Meteor (Taschenbuch) / Dan Brown Testbericht




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Erfahrungsbericht von JustOliver
Spannend ja, aber....
Pro:
Spannend, Charaktere
Kontra:
bekannte Stilmittel, Thematik
Empfehlung:
Ja
ALLGEMEINE DATEN
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ISBN: 3-404-15055-4
Verlag: Bastei Lübbe
635 Seiten
INHALT
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Die Story spielt vor dem amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf. Der Präsident Herney als NASA-Befürworter bekannt, muss sich der Angriffe seines Herausforderers Sedgewick Sexton erwehren, der mit Vorhaltungen zur Ineffizienz der NASA und den horrenden Milliardensummen, die diese Behörde verschlingt, im Wahlkampf einen deutlichen Vorsprung gewinnt. Während dieses Wahlkampfs meldet die NASA dem Präsidenten, dass sie in der Arktis einen Meteoriten gefunden haben, der mit zahlreichen Abdrücken von Fossilien versehen ist, die demnach Rückschlüsse auf außerirdisches Leben geben. Der Präsident will sich hierbei jedoch nicht auf die Aussagen der NASA verlassen und beauftragt zivile Experten den Fund zu untersuchen, unter ihnen die Tochter seines Widersachers Rachel Sexton, die für die Regierungsbehörde NRO arbeitet. Diese zivilen Experten bestätigen die Authentizität des Meteoriten, so dass eine landesweite Berichterstattung über den Fund erfolgt. Doch schon bald kommen bei den zivilen Experten Zweifel auf, und bei einer weiteren Untersuchung werden sie von einem Sonderkommando gestellt. Während eine Expertin ermordet wird, gelingt Michael Tolland, Rachel Sexton und Torky Marlington die Flucht. Es folgt eine Verfolgungsjagd der drei Wissenschaftler, die begleitet wird von Intrigen und Enthüllungen in der Hauptstadt, die sowohl zwischen den verschiedenen politischen Lagern als auch zwischen den Regierungsbehörden stattfinden.
MEIN EINDRUCK
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Wie die ersten Bücher, die ich von Brown las, zieht auch dieses Buch seine Spannung aus dem Zeitdruck der handelnden Personen. Alles spielt sich vor dem Hintergrund einer Nacht ab. Neben dem Zeitdruck setzt Brown zusätzlich ein Stilmittel ein, das auch aus den anderen beiden Büchern schon bekannt ist. Vielfach macht er Andeutungen auf entsprechende Ereignisse die jedoch zumeist nicht im gleichen Kapitel aufgelöst werden. Dann wird man geradezu vor Spannung gezwungen, auch noch das nächste oder sogar übernächste Kapitel zu lesen. Da die Kapitel allesamt recht kurz gehalten sind, ist das problemlos möglich. Was ferner positiv auffällt ist, dass der Kreis der handelnden Personen recht überschaubar gehalten wird, so dass man nicht andauernd blättern muss, um sich den Hintergrund der Person in Erinnerung zu rufen. Wo wir gerade beim Hintergrund sind. Denn auch hier ist Brwon aus meiner Perspektive sehr vorbildlich. Er versteht es nämlich, die wesentlichen Charaktere mit Leben zu füllen. Hierzu gleitet er immer wieder zurück in deren Vergangenheit, so dass deren Handlungen, Gedanken etc. in der aktuellen Situation erklärbarer und für den Leser transparenter sind.
Jedoch muss ich zugleich sagen, dass das Buch insgesamt nicht so fesseln kann, wie es die beiden ersten Bücher getan haben. Zum einen mag das daran liegen, dass die ganze Handlung ein wenig schwerfällig in die Puschen kommt. Viele Seiten verstreichen, ehe der Leser versteht, worum es geht und ehe die Intrigen und somit auch die Verfolgungsjagd beginnt. Bis dahin ist es ne nette unterhaltende Story ohne großen Aufwind.
Zum anderen und das ist sicherlich eine ganz persönliche Eigenart von mir, ist die Handlung schlicht nicht so interessant, wie in Illuminati und Sakrileg. Den der historische und mystische Hintergrund dieser beiden Bücher übt auf mich schon ohnehin eine Faszination aus, wohingegen mich Meteore vielleicht doch eher kalt lassen.
Aber ein weiterer Punkt ist es, der das Buch ein wenig fad wirken lässt. Und dieser liegt meines Erachtens darin, dass Browns Masche in allen Büchern die selbe ist. Während das Stilelement mit den Andeutungen in dem einen und der Auflösung in den folgenden Kapiteln seinen Charme nicht verliert, ist es doch allmählich ein wenig billig, dass sich im Laufe der Story eine Person, die zunächst überaus positiv dargestellt wird, schlussendlich dann doch der Bösewicht wird. Dieses Muster liegt allen drei Büchern, die ich bislang gelesen habe zu Grunde und daher wird das allmählich langweilig.
FAZIT
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Nun, wie bei der Beschreibung meines Eindrucks dargestellt bin ich ein wenig zwiegespalten. Auf der einen Seite hat das Buch seine Reize, auf der anderen Seite nutzen sich die Stilelement Browns, nachdem ich nun das dritte Buch von ihm gelesen habe, ein wenig ab. Von daher fand ich das Buch nicht mehr ganz so fesselnd. Eine Empfehlung spreche ich dennoch aus, denn unterhalten hat es mich dennoch. Die Empfehlung ist aber stärker für diejenigen, die noch nichts mit Brown zu tun hatten, als für die, die bspw. Illuminati gelesen haben.
42 Bewertungen, 5 Kommentare
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03.06.2007, 19:14 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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01.01.2005, 16:20 Uhr von rotemela
Bewertung: sehr hilfreich...jemand, der Meteor nicht genauso hochschaukelt und umjubelt, "nur" weil Illuminati ein Bombenerfolg war. Ich perönlich finde auch, dass Meteor ein bisschen abgenutzt ist. Nicht schlecht, aber nicht so gut wie sein Vorgänger!
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30.10.2004, 16:43 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichscheiden sich ja bei all seinen büchern. über illuminati gab es ja auch schon die verschiedensten berichte... ich werde mir als nächstes das sakrileg vornehmen, warte nur, dass es ein freund von mir fertig gelesen hat...maaaach schoooonnn ;-
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12.10.2004, 21:36 Uhr von Overknees
Bewertung: sehr hilfreich... irgendwie bleibt Brown sich treu. Irre stark starten, dann ins Übertriebene abgleiten. Das war schon bei Illuminati so (da nervt mich der übertriebene Schluss), hier bei "Meteor" ist es ähnlich. Die Glaubwürdigkeit d
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12.10.2004, 20:46 Uhr von Tris.
Bewertung: sehr hilfreichHabe aucxh schon davon gehört. Einige sind begeistert. andere Wiederum nict.
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