Weinen in der Dunkelheit (Taschenbuch) / Ursula Burkowski Testbericht

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Erfahrungsbericht von diesonnenblume

Eine düstere Kindheit

Pro:

Eindrucksvoll in Form einer Autobiographie geschrieben.

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Taschenbuch, 255 Seiten

Verlag: Bastei Lübbe (aus der Reihe "Erfahrungen")
ISBN: 3-404-61244-2

1. Auflage: April 1992

Autobiographie über die Kindheit und Jugend im DDR-Heim

Autorin: Ursula Burkowski

I N H A L T
U.Burkowski erzählt in dieser Autobiographie von ihrer Zeit als Kind im Vorzeigeheim Königsheide der DDR, ihrem Aufenthalt im Jugendheim Treptow und ihrer Schwangerschaft.

Als sie zwei Jahre alt ist, flüchtet ihre Mutter in den Westen. Sie wird, alleine zurückgelassen in der Wohnung gefunden und in das Kinderheim Königsheide gebracht. Eine schreckliche Zeit beginnt. Eine Zeit mit Stubenapellen, Kollektivstrafen, Politdrill und Einsamkeit...

Erst im Alter von 7 Jahren erfährt sie, dass sie einen älteren Bruder hat, der sogar im gleichen Heim lebt. Viel Kontakt wird ihr allerdings nicht ermöglicht. Sie erfahrt auch von ihrer jüngeren Schwester, die sie jedoch nicht kennenlernt. Neben den Grausamkeiten lernt sie allerdings auch Freunde kennen.

Triste und zum Teil grausame Zeiten im Heim wechseln sich ab mit Aufenthalten in Pflegefamilien, bei denen sie ebenfalls unglücklich ist.

Später wird sie in einem Jugenheim untergebracht und erhält eine Lehrstelle in einer Gummifabrik.

Mit siebzehn wird sie schwanger in einem Mutter-Kind-Heim untergebracht. Hier bekommt sie ihren Sohn. Sie darf ihn nicht behalten. Ihr Kind wird in das gleiche Heim gebracht, in dem auch sie aufgewachsen ist. Sie ist dagegen machtlos. Ein neuer Kreislauf scheint zu beginnen.

Die Erzählung endet an dieser Stelle.

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A U S - D E M - B U C H (die ersten Eindrücke im Kinderheim):

...Im Alter von 2 Jahren machte ich die ersten Erfahrungen mit der Kinderschwester. Sie band mich mit Gurten an das Kinderbett, so konnte ich nicht hinausklettern....

...besonder Freude schien sie daran zu haben, mich auf ein Schaukelpferd zu setzen. Ich schrie fürchterlich vor Angst, je lauter ich weinte, desto stärker schaukelten sie mich....

...vor den Kollektivstrafen fürchtete ich mich... alle mussten sich um das "böse" Kind stellen und auf das Kommando der Erzieherin "Pfui, pfui" oder ähnliches rufen...

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U.Bukowski schildert ihre Erlebnisse sehr eindrucksvoll. Man hat teilweise das Gefühl dabei zu sein. Diese Erzählung ist teilweise spannend und bedrückend, dennoch ein lesens-
wertes Buch.

Das Buch ist meiner Meinung nach nicht für Kinder, durchaus für Jugendliche aber besonder für Erwachsene geeignet.

32 Bewertungen, 10 Kommentare

  • _knuddelmonster88_

    30.04.2006, 20:08 Uhr von _knuddelmonster88_
    Bewertung: sehr hilfreich

    >>> sehr hilfreich <<< <br/>Und viele liebe Grüße, Sara

  • Venezianerin_2005

    09.04.2006, 18:32 Uhr von Venezianerin_2005
    Bewertung: sehr hilfreich

    Traurige Geschichte <br/>SH & LG :o) Ina

  • Naffy

    17.03.2006, 19:27 Uhr von Naffy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht <br/><b>Gruß Naffy</b>

  • anonym

    05.03.2006, 18:21 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...sh.....Lg, Christina

  • nofrotete

    05.03.2006, 16:53 Uhr von nofrotete
    Bewertung: sehr hilfreich

    traurig...LG nofrotete

  • Lidlefood

    05.03.2006, 14:26 Uhr von Lidlefood
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • WreckRin

    05.03.2006, 14:04 Uhr von WreckRin
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht! Würd mich über Gegenlesungen freuen! <br/>LG, Sandra

  • anonym

    05.03.2006, 13:55 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • morla

    05.03.2006, 13:20 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • anonym

    05.03.2006, 13:13 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner Bericht...sh von mir....freue mich auch über Gegenlesungen...lg cindy