Bruce Allmächtig (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von hirni

Gott für eine Woche?!

Pro:

Äußerst lustig, regt ein bisschen zum Nachdenken an, gute Schauspieler

Kontra:

Zum Ende hin sehr Schmalzig

Empfehlung:

Ja

Story:
Bruce Nolan (Jim Carry) arbeitet beim Nachrichtensender und bringt in seine Reportagen sehr viel Witz und Spaß rein, aber das bringt bei den Nachrichten keine Quoten, also wird statt er sein Rivale Even Baxtar (Steven Carrel) befördert, als ein Kollege in den Ruhestand tritt. Dies bekommt er mit, während er seine erste Live-Sendung ? seine große Chance ? macht und ist dann so wütend, dass er es soweit vermasselt, dass er gefeuert wird.
Aber ein Unglück kommt selten allein, so schreitet er sich am Abend mit seiner Freundin Grace (Jennifer Aniston), die einen Fehlversuch der Aufheiterung gestartet hat.
Auch sonst ist der Tag nur von Pech und Unglücken bestimmt, er fährt seinen Wagen zu schrott und wird von Jugendlichen verprügelt, so beschwert sich Bruce lauthals bei Gott und dass dieser seinen Job nicht richtig machen würde.
Da bekommt er eine Nachricht auf seinem Pieper, ignoriert sie aber erst, doch als er den Pieper vor lauter Wut zerschmettert hat und er immer noch Nachrichten von der selben Nummer bekommt, beschließt er sich, dort anzurufen.

Er wird zu einem Gebäude geschickt und trifft dort auf Gott (Morgan Freeman), der ihn mit einigen Tricks von seinem ?Job? überzeugen kann. Er bietet Bruce an, seien Fähigkeiten zu übernehmen und so soll er versuchen, den Job besser zu machen.
Bruce kann es natürlich erst nicht glauben, als er aus dem Gebäude kommt und glaub, er hätte sich alles nur eingebildet, aber nach einer Menge Zeichen bemerkt er, was er für Fähigkeiten hat und holt sich so alles zurück, was ihm im Leben genommen wurde und er macht alles, dass es ihm selbst am besten geht.
Doch damit ist Gott?s Beruf nicht getan und so gerät alles langsam aber sicher aus seinen Fugen und ein riesiges Chaos herrscht nicht nur in Buffalo, der Stadt in der Bruce wohnt, sondern auf der ganzen Welt.

Wie die Geschichte ausgeht und ob Bruce noch mal mit einem blauen Auge davon kommt, wird ich hier natürlich nicht verraten.


Meinung:
OK, sehr realistisch ist die Story nicht, dennoch ist sie nicht zweitrangig sondern regt auch zum Überlegen nach. Sie ist gut gestrickt und aufgebaut, alles verläuft sehr realistisch und logisch. Allerdings bekommt sie gerade zum Ende hin sehr den amerikanischen Zuckerguß der nur so trifft vor Schmalz.
Aber an erste Stelle stehen die Witze und die sind, dank Jim Carry in der Hauptrolle, erste Sahne. Da folgt ein Kracher dem nächsten und ständig ist man am Lachen, dennoch ist alles kein Klamauk wie bsp. in ?Die Nackte Kanone?.

Jim Carry schafft es durch großartige Mimik und Gestik die Gefühle auszudrücken, ist dabei aber weiterhin komisch. Er passt auch wunderbar in die Rolle rein, da Bruce auch ein humorvoller Mensch ist und man nimmt ihn seine Rolle als ?Anfangsgott? durchaus ab.
Auch die andren Schauspieler passen gut in ihre Rollen. Morgan Freeman als Gott wirkt immer Weise und Allwissend, wie man sich Gott halt vorstellt, nur nicht weiß und mit Rauschebart.
Aber auch Jennifer Aniston als Grace, passt gut zu Bruce? Freundin, sie ist ebenfalls lustig, aber auch sehr gefühlsvoll.

Die Gefühle bringen aber nicht nur die Schauspieler, sondern auch die großartige, immer passende Musik rüber. Es ist zwar alles ? zumindest der größte Teil ? kein Soundtrack, dafür aber passend.


Fazit:
Zurzeit läuft wohl kein besserer Film im Kino als ?Bruce Allmächtig?. Die Verbindung aus der Story, die viel hergibt, den großartigen Schauspielern und passender Musik, macht das Kinoerlebnis so lustig wie selten zuvor. Ich kann jedem empfehlen, der gerne lacht, in den Film zu gehen, mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.

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