Sakrileg (gebundene Ausgabe) / Dan Brown Testbericht
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Erfahrungsbericht von GAWOnline1983
Die Suche nach dem Heiligen Gral
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
I. Allgemeines
Eigentlich wollte ich von Dan Brown nie etwas lesen, doch die Berichte und Empfehlungen bei Ciao und im Freundeskreis häuften sich. Jeder schwärmte davon, wie gut denn seine Bücher wären. Ein Freund von mir versprach mir dann mal, „Illuminati“ mitzubringen – nun gut, das hat er bis heute nicht getan ;o) Jedenfalls war er so begeistert von dem Autor, dass er dieses Buch in vierzehn Stunden ausgelesen hatte. Irgendetwas musste also an dem Mythos dran sein. Also besorgte ich mir zunächst einmal „Meteor“. Kurz nachdem ich das verschlungen hatte, gings dann noch einmal in den Buchladen um „Illuminati“ zu kaufen. Ich konnte einfach nicht warten. Nach der Lektüre dieses Buches stellte sich natürlich die Frage, ob ich das Geld in die gebundene Ausgabe von „Sakrileg“ investieren sollte. Ihr könnt euch denken, dass mein Zögern nicht allzu lange hielt: Am nächsten Tag war ich in der Buchhandlung und kaufte es mir (neben ein paar anderen, die ich dezent verschweige ;o)). Am Donnerstag habe ich es schließlich ausgelesen und nun mein Bericht dazu…
Ihr bekommt erst mal wieder eine Kurzinhaltsangabe präsentiert. Ich hoffe, ich kann eure Neugier auf den Autor und seine Bücher wecken. Jedenfalls wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meines Berichtes und freue mich auf eure Bewertungen und hoffentlich auch Kommentare. :)
II. Kurzinhalt
Der Direktor des Louvre wird ermordet aufgefunden. Kurz vor seinem Tod setzte er aber diverse Zeichen, die auf seinen Mörder hindeuten. Robert Langdon, ein Harvard-Professor, wird in die Sache hineingezogen…
III. Inhalt
Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Um einen Vortrag zu halten, begab sich der Harvard-Professor Robert Langdon, seines Zeichen Symbolologe, nach Paris. Als der Direktor des Louvre, Jacques Saunière, zu einem Treffen nicht erscheint, denkt Langdon sich nicht wirklich viel dabei. Doch mitten in der Nacht erhält er einen merkwürdigen Anruf. Der Museumsdirektor wurde ermordet aufgefunden. Als Langdon sich zusammen mit der französischen Staatspolizei auf den Weg zum Tatort macht, muss er erkennen, dass etwas ganz Großes hinter dem Tod von Saunière steckt.
Was Langdon zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt ist, dass Sauniére ein Geheimnis hütete. In dieser Nacht sollte er durch einen Albinomönch mit dem Namen Silas gezwungen werden, dieses preiszugeben. Silas war auf der Suche nach dem Schlussstein. Dieser Stein hat die Macht, den Glauben der Kirche zu erschüttern, da er als Wegweiser zu dem Heiligen Gral dient.
Doch Sauniére hat vorgesorgt. Mittels kleiner Rätsel weist er Langdon zusammen mit seiner Enkelin Sophie den Weg zu dem Schlussstein und schließlich zu dem Gral. Doch der Weg ist beschwerlich zu gehen, da die beiden in Lebensgefahr sind. Denn die französische Staatspolizei muss unbedingt einen Schuldigen finden und sie ist fest entschlossen, diese Robert in die Schuhe zu schieben. Ihm bleibt nur noch die Möglichkeit der Flucht, die in von einem zu dem anderen Abenteuer führt. Sie finden schließlich heraus, dass sie die Erben des Geheimnisses sind, das Sauniére so viele Jahre bewahrte und dazu führte, dass er und seine Enkelin zehn Jahre lang keinen Kontakt hatten. Die Bruderschaft von Sion, zu der Sauniére gehörte, nahm nämlich die Bürde auf sich, das Geheimnis des Heiligen Grals zu bewahren. Doch sie müssen sich beeilen, denn sie sind nicht die einzigen, die das Geheimnis lüften wollen – ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen und sie schweben in Lebensgefahr…
IV. Meine Meinung
Robert Langdon war mir bereits aus „Illuminati“ bekannt, in dem er die Hauptrolle spielte. Also freute ich mich auf ein Wiedersehen. Natürlich ist die aufgezeigte Konstellation bereits aus den anderen Büchern bekannt: Robert oder eben ein anderer Protagonist versucht mit einer hübschen Frau an seiner Seite dem Bösen entgegenzutreten. Doch jedes Mal spinnt Dan Brown etwas anderes daraus. Schon von der ersten Seite an, fesselte mich einmal mehr der Schreibstil des Autors. Zu Beginn werden bereits die ersten Rätsel präsentiert, die Saunière mit seinem Tod hinterlassen hat. Man versucht zwar mit zu raten, doch man kommt nie wirklich so schnell wie Sophie und Robert hinter die Geheimnisse.
Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Es finden sich dabei kaum Stellen, an denen es möglich ist, den Roman aus der Hand zu legen. Brown schreibt in einem Tempo, so dass es gar nicht anders möglich ist, als das Buch gebannt in der Hand zu halten und Seite und Seite zu lesen. Irgendwann zwang ich mich, da am nächsten Tag schließlich früh Uni war und ich wenigstens ein paar Stunden Schlaf brauchte. Schließlich kam ich aber nicht umhin, das Buch mit in die Universität zu nehmen. Zumindest während meiner Fachschaftssprechstunde hatte ich mir vorgenommen, ein paar weitere Seiten zu lesen. Nun gut, schon davor konnte ich aber nicht widerstehen. Das was der Professor in der zuvor folgenden Lesung erzählte, hatte ich bereits daheim gelesen und so war es nichts mehr Neues für mich, so dass sich das Mitschreiben nicht wirklich lohnte. Während eine Freundin von mir „Illuminati“ aus der Tasche kramte, saß ich dann mit „Sakrileg“ da und waren beide vertieft. Natürlich war die Vorlesung an der spannendsten Stelle zu Ende und ich kam während meiner Sprechstunde nicht dazu weiter zu lesen. Da danach der Vorlesungsplan absolut voll gestopft war mit wichtigen Sachen, kam ich schließlich erst am Abend im Zug dazu, das Buch weiter zu lesen. Am Donnerstag schließlich beendete ich es. Ich habe mich abends einfach in mein Zimmer verkrochen und keiner durfte mich stören, denn schließlich wollte ich unbedingt wissen, wie es ausging.
Das Ende hat mich sehr positiv überrascht. Während ich jenes bei „Illuminati“ etwas weit hergeholt fand und denke, dass man sich einige Szenen hätte sparen können und „Meteor“ dann doch etwas zu offen war, da die wirklichen Verantwortlichen für die Aktion nie in Erscheinung traten, ist das Ende für mich hier sehr stimmig. Es ist nicht so geprägt von Aktion und Lebensgefahr wie die beiden anderen Romane, die in Deutschland erhältlich sind. Aber gerade dies fand ich schön dabei. Und trotzdem ist das Ende absolut überraschend und man freut sich für die Protagonisten. Für mich bestehen an dieser Stelle keine Verbesserungswünsche.
Zu der Suche nach dem Heiligen Gral kann man nun stehen wie man möchte. Ich finde jedenfalls, dass die erforderlichen Recherchen von Dan Brown sehr gut betrieben wurden und dem Leser sehr gut nahe gebracht werden. Auch die aufgezeigten Rätsel, die zu dem Versteck des Heiligen Grals führen sollte, sind zum einen absolut spannend und zum anderen ist auch der Weg zu der Lösung bzw. zu dem nächsten Rätsel sehr gut aufgezeigt. Interessant sind auch die Spielereien mit der Zahl Phi, die Brown durch Robert Langdon vermitteln lässt. Ich bin ja versucht, herauszufinden, ob daran wirklich etwas ist.
Was die Charaktere angeht, muss man allerdings sagen, dass Brown mehr Wert auf die temporeiche Geschichte legt, als auf deren Beschreibungen. Wobei Sophie dabei die Ausnahme bildet. Man erfährt sehr viel über ihre Kindheit, den Tod ihrer Eltern, ihrer Großmutter und ihres Bruders und wie sich ihr Leben, das sie fortan bei ihrem Großvater verbrachte, gestaltete. Besonders die Beschreibungen von ihr finde ich sehr gut und liebevoll dargestellt. Anders ist es aber bei dem männlichen Protagonisten Robert Langdon. Wie ich ja oben schrieb, ist „Sakrileg“ das zweite Buch das über ihn vorliegt. Doch wirklich viel habe ich über seinen Charakter noch nicht erfahren, außer dass er Harvard-Professor ist und Experte für religiöse Symbole. Nun gut, normalerweise lege ich sehr viel Wert darauf, wie ihr vielleicht bereits gemerkt habt. Bei den Büchern von Dan Brown stört mich diese sehr knappe Beschreibung allerdings nicht, da der super spannende und interessante Handlungsstrang wirklich alles wettmacht.
Ich kann euch dieses Buch wirklich nur empfehlen und vergebe aus den genannten Gründen natürlich fünf Sterne. Mal sehen, was meine Kommilitonen zu dem Roman sagen, da ich bereits zwei Anfragen habe, ob ich das Buch nicht einmal ausleihen könnte. Das Geld für die gebundene Ausgabe lohnt sich aber auf jeden Fall, ihr werdet nicht enttäuscht werden, das verspreche ich euch. Allerdings sollte man „Illuminati“ bereits zuvor gelesen haben, da doch manchmal eine kleine Anspielung auf die Ereignisse in diesem vorherigen Band gebracht wird. Es erschwert zwar nicht unbedingt das Lesen, wenn man den Vorgänger nicht kennt, aber ich würde sagen, es ist schon ganz hilfreich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
V. Das Buch
„Sakrileg“ erschien im deutschsprachigen Raum erstmals in der gebundenen Ausgabe im 2004 im Gustav-Lübbe-Verlag. Der Roman umfasst 605 Seiten und ist unter der ISBN 3-7857-2152-8 für 19,90 Euro im Handel erhältlich. Unter dem Originaltitel „The Da Vinci Code“ erschien das Buch bereits ein Jahr zuvor. Übersetzt ins Deutsche wurde es von Piet Van Poll.
VI. Der Autor
Vor seiner Tätigkeit als hauptberuflicher Schriftsteller unterrichtete Dan Brown Englisch. Der Autor ist verheiratet und lebt mit seiner Frau, die Kunsthistorikerin ist, in Neuengland.
VII. Mehr von Dan Brown
1. Meteor
2. Illuminati
3. Sakrileg
(copyright by Laura Thoma, laurathoma @ ciao & yopi)
Eigentlich wollte ich von Dan Brown nie etwas lesen, doch die Berichte und Empfehlungen bei Ciao und im Freundeskreis häuften sich. Jeder schwärmte davon, wie gut denn seine Bücher wären. Ein Freund von mir versprach mir dann mal, „Illuminati“ mitzubringen – nun gut, das hat er bis heute nicht getan ;o) Jedenfalls war er so begeistert von dem Autor, dass er dieses Buch in vierzehn Stunden ausgelesen hatte. Irgendetwas musste also an dem Mythos dran sein. Also besorgte ich mir zunächst einmal „Meteor“. Kurz nachdem ich das verschlungen hatte, gings dann noch einmal in den Buchladen um „Illuminati“ zu kaufen. Ich konnte einfach nicht warten. Nach der Lektüre dieses Buches stellte sich natürlich die Frage, ob ich das Geld in die gebundene Ausgabe von „Sakrileg“ investieren sollte. Ihr könnt euch denken, dass mein Zögern nicht allzu lange hielt: Am nächsten Tag war ich in der Buchhandlung und kaufte es mir (neben ein paar anderen, die ich dezent verschweige ;o)). Am Donnerstag habe ich es schließlich ausgelesen und nun mein Bericht dazu…
Ihr bekommt erst mal wieder eine Kurzinhaltsangabe präsentiert. Ich hoffe, ich kann eure Neugier auf den Autor und seine Bücher wecken. Jedenfalls wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meines Berichtes und freue mich auf eure Bewertungen und hoffentlich auch Kommentare. :)
II. Kurzinhalt
Der Direktor des Louvre wird ermordet aufgefunden. Kurz vor seinem Tod setzte er aber diverse Zeichen, die auf seinen Mörder hindeuten. Robert Langdon, ein Harvard-Professor, wird in die Sache hineingezogen…
III. Inhalt
Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Um einen Vortrag zu halten, begab sich der Harvard-Professor Robert Langdon, seines Zeichen Symbolologe, nach Paris. Als der Direktor des Louvre, Jacques Saunière, zu einem Treffen nicht erscheint, denkt Langdon sich nicht wirklich viel dabei. Doch mitten in der Nacht erhält er einen merkwürdigen Anruf. Der Museumsdirektor wurde ermordet aufgefunden. Als Langdon sich zusammen mit der französischen Staatspolizei auf den Weg zum Tatort macht, muss er erkennen, dass etwas ganz Großes hinter dem Tod von Saunière steckt.
Was Langdon zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt ist, dass Sauniére ein Geheimnis hütete. In dieser Nacht sollte er durch einen Albinomönch mit dem Namen Silas gezwungen werden, dieses preiszugeben. Silas war auf der Suche nach dem Schlussstein. Dieser Stein hat die Macht, den Glauben der Kirche zu erschüttern, da er als Wegweiser zu dem Heiligen Gral dient.
Doch Sauniére hat vorgesorgt. Mittels kleiner Rätsel weist er Langdon zusammen mit seiner Enkelin Sophie den Weg zu dem Schlussstein und schließlich zu dem Gral. Doch der Weg ist beschwerlich zu gehen, da die beiden in Lebensgefahr sind. Denn die französische Staatspolizei muss unbedingt einen Schuldigen finden und sie ist fest entschlossen, diese Robert in die Schuhe zu schieben. Ihm bleibt nur noch die Möglichkeit der Flucht, die in von einem zu dem anderen Abenteuer führt. Sie finden schließlich heraus, dass sie die Erben des Geheimnisses sind, das Sauniére so viele Jahre bewahrte und dazu führte, dass er und seine Enkelin zehn Jahre lang keinen Kontakt hatten. Die Bruderschaft von Sion, zu der Sauniére gehörte, nahm nämlich die Bürde auf sich, das Geheimnis des Heiligen Grals zu bewahren. Doch sie müssen sich beeilen, denn sie sind nicht die einzigen, die das Geheimnis lüften wollen – ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen und sie schweben in Lebensgefahr…
IV. Meine Meinung
Robert Langdon war mir bereits aus „Illuminati“ bekannt, in dem er die Hauptrolle spielte. Also freute ich mich auf ein Wiedersehen. Natürlich ist die aufgezeigte Konstellation bereits aus den anderen Büchern bekannt: Robert oder eben ein anderer Protagonist versucht mit einer hübschen Frau an seiner Seite dem Bösen entgegenzutreten. Doch jedes Mal spinnt Dan Brown etwas anderes daraus. Schon von der ersten Seite an, fesselte mich einmal mehr der Schreibstil des Autors. Zu Beginn werden bereits die ersten Rätsel präsentiert, die Saunière mit seinem Tod hinterlassen hat. Man versucht zwar mit zu raten, doch man kommt nie wirklich so schnell wie Sophie und Robert hinter die Geheimnisse.
Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Es finden sich dabei kaum Stellen, an denen es möglich ist, den Roman aus der Hand zu legen. Brown schreibt in einem Tempo, so dass es gar nicht anders möglich ist, als das Buch gebannt in der Hand zu halten und Seite und Seite zu lesen. Irgendwann zwang ich mich, da am nächsten Tag schließlich früh Uni war und ich wenigstens ein paar Stunden Schlaf brauchte. Schließlich kam ich aber nicht umhin, das Buch mit in die Universität zu nehmen. Zumindest während meiner Fachschaftssprechstunde hatte ich mir vorgenommen, ein paar weitere Seiten zu lesen. Nun gut, schon davor konnte ich aber nicht widerstehen. Das was der Professor in der zuvor folgenden Lesung erzählte, hatte ich bereits daheim gelesen und so war es nichts mehr Neues für mich, so dass sich das Mitschreiben nicht wirklich lohnte. Während eine Freundin von mir „Illuminati“ aus der Tasche kramte, saß ich dann mit „Sakrileg“ da und waren beide vertieft. Natürlich war die Vorlesung an der spannendsten Stelle zu Ende und ich kam während meiner Sprechstunde nicht dazu weiter zu lesen. Da danach der Vorlesungsplan absolut voll gestopft war mit wichtigen Sachen, kam ich schließlich erst am Abend im Zug dazu, das Buch weiter zu lesen. Am Donnerstag schließlich beendete ich es. Ich habe mich abends einfach in mein Zimmer verkrochen und keiner durfte mich stören, denn schließlich wollte ich unbedingt wissen, wie es ausging.
Das Ende hat mich sehr positiv überrascht. Während ich jenes bei „Illuminati“ etwas weit hergeholt fand und denke, dass man sich einige Szenen hätte sparen können und „Meteor“ dann doch etwas zu offen war, da die wirklichen Verantwortlichen für die Aktion nie in Erscheinung traten, ist das Ende für mich hier sehr stimmig. Es ist nicht so geprägt von Aktion und Lebensgefahr wie die beiden anderen Romane, die in Deutschland erhältlich sind. Aber gerade dies fand ich schön dabei. Und trotzdem ist das Ende absolut überraschend und man freut sich für die Protagonisten. Für mich bestehen an dieser Stelle keine Verbesserungswünsche.
Zu der Suche nach dem Heiligen Gral kann man nun stehen wie man möchte. Ich finde jedenfalls, dass die erforderlichen Recherchen von Dan Brown sehr gut betrieben wurden und dem Leser sehr gut nahe gebracht werden. Auch die aufgezeigten Rätsel, die zu dem Versteck des Heiligen Grals führen sollte, sind zum einen absolut spannend und zum anderen ist auch der Weg zu der Lösung bzw. zu dem nächsten Rätsel sehr gut aufgezeigt. Interessant sind auch die Spielereien mit der Zahl Phi, die Brown durch Robert Langdon vermitteln lässt. Ich bin ja versucht, herauszufinden, ob daran wirklich etwas ist.
Was die Charaktere angeht, muss man allerdings sagen, dass Brown mehr Wert auf die temporeiche Geschichte legt, als auf deren Beschreibungen. Wobei Sophie dabei die Ausnahme bildet. Man erfährt sehr viel über ihre Kindheit, den Tod ihrer Eltern, ihrer Großmutter und ihres Bruders und wie sich ihr Leben, das sie fortan bei ihrem Großvater verbrachte, gestaltete. Besonders die Beschreibungen von ihr finde ich sehr gut und liebevoll dargestellt. Anders ist es aber bei dem männlichen Protagonisten Robert Langdon. Wie ich ja oben schrieb, ist „Sakrileg“ das zweite Buch das über ihn vorliegt. Doch wirklich viel habe ich über seinen Charakter noch nicht erfahren, außer dass er Harvard-Professor ist und Experte für religiöse Symbole. Nun gut, normalerweise lege ich sehr viel Wert darauf, wie ihr vielleicht bereits gemerkt habt. Bei den Büchern von Dan Brown stört mich diese sehr knappe Beschreibung allerdings nicht, da der super spannende und interessante Handlungsstrang wirklich alles wettmacht.
Ich kann euch dieses Buch wirklich nur empfehlen und vergebe aus den genannten Gründen natürlich fünf Sterne. Mal sehen, was meine Kommilitonen zu dem Roman sagen, da ich bereits zwei Anfragen habe, ob ich das Buch nicht einmal ausleihen könnte. Das Geld für die gebundene Ausgabe lohnt sich aber auf jeden Fall, ihr werdet nicht enttäuscht werden, das verspreche ich euch. Allerdings sollte man „Illuminati“ bereits zuvor gelesen haben, da doch manchmal eine kleine Anspielung auf die Ereignisse in diesem vorherigen Band gebracht wird. Es erschwert zwar nicht unbedingt das Lesen, wenn man den Vorgänger nicht kennt, aber ich würde sagen, es ist schon ganz hilfreich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
V. Das Buch
„Sakrileg“ erschien im deutschsprachigen Raum erstmals in der gebundenen Ausgabe im 2004 im Gustav-Lübbe-Verlag. Der Roman umfasst 605 Seiten und ist unter der ISBN 3-7857-2152-8 für 19,90 Euro im Handel erhältlich. Unter dem Originaltitel „The Da Vinci Code“ erschien das Buch bereits ein Jahr zuvor. Übersetzt ins Deutsche wurde es von Piet Van Poll.
VI. Der Autor
Vor seiner Tätigkeit als hauptberuflicher Schriftsteller unterrichtete Dan Brown Englisch. Der Autor ist verheiratet und lebt mit seiner Frau, die Kunsthistorikerin ist, in Neuengland.
VII. Mehr von Dan Brown
1. Meteor
2. Illuminati
3. Sakrileg
(copyright by Laura Thoma, laurathoma @ ciao & yopi)
39 Bewertungen, 2 Kommentare
-
12.02.2007, 18:37 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichEin plus dazu
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01.08.2004, 17:50 Uhr von IvoJung
Bewertung: sehr hilfreichich habe Illuminati und Sakrileg gelesen. Da ich eine kleine Tochter habe, brauchte ich etwas länger, bis ich sie durch hatte. Ich habe immer auf die Uhr geschaut und wie lang das nächste Kapitel ist. Und war meistens der Meinung "Eins schaf
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