Erfahrungsbericht von LilithIbi
"Wenn ich du wär, lieber Gott...."
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
...So fing einst das Stück „Paradies“ von den Toten Hosen an. Es ging darum, ob Gott die Gebote eigentlich selbst befolgen würde, wenn ein anderer sie gemacht hätte.
„Ich will nicht ins Paradies, wenn der Weg dorthin so schwierig ist“ ~ so lautete der Refrain.
In dem Film geht es um ähnliches; wenngleich auch um mehrere Ecken rum.
Jim Carrey in der Rolle eines Reporters, der sich nach mehr Erfolg in seinem Beruf sehnt, lässt kaum eine Gelegenheit aus, um über den lieben Gott zu fluchen.
Er selbst, ja, wenn er denn könnte, er selbst könnte alles viel besser machen. So würde er beispielsweise auch seinen Traumjob als „Anchor-Man“ antreten, was die Gerechtigkeit schon lange einfordern würde. Andere, die ewig auf „schwächeren“ rumtrampeln, würden dann auch endlich mal ihr Fett weg kriegen.
Doch wie sein Leben es so vorsieht, bekommt er nicht den Job als Anchor-Man ~ dieser wird ihm natürlich von seinem Kollegen Marke „Schleimscheißer“ vor der Nase weggeschnappt. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, verliert er sogar noch seinen Job, streitet sich mit seiner Lebensgefährtin und läßt seiner Wut auf Gott und die Schöpfung nach einem Autounfall freien Lauf.
Und dann ~ tata ~ hat er einen neuen Job.
Nicht etwa irgendeinen ~ sondern Gottes (nicht ganz so überzeugend gespielt von Morgan Freemann; aber wer kann schon GOTT überzeugend spielen?) Job. Soll Bruce doch mal zeigen, wie gut er es kann!
Genau das hat Bruce vor ~ und was anfangs zu klappen scheint, wandelt sich schnell in ein riesiges Chaos....
//ERGO//
Ich muß sagen, die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Zu viele Menschen schreien immer lauthals „wo ist Gott in solchen Momenten, wenn andere leiden?“ anstatt mal selbst was gegen das Leid und den Schmerz der anderen zu tun.
Bruce bekommt hier die Chance, etwas zu „verbessern“ ~ doch wie die meisten es tun würden, denkt er zu allererst an sich selbst. Beinahe ausschließlich an sich; denn für die anderen hat er nur eines im Sinne: Rache. Rache für seinen Seelenfrieden sozusagen.
Natürlich schnappt er sich den Job als Anchor-Mann und hat auch nichts dagegen, dass er angebaggert wird. Er nicht ~ aber seine Freundin....
In dem Film zeigt sich deutlich, dass Gott eben nicht überall sein kann.
Leider ist diese Idee weitaus abgeschweift, denn das Bruce sich eigentlich um alles Leben auf der Welt kümmern müsste, bleibt nur am Rande erwähnt.
Schade eigentlich!
Das hier das Happy-End nicht fehlen darf, ich logisch ~ schließlich handelt es sich um eine durchschnittlich gute Komödie, und kaum um einen ernsthaft gemeinten Film.
Doch irgendwo regt er schon ein wenig zum Nachdenken an.... denn wann hast du eigentlich das letzte mal gesagt „Gott sei Dank“ anstelle von „warum immer ich“...?
„Ich will nicht ins Paradies, wenn der Weg dorthin so schwierig ist“ ~ so lautete der Refrain.
In dem Film geht es um ähnliches; wenngleich auch um mehrere Ecken rum.
Jim Carrey in der Rolle eines Reporters, der sich nach mehr Erfolg in seinem Beruf sehnt, lässt kaum eine Gelegenheit aus, um über den lieben Gott zu fluchen.
Er selbst, ja, wenn er denn könnte, er selbst könnte alles viel besser machen. So würde er beispielsweise auch seinen Traumjob als „Anchor-Man“ antreten, was die Gerechtigkeit schon lange einfordern würde. Andere, die ewig auf „schwächeren“ rumtrampeln, würden dann auch endlich mal ihr Fett weg kriegen.
Doch wie sein Leben es so vorsieht, bekommt er nicht den Job als Anchor-Man ~ dieser wird ihm natürlich von seinem Kollegen Marke „Schleimscheißer“ vor der Nase weggeschnappt. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, verliert er sogar noch seinen Job, streitet sich mit seiner Lebensgefährtin und läßt seiner Wut auf Gott und die Schöpfung nach einem Autounfall freien Lauf.
Und dann ~ tata ~ hat er einen neuen Job.
Nicht etwa irgendeinen ~ sondern Gottes (nicht ganz so überzeugend gespielt von Morgan Freemann; aber wer kann schon GOTT überzeugend spielen?) Job. Soll Bruce doch mal zeigen, wie gut er es kann!
Genau das hat Bruce vor ~ und was anfangs zu klappen scheint, wandelt sich schnell in ein riesiges Chaos....
//ERGO//
Ich muß sagen, die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Zu viele Menschen schreien immer lauthals „wo ist Gott in solchen Momenten, wenn andere leiden?“ anstatt mal selbst was gegen das Leid und den Schmerz der anderen zu tun.
Bruce bekommt hier die Chance, etwas zu „verbessern“ ~ doch wie die meisten es tun würden, denkt er zu allererst an sich selbst. Beinahe ausschließlich an sich; denn für die anderen hat er nur eines im Sinne: Rache. Rache für seinen Seelenfrieden sozusagen.
Natürlich schnappt er sich den Job als Anchor-Mann und hat auch nichts dagegen, dass er angebaggert wird. Er nicht ~ aber seine Freundin....
In dem Film zeigt sich deutlich, dass Gott eben nicht überall sein kann.
Leider ist diese Idee weitaus abgeschweift, denn das Bruce sich eigentlich um alles Leben auf der Welt kümmern müsste, bleibt nur am Rande erwähnt.
Schade eigentlich!
Das hier das Happy-End nicht fehlen darf, ich logisch ~ schließlich handelt es sich um eine durchschnittlich gute Komödie, und kaum um einen ernsthaft gemeinten Film.
Doch irgendwo regt er schon ein wenig zum Nachdenken an.... denn wann hast du eigentlich das letzte mal gesagt „Gott sei Dank“ anstelle von „warum immer ich“...?
10 Bewertungen, 1 Kommentar
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21.08.2006, 18:49 Uhr von Vicky
Bewertung: sehr hilfreich* Sehr hilfreich - Vic *
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