erscheinen als Bastei Lübbe Taschenbuch im März 2003 die deutschen Bestsellerlisten.
3)
Deception Point (2001)
Kam im Dezember 2003 in Deutschland als \"Meteor\" in die Buchläden.
4)
The Da Vinci Code (2003)
Blockierte gleich nach seinem Erscheinen in den USA monatelang den Platz 1 der New York Times Beststellerliste. In Deutschland erschien das Buch im Februar 2004 unter dem Titel \"Sakrileg\" als Hardcover im Gustav Lübbe Verlag. Danach stand es monatelang ganz oben auf allen Bestsellerlisten und wurde sogar zum \"Hardcover des Jahres 2004\" ausgezeichnet!
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Meteor
Senator Sedgewick Sexton will Präsident der Vereinigten Staaten werden. Der mächtigste Mann der Welt ist derzeit noch Zachary Herny. Allerdings ist Präsident Herny bekennender Fan und großer Gönner der NASA. Trotz aller Rückschläge und milliardenschwerer Fehlinvestitionen der NASA stärkt Herny ihr immer wieder den Rücken und steckt Milliarden von Steuergeldern in die NASA. Genau dort setzt Senator Sexton den Hebel an und zieht dadurch immer mehr Wähler auf seine Seite. Allerdings arbeitet seine Tochter Rachel beim Geheimdienst NRO, also direkt im Dienste seines Gegner Präsident Herny! Erschwerend für Senator Sexton ist, dass seine Tochter ihn nicht leiden kann, ja ihm sogar die Schuld für den Tod ihrer Mutter gibt. Beide Präsidentschaftskandidaten hätten Rachel gern als Geheimwaffe in ihrem Wahlkampf, nur Rachel ist damit überhaupt nicht einverstanden.
Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Wenige Stunden nachdem Rachel noch mit ihrem Vater gefrühstückt hat, befindet sie sich auf Befehl von Präsident Herny in einem Geheimlabor nördlich des Polarkreises. Hier hat die NASA angeblich einen Meteor gefunden. Eigentlich nichts besonderes, vor allem nichts, das die Milliarden an Steuergeldern rechtfertigen würde. Doch dieser Meteor soll die Geschichte der Menschheit ändern. Er beherbergt angeblich eine außerirdische Lebensform – der ultimative Beweis für extraterrestrisches Leben. Doch bevor Präsident Herny an die Öffentlichkeit geht, um mit diesem Ereignis seine Wiederwahl zu sichern, will er alle Zweifel an dieser Entdeckung im Keim ersticken.
Dabei sollen ihm die vier unabhängigen und bekannten Wissenschaftler Corky Marlington, Mike Tolland, Norah Mangor und Wailee Ming helfen. Aber auch Rachel soll eine tragende Rolle einnehmen. Mit diesen fünf Experten will Präsident Herny eine riesige Medienshow inszenieren, um erneut ins weiße Haus einzuziehen und sein Gönnertum gegenüber der NASA zu rechtfertigen.
Doch es kommt alles anders...
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WARNUNG!!!
Im folgenden Absatz werden einige Inhalte verraten, die eventuell den Spaß am Lesen etwas reduzieren könnten!
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Wailee Ming stirbt nach einem Sturz in den eiskalten Bergungsschacht des Meteors. Die anderen drei Wissenschaftler und Rachel verlassen das sichere Geheimlabor für ein paar Nachforschungen und entdecken dabei ein paar Ungereimtheiten betreffend der Echtheit des Meteors. Auf dem Rückweg ins Labor werden die vier von drei Killern aufgelauert, wobei der nächste Wissenschaftler stirbt. Die drei Überlebenden müssen fliehen und entdecken immer mehr Wahrheiten, die eine höhere Macht unbedingt geheim halten will. Auch wenn dabei Menschen ihr Leben lassen müssen...
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Die wichtigsten Charaktere
Rachel Sexton
Sie ist die Tochter des Präsidentschaftsanwärters Senator Sexton. Allerdings arbeitet sie beim Geheimdienst NRO für den aktuellen Präsidenten Zachary Herny. Sie ist Anfang 30, ohne feste Bindung und soll natürlich recht attraktiv sein. Sie gerät ständig in lebensbedrohliche Situationen und entwickelt sich im Verlauf der Geschichte immer mehr zur Heldin, die eine riesige Verschwörung aufdeckt. Und da ein wenig Liebe ja nicht fehlen darf, kommt sie dem Wissenschaftler Mike Tolland immer näher.
Mike Tolland
Er ist in Amerika ein sehr bekannter Meeresbiologe, der durch eine beliebte Fernsehshow berühmt wurde. Ein intelligenter, charmanter und attraktiver Mann um die 40. Vor ein paar Jahren verlor er seine Frau und war seitdem nie wieder verliebt. Das ändert sich, nachdem Rachel Sexton in sein Leben tritt.
Corky Marlington
Die Astrophysik ist sein Spezialgebiet. Ein kleiner dicker Kerl mit einem schrägen Sinn für Humor. Er ist von der Echtheit des Meteors überzeugt und immer für einen Happen Essen zu begeistern. Corky sorgt für den einen oder anderen Lacher.
Lawrence Ekstrom
Ein kräftiger und ehrgeiziger Mann. Er ist Chef der NASA und würde von der Echtheit des Meteors profitieren. Die vier Wissenschaftler und Rachel sind ihm ein Dorn im Auge. Aber würde er im Interesse der NASA auch über Leichen gehen?
Zachary Herny
Durch die Verschwendung der Steuergelder an die NASA ist der Präsident in die Kritik geraten. Ohne einen Erfolg der NASA würde er seinen Stuhl wohl räumen müssen. Doch wäre er bereit, für seine Wiederwahl außerirdisches Leben vorzutäuschen und unschuldige Menschen zu töten?
Senator Sexton
Senator Sedgewick Sexton, Vater von Rachel und heißester Anwärter auf das Präsidentenamt. Seine Strategie ist die gnadenlose Jagd auf den Milliardenflop NASA. Er führt den Wählern immer wieder das Versagen der NASA vor Augen und gewinnt so immer mehr Stimmen. Ein Triumph der NASA wäre wohl sein politischer Untergang. Doch ist der Senator so sauber wie er vorgibt?
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Meine Meinung
Durch „Illuminati“ und „Sakrileg“ hatte ich große Erwartungen in „Meteor“. Ich muss zugeben, dass die ersten 150 Seiten mich doch ziemlich enttäuscht hatten. Das Buch war schwer zu lesen, ging es doch sehr explizit auf politische Feinheiten ein. Der Wahlkampf in den USA und der ganze politische Firlefanz waren doch recht nervig zu lesen. Wenig Aufregendes und ständige Verzögerungen bis man endlich was über den Meteor erfahren hat. Nachdem dann alle Charaktere nach und nach in die Geschichte eingebunden worden und der Meteor kein Geheimnis mehr war ging es endlich los mit der Spannung. Plötzlich viel mir auch wieder der kleine Mord im Prolog wieder ein.
Brown hat in Meteor eigentlich zwei Hauptschauplätze: Das Geheimlabor nördlich des Polarkreises und die Hauptstadt der USA, Washington D.C., zwischen denen er immer wieder gekonnt hin und her wechselt. Wird es auf einem Schauplatz zu heiß oder spannend, wechselt er einfach zum anderen Handlungsstrang. Das hält schön die Spannung aufrecht. Bei über 600 Seiten ist das auch verdammt noch mal nötig. So kommt nach den ersten 200 Seiten Spannung und Rätselspaß pur, so dass man das Buch kaum noch zur Seite legen mag.
Nach und nach werden neue Erkenntnisse über den spektakulären Meteorfund ans Tageslicht gebracht und nicht immer sind diese gleich einleuchtend, so dass sie neue Fragen aufwerfen. Es kommen auch immer wieder neue Charaktere für die Verschwörung in Frage, doch wer ist wirklich beteiligt und wer nur eine Figur auf dem großen Schachspiel? Natürlich bringt Brown auch eine nette kleine Liebesgeschichte mit ein und ein paar Tote gibt es auch. Die sterben auch nicht immer auf altbewährte Art und Weise, Herr Brown ist da manchmal recht innovativ.
Allerdings habe ich auch zwei große negative Punkte anzumerken: Erstens sind die Actionsequenzen manchmal doch etwas fern der Realität. Und soviel Glück wie die drei flüchtenden Hauptfiguren haben und dem sicheren Tod ständig von der Schippe springen ist teilweise auch nicht mehr leserlich. Diese drei Killer können einfach alles. Eine Spezialeinheit, die in allen Bereichen perfekt ausgebildet ist. Das können eigentlich keine Menschen mehr sein. Vielleicht sollte man da mal nach Außerirdischen gucken. Auf jeden Fall kann niemand drei so perfekten Killern ständig entkommen.
Der zweite Kritikpunkt bezieht sich darauf, dass Brown zu früh und zu direkt auf die Drahtzieher hindeutet. Selbst wer Brown zum ersten mal liest, denkt sich sofort, das können nicht die Bösen sein, das wäre viel zu einfach. Er hätte einfach mehr Raum für Spekulationen lassen und nicht zu früh in der Geschichte so eindeutig mit dem Finger auf bestimmte Personen zeigen sollen.
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Fazit
„Meteor“ ist in meinen Augen das schlechteste der bisher drei in Deutschland veröffentlichten Brown-Bücher. Der Anfang des Buches geht zu weit in politische Feinheiten und das am Ende eine dicke Überraschung kommt, ist schon zu früh zu klar.
Dennoch ist das Buch sehr spannend und nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut zu lesen. Immerhin hat man noch gut 300 Seiten voller „echter“ Überraschungen und Rätselspaß.
Wer nun Interesse an Dan Brown hat, sollte doch lieber zuerst mal „Illuminati“ oder „Sakrileg“ lesen. Obwohl es eigentlich sinnvoller wäre mit dem schlechtesten Buch (das trotzdem noch ein gutes Buch ist) anzufangen und dann die wirklich guten von Brown zu lesen. Diese Entscheidung müsst ihr wohl allein fällen.
Wie dem auch sei, ich freue mich jedenfalls auf Browns neues Buch „Diabolus“ (das ja eigentlich sein erstes Werk ist), das diesen Monat in Deutschland auf den Markt kommt!
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Noch ein paar Daten
Titel: Meteor (Originaltitel: „Deception Point“)
Erschienen: Dezember 2003
Seitenzahl: 622 Plus 14 Seiten Leseprobe aus „Sakrileg“
Autor: Dan Brown
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 3-404-15055-4
Preis: 8,90 € (Taschenbuch)
21 Bewertungen, 1 Kommentar
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08.02.2005, 10:02 Uhr von BOLSCHEWIK
Bewertung: sehr hilfreichDeine Warnung .. finde ich Klasse ,denn wer das Buch lesen will soll ja nicht die ganze Geschichte erfahern . Super Bericht....
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