Canon BJC 6500 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2000
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Erfahrungsbericht von rsdcberlin
Mit Pauken und Trompeten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Liebe Yopi-Mitglieder,
unser Schulungszentrum hat sich einen neuen Drucker zugelegt. Es ist der Canon BJC 6500. Maßgeblich bei der Kaufentscheidung war die Tatsache, dass dieser Drucker anstandslos auch DIN A 3 drucken kann.
Für den Preis von 350 Euro bekamen wir den Drucker, ein USB-Kabel, drei Farb- und eine Schwarz-Tintenpatrone, ein ausführliches Handbuch und eine Treiber CD.
Bedingt durch das druckbare DIN A 3 Format ist der Drucker sehr breit. Dies sollte man beim Kauf unbedingt berücksichtigen. Wer wenig Platz zur Verfügung hat, bei dem fängt hier schon der Ärger an. Wohl dem, der einen Computertisch hat und den Drucker fachgerecht verstauen kann. Um jedoch an alle Bedienelemente zu kommen, ist es besser, man stellt ihn zugangsfreundlich auf einen Tisch.
Der Drucker kann wahlweise über den USB Port oder über den Parallelport betrieben werden. Leider liegt kein Parallelkabel bei. Im Handel ist ein solches aber für ca. 5 Euro zu haben.
Die Installation der Treiber für Win9x ist kinderleicht. Um sich später nicht zu ärgern, sollte man unbedingt gleich eine Druckkopfjustage per Software vornehmen. Sehr hilfreich ist hier das verständlich geschriebene Handbuch. Auch die Installation als Netzwerkdrucker erfolgte ohne Probleme. Treiber für Windows 2000 und XP liegen im Internet auf der Canonseite bereit.
Leider fällt einem das doch etwas laute Geräusch des Druckers auf. Wer seinem Chef lautstark beweisen muss, dass er arbeitet, der wird zufrieden sein.
Bei der besinnlichen Büroarbeit sind die Geräusche jedoch sehr störend. Beim Ausdruck Telefonate zu führen ist fast unmöglich. Geräuschmäßig wird man in die Zeit der Nadeldrucker zurückversetzt.
Die Datenübertragung über USB oder parallel läuft anstandslos. Man sollte den Parallelport im Bios möglichst auf ECP/EPP stellen. Mittels DMA geht der Druck dann wesentlich schneller vonstatten.
Der Drucker wird mit einer großen Schwarzpatrone und jeweils 3 Farbpatronen mit den Grundfarben bestückt. Jede Farbpatrone lässt sich also einzeln auswechseln.
Hierbei kann man viel Geld sparen. Die Farbpatronen kosten ca. 6,50 Euro pro Stück.
Der Austausch geht schnell und ohne verschmutzen der Finger. Wahlweise kann man die Schwarzpatrone auch gegen einen Scannerkopf austauschen. Dann hat man einen vollwertigen Scanner, mit 720 DPI. Leider aber auch mit einem sehr hohen Geräuschpegel.
In seiner Grundeinstellung bietet der Drucker, trotz 720 X 1440 DPI, nur eine mäßige Druckqualität. Die Farben sind sehr blass, bei näherer Betrachtung ist das Schriftbild sehr unsauber. Feinjustierung mit der Software ist angesagt. Der Aufwand wird dann auch belohnt. Satte Farben, und ein klares Schriftbild sind der Erfolg. Leider kostet dies viel Zeit und Farbe. Die Möglichkeit des Fotodrucks haben wir noch nicht genutzt, da auch hier der gleiche Zeit- und Farbverlust zu erwarten ist. Und das zu einem noch höheren Geldverlust. Die Farbe auf dem Papier trocknet sehr schnell. Das hat man leider nicht immer bei anderen Druckern. Die Druckgeschwindigkeit bei Bildern ist nicht berauschend, aber beim Textdruck ist er sehr flott.
Der Drucker benötigt nach dem Einschalten eine Anlaufzeit von ca. 15 - 20 Sekunden. Wer seinen Rechner zeitgleich mit dem Drucker einschaltet, wird dies verschmerzen können.
Fazit:
Anstöpseln, einschalten, drucken, das ist nicht bei diesem Drucker. Es ist anschließend sehr viel Feinarbeit bei den Einstellungen nötig, um ein akzeptables Druckergebnis zu erhalten. Aber die Mühe lohnt sich. Absolut störend sind die lauten Betriebsgeräusche. Sehr positiv sind die geringen Druckkosten. Alles in allem ist der Drucker noch empfehlenswert. Euer rsdcberlin
unser Schulungszentrum hat sich einen neuen Drucker zugelegt. Es ist der Canon BJC 6500. Maßgeblich bei der Kaufentscheidung war die Tatsache, dass dieser Drucker anstandslos auch DIN A 3 drucken kann.
Für den Preis von 350 Euro bekamen wir den Drucker, ein USB-Kabel, drei Farb- und eine Schwarz-Tintenpatrone, ein ausführliches Handbuch und eine Treiber CD.
Bedingt durch das druckbare DIN A 3 Format ist der Drucker sehr breit. Dies sollte man beim Kauf unbedingt berücksichtigen. Wer wenig Platz zur Verfügung hat, bei dem fängt hier schon der Ärger an. Wohl dem, der einen Computertisch hat und den Drucker fachgerecht verstauen kann. Um jedoch an alle Bedienelemente zu kommen, ist es besser, man stellt ihn zugangsfreundlich auf einen Tisch.
Der Drucker kann wahlweise über den USB Port oder über den Parallelport betrieben werden. Leider liegt kein Parallelkabel bei. Im Handel ist ein solches aber für ca. 5 Euro zu haben.
Die Installation der Treiber für Win9x ist kinderleicht. Um sich später nicht zu ärgern, sollte man unbedingt gleich eine Druckkopfjustage per Software vornehmen. Sehr hilfreich ist hier das verständlich geschriebene Handbuch. Auch die Installation als Netzwerkdrucker erfolgte ohne Probleme. Treiber für Windows 2000 und XP liegen im Internet auf der Canonseite bereit.
Leider fällt einem das doch etwas laute Geräusch des Druckers auf. Wer seinem Chef lautstark beweisen muss, dass er arbeitet, der wird zufrieden sein.
Bei der besinnlichen Büroarbeit sind die Geräusche jedoch sehr störend. Beim Ausdruck Telefonate zu führen ist fast unmöglich. Geräuschmäßig wird man in die Zeit der Nadeldrucker zurückversetzt.
Die Datenübertragung über USB oder parallel läuft anstandslos. Man sollte den Parallelport im Bios möglichst auf ECP/EPP stellen. Mittels DMA geht der Druck dann wesentlich schneller vonstatten.
Der Drucker wird mit einer großen Schwarzpatrone und jeweils 3 Farbpatronen mit den Grundfarben bestückt. Jede Farbpatrone lässt sich also einzeln auswechseln.
Hierbei kann man viel Geld sparen. Die Farbpatronen kosten ca. 6,50 Euro pro Stück.
Der Austausch geht schnell und ohne verschmutzen der Finger. Wahlweise kann man die Schwarzpatrone auch gegen einen Scannerkopf austauschen. Dann hat man einen vollwertigen Scanner, mit 720 DPI. Leider aber auch mit einem sehr hohen Geräuschpegel.
In seiner Grundeinstellung bietet der Drucker, trotz 720 X 1440 DPI, nur eine mäßige Druckqualität. Die Farben sind sehr blass, bei näherer Betrachtung ist das Schriftbild sehr unsauber. Feinjustierung mit der Software ist angesagt. Der Aufwand wird dann auch belohnt. Satte Farben, und ein klares Schriftbild sind der Erfolg. Leider kostet dies viel Zeit und Farbe. Die Möglichkeit des Fotodrucks haben wir noch nicht genutzt, da auch hier der gleiche Zeit- und Farbverlust zu erwarten ist. Und das zu einem noch höheren Geldverlust. Die Farbe auf dem Papier trocknet sehr schnell. Das hat man leider nicht immer bei anderen Druckern. Die Druckgeschwindigkeit bei Bildern ist nicht berauschend, aber beim Textdruck ist er sehr flott.
Der Drucker benötigt nach dem Einschalten eine Anlaufzeit von ca. 15 - 20 Sekunden. Wer seinen Rechner zeitgleich mit dem Drucker einschaltet, wird dies verschmerzen können.
Fazit:
Anstöpseln, einschalten, drucken, das ist nicht bei diesem Drucker. Es ist anschließend sehr viel Feinarbeit bei den Einstellungen nötig, um ein akzeptables Druckergebnis zu erhalten. Aber die Mühe lohnt sich. Absolut störend sind die lauten Betriebsgeräusche. Sehr positiv sind die geringen Druckkosten. Alles in allem ist der Drucker noch empfehlenswert. Euer rsdcberlin
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