Sakrileg (gebundene Ausgabe) / Dan Brown Testbericht
ab 6,13 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
Erfahrungsbericht von tempoaw
AUF DER JAGD NACH DEM HEILIGEN GRAL
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Einige von Euch werden die beiden ersten Bücher von „Dan Brown“, „Illuminati“ und „Meteor“, verschlungen haben. Anderen wurde nur davon erzählt oder sie stießen auf die entsprechenden Berichte, in den einschlägigen Meinungsforen oder Bücherportalen.
Mich fesselten die beiden ersten Bücher, besonders „Illuminati“, wo es um eine Verschwörung ging, die im Zusammenhang mit einer Bruderschaft und dem Vatikan stand. Verschlüsselte Mitteilungen, alte Dokumenten, Rätselhaftes aus der Vergangenheit. Nicht umsonst wurde dieses Buch ein riesiger Erfolg.
Ganz selbstverständlich musste ich dann auch „Meteor“ lesen, obwohl es um einen ganz anderen Themenbereich ging. Als Thriller ohne tiefen Hintergrund verschwand der Inhalt schnell in den Windungen meines Hirnes. Dann aber schaffte es „Dan Brown“, mich aufzuwecken und meinen Denkprozess zurück zu erobern. Am Ende des Buches „Meteor“ erhält der Leser eine Leseprobe des neusten Werkes von „Dan Brown“. „Sakrileg“ soll es heißen und ähnliche Punkte aufgreifen wie bereits „Illuminati“. Sogar „Robert Langdon“ ist wieder mit von der Partie, der Held aus dem ersten Roman, der Professor für religiöse Symbologie.
Diese kurze Leseprobe brachte mein Blut zum Kochen, meine Erwartungen stiegen mit jeder Zeile, die Sucht des Erlebens brach in mir aus. Dann war sie auch zu ende, die Leseprobe……
Im Februar 2004 kam dann „Sakrileg“ auf den deutschen Büchermarkt. Wie es so üblich ist, natürlich als Hardcover und nicht als Taschenbuch. Sollte ich wirklich 19,95€ für ein Buch bezahlen oder lieber auf die Taschenbuchausgabe warten?
Spontaneität, Wissens- und Unterhaltungssucht ließen mich weitere 4 Wochen rätseln, selbst redete ich mir oft ein „Du wartest auf das Taschenbuch“.
Tat ich aber nicht, zu sehr hatte Dan Brown meine Neugier geweckt und ich kaufte mir die Hardcoverausgabe von „Sakrileg“.
Das Buch selbst
*******************
Wie bereits erwähnt, es ist die Hardcoverausgabe, denn als Taschenbuch wird es frühestens Mitte des Sommers erscheinen. Herausgeber ist der „Gustav Lübbe Verlag“ (www.luebbe.de) und der amerikanische Originaltitel lautet „The Da Vinci Code“. Der Preis dieser Hardcovervariante mit 605 Seiten (ISBN 3-7857-2152-8) beläuft sich auf 19,95€. Für die Übersetzung aus dem Amerikanischen zeichnet sich „Piet van Poll“ verantwortlich.
Da es sich nicht um ein Taschenbuch handelt, besitzt dieses Buch ein Cover um das Cover. Ein Hochglanzdruck, mit Merkmalen des Tiefdrucks, ziert diesen Schutzumschlag. Das Wort „Sakrileg“ ist eindeutig tastbar und geheimnisvoll in seinem Schriftbild. Blutig rot und ohne Rundungen, sofort springt es dem Betrachter ins Auge, um ihn anschließend auf das darunter liegende Bild zu verweisen.
Dort scheint ein rot leuchtender Altar zerbrochen zu sein. An seiner Schnittkante erkennt man einen kettenartigen Gegenstand, mit einem Kreuz aus Stein, an seinem Ende. Doch nicht etwa das Kreuz Christi, sondern das der Templer. Der Unterschied besteht bei der Ausrichtung des Kreuzes. Hat das Kreuz Christi seine Querbalken im oberen Bereich, in Anlehnung an die Kreuzigung, verläuft dieses Kreuz gleich und mittig. Vom Aussehen ähnelt es dem „roten Kreuz“, was die Sache wohl einfacher verstehen lässt.
Doch weiter zum Schutzumschlag, welcher ja auch eine Rückseite besitzt. Dort erkennt man im unteren Bereich eine weitere Internetpräsenz. Unter www.dan-brown.de findet man alles Wissenswertes zu diesem Buch und zum Autor selbst. Wem dies nicht ausreicht, der kann sich an der virtuellen Sakrileg-Schnitzeljagd beteiligen. Der oder die Gewinner nehmen an einer Verlosung teil.
Da ich diese schon selbst ausprobierte, ist ein Wort der Warnung angebracht. Ihr werdet in die geheimnisvolle Welt der Verschwörung und Geheimgesellschaften entführt. Emails und zahlreiche Webseiten liefern Euch Tricks, Rätsel hindern Euch am Fortkommen, schnell entstand bei mir eine zweite Sucht.
So weit zum Schutzumschlag, nun zum eigentlichen Buch. Hier erinnert mich der Einband mehr an ein Buch der Kirche, denn er ist grau-schwarz und schlicht, wäre da nicht wieder diese Kette, mit diesem Kreuz. Leuchtend rot bildet sie den idealen Kontrast und verleiht dem Ganzen ein geheimnisvolles äußeres.
Öffnet man das Buch, erwarten einem zwei grobe Stadt- oder Lagepläne. Hinter dem vorderen Buchrücken die Stadt Paris, mit den wesentlichen Örtlichkeiten des Buches und hinter dem hinteren Buchrücken die Stadt London. Wie sich für mich später herausstelle, benutze ich die Übersichtkarten mehrfach, nur um dem geschriebenen bildlicher zu folgen.
Was in keinem „Dan Brown“ Roman fehlen darf, ist der Hinweis auf Fakten und Tatsachen. Er gibt dem Leser ganz klar an, was seiner Phantasie entsprang und was der Tatsache entspricht. So gibt es die im Buch genannten Bruderschaften oder Geheimbünde wirklich, ebenso die genannten Kunst- und Architekturwerke. Mal sehen wo mich „Dan Brown“ dieses Mal hin entführt.
Zum Inhalt
************
Zu später Stunde wird im Pariser Louvre der Direktor (Jacques Sauniére) dieser Kunstsammlung niedergeschossen. Nicht grundlos, denn er wurde zuvor gezwungen, ein Jahrhunderte altes Geheimnis preiszugeben. Bedrängt durch einen Albino mit Namen „Silas“, nennt er den Ruheort des Schlusssteins, jenem Stein, der die Grundfesten der Kirche erschüttern kann, beschreitet man seinen Weg.
Dieser Stein, der als letzter Wegweiser dient, seinen Besitzer zum Aufbewahrungsort des heiligen Grals führt, so weit er hierfür würdig.
„Jacques Sauniére“ sträubte sich zunächst, etwas über diesen Stein zu sagen, wäre da nicht der Hinweis auf seine drei Mitstreiter, welche alle in dieser Nacht starben.
Wie gut das sich alle vier zuvor absprachen, so wie es immer schon war, seit es die „Bruderschaft von Sion“ gibt. Alle gaben sie die gleiche Geschichte diesem Albino an, alle logen sie, um den Schlussstein zu schützen, alle mussten sie sterben.
„Silas“ schien zufrieden mit diesen Antworten, er vertraute ihnen, vier Männer würden nicht lügen. Gut das es „Sauniére“ besser wusste und erschreckend an die Zukunft seiner Bruderschaft dachte. Ist der wahre Aufbewahrungsort des Schlusssteins für immer verloren? Wussten doch nur diese 4 Mann von jener Örtlichkeit…..
In den letzten Minuten seines Lebens gibt „Sauniére“ dieses Wissen weiter, verschlüsselt und in Rätseln behütet, nur ersichtlich für seine Enkelin und „Robert Langdon“, dem Symbologen aus Harvard.
Sie wissen vorerst nichts von ihrem Glück und scheinen eher zufällig am Tatort. Erst nach und nach lichtet sich ihr Schleier der Erkenntnis. Langsam werden sie gewahr, wer sich auf der Jagd nach dem Schlussstein befindet. Nicht nur „Opus Die“, die Prälatur vom Heiligen Kreuz, welche bekannt ist für ihre Traditionsverbundene Weltanschauung und der Verbreitung des Werkes Christi, eingebunden in einen streng konservativen Katholizismus, will diesen Hinweis auf die Ruhestätte des Grals, sondern auch „der Lehrer“, den andere Hintergründe zur Jagd bewegen.
Streng wurde diese Ruhestätte geheim gehalten, erst übernahmen dies die Templer oder auch Tempelritter, bevor 1099 die „Bruderschaft von Sion“ diese Bürde übernahm. An der Spitze stand stets der Großmeister, wie „Sauniére“ einer war. Bekannte Persönlichkeiten trugen dieses Amt, wie „Newton“ und „da Vinci“…..
Doch gerade „Leonardo da Vinci“ war es, der viele Hinweise auf den Gral in seinen Kunstwerken versteckte. Fast unscheinbar, jedoch für jeden ersichtlich, ließ er den Gral erleben. Für „Sauniére“ ein Grund, seiner Nichte und „Langdon“ diese Spuren verschlüsselt aufzuzeigen….
Werden sie den Schlussstein finden?
Führt er sie zum heiligen Gral?
Was ist der heilige Gral?
Was geschieht, hat man ihn gefunden?
Nur einige Fragen die mir durch den Kopf sausten, nach dem ich den ersten Teil des Buches gelesen hatte…..
Meine Meinung
******************
Ich brauchte keine 6 Stunden, da befand sich der Inhalt des Buches in meinem Kopf. Dies lag wohl größtenteils daran, dass die Geschichte des Buches fortlaufend weiter läuft und sich nur über 2 Tage erstreckt. Ruhepausen in der Handlung gibt es keine, Verschnaufpausen und Zärtlichkeiten existieren nicht. Was man nicht alles in 48 Stunden erleben kann.
Da ich zu neugierig war, wie es weiter geht und was hinter allem steckt, musste ich das Buch sofort fertig lesen. Leider war es zu schnell am Ende und mir wurden nicht alle Fragen beantwortet. Dieses spricht aber für den Autor, der nicht alle seine Phantasien preisgibt, sondern selbst zum Nachdenken ermuntert.
„Brown“ stellt seine These des Grals auf und beschreibt sie ausführlich. Nicht ein Gefäß sei der Gral, es seien die Gebeine einer Frau, Maria Magdalena, die Ehefrau Jesus Christi, die Mutter der Nachkommen Christi. Was für eine Handlung, verständlich für mich als Leser, dass die Kirche eine solche These nicht ans Licht lassen kommen möchte. Gut ausgedacht und plausibel begründet von „Brown“…. Oder ist diese Geschichte nicht ausgedacht? Sie scheint mit so möglich, dass ich mir wirklich meine eigene Meinung bilde.
„Brown“ geht auf Werke von „da Vinci“ ein und spielt mit der Zahl „Phi“. Ich empfehle hierbei dringend die Nachahmung der von „Langdon“ aufgestellten Behauptungen bezüglich dieser Zahl. Sie ist der Mittelpunkt allen Lebens, was „Brown“ durch einfache Beispiele untermauert.
Ein Buch das mich sehr zum Nachdenken brachte und immer noch bringt. Gut hier zu passend die Schnitzeljagd im Internet, mit Geheimcodes und sonstigem. Meiner Meinung nach lehrt einem „Brown“ vieles neues.
Jedoch ärgert mich im Nachhinein auch ein Punkt seiner Schreibweise. Ein Thriller Fan mag keine all zu eindeutigen Hinweise auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Leider lässt „Brown“ seine Romanfiguren zu oft laut nachdenken, so dass sich gleich Schlüsse ziehen lassen. Diese bewahrheiten sich dann auch, was eindeutig nicht hätte sein müssen. Aber vielleicht versuchte „Brown“ so, dem Leser ein zu großes und tiefgründiges Ende zu ersparen, in dem er schon im Buch anfing, auf einiges vorzubereiten.
Wie dem auch sei, für den kommenden Sommer und die anstehenden Urlaube ist dieser Thriller wirklich zu empfehlen. Man sollte ihn aber auch lesen, wenn man nicht unbedingt in Urlaub fährt. Aufgrund seiner dramatischen Handlungswege ist es eine packende und nachvollziehbare Geschichte. Wer Indiana Jones mag und den Blick vom wesentlichen abwenden kann, der wird sicherlich nicht enttäuscht.
Ich freue mich schon auf den nächsten „Dan Brown“ Roman, mal sehen wohin er mich dann entführt…….
Es grüßt Euch Jürgen
(Bereits bei Ciao veröffentlicht)
Mich fesselten die beiden ersten Bücher, besonders „Illuminati“, wo es um eine Verschwörung ging, die im Zusammenhang mit einer Bruderschaft und dem Vatikan stand. Verschlüsselte Mitteilungen, alte Dokumenten, Rätselhaftes aus der Vergangenheit. Nicht umsonst wurde dieses Buch ein riesiger Erfolg.
Ganz selbstverständlich musste ich dann auch „Meteor“ lesen, obwohl es um einen ganz anderen Themenbereich ging. Als Thriller ohne tiefen Hintergrund verschwand der Inhalt schnell in den Windungen meines Hirnes. Dann aber schaffte es „Dan Brown“, mich aufzuwecken und meinen Denkprozess zurück zu erobern. Am Ende des Buches „Meteor“ erhält der Leser eine Leseprobe des neusten Werkes von „Dan Brown“. „Sakrileg“ soll es heißen und ähnliche Punkte aufgreifen wie bereits „Illuminati“. Sogar „Robert Langdon“ ist wieder mit von der Partie, der Held aus dem ersten Roman, der Professor für religiöse Symbologie.
Diese kurze Leseprobe brachte mein Blut zum Kochen, meine Erwartungen stiegen mit jeder Zeile, die Sucht des Erlebens brach in mir aus. Dann war sie auch zu ende, die Leseprobe……
Im Februar 2004 kam dann „Sakrileg“ auf den deutschen Büchermarkt. Wie es so üblich ist, natürlich als Hardcover und nicht als Taschenbuch. Sollte ich wirklich 19,95€ für ein Buch bezahlen oder lieber auf die Taschenbuchausgabe warten?
Spontaneität, Wissens- und Unterhaltungssucht ließen mich weitere 4 Wochen rätseln, selbst redete ich mir oft ein „Du wartest auf das Taschenbuch“.
Tat ich aber nicht, zu sehr hatte Dan Brown meine Neugier geweckt und ich kaufte mir die Hardcoverausgabe von „Sakrileg“.
Das Buch selbst
*******************
Wie bereits erwähnt, es ist die Hardcoverausgabe, denn als Taschenbuch wird es frühestens Mitte des Sommers erscheinen. Herausgeber ist der „Gustav Lübbe Verlag“ (www.luebbe.de) und der amerikanische Originaltitel lautet „The Da Vinci Code“. Der Preis dieser Hardcovervariante mit 605 Seiten (ISBN 3-7857-2152-8) beläuft sich auf 19,95€. Für die Übersetzung aus dem Amerikanischen zeichnet sich „Piet van Poll“ verantwortlich.
Da es sich nicht um ein Taschenbuch handelt, besitzt dieses Buch ein Cover um das Cover. Ein Hochglanzdruck, mit Merkmalen des Tiefdrucks, ziert diesen Schutzumschlag. Das Wort „Sakrileg“ ist eindeutig tastbar und geheimnisvoll in seinem Schriftbild. Blutig rot und ohne Rundungen, sofort springt es dem Betrachter ins Auge, um ihn anschließend auf das darunter liegende Bild zu verweisen.
Dort scheint ein rot leuchtender Altar zerbrochen zu sein. An seiner Schnittkante erkennt man einen kettenartigen Gegenstand, mit einem Kreuz aus Stein, an seinem Ende. Doch nicht etwa das Kreuz Christi, sondern das der Templer. Der Unterschied besteht bei der Ausrichtung des Kreuzes. Hat das Kreuz Christi seine Querbalken im oberen Bereich, in Anlehnung an die Kreuzigung, verläuft dieses Kreuz gleich und mittig. Vom Aussehen ähnelt es dem „roten Kreuz“, was die Sache wohl einfacher verstehen lässt.
Doch weiter zum Schutzumschlag, welcher ja auch eine Rückseite besitzt. Dort erkennt man im unteren Bereich eine weitere Internetpräsenz. Unter www.dan-brown.de findet man alles Wissenswertes zu diesem Buch und zum Autor selbst. Wem dies nicht ausreicht, der kann sich an der virtuellen Sakrileg-Schnitzeljagd beteiligen. Der oder die Gewinner nehmen an einer Verlosung teil.
Da ich diese schon selbst ausprobierte, ist ein Wort der Warnung angebracht. Ihr werdet in die geheimnisvolle Welt der Verschwörung und Geheimgesellschaften entführt. Emails und zahlreiche Webseiten liefern Euch Tricks, Rätsel hindern Euch am Fortkommen, schnell entstand bei mir eine zweite Sucht.
So weit zum Schutzumschlag, nun zum eigentlichen Buch. Hier erinnert mich der Einband mehr an ein Buch der Kirche, denn er ist grau-schwarz und schlicht, wäre da nicht wieder diese Kette, mit diesem Kreuz. Leuchtend rot bildet sie den idealen Kontrast und verleiht dem Ganzen ein geheimnisvolles äußeres.
Öffnet man das Buch, erwarten einem zwei grobe Stadt- oder Lagepläne. Hinter dem vorderen Buchrücken die Stadt Paris, mit den wesentlichen Örtlichkeiten des Buches und hinter dem hinteren Buchrücken die Stadt London. Wie sich für mich später herausstelle, benutze ich die Übersichtkarten mehrfach, nur um dem geschriebenen bildlicher zu folgen.
Was in keinem „Dan Brown“ Roman fehlen darf, ist der Hinweis auf Fakten und Tatsachen. Er gibt dem Leser ganz klar an, was seiner Phantasie entsprang und was der Tatsache entspricht. So gibt es die im Buch genannten Bruderschaften oder Geheimbünde wirklich, ebenso die genannten Kunst- und Architekturwerke. Mal sehen wo mich „Dan Brown“ dieses Mal hin entführt.
Zum Inhalt
************
Zu später Stunde wird im Pariser Louvre der Direktor (Jacques Sauniére) dieser Kunstsammlung niedergeschossen. Nicht grundlos, denn er wurde zuvor gezwungen, ein Jahrhunderte altes Geheimnis preiszugeben. Bedrängt durch einen Albino mit Namen „Silas“, nennt er den Ruheort des Schlusssteins, jenem Stein, der die Grundfesten der Kirche erschüttern kann, beschreitet man seinen Weg.
Dieser Stein, der als letzter Wegweiser dient, seinen Besitzer zum Aufbewahrungsort des heiligen Grals führt, so weit er hierfür würdig.
„Jacques Sauniére“ sträubte sich zunächst, etwas über diesen Stein zu sagen, wäre da nicht der Hinweis auf seine drei Mitstreiter, welche alle in dieser Nacht starben.
Wie gut das sich alle vier zuvor absprachen, so wie es immer schon war, seit es die „Bruderschaft von Sion“ gibt. Alle gaben sie die gleiche Geschichte diesem Albino an, alle logen sie, um den Schlussstein zu schützen, alle mussten sie sterben.
„Silas“ schien zufrieden mit diesen Antworten, er vertraute ihnen, vier Männer würden nicht lügen. Gut das es „Sauniére“ besser wusste und erschreckend an die Zukunft seiner Bruderschaft dachte. Ist der wahre Aufbewahrungsort des Schlusssteins für immer verloren? Wussten doch nur diese 4 Mann von jener Örtlichkeit…..
In den letzten Minuten seines Lebens gibt „Sauniére“ dieses Wissen weiter, verschlüsselt und in Rätseln behütet, nur ersichtlich für seine Enkelin und „Robert Langdon“, dem Symbologen aus Harvard.
Sie wissen vorerst nichts von ihrem Glück und scheinen eher zufällig am Tatort. Erst nach und nach lichtet sich ihr Schleier der Erkenntnis. Langsam werden sie gewahr, wer sich auf der Jagd nach dem Schlussstein befindet. Nicht nur „Opus Die“, die Prälatur vom Heiligen Kreuz, welche bekannt ist für ihre Traditionsverbundene Weltanschauung und der Verbreitung des Werkes Christi, eingebunden in einen streng konservativen Katholizismus, will diesen Hinweis auf die Ruhestätte des Grals, sondern auch „der Lehrer“, den andere Hintergründe zur Jagd bewegen.
Streng wurde diese Ruhestätte geheim gehalten, erst übernahmen dies die Templer oder auch Tempelritter, bevor 1099 die „Bruderschaft von Sion“ diese Bürde übernahm. An der Spitze stand stets der Großmeister, wie „Sauniére“ einer war. Bekannte Persönlichkeiten trugen dieses Amt, wie „Newton“ und „da Vinci“…..
Doch gerade „Leonardo da Vinci“ war es, der viele Hinweise auf den Gral in seinen Kunstwerken versteckte. Fast unscheinbar, jedoch für jeden ersichtlich, ließ er den Gral erleben. Für „Sauniére“ ein Grund, seiner Nichte und „Langdon“ diese Spuren verschlüsselt aufzuzeigen….
Werden sie den Schlussstein finden?
Führt er sie zum heiligen Gral?
Was ist der heilige Gral?
Was geschieht, hat man ihn gefunden?
Nur einige Fragen die mir durch den Kopf sausten, nach dem ich den ersten Teil des Buches gelesen hatte…..
Meine Meinung
******************
Ich brauchte keine 6 Stunden, da befand sich der Inhalt des Buches in meinem Kopf. Dies lag wohl größtenteils daran, dass die Geschichte des Buches fortlaufend weiter läuft und sich nur über 2 Tage erstreckt. Ruhepausen in der Handlung gibt es keine, Verschnaufpausen und Zärtlichkeiten existieren nicht. Was man nicht alles in 48 Stunden erleben kann.
Da ich zu neugierig war, wie es weiter geht und was hinter allem steckt, musste ich das Buch sofort fertig lesen. Leider war es zu schnell am Ende und mir wurden nicht alle Fragen beantwortet. Dieses spricht aber für den Autor, der nicht alle seine Phantasien preisgibt, sondern selbst zum Nachdenken ermuntert.
„Brown“ stellt seine These des Grals auf und beschreibt sie ausführlich. Nicht ein Gefäß sei der Gral, es seien die Gebeine einer Frau, Maria Magdalena, die Ehefrau Jesus Christi, die Mutter der Nachkommen Christi. Was für eine Handlung, verständlich für mich als Leser, dass die Kirche eine solche These nicht ans Licht lassen kommen möchte. Gut ausgedacht und plausibel begründet von „Brown“…. Oder ist diese Geschichte nicht ausgedacht? Sie scheint mit so möglich, dass ich mir wirklich meine eigene Meinung bilde.
„Brown“ geht auf Werke von „da Vinci“ ein und spielt mit der Zahl „Phi“. Ich empfehle hierbei dringend die Nachahmung der von „Langdon“ aufgestellten Behauptungen bezüglich dieser Zahl. Sie ist der Mittelpunkt allen Lebens, was „Brown“ durch einfache Beispiele untermauert.
Ein Buch das mich sehr zum Nachdenken brachte und immer noch bringt. Gut hier zu passend die Schnitzeljagd im Internet, mit Geheimcodes und sonstigem. Meiner Meinung nach lehrt einem „Brown“ vieles neues.
Jedoch ärgert mich im Nachhinein auch ein Punkt seiner Schreibweise. Ein Thriller Fan mag keine all zu eindeutigen Hinweise auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Leider lässt „Brown“ seine Romanfiguren zu oft laut nachdenken, so dass sich gleich Schlüsse ziehen lassen. Diese bewahrheiten sich dann auch, was eindeutig nicht hätte sein müssen. Aber vielleicht versuchte „Brown“ so, dem Leser ein zu großes und tiefgründiges Ende zu ersparen, in dem er schon im Buch anfing, auf einiges vorzubereiten.
Wie dem auch sei, für den kommenden Sommer und die anstehenden Urlaube ist dieser Thriller wirklich zu empfehlen. Man sollte ihn aber auch lesen, wenn man nicht unbedingt in Urlaub fährt. Aufgrund seiner dramatischen Handlungswege ist es eine packende und nachvollziehbare Geschichte. Wer Indiana Jones mag und den Blick vom wesentlichen abwenden kann, der wird sicherlich nicht enttäuscht.
Ich freue mich schon auf den nächsten „Dan Brown“ Roman, mal sehen wohin er mich dann entführt…….
Es grüßt Euch Jürgen
(Bereits bei Ciao veröffentlicht)
18 Bewertungen, 2 Kommentare
-
08.08.2004, 14:06 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichIch habe Illuminate vor kurzem gelesen und war ganz begeistert. Jetzt warte ich auf die Taschenbuchausgabe von Sakrileg und kann es gar nicht erwarten! Toller Bericht! gruß mickey73
-
08.08.2004, 13:34 Uhr von Pfiesteria
Bewertung: sehr hilfreichHabe Illuminati von Dan Brown gelesen und war begeistert davon;-) Hoffe bald auch Sakrileg in die Finger zu bekommen, ein toller Bericht da ist wirklich alles drin lg patricia
Bewerten / Kommentar schreiben