Erfahrungsbericht von Simonster
...UND GOTT SAH, DASS ES GUT WAR...
Pro:
Sehr viel zum Lachen, interessante Handlung, eine Komödie der besonderen Art, Jim Carrey
Kontra:
Das Ende könnte dem ein oder anderen nicht gefallen
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser!
Mein heutiger Bericht handelt über die neue Komödie „Bruce Allmächtig“, den ich mir letzten Freitag im Kino angeschaut habe. Der Streifen ist erst seit vergangenem Donnerstag angelaufen, also wirklich noch ganz frisch. Vom Film hatte ich auf jeden Fall eine gute, aber vielleicht auch etwas alberne Komödie erwartet, in der es einiges zu lachen gibt, wie ich es von Jim Carreys Filmen gewohnt bin. Der Mann ist wirklich einer meiner Lieblingsschauspieler, weil er einfach urkomisch ist, zudem ein Meister der Grimassen ist. Zudem ließ auch der Trailer zum Film einiges versprechen. Ein schon mal vor weg: Der Film hatte in den USA in der ersten Woche so viele Besucher, dass er tatsächlich „Matrix: Reloaded“ von der Spitzenposition der Filmcharts schubste! Das spricht für sich...
====> Story <====
Brcue Nolan, die Hauptfigur im Film, könnte eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben sein: Er ist ein lokaler TV-Reporter in der Kleinstadt Buffallo, hat eine überaus hübsche Freundin namens Grace und eine passable Wohnung. Doch irgendwie nervt es ihn auch über Themen wie „Der größte Keks der Welt“ zu berichten, da schon seine Kollegen in der Redaktion über Bruce’s „sinnvolle“ Beiträge zu schmunzeln anfangen und ihm verdeutlichen, wie peinlich er sich dadurch macht. Aber dann meint er gute Chancen auf eine Beförderung als seriöser Nachrichtensprecher zu haben. Doch dem ist leider nicht so: Ausgerechnet sein Erzfeind bekommt den Posten! Als er dies während einem Life-Interview zwischen ihm und einer älteren Frau mitkriegt dreht er förmlich vor laufender Kamera durch. Die Folge: Er wird gefeuert! Und ab da scheint wirklich alles noch am selben Tag schief zu gehen. Bruce wird von einer Gang verprügelt als er einen Obdachlosen vor ihr beschützen will, zudem wird auch gleich sein Auto beschädigt. Und sein Hund will auch nicht begreifen, endlich stubenrein zu werden. Am Ende des Tages hat er dann wirklich die Nase voll und läßt seine ganze Frust an Gott aus. Er beschimpft ihn und macht ihn für seine ganzen Probleme verantwortlich.
Nicht viel später bekommt Bruce eine Telefonnummer auf seinen Peeper gesendet. Anstatt aber dort anzurufen fühlt er sich genervt und schmeißt das Gerät aus dem Fenster. Als er aber kurz danach auf der Straße am völlig kaputten Peeper vorbeiläuft, aber sieht, dass komischer Weise immer noch die Nummer angezeigt wird, wundert er sich doch sehr und ruft dann schließlich mal aus reiner Neugier dort an. Am Telefon wird ihm dann mitgeteilt, dass ihn ein neuer Job erwartet, er müsse einfach nur zum vereinbarten Treffpunkt kommen. Bruce beschließt dort hinzugehen.
So betritt er dann kurz darauf das Gebäude, wo er erscheinen sollte. Dort trifft er einen Putzmann, der sich als Gott ausgibt. Logisch, dass Bruce ihm das zu erst nicht glaubt, wird aber doch schnell durch einige „handfeste“ Beweise überzeugt. Und so schlägt Gott ihm einen Deal vor: Bruce bekommt eine Woche lang Gottes Fähigkeiten und soll nun dessen Job besser erledigen, er habe ja schließlich behauptet, dass Gott seine Arbeit alles andere als gut mache. Zudem habe er dringend eine Woche Urlaub nötig. Somit ist Bruce also von nun an für eine gewisse Zeit allmächtig...
Logisch, dass er sofort seine Fähigkeiten für sich vorteilhaft nutzt. So rächt er sich erst mal bei der Gang, vergrößert mal eben den Busen seiner Freundin, bringt seinen Hund bei, die Toilette zu benutzen und saust von diesem Tag an in einem Luxus-Sportwagen. Und klar, seinem „Lieblingsfreund“ (der den Posten als Nachrichtensprecher bekommen hat) muss er auch unbedingt zeigen, wie sehr er ihn mag, da kommen ihm seine himmlischen Kräfte gerade recht.
Alles scheint perfekt zu laufen. Aber dann hört Bruce plötzlich Gebete abertausender Menschen. Und diese bekommt er nicht mehr aus seinen Kopf. Wie soll er nur die insgesamt mehr als eine Millionen Gebete erhören? So macht er es sich einfach und beantwortet einfach automatisch jedes gebet mit einem „Ja“, was natürlich Folgen mit sich bringt. Aber auch mit seiner Freundin bekommt er plötzlich ernsthafte Probleme, die Bruce durch sein verändertes Verhalten nicht mehr wiedererkennt...
Oh je, ich glaube ich habe schon viel zu viel verraten, daher höre ich hier jetzt auf!
=====> Meinung <=====
Meine Meinung zum Film fällt wirklich sehr, sehr positiv aus! Einfach deshalb, da es im Film wirklich viele urkomische Stellen gibt, bei denen man zum Teil gar nicht mehr aufhören kann zu lachen. Es war auf jeden Fall bei mir so. Die wirklich witzigste Stelle ist für mich da, wo Bruce (bereits allmächtig) sich bei seinem Feind dafür „bedankt“, das er den Job als Nachrichtensprecher wegen ihn nicht bekommen hat. So bewirkt Bruce, dass dieser während er live im Fernsehen ist, extrem, aber wirklich extrem peinlich da stehen läßt (wie genau verrate ich natürlich nicht!). In diesem Moment kriegte sich echt der ganze Saal nicht mehr ein und ich musste auch noch nach dem Film über diese Stelle lachen. Dennoch gibt es noch weitere solcher Kracher!
Die Story ist auf jeden Fall schon mal sehr ungewöhnlich und mal etwas anderes. Ein Durchschnittsmensch, der plötzlich nur noch Mißerfolge hat und dann auf einmal die Fähigkeiten von Gott bekommt und so endlich das tun kann, was er zu erst nicht konnte. Nebenbei spielt sich aber noch die Liebesgeschichte zwischen Bruce und Grace ab, die dagegen schon eher typisch Hollywood ist. Zu erst scheint alles in bester Ordnung, dann als Bruce allmächtig wird, entstehen in der Beziehung Probleme. Aber Ende ist dann natürlich alles wieder wunderbar. Na ja, aber die Liebesgeschichte steht eigentlich eh eher im Hintergrund, Bruce als Gottes Urlaubsvertretung ist da natürlich schon wesentlich zentraler.
Gehe ich nun mal auf die drei Hauptdarsteller (Jim Carrey, Jennifer Aniston, Morgan Freeman)ein. Jim Carrey ist in diesem Film mal wieder wirklich in Höchstform und glänzt mit seinen überzeugenden Fähigkeiten als Komiker. Hierbei ist er ein wenig alberner als in „Die Truman Show“ (zumindest als Teilzeit-Gott), aber dann doch nicht ganz so ausgeflippt wie in „Ace Ventura“. Aber meiner Meinung nach ist Jim Carrey für diese Rolle geeignet, besonders dann natürlich, wenn mal wieder ein Gag vorgeführt wird. Auf jeden Fall steht er als Bruce Nolan im Film absolut im Mittelpunkt, wie es bisher schon immer in Filmen mit Jim Carrey war. Selbst die hübsche...
... Jennifer Aniston (bekannt aus der Erfolgs-Comedy-Serie „Friends“) als Bruces Freundin Grace steht da schon etwas weiter im Hintergrund. Als solche ist sie eigentlich eine Freundin, die jeder Mann gerne hätte. Hübsch, selbstsicher, meistens gut gelaunt, liebevoll aber auch witzig. Ob sie aber allerdings die geeignetste für Bruce ist, sei mal so hingestellt. Jedenfalls kam Jennifer Aniston als Grace sehr gut rüber, ihre Schauspielerei konnte überzeugen.
Dann ist da noch Morgan Freeman als Gott. Erst mal war ich positiv überrascht, ihn in einer Komödie zu sehen, sonst kannte ich ihn nur aus Thrillern. Als Gott ist er am Anfang des Films trägt er Kleidung eines Putzmannes und führt auch die selbe Tätigkeit aus: Putzen. Kein Wunder, dass Bruce es ihm zu erst nicht abnimmt, dass er tatsächlich Gott ist. Später trägt er dann einen lupenreinen weißen Anzug, der natürlich total im Kontrast zu Freemans dunkler Haut steht (es sieht schon fast so aus, als wenn er leuchten würde). So haucht er der Figur die nötige Weisheit aber auch eine Prise Humor ein. Ich sage da nur: 100%igeGlaubwürdigkeit, super!
Insgesamt kann man also sagen, alle drei Hauptdarsteller haben ihren Job sehr gut gemacht!
Der Film ist sogar hier und da mit kleineren Effekten bestückt: So sieht es schon recht witzig aus, als Bruce in einem Restaurant plötzlich anfängt, die Tomatensuppe zu teilen. Zum anderen stehen Bruce und Gott einmal auch mitten auf dem Wasser, was schon sehr realistisch aussieht (was es aber eigentlich gar nicht ist *g*).
Wenn man mich fragt, versucht der Film zwei Botschaften zu übermitteln. Die erste lautet: „Sei selbst das Wunder“. Diese Message wird gegen Ende des Films des öfteren wiederholt, irgendwie dem Zuschauer schon fast zwanghaft eingeredet.
Die zweite Message, die ich viel interessanter und um einiges tiefsinniger finde ist, dass man wohl versucht, zu zeigen, dass der Mensch nie Gott das Wasser reichen kann. Selbst wenn er mächtig genug dazu wäre (wie Bruce), wird er es nicht schaffen, so gewissenhaft zu handeln, wie Gott (eben auch wie Bruce). Gott wird für den Menschen immer unerreichbar bleiben, egal wie sich dieser auch bemühen wird. Und ich denke, dass regt schon zum nachdenken an. Hat es mich jedenfalls. Und somit erlangt der Film auch einen gewissen Wert an Anspruch, finde ich.
Dennoch habe ich auch ein klein wenig zu bemängeln. Was ich komisch finde ist, dass Bruce am Ende zu Gott sagt, er wünsche sich Weltfrieden und das die Hungersnöte aufhören. Aber als er allmächtig war, nicht einmal daran gedacht hat, etwas in dieser Hinsicht zu tun. Zwar kann er sich dazu überwinden, allen Gebeten zu antworten, aber so wie er das gemacht hat, hat’s irgendwie doch nicht gebracht. Und dann meint Bruce noch zu Gott, dass er einfach nur möchte, dass Grace glücklich ist, und eventuell einen Kerl haben sollte, der dies ihr vollstens ermöglicht. Und das finde ich, passt nicht so recht zu seinem Charakter, dass er plötzlich so massiv zur Einsicht kommt. Es sei denn, das die Figur am Ende eine Entwicklung durchmacht, was eigentlich auch sein könnte. Schwierig, schwierig...
<====> FAZIT <===>
Zusammenfassend kann ich “Bruce Allmächtig” nur empfehlen. Eine äußerst gelungene Komödie, in der es wirklich viele lustige Stellen gibt. Nur das Endekönnte eventuell den einen oder anderen enttäuschen, weil da ein wenig auf moralisch gemacht wird.Mich stört’s aber nicht. Was ich echt einzigartig am Film finde ist, dass es wirklich eine Komödie ist, aber auch eine tiefsinnige Botschaft enthält, die zum nachdenken anregt. Welche Komödie kann das schon von sich behaupten?? Somit ist “Bruce Allmächtig” um einige mehr, als einfache Comedy. Alle, die mal wieder einen Film sehen möchten, bei dem man ordentlich lachen kann, sollen sich “Bruce Allmächtig” anschauen. Besonders die, die etwas der besonderen Art zu sehen bekommen wollen. Und Jim Carrey-Fans erst recht, da der besagte Hauptdarsteller nämlich wieder mal in Bestform ist!
Gesamtbewertung daher sehr gut.
Grüße vom allmächtigen MoNsTeR (muhahahar! ;-) )
Mein heutiger Bericht handelt über die neue Komödie „Bruce Allmächtig“, den ich mir letzten Freitag im Kino angeschaut habe. Der Streifen ist erst seit vergangenem Donnerstag angelaufen, also wirklich noch ganz frisch. Vom Film hatte ich auf jeden Fall eine gute, aber vielleicht auch etwas alberne Komödie erwartet, in der es einiges zu lachen gibt, wie ich es von Jim Carreys Filmen gewohnt bin. Der Mann ist wirklich einer meiner Lieblingsschauspieler, weil er einfach urkomisch ist, zudem ein Meister der Grimassen ist. Zudem ließ auch der Trailer zum Film einiges versprechen. Ein schon mal vor weg: Der Film hatte in den USA in der ersten Woche so viele Besucher, dass er tatsächlich „Matrix: Reloaded“ von der Spitzenposition der Filmcharts schubste! Das spricht für sich...
====> Story <====
Brcue Nolan, die Hauptfigur im Film, könnte eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben sein: Er ist ein lokaler TV-Reporter in der Kleinstadt Buffallo, hat eine überaus hübsche Freundin namens Grace und eine passable Wohnung. Doch irgendwie nervt es ihn auch über Themen wie „Der größte Keks der Welt“ zu berichten, da schon seine Kollegen in der Redaktion über Bruce’s „sinnvolle“ Beiträge zu schmunzeln anfangen und ihm verdeutlichen, wie peinlich er sich dadurch macht. Aber dann meint er gute Chancen auf eine Beförderung als seriöser Nachrichtensprecher zu haben. Doch dem ist leider nicht so: Ausgerechnet sein Erzfeind bekommt den Posten! Als er dies während einem Life-Interview zwischen ihm und einer älteren Frau mitkriegt dreht er förmlich vor laufender Kamera durch. Die Folge: Er wird gefeuert! Und ab da scheint wirklich alles noch am selben Tag schief zu gehen. Bruce wird von einer Gang verprügelt als er einen Obdachlosen vor ihr beschützen will, zudem wird auch gleich sein Auto beschädigt. Und sein Hund will auch nicht begreifen, endlich stubenrein zu werden. Am Ende des Tages hat er dann wirklich die Nase voll und läßt seine ganze Frust an Gott aus. Er beschimpft ihn und macht ihn für seine ganzen Probleme verantwortlich.
Nicht viel später bekommt Bruce eine Telefonnummer auf seinen Peeper gesendet. Anstatt aber dort anzurufen fühlt er sich genervt und schmeißt das Gerät aus dem Fenster. Als er aber kurz danach auf der Straße am völlig kaputten Peeper vorbeiläuft, aber sieht, dass komischer Weise immer noch die Nummer angezeigt wird, wundert er sich doch sehr und ruft dann schließlich mal aus reiner Neugier dort an. Am Telefon wird ihm dann mitgeteilt, dass ihn ein neuer Job erwartet, er müsse einfach nur zum vereinbarten Treffpunkt kommen. Bruce beschließt dort hinzugehen.
So betritt er dann kurz darauf das Gebäude, wo er erscheinen sollte. Dort trifft er einen Putzmann, der sich als Gott ausgibt. Logisch, dass Bruce ihm das zu erst nicht glaubt, wird aber doch schnell durch einige „handfeste“ Beweise überzeugt. Und so schlägt Gott ihm einen Deal vor: Bruce bekommt eine Woche lang Gottes Fähigkeiten und soll nun dessen Job besser erledigen, er habe ja schließlich behauptet, dass Gott seine Arbeit alles andere als gut mache. Zudem habe er dringend eine Woche Urlaub nötig. Somit ist Bruce also von nun an für eine gewisse Zeit allmächtig...
Logisch, dass er sofort seine Fähigkeiten für sich vorteilhaft nutzt. So rächt er sich erst mal bei der Gang, vergrößert mal eben den Busen seiner Freundin, bringt seinen Hund bei, die Toilette zu benutzen und saust von diesem Tag an in einem Luxus-Sportwagen. Und klar, seinem „Lieblingsfreund“ (der den Posten als Nachrichtensprecher bekommen hat) muss er auch unbedingt zeigen, wie sehr er ihn mag, da kommen ihm seine himmlischen Kräfte gerade recht.
Alles scheint perfekt zu laufen. Aber dann hört Bruce plötzlich Gebete abertausender Menschen. Und diese bekommt er nicht mehr aus seinen Kopf. Wie soll er nur die insgesamt mehr als eine Millionen Gebete erhören? So macht er es sich einfach und beantwortet einfach automatisch jedes gebet mit einem „Ja“, was natürlich Folgen mit sich bringt. Aber auch mit seiner Freundin bekommt er plötzlich ernsthafte Probleme, die Bruce durch sein verändertes Verhalten nicht mehr wiedererkennt...
Oh je, ich glaube ich habe schon viel zu viel verraten, daher höre ich hier jetzt auf!
=====> Meinung <=====
Meine Meinung zum Film fällt wirklich sehr, sehr positiv aus! Einfach deshalb, da es im Film wirklich viele urkomische Stellen gibt, bei denen man zum Teil gar nicht mehr aufhören kann zu lachen. Es war auf jeden Fall bei mir so. Die wirklich witzigste Stelle ist für mich da, wo Bruce (bereits allmächtig) sich bei seinem Feind dafür „bedankt“, das er den Job als Nachrichtensprecher wegen ihn nicht bekommen hat. So bewirkt Bruce, dass dieser während er live im Fernsehen ist, extrem, aber wirklich extrem peinlich da stehen läßt (wie genau verrate ich natürlich nicht!). In diesem Moment kriegte sich echt der ganze Saal nicht mehr ein und ich musste auch noch nach dem Film über diese Stelle lachen. Dennoch gibt es noch weitere solcher Kracher!
Die Story ist auf jeden Fall schon mal sehr ungewöhnlich und mal etwas anderes. Ein Durchschnittsmensch, der plötzlich nur noch Mißerfolge hat und dann auf einmal die Fähigkeiten von Gott bekommt und so endlich das tun kann, was er zu erst nicht konnte. Nebenbei spielt sich aber noch die Liebesgeschichte zwischen Bruce und Grace ab, die dagegen schon eher typisch Hollywood ist. Zu erst scheint alles in bester Ordnung, dann als Bruce allmächtig wird, entstehen in der Beziehung Probleme. Aber Ende ist dann natürlich alles wieder wunderbar. Na ja, aber die Liebesgeschichte steht eigentlich eh eher im Hintergrund, Bruce als Gottes Urlaubsvertretung ist da natürlich schon wesentlich zentraler.
Gehe ich nun mal auf die drei Hauptdarsteller (Jim Carrey, Jennifer Aniston, Morgan Freeman)ein. Jim Carrey ist in diesem Film mal wieder wirklich in Höchstform und glänzt mit seinen überzeugenden Fähigkeiten als Komiker. Hierbei ist er ein wenig alberner als in „Die Truman Show“ (zumindest als Teilzeit-Gott), aber dann doch nicht ganz so ausgeflippt wie in „Ace Ventura“. Aber meiner Meinung nach ist Jim Carrey für diese Rolle geeignet, besonders dann natürlich, wenn mal wieder ein Gag vorgeführt wird. Auf jeden Fall steht er als Bruce Nolan im Film absolut im Mittelpunkt, wie es bisher schon immer in Filmen mit Jim Carrey war. Selbst die hübsche...
... Jennifer Aniston (bekannt aus der Erfolgs-Comedy-Serie „Friends“) als Bruces Freundin Grace steht da schon etwas weiter im Hintergrund. Als solche ist sie eigentlich eine Freundin, die jeder Mann gerne hätte. Hübsch, selbstsicher, meistens gut gelaunt, liebevoll aber auch witzig. Ob sie aber allerdings die geeignetste für Bruce ist, sei mal so hingestellt. Jedenfalls kam Jennifer Aniston als Grace sehr gut rüber, ihre Schauspielerei konnte überzeugen.
Dann ist da noch Morgan Freeman als Gott. Erst mal war ich positiv überrascht, ihn in einer Komödie zu sehen, sonst kannte ich ihn nur aus Thrillern. Als Gott ist er am Anfang des Films trägt er Kleidung eines Putzmannes und führt auch die selbe Tätigkeit aus: Putzen. Kein Wunder, dass Bruce es ihm zu erst nicht abnimmt, dass er tatsächlich Gott ist. Später trägt er dann einen lupenreinen weißen Anzug, der natürlich total im Kontrast zu Freemans dunkler Haut steht (es sieht schon fast so aus, als wenn er leuchten würde). So haucht er der Figur die nötige Weisheit aber auch eine Prise Humor ein. Ich sage da nur: 100%igeGlaubwürdigkeit, super!
Insgesamt kann man also sagen, alle drei Hauptdarsteller haben ihren Job sehr gut gemacht!
Der Film ist sogar hier und da mit kleineren Effekten bestückt: So sieht es schon recht witzig aus, als Bruce in einem Restaurant plötzlich anfängt, die Tomatensuppe zu teilen. Zum anderen stehen Bruce und Gott einmal auch mitten auf dem Wasser, was schon sehr realistisch aussieht (was es aber eigentlich gar nicht ist *g*).
Wenn man mich fragt, versucht der Film zwei Botschaften zu übermitteln. Die erste lautet: „Sei selbst das Wunder“. Diese Message wird gegen Ende des Films des öfteren wiederholt, irgendwie dem Zuschauer schon fast zwanghaft eingeredet.
Die zweite Message, die ich viel interessanter und um einiges tiefsinniger finde ist, dass man wohl versucht, zu zeigen, dass der Mensch nie Gott das Wasser reichen kann. Selbst wenn er mächtig genug dazu wäre (wie Bruce), wird er es nicht schaffen, so gewissenhaft zu handeln, wie Gott (eben auch wie Bruce). Gott wird für den Menschen immer unerreichbar bleiben, egal wie sich dieser auch bemühen wird. Und ich denke, dass regt schon zum nachdenken an. Hat es mich jedenfalls. Und somit erlangt der Film auch einen gewissen Wert an Anspruch, finde ich.
Dennoch habe ich auch ein klein wenig zu bemängeln. Was ich komisch finde ist, dass Bruce am Ende zu Gott sagt, er wünsche sich Weltfrieden und das die Hungersnöte aufhören. Aber als er allmächtig war, nicht einmal daran gedacht hat, etwas in dieser Hinsicht zu tun. Zwar kann er sich dazu überwinden, allen Gebeten zu antworten, aber so wie er das gemacht hat, hat’s irgendwie doch nicht gebracht. Und dann meint Bruce noch zu Gott, dass er einfach nur möchte, dass Grace glücklich ist, und eventuell einen Kerl haben sollte, der dies ihr vollstens ermöglicht. Und das finde ich, passt nicht so recht zu seinem Charakter, dass er plötzlich so massiv zur Einsicht kommt. Es sei denn, das die Figur am Ende eine Entwicklung durchmacht, was eigentlich auch sein könnte. Schwierig, schwierig...
<====> FAZIT <===>
Zusammenfassend kann ich “Bruce Allmächtig” nur empfehlen. Eine äußerst gelungene Komödie, in der es wirklich viele lustige Stellen gibt. Nur das Endekönnte eventuell den einen oder anderen enttäuschen, weil da ein wenig auf moralisch gemacht wird.Mich stört’s aber nicht. Was ich echt einzigartig am Film finde ist, dass es wirklich eine Komödie ist, aber auch eine tiefsinnige Botschaft enthält, die zum nachdenken anregt. Welche Komödie kann das schon von sich behaupten?? Somit ist “Bruce Allmächtig” um einige mehr, als einfache Comedy. Alle, die mal wieder einen Film sehen möchten, bei dem man ordentlich lachen kann, sollen sich “Bruce Allmächtig” anschauen. Besonders die, die etwas der besonderen Art zu sehen bekommen wollen. Und Jim Carrey-Fans erst recht, da der besagte Hauptdarsteller nämlich wieder mal in Bestform ist!
Gesamtbewertung daher sehr gut.
Grüße vom allmächtigen MoNsTeR (muhahahar! ;-) )
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