Burger Dance - DJ Ötzi Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von DieEine
Musik ohne Daseinsberechtigung
Pro:
nichts
Kontra:
geklauter Song, DJ Ötzis Pseudo-Partygegröhle
Empfehlung:
Nein
Es gibt Sachen, die machen einen einfach sprachlos und eigentlich dürfte es demnach diesen Bericht hier gar nicht geben, denn die neue Single von DJ Ötzi raubt mir eigentlich die Sprache - das aber nur für kurze Zeit, denn ich rege mich ja viel zu gerne über Dinge auf als einfach nur meinen Mund zu halten.
\"Burger Dance\" heißt das neue Machwerk vom Anton aus Tirol alias DJ Ötzi und im Grunde genommen habe ich nichts gegen Ballermann-Karneval-Schützenfest-Stimmungsmusik. Das ist für mich eine eigene Musikrichtung, die ich akzeptiere und die ich mir ja genauso wenig anhören muss wie Volksmusik oder Hardrock. Die Geschmäcker sind halt verschieden.
Jetzt ist es aber so, dass ich dieses Jahr Karneval mit großer Begeisterung den Pizza-Hut-Song gehört habe und auch den entsprechenden Tanz dazu \"gelernt\" habe. Dieser Song war aber keineswegs von DJ Ötzi mit billigen Diskobeats hinterlegt, sondern von irgendeinem Karnevalist, dessen Namen ich leider vergessen habe.
Im Radio hörte ich dann letztens einen Bericht über die Gruppe \"Rabaue\" aus dem Neusser Raum, die wegen ihres Titel Ärger mit DJ Ötzi haben. Der \"Burger Dance\" stammt nämlich ursprünglich von dieser Formation und wurde von DJ Ötzi geklaut. Schon Monate zuvor hatte er einer Neusser Band die Idee zu dem Stück \"Hey Baby\" geklaut und nach Gerichtsstreitigkeiten versprochen so etwas nie wieder zu tun.
Tja, aber wenn es ums Geld geht, kann man seine Versprechen schon mal leicht brechen. DJ Ötzi hat in dem \"Pizza Hut Song\" einen potentiellen Hit gesehen und das Ding ein bisschen \"aufgepeppt\".
Bei ihm fängt das Lied mit einem von Dudelsäcken gespielten und mit Partygegröhle unterlegten Intro an. Dann fängt DJ Ötzi auch schon an mit seinem Stimmungsgebrülle wie beim Kasperletheater (nach dem Motto: seid ihr alle da?) und singt dann \"ne Pizza Hut, ne Pizza Hut, Kentucky Fried Chicken and a Pizza Hut (2x) - Mc Donalds, Mc Donalds. Kentucky Fried Chicken and a Pizza Hut\".
Warum er das Ganze in Englisch singt, bleibt mir ebenso ein Rätsel wie die Tatsache, dass ein Mann ohne einen Funken Talent Charthits landet und Geld scheffelt ohne Ende.
Die Melodie des \"Burger Dance\" erinnert vom Tempo und von den Instrumenten etwas an \"Cotton Eye Joe\". Am Ende wird dann sogar noch das \"Glory Halleluja\" verwurstet.
In den einzelnen Strophen erklärt DJ Ötzi, wie der Burger Dance zu tanzen ist. Das macht er in einer Mischung aus Sprechen und Gesang.
Den Pizza Hut signalisiert man, indem man über dem Kopf mit den Händen ein Dach faltet, die Hähnchenflügel von Kentucky Fried Chicken stellt man dar wie beim Ententanz, indem man die Arme zu Flügeln anwinkelt und etwas damit rumwackelt. Das goldene M malt man einfach mit den Händen in die Luft (im Original deutet man übrigens einen dicken Bauch an). Während man das macht, singt man natürlich mit, was man da gerade macht.
Dass das Ganze in Verbindung mit dem Song Spaß macht, möchte ich eigentlich gar nicht bestreiten, aber ich bekomme wirklich jedesmal, wenn ich diesen Song hören muss, Magenkrämpfe, weil DJ Ötzi wirklich immer auf der gleichen Schiene fährt und den Leuten das Geld aus der Tasche zieht.
Die Melodie, die er unter den Song gepackt hat, ist billig produziert und auch wenig innovativ, denn jeder im Rheinland weiß wohl, dass man auf schnelle Dudelsack- und Countrymusik dick Party machen kann, vorausgesetzt der Alkoholpegel stimmt.
Den Text des Songs, sofern ich bei der Aufzählung von Fastfood-Ketten von Song sprechen kann, fand ich für Karneval sehr gut geeignet, denn es ist einfach mal was anderes und in der fünften Jahreszeit durchaus witzig, wenn jeder singt und die Bewegungen nachmacht.
Ich hab ja auch nichts dagegen, dass jemand mit der immer gleichen Stimmungsmusik die Leute begeistert und sein Geld verdient. Da ist absolut nichts verwerfliches dran, denn Geld müssen wir ja alle verdienen, aber doch bitte auf ehrliche Weise und als Musiker mit eigenen Ideen.
Neben der Party-Version des \"Burger Dance\" ist auf der Maxi-CD noch die Single-Version, ein international Remix und die Karaoke-Version. Brauchen tut das wohl keiner, denn die einzelnen Tracks unterscheiden sich nur unwesentlich voneinander.
Neben diesen Versionen des \"Burger Dance\" hat DJ Ötzi aber noch einen Track für seine Fans parat und - oh Wunder - es handelt sich wieder um eine Cover-Version. Diesmal musste Bryan Adams´ \"Summer of 69\" dran glauben und da verschlägt es mir mal wieder die Sprache.
\"Burger Dance\" heißt das neue Machwerk vom Anton aus Tirol alias DJ Ötzi und im Grunde genommen habe ich nichts gegen Ballermann-Karneval-Schützenfest-Stimmungsmusik. Das ist für mich eine eigene Musikrichtung, die ich akzeptiere und die ich mir ja genauso wenig anhören muss wie Volksmusik oder Hardrock. Die Geschmäcker sind halt verschieden.
Jetzt ist es aber so, dass ich dieses Jahr Karneval mit großer Begeisterung den Pizza-Hut-Song gehört habe und auch den entsprechenden Tanz dazu \"gelernt\" habe. Dieser Song war aber keineswegs von DJ Ötzi mit billigen Diskobeats hinterlegt, sondern von irgendeinem Karnevalist, dessen Namen ich leider vergessen habe.
Im Radio hörte ich dann letztens einen Bericht über die Gruppe \"Rabaue\" aus dem Neusser Raum, die wegen ihres Titel Ärger mit DJ Ötzi haben. Der \"Burger Dance\" stammt nämlich ursprünglich von dieser Formation und wurde von DJ Ötzi geklaut. Schon Monate zuvor hatte er einer Neusser Band die Idee zu dem Stück \"Hey Baby\" geklaut und nach Gerichtsstreitigkeiten versprochen so etwas nie wieder zu tun.
Tja, aber wenn es ums Geld geht, kann man seine Versprechen schon mal leicht brechen. DJ Ötzi hat in dem \"Pizza Hut Song\" einen potentiellen Hit gesehen und das Ding ein bisschen \"aufgepeppt\".
Bei ihm fängt das Lied mit einem von Dudelsäcken gespielten und mit Partygegröhle unterlegten Intro an. Dann fängt DJ Ötzi auch schon an mit seinem Stimmungsgebrülle wie beim Kasperletheater (nach dem Motto: seid ihr alle da?) und singt dann \"ne Pizza Hut, ne Pizza Hut, Kentucky Fried Chicken and a Pizza Hut (2x) - Mc Donalds, Mc Donalds. Kentucky Fried Chicken and a Pizza Hut\".
Warum er das Ganze in Englisch singt, bleibt mir ebenso ein Rätsel wie die Tatsache, dass ein Mann ohne einen Funken Talent Charthits landet und Geld scheffelt ohne Ende.
Die Melodie des \"Burger Dance\" erinnert vom Tempo und von den Instrumenten etwas an \"Cotton Eye Joe\". Am Ende wird dann sogar noch das \"Glory Halleluja\" verwurstet.
In den einzelnen Strophen erklärt DJ Ötzi, wie der Burger Dance zu tanzen ist. Das macht er in einer Mischung aus Sprechen und Gesang.
Den Pizza Hut signalisiert man, indem man über dem Kopf mit den Händen ein Dach faltet, die Hähnchenflügel von Kentucky Fried Chicken stellt man dar wie beim Ententanz, indem man die Arme zu Flügeln anwinkelt und etwas damit rumwackelt. Das goldene M malt man einfach mit den Händen in die Luft (im Original deutet man übrigens einen dicken Bauch an). Während man das macht, singt man natürlich mit, was man da gerade macht.
Dass das Ganze in Verbindung mit dem Song Spaß macht, möchte ich eigentlich gar nicht bestreiten, aber ich bekomme wirklich jedesmal, wenn ich diesen Song hören muss, Magenkrämpfe, weil DJ Ötzi wirklich immer auf der gleichen Schiene fährt und den Leuten das Geld aus der Tasche zieht.
Die Melodie, die er unter den Song gepackt hat, ist billig produziert und auch wenig innovativ, denn jeder im Rheinland weiß wohl, dass man auf schnelle Dudelsack- und Countrymusik dick Party machen kann, vorausgesetzt der Alkoholpegel stimmt.
Den Text des Songs, sofern ich bei der Aufzählung von Fastfood-Ketten von Song sprechen kann, fand ich für Karneval sehr gut geeignet, denn es ist einfach mal was anderes und in der fünften Jahreszeit durchaus witzig, wenn jeder singt und die Bewegungen nachmacht.
Ich hab ja auch nichts dagegen, dass jemand mit der immer gleichen Stimmungsmusik die Leute begeistert und sein Geld verdient. Da ist absolut nichts verwerfliches dran, denn Geld müssen wir ja alle verdienen, aber doch bitte auf ehrliche Weise und als Musiker mit eigenen Ideen.
Neben der Party-Version des \"Burger Dance\" ist auf der Maxi-CD noch die Single-Version, ein international Remix und die Karaoke-Version. Brauchen tut das wohl keiner, denn die einzelnen Tracks unterscheiden sich nur unwesentlich voneinander.
Neben diesen Versionen des \"Burger Dance\" hat DJ Ötzi aber noch einen Track für seine Fans parat und - oh Wunder - es handelt sich wieder um eine Cover-Version. Diesmal musste Bryan Adams´ \"Summer of 69\" dran glauben und da verschlägt es mir mal wieder die Sprache.
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