Sakrileg (gebundene Ausgabe) / Dan Brown Testbericht

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ab 6,13
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Erfahrungsbericht von Dwisce

Sakrileg, das zweite Abenteuer Robert Langdons

Pro:

spannend, leicht zu lesen

Kontra:

außer dem Preis nichts

Empfehlung:

Ja

Hallo Yopi-Leser,
dies ist mein neuer persönlicher Erfahrungsbericht zu Dan Browns Bestseller „Sakrileg“.

→Autor←

Dan Brown ist am 22.02.1964 geboren. Da er der Sohn eines Mathematikprofessors und einer Kirchenmusikerin ist, war der Gegensatz von Wissenschaft und Religion, welcher Thema seines Buches „Illuminati“ ist, nie ein Problem für ihn. Nach seiner Zeit in der Schule studierte er Kunstgeschichte. Bevor er sich vollkommen seiner Schriftstellerei widmete, arbeitete er als Englischlehrer. Er unternahm viele Reisen und hat deshalb wahrscheinlich so großes Detailwissen, welches in seinen Büchern deutlich wird. Mittlerweile lebt er mit seiner Frau, welche als Kunsthistorikerin arbeitet, in Neuengland. Alle seine bisher bei Lübbe erschienen Werke stürmten die Bestsellerlisten. Sakrileg hält sich auch jetzt, fast ein Jahr nach seinem Erscheinen, noch weit oben.

→Einband←

Das Buch ist festeingebunden. Außen herum ist ein Schutzumschlag. Der typische langgezogene Buchstabe auf dem Umschlag ist wie immer vorhanden, diesmal das „R“. Außerdem ist ein steinernes, in der Mitte gerissenes Buch zu sehen, auf dem Eine Kreuzkette liegt. Der Titel ist wie bei jedem Werk Browns reliefartig, d.h. man kann ihn erfühlen.

→Inhalt←

Hauptpersonen:
- Robert Langdon (Professor an der Harvard-Universität, USA; Kunsthistoriker)
- Jaques Saunière (Direktor des Louvre (wer’s nicht kennt, es ist ein Kunstmuseum in Paris)
- Sophie Neveu (Kryptologin (Entschlüsselung von Codes), Enkelin von Jacques Saunière)
- Bezu Fache (Capitaine der DCPJ (französische Staatspolizei)
- Silas ( Albino, Anhänger von Opus Dei)

Die Story beginnt mit dem Mord Jaques Saunière im Louvre in Paris, welcher eine Menge Fragen aufwirft. Warum liegt das Opfer in so einer komischen Position auf dem Boden, was bedeutet die letzte Botschaft Saunières und natürlich interessiert, wer der Mörder ist.
Der erste Verdächtige des DCPJ ist Robert Langdon, da er zur Mordzeit mit Jaques verabredet war. Er wird an den Mordschauplatz geführt, ohne zu wissen, dass er der Verdächtigte ist. Und da erscheint dann Sophie Neveu. Angeblich erscheint sie, weil sie die Botschaft entschlüsselt hat, aber sie kommt um Robert die Wahrheit über seine Verdächtigung zu sagen und verhilft ihm letztendlich zur Flucht. Auf ihrer Flucht, die einen großen Teil der Geschichte einnimmt, versuchen Robert und Sophie die Botschaften ihres Großvaters zu entschlüsseln die sie zu den nächsten Orten mit dem nächsten Hinweisen führt. Hinweise sind vor allem religiöse Symbole. Irgendwann findet Robert dann heraus, dass Saunière Mitglied der Prieuré de Sion ist, einer Geheimgesellschaft, die ein großes Geheimnis bewahrt, nämlich wo sich der heilige Gral befindet. Und hinter diesem ist die Opus Dei, eine streng katholische Glaubensgemeinschaft hinterher. Durch den Mord der höchsten Mitglieder der Prieuré durch Silas, welcher im Buch noch genauer charakterisiert wird, versuchen sie an das Geheimnis zu kommen, was aber anfangs scheitert.
Wenn ihr wissen wollt, wie die Geschichte ausführlich aussieht, wer zuerst den Gral findet und wer der wirkliche Drahtzieher der Morde ist, dann kauft euch das Buch schnellstmöglich. Es ist wirklich super spannend und interessant.

→Stil←

Man wird als Leser sofort in die „Handlung“ geworfen, wie auch in den anderen bis jetzt erschienen Werken Dan Browns.
Auch in der Verwendung einfacher Sätze ähnelt das Buch den anderen Werken.
Die Gedanken werden genau wie in den anderen Büchern hauptsächlich kursiv dargestellt. Eben typischer Dan Brown- Stil. Besonders an das Buch gefesselt hat mich wieder der ständige Schauplatzwechsel pro Kapitel (105 + Pro- und Epilog). Indem Brown die Spannung in einem Kapitel so hoch treibt, dass man nicht abwarten kann, wie es weiter geht und dann im nächsten Kapitel den Ort des Geschehens wechselt, wurde ich als Leser ungeduldig und musste sofort weiter lesen, um im übernächsten Kapitel zu erfahren, wie die Situation ausgeht.
Durch die relativ einfache Sprache ist auch dieses Buch leicht verständlich.

→Meine Meinung←

Die Geschichte reißt einen sofort mit und man verfällt in einen wahren Leserausch, da der Stil Browns einen an das Buch bindet und man nicht aufhören kann zu lesen. Wie jedes Dan Brown Buch hab ich deshalb dieses Buch in weniger als 4 Tagen gelesen.
Außerdem versuchte ich als Leser die Rätsel während des Lesens selbst herauszubekommen, was wirklich Spaß machte, aber leider lag ich immer falsch. Dan Brown weiß halt zu überraschen.
Auch wenn Sakrileg die Fortsetzung von Illuminati ist, brauch man keine Vorkenntnisse haben, um das Buch zu verstehen. Trotzdem wird das Interesse für Illuminati geweckt, wenn man es nicht schon gelesen hat.

Meiner Meinung nach ist „Sakrileg“ von der Qualität der Spannung und der gesamten Geschichte gleichzusetzen mit „Illuminati“ und „Meteor“ und deshalb absolut zu empfehlen!

Auch das nächste Buch wird bestimmt wieder ein Bestseller (Englischer Titel: „The Solomon Key“), der wieder viele Leser fesseln wird.

→Fakten←

Autor: Brown, Dan
Titel: „Sakrileg“
Genre: Thriller
ISBN: 3-7857-2152-8
Verlag: Lübbe (www.luebbe.de)
Preis: 19,90€ (fester Einband, Taschenbuch noch nicht erschienen)
Erscheinungsjahr: 2003 in USA; 2004 Erstveröffentlichung in Deutschland
Seitenanzahl: 605
Übersetzung: durch Piet van Poll
weiter Werke:
- „Illuminati“
- „Meteor“
- „Diabolus“
Internetseite des Autors: www.dan-brown.de

22 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Mr_JJ_Deluxe

    23.03.2006, 17:59 Uhr von Mr_JJ_Deluxe
    Bewertung: sehr hilfreich

    Danke! <br/>Freue mich über Gegenbewertung. <br/>MFG