Meteor (Taschenbuch) / Dan Brown Testbericht




ab 6,37 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
Erfahrungsbericht von mickey73
Nur ein Stück Stein?
Pro:
spannend, fesselnd, interessante Infos, guter nachvollziehbarer Stil
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Nachdem ich von Dan Brown „Illuminati“ gelesen habe und ich ganz begeistert war von dem Roman, lag es nahe mir ein weiteres Werk von ihm einzuverleiben: „Meteor“. An sich wollte ich ja erst mal „Sakrileg“ von ihm lesen, aber da es dieses Buch derzeit noch nicht als Taschenbuch gibt, trieb es mich zu „Meteor“, sozusagen als Lückenfüller *g*.
Einband
Auf der Vorderseite ist außer dem Autorenname der Buchtitel in großen orangenen Lettern abgedruckt. Außerdem findet man eine Abbildung des halben Kopfes eines Huskys.
Auf der Rückseite ist eine kurze Inhaltsangabe abgedruckt (siehe Abbildung).
Autor
Dan Brown wurde 22.02.1964 geboren und lebt mit seiner Frau in Neuengland. Er studierte Kunstgeschichte an der Universität von Sevilla und machte seinen Bachlor in Englisch, was er eine Weile unterrichtete, bevor er endgültig Schriftsteller wurde. Illuminati war der erst in Deutschland veröffentlichte Roman, gefolgt von Meteor und Sakrileg. Seine Bücher schafften es alle auf die Bestsellerliste.
Inhalt
In den USA ist der Präsidentenwahlkampf in vollem Gange. Der derzeit amtierende Präsident Zach Herney tritt gegen Senator Sedgewick Sexton an. Sexton hat zum Hauptthema seines Wahlkampfes die NASA gemacht, die seiner Meinung nach Unmengen an Geld verschwendet und die der Präsident viel zu sehr mit Geldmitteln unterstützt. In der letzten Zeit hatte die NASA keine Erfolge zu verbuchen, so dass Sextons Wahlkampftaktik bei den US-Bürgern zu greifen scheint. Doch plötzlich wird auf dem Milne-Eisschelf in der Arktis ein riesiger Meteorit im Eis gefunden, welcher Fossilien mehrer Asseln enthält. Dies ist eine bahnbrechende Entdeckung, da dies bedeutet, dass irgendwo im Weltraum noch anderes Leben existiert.
Rachel Sexton, Angestellte des Präsidenten im National Reconnaissance Office (NRO), die ein sehr angespanntes Verhältnis zu ihrem Vater Senator Sexton hat, wird von dem Präsidenten auf den Milne-Eisschelf beordert. Dort soll sie sich von dem Erfolg der NASA überzeugen und den Mitarbeitern des Präsidenten Bericht erstatten. Dort angekommen trifft sie auf eine Vielzahl von unabhängigen Wissenschaftlern, die an dem Meteor Untersuchungen durchführen und Rachel davon überzeugen, dass dieser Meteor ein Beweis dafür ist, dass die Arbeit der NASA wichtig ist und weiterhin unterstützt werden muss.
Nachdem der Meteor aus dem Eis geboren ist, entdeckt jedoch ein Wissenschaftler etwas Eigenartiges in dem Eisschacht. Kurze Zeit später wird er tot im Eis aufgefunden. Es beginnt eine wilde Hetzjagd um Informationen und das nackte Überleben.
In der Zwischenzeit hat Präsident Herney die US-Bürger von dem bahnbrechenden Erfolg der NASA unterrichtet. Diese sind euphorisch und fasziniert. Senator Sextons Wahlkampftaktik fällt ins bodenlose, zumal er vorher noch in einem Fernsehinterview gesagt hat, dass er, wenn er Präsident ist, die NASA von ihm keine Gelder mehr bekommt.
Doch plötzlich dreht sich das Blatt wieder um 180°.
(Was es mit dem Meteor auf sich hat und wie der Wahlkampf weiter verläuft: selber lesen!)
Meine Meinung
„Meteor“ ist eindeutig ein weiteres Meisterwerk von Dan Brown. Von der ersten bis zur letzten Seite baut er wie bei „Illuminati“ ein sehr hohes Spannungsfeld auf, welches diesmal nicht ganz so irrsinnig endet wie sein vorhergehendes Werk. Auch wenn der Inhalt sich sehr auf wissenschaftliche und politische Themen konzentriert, so ist die Geschichte sehr gut nachvollziehbar und leicht zu verstehen.
Interessant sind die Parallelen zur Realität, wie zum Beispiel das Waschen von dreckiger Wäsche im US-Wahlkampf. Wieder baut Dan Brown einen Roman auf, der aus Realität und Fiktion besteht. Beides auseinander zu halten ist für den Leser da gar nicht so einfach, da die Verstrickungen sehr vielseitig sind.
Die Personen und ihre Charakteren sind sehr gut ausformuliert und der Leser bekommt schon sehr schnell ein Bild von ihnen. Auch diesmal ist das Ende sehr überrascht und wieder ist ein „Guter“ plötzlich der „Böse“.
Zwar ist der eigentliche Hauptprotagonist ein Stück Stein (der Meteor), doch dieser tritt mit dem Verlauf der Geschichte immer mehr in den Hintergrund. An sich hat das Buch drei Hauptthemen: das Verhältnis zwischen Senator Sexton und Rachel, seiner Tochter; der Meteor und der US-Wahlkampf. Diese Inhalte werden von Dan Brown in einen Topf geworfen und ergeben ein fesselndes Buch.
Wie er zu Anfang des Buches dem Leser mitteilt, sind die von ihm erwähnten Technologien bereits in der Realität im Einsatz. Dies macht die Sache, wie ich finde, noch um einiges spannender. Man bekommt Einblicke in Technologien, von denen man als Normalsterblicher noch nie etwas gehört hat.
Eindeutig sind die Parallelen zu seinem ersten Werk „Illuminati“. Der Spannungsaufbau und der Verlauf der Geschichte erinnern sehr stark daran. Man merkt innerhalb kürzester Zeit, dass dies ein Dan Brown Roman ist.
Die Schilderungen des Umfeldes sind sehr detailliert und prägnant. Man fühlt sich beim Lesen fast selbst in der Arktis. Schon nach einigen Seiten ist man mittendrin in den Geschehnissen. Die Gänsehaut bekam ich jedoch nicht von der Kälte der Arktis, sondern von der fesselnden Spannung, die einfach kein Ende nimmt.
Dan Brown unterteilt seinen Roman in mehreren kleinen Kapiteln. Oftmals macht er Sprünge zwischen dem, was beim US-Wahlkampf passiert und den Geschehnissen in der Arktis. Doch für mich barg dies kein Problem und die Sprünge waren leicht nachvollziehbar. Wenn etwas besonders spannendes in einem Kapitel passierte, sprang er plötzlich im nächsten Kapitel zu einem anderen Ort, so dass ich es meist gar nicht abwarten konnte, bis zum nächsten Kapitel, wo er dann wieder zurücksprang. Dieser Stil von ihm trieb mich förmlich voran und innerhalb kürzester Zeit war ich auch schon am Ende angelangt.
Fazit
Ein absolutes Meisterwerk mit viel Spannung, Action und interessanten Informationen.
Sonstiges
ISBN 340415055-4
Preis: 8,90 EUR
www.luebbe.de
Weitere Romane von Dan Brown:
Illuminati
Sakrileg
Einband
Auf der Vorderseite ist außer dem Autorenname der Buchtitel in großen orangenen Lettern abgedruckt. Außerdem findet man eine Abbildung des halben Kopfes eines Huskys.
Auf der Rückseite ist eine kurze Inhaltsangabe abgedruckt (siehe Abbildung).
Autor
Dan Brown wurde 22.02.1964 geboren und lebt mit seiner Frau in Neuengland. Er studierte Kunstgeschichte an der Universität von Sevilla und machte seinen Bachlor in Englisch, was er eine Weile unterrichtete, bevor er endgültig Schriftsteller wurde. Illuminati war der erst in Deutschland veröffentlichte Roman, gefolgt von Meteor und Sakrileg. Seine Bücher schafften es alle auf die Bestsellerliste.
Inhalt
In den USA ist der Präsidentenwahlkampf in vollem Gange. Der derzeit amtierende Präsident Zach Herney tritt gegen Senator Sedgewick Sexton an. Sexton hat zum Hauptthema seines Wahlkampfes die NASA gemacht, die seiner Meinung nach Unmengen an Geld verschwendet und die der Präsident viel zu sehr mit Geldmitteln unterstützt. In der letzten Zeit hatte die NASA keine Erfolge zu verbuchen, so dass Sextons Wahlkampftaktik bei den US-Bürgern zu greifen scheint. Doch plötzlich wird auf dem Milne-Eisschelf in der Arktis ein riesiger Meteorit im Eis gefunden, welcher Fossilien mehrer Asseln enthält. Dies ist eine bahnbrechende Entdeckung, da dies bedeutet, dass irgendwo im Weltraum noch anderes Leben existiert.
Rachel Sexton, Angestellte des Präsidenten im National Reconnaissance Office (NRO), die ein sehr angespanntes Verhältnis zu ihrem Vater Senator Sexton hat, wird von dem Präsidenten auf den Milne-Eisschelf beordert. Dort soll sie sich von dem Erfolg der NASA überzeugen und den Mitarbeitern des Präsidenten Bericht erstatten. Dort angekommen trifft sie auf eine Vielzahl von unabhängigen Wissenschaftlern, die an dem Meteor Untersuchungen durchführen und Rachel davon überzeugen, dass dieser Meteor ein Beweis dafür ist, dass die Arbeit der NASA wichtig ist und weiterhin unterstützt werden muss.
Nachdem der Meteor aus dem Eis geboren ist, entdeckt jedoch ein Wissenschaftler etwas Eigenartiges in dem Eisschacht. Kurze Zeit später wird er tot im Eis aufgefunden. Es beginnt eine wilde Hetzjagd um Informationen und das nackte Überleben.
In der Zwischenzeit hat Präsident Herney die US-Bürger von dem bahnbrechenden Erfolg der NASA unterrichtet. Diese sind euphorisch und fasziniert. Senator Sextons Wahlkampftaktik fällt ins bodenlose, zumal er vorher noch in einem Fernsehinterview gesagt hat, dass er, wenn er Präsident ist, die NASA von ihm keine Gelder mehr bekommt.
Doch plötzlich dreht sich das Blatt wieder um 180°.
(Was es mit dem Meteor auf sich hat und wie der Wahlkampf weiter verläuft: selber lesen!)
Meine Meinung
„Meteor“ ist eindeutig ein weiteres Meisterwerk von Dan Brown. Von der ersten bis zur letzten Seite baut er wie bei „Illuminati“ ein sehr hohes Spannungsfeld auf, welches diesmal nicht ganz so irrsinnig endet wie sein vorhergehendes Werk. Auch wenn der Inhalt sich sehr auf wissenschaftliche und politische Themen konzentriert, so ist die Geschichte sehr gut nachvollziehbar und leicht zu verstehen.
Interessant sind die Parallelen zur Realität, wie zum Beispiel das Waschen von dreckiger Wäsche im US-Wahlkampf. Wieder baut Dan Brown einen Roman auf, der aus Realität und Fiktion besteht. Beides auseinander zu halten ist für den Leser da gar nicht so einfach, da die Verstrickungen sehr vielseitig sind.
Die Personen und ihre Charakteren sind sehr gut ausformuliert und der Leser bekommt schon sehr schnell ein Bild von ihnen. Auch diesmal ist das Ende sehr überrascht und wieder ist ein „Guter“ plötzlich der „Böse“.
Zwar ist der eigentliche Hauptprotagonist ein Stück Stein (der Meteor), doch dieser tritt mit dem Verlauf der Geschichte immer mehr in den Hintergrund. An sich hat das Buch drei Hauptthemen: das Verhältnis zwischen Senator Sexton und Rachel, seiner Tochter; der Meteor und der US-Wahlkampf. Diese Inhalte werden von Dan Brown in einen Topf geworfen und ergeben ein fesselndes Buch.
Wie er zu Anfang des Buches dem Leser mitteilt, sind die von ihm erwähnten Technologien bereits in der Realität im Einsatz. Dies macht die Sache, wie ich finde, noch um einiges spannender. Man bekommt Einblicke in Technologien, von denen man als Normalsterblicher noch nie etwas gehört hat.
Eindeutig sind die Parallelen zu seinem ersten Werk „Illuminati“. Der Spannungsaufbau und der Verlauf der Geschichte erinnern sehr stark daran. Man merkt innerhalb kürzester Zeit, dass dies ein Dan Brown Roman ist.
Die Schilderungen des Umfeldes sind sehr detailliert und prägnant. Man fühlt sich beim Lesen fast selbst in der Arktis. Schon nach einigen Seiten ist man mittendrin in den Geschehnissen. Die Gänsehaut bekam ich jedoch nicht von der Kälte der Arktis, sondern von der fesselnden Spannung, die einfach kein Ende nimmt.
Dan Brown unterteilt seinen Roman in mehreren kleinen Kapiteln. Oftmals macht er Sprünge zwischen dem, was beim US-Wahlkampf passiert und den Geschehnissen in der Arktis. Doch für mich barg dies kein Problem und die Sprünge waren leicht nachvollziehbar. Wenn etwas besonders spannendes in einem Kapitel passierte, sprang er plötzlich im nächsten Kapitel zu einem anderen Ort, so dass ich es meist gar nicht abwarten konnte, bis zum nächsten Kapitel, wo er dann wieder zurücksprang. Dieser Stil von ihm trieb mich förmlich voran und innerhalb kürzester Zeit war ich auch schon am Ende angelangt.
Fazit
Ein absolutes Meisterwerk mit viel Spannung, Action und interessanten Informationen.
Sonstiges
ISBN 340415055-4
Preis: 8,90 EUR
www.luebbe.de
Weitere Romane von Dan Brown:
Illuminati
Sakrileg
Bewerten / Kommentar schreiben