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Summe aller Bewertungen
- Wirkung:
- Verträglichkeit:
- Nebenwirkungen:
Erfahrungsbericht von imdot
Cannabis - Droge oder Heilmittel?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Cannabis aus der Stammpflanze Cannabis sativa L. ist hauptsächlich als halluzinogenes Rauschmittel bekannt. Doch der Cannabis kann noch mehr....
Der Cannabis wird auch als Arzneimittel in der Pharmazie verwendet.
Als Rauschmittel werden die getrockneten Triebspitzen der Pflanze verwendet. Unter dem Namen Marihuana, Gras, Heu oder Kif sind sie in der Bevölkerung bekannt.
Im Gegensatz dazu, gibt es noch Haschisch, auch Shit, Stoff oder Hasch genannt, die aus der selben Pflanze stammen, jedoch das Harz der Triebspitzen ist.
Das Harz wird durch das Abbreiben der Pflanze oder durch Absieben der Drüsenhaare gewonnen und dann gelangt es in unterschiedlichen Formen in den „Handel“.
Entweder wird es nit Zucker vermischt und anschließend weiterverarbeitet oder es wird mit Tabak zusammen geraucht ( = Joint).
Der wirksamste Bestandteil des Cannabis ist das 9- Tetrahydrocannabiol (THC), das in unterschiedlichen Mengen im Haschisch vorhanden ist. Eine besonders gute Aufnahme des THC erfolgt, wenn es geraucht wird. Die Wirkung tritt sehr schnell ein und hält 2 – 4 h an. Die Wirkung ist stark dosisabhängig.
Geringe Dosen führen zur Beruhigung und Euphorie.
Mittlere Dosen haben eine Wahrnehmungsstörung oder sogar Verwirrung und Halluzinationen zur Folge.
Hohe Dosen führen zu Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit und Gliederschwere, Beinträchtigungen der Reaktionszeit und der Sprache,...
Das Bewußtsein bleibt weitgehend erhalten, die Gedächnisleistung ist stark vermindert, ebenso die Orientierung.
Das THC löst keine körperliche, wohl aber psychische Abhängigkeit aus. Langanhaltender Mißbrauch führt zur Abnahme körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit, Motivationsabbau, Interessenlosigkeit und schließlich zum psychischem Verfall.
Dem Gebrauch von Cannabis als Rauschmittel ist somit dringend abzuraten.
Doch Cannabis hat nicht nur negative Seiten.
Während der Drogenhanf oder indischem Hanf reich an THC ist, ist der sogenannte Faserhanf weniger reich an THC. In ihm steckt mehr Cannabidiol, eine Vorstufe des THC. Dieser Hanf macht weniger „high“.
Der menschliche Körper besitzt besondere Andockstellen für Cannabinoide. So nennt man die Inhaltsstoffe des Hanf.
Wenn diese Andockstellen nun besetzt werden, führt das im menschlichen Körper zu unterschiedlichsten Reaktionen.
Eine der Hauptwirkungen besteht in einer starken Appetitssteigerung, was zum Beispiel bei HIV-Positiven Menschen und bei Patienten mit Krebs ein starkes Problem darstellt.
Und gerade Krebspatienten die eine Chemotherapie durchlaufen haben häufig Probleme mit Übelkeit und Erbrechen. THC lindert diese Beschwerden deutlich.
THC wirkt positiv bei chronischen Schmerzen, z.B. der Migräne.
Weiterhin werden bei Patienten mit erhöhter Krampfneigung, z.B. bei Patienten mit Multipler Sklerose oder Querschnittslähmung, die Spasmen ( = Verkrampfungen) verringert.
Ein erhöhter Augeninnendruck (= Grüner Star) wird durch THC gesenkt.
Bei Einnahme von THC erweitern sich die Bronchien, was sich positiv bei Asthmatikern auswirkt.
Zusammenfassend kann man sagen, das Cannabis auch einige für Kranke positive Effekte hat.
Fazit:
Ich habe im Krankenhaus gute Erfahrungen mit Cannabis als Arzneimittel gemacht. Es etspricht nicht ganz der klassischen Medizin, aber die Erfolge, gerade bei HIV Positiven, sprechen für sich. Es wird von den Pharmakonzernen nun noch eine geeignetere Darreichungsform, als das Rauchen, gesucht und dann wird in Deutschland der Cannabis- Konsum unter ärztlicher Aufsicht, mit Präparaten, wo der Wirkstoffgehalt bekannt ist hoffentlich in der Bevölkerung etwas besser auf– und angenommen.
Vom Konsum in der Öffentlichkeit oder als Partydroge möchte ich dringend abraten!!!
Auch wenn es „nur“ psychisch Abhängig macht, ist es doch eine Abhängigkeit und somit ist es mit der Wirkung streng abzuwiegen!!!
Der Cannabis wird auch als Arzneimittel in der Pharmazie verwendet.
Als Rauschmittel werden die getrockneten Triebspitzen der Pflanze verwendet. Unter dem Namen Marihuana, Gras, Heu oder Kif sind sie in der Bevölkerung bekannt.
Im Gegensatz dazu, gibt es noch Haschisch, auch Shit, Stoff oder Hasch genannt, die aus der selben Pflanze stammen, jedoch das Harz der Triebspitzen ist.
Das Harz wird durch das Abbreiben der Pflanze oder durch Absieben der Drüsenhaare gewonnen und dann gelangt es in unterschiedlichen Formen in den „Handel“.
Entweder wird es nit Zucker vermischt und anschließend weiterverarbeitet oder es wird mit Tabak zusammen geraucht ( = Joint).
Der wirksamste Bestandteil des Cannabis ist das 9- Tetrahydrocannabiol (THC), das in unterschiedlichen Mengen im Haschisch vorhanden ist. Eine besonders gute Aufnahme des THC erfolgt, wenn es geraucht wird. Die Wirkung tritt sehr schnell ein und hält 2 – 4 h an. Die Wirkung ist stark dosisabhängig.
Geringe Dosen führen zur Beruhigung und Euphorie.
Mittlere Dosen haben eine Wahrnehmungsstörung oder sogar Verwirrung und Halluzinationen zur Folge.
Hohe Dosen führen zu Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit und Gliederschwere, Beinträchtigungen der Reaktionszeit und der Sprache,...
Das Bewußtsein bleibt weitgehend erhalten, die Gedächnisleistung ist stark vermindert, ebenso die Orientierung.
Das THC löst keine körperliche, wohl aber psychische Abhängigkeit aus. Langanhaltender Mißbrauch führt zur Abnahme körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit, Motivationsabbau, Interessenlosigkeit und schließlich zum psychischem Verfall.
Dem Gebrauch von Cannabis als Rauschmittel ist somit dringend abzuraten.
Doch Cannabis hat nicht nur negative Seiten.
Während der Drogenhanf oder indischem Hanf reich an THC ist, ist der sogenannte Faserhanf weniger reich an THC. In ihm steckt mehr Cannabidiol, eine Vorstufe des THC. Dieser Hanf macht weniger „high“.
Der menschliche Körper besitzt besondere Andockstellen für Cannabinoide. So nennt man die Inhaltsstoffe des Hanf.
Wenn diese Andockstellen nun besetzt werden, führt das im menschlichen Körper zu unterschiedlichsten Reaktionen.
Eine der Hauptwirkungen besteht in einer starken Appetitssteigerung, was zum Beispiel bei HIV-Positiven Menschen und bei Patienten mit Krebs ein starkes Problem darstellt.
Und gerade Krebspatienten die eine Chemotherapie durchlaufen haben häufig Probleme mit Übelkeit und Erbrechen. THC lindert diese Beschwerden deutlich.
THC wirkt positiv bei chronischen Schmerzen, z.B. der Migräne.
Weiterhin werden bei Patienten mit erhöhter Krampfneigung, z.B. bei Patienten mit Multipler Sklerose oder Querschnittslähmung, die Spasmen ( = Verkrampfungen) verringert.
Ein erhöhter Augeninnendruck (= Grüner Star) wird durch THC gesenkt.
Bei Einnahme von THC erweitern sich die Bronchien, was sich positiv bei Asthmatikern auswirkt.
Zusammenfassend kann man sagen, das Cannabis auch einige für Kranke positive Effekte hat.
Fazit:
Ich habe im Krankenhaus gute Erfahrungen mit Cannabis als Arzneimittel gemacht. Es etspricht nicht ganz der klassischen Medizin, aber die Erfolge, gerade bei HIV Positiven, sprechen für sich. Es wird von den Pharmakonzernen nun noch eine geeignetere Darreichungsform, als das Rauchen, gesucht und dann wird in Deutschland der Cannabis- Konsum unter ärztlicher Aufsicht, mit Präparaten, wo der Wirkstoffgehalt bekannt ist hoffentlich in der Bevölkerung etwas besser auf– und angenommen.
Vom Konsum in der Öffentlichkeit oder als Partydroge möchte ich dringend abraten!!!
Auch wenn es „nur“ psychisch Abhängig macht, ist es doch eine Abhängigkeit und somit ist es mit der Wirkung streng abzuwiegen!!!
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