CEBIT Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von greinha
SMS mutiert zu MMS !??? (wohl kaum)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Na ja, wer's braucht, aber als Neuheit:
Viag-Interkom zeigt auf der CeBIT zum ersten mal MMS (Multi Media Service), die Weiterentwicklung der ach so beliebten SMS-Kurznachrichten. Was soll der Multimedia-Datendienst eigentlich leisten können und was wird es den Benutzer wahrscheinlich kosten?
SMS-Nachrichten sind heute DER erfolgreichste und gewinnträchtigste mobile Datendienst: Mit ihnen können kurze Texte mit bis zu 160 Zeichen verschickt werden (nur mit einigen Nokia-Handys soll man extralange SMS verschicken können). Auf diesem Erfolg bauen Multimedia-Nachrichten auf, die zusätzlich zum Text auch Bild und Ton integrieren.
Dabei gibt es keinerlei Begrenzungen für die Textlänge mehr. Der Absender kann eine Nachricht aus Text, Bild, Ton und einem kurzen Video zusammenstellen. (Mir ist nicht ganz klar, wie das Handling funktionieren soll).
So hat der Absender beispielsweise die Möglichkeit, ein Bild mit einer an das MMS-Handy angeschlossenen Kamera (das hat ja jeder) eigens für diese Multimedia-Nachricht aufzunehmen, es lassen sich aber auch vorgefertigte Bilder einsetzen. Die MMS verschickt der Absender anschließend an eine Mobilrufnummer oder an eine E-Mail-Adresse. Hat der Empfänger selbst kein MMS-taugliches Handy, erhält er eine Benachrichtigung per SMS und kann sich die Multimedia-Nachricht dann im Internet anschauen (dafür gibt's dann wohl auch spezielle Multifunktions-Handys).
MMS sollen sich aber auch für kommerzielle Informationsdienste eignen. Kunden können einen Infoservice für ihren (z.B.) favorisierten Fußballverein oder Formel 1 Team abonnieren und erhalten dann bei jedem Spiel / Rennen die wichtigsten Szenen als Multimedia-Nachricht mit Foto (darauf wartet die Welt schon lange). Ein MMS-Service, der Börseninfos, Charts und Trends zusammenstellt, ist da schon eher denkbar bzw. nützlich (?).
Das Kosten für MMS sollen sich trotz des höheren Aufwandes jedoch weitgehend am Modell für SMS orientieren. Im allgemeinen muss der Absender einer Nachricht die Verbindungs- Übertragungskosten tragen (wer denn sonst bitte?). Als Ausnahme gilt natürlich die Nutzung von den (denkbaren) Informations-Services. In diesem Fall zahlt der Empfänger für den Erhalt einer angeforderten Information (evtl nach Datenmenge, genaueres steht jedoch boch nicht fest). Viag Interkom will den neuen Dienst im Lauf des Jahres einführen.
Insgesamt habe ich den Eindruck, ein (künstlich erzeugter) Markt soll noch schnell zur Kasse gebeten werden, bevor die UMTS-Handys mit einer wesentlich höheren Funktionalität (wahrscheinlich auch Preis) verfügbar sind. Aber es wird sicher genügend Leute geben, die diese Möglichkeiten ganz toll finden.
Viag-Interkom zeigt auf der CeBIT zum ersten mal MMS (Multi Media Service), die Weiterentwicklung der ach so beliebten SMS-Kurznachrichten. Was soll der Multimedia-Datendienst eigentlich leisten können und was wird es den Benutzer wahrscheinlich kosten?
SMS-Nachrichten sind heute DER erfolgreichste und gewinnträchtigste mobile Datendienst: Mit ihnen können kurze Texte mit bis zu 160 Zeichen verschickt werden (nur mit einigen Nokia-Handys soll man extralange SMS verschicken können). Auf diesem Erfolg bauen Multimedia-Nachrichten auf, die zusätzlich zum Text auch Bild und Ton integrieren.
Dabei gibt es keinerlei Begrenzungen für die Textlänge mehr. Der Absender kann eine Nachricht aus Text, Bild, Ton und einem kurzen Video zusammenstellen. (Mir ist nicht ganz klar, wie das Handling funktionieren soll).
So hat der Absender beispielsweise die Möglichkeit, ein Bild mit einer an das MMS-Handy angeschlossenen Kamera (das hat ja jeder) eigens für diese Multimedia-Nachricht aufzunehmen, es lassen sich aber auch vorgefertigte Bilder einsetzen. Die MMS verschickt der Absender anschließend an eine Mobilrufnummer oder an eine E-Mail-Adresse. Hat der Empfänger selbst kein MMS-taugliches Handy, erhält er eine Benachrichtigung per SMS und kann sich die Multimedia-Nachricht dann im Internet anschauen (dafür gibt's dann wohl auch spezielle Multifunktions-Handys).
MMS sollen sich aber auch für kommerzielle Informationsdienste eignen. Kunden können einen Infoservice für ihren (z.B.) favorisierten Fußballverein oder Formel 1 Team abonnieren und erhalten dann bei jedem Spiel / Rennen die wichtigsten Szenen als Multimedia-Nachricht mit Foto (darauf wartet die Welt schon lange). Ein MMS-Service, der Börseninfos, Charts und Trends zusammenstellt, ist da schon eher denkbar bzw. nützlich (?).
Das Kosten für MMS sollen sich trotz des höheren Aufwandes jedoch weitgehend am Modell für SMS orientieren. Im allgemeinen muss der Absender einer Nachricht die Verbindungs- Übertragungskosten tragen (wer denn sonst bitte?). Als Ausnahme gilt natürlich die Nutzung von den (denkbaren) Informations-Services. In diesem Fall zahlt der Empfänger für den Erhalt einer angeforderten Information (evtl nach Datenmenge, genaueres steht jedoch boch nicht fest). Viag Interkom will den neuen Dienst im Lauf des Jahres einführen.
Insgesamt habe ich den Eindruck, ein (künstlich erzeugter) Markt soll noch schnell zur Kasse gebeten werden, bevor die UMTS-Handys mit einer wesentlich höheren Funktionalität (wahrscheinlich auch Preis) verfügbar sind. Aber es wird sicher genügend Leute geben, die diese Möglichkeiten ganz toll finden.
5 Bewertungen, 1 Kommentar
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15.03.2002, 10:43 Uhr von Malwina
Bewertung: sehr hilfreichnaja, ich weiß nciht recht, ob MMS ähnlich erfolgreich und populär wird wie SMS......
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