Canon S400 Testbericht

ab 5,03
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Summe aller Bewertungen
  • Druckqualität:  durchschnittlich
  • Geschwindigkeit:  durchschnittlich
  • Betriebskosten:  gering
  • Installation:  schwierig
  • Support & Service:  gut

Erfahrungsbericht von Radek21

ein Drucker für die Ganze Familie

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nun jährt sich das „Ableben“ meines Canon BJC 4100 zum ersten Mal.
Grund genug mich über den Neuen auszulassen.

Damals suchte ich sehr lange nach Ersatz.
Kein Wunder schließlich hatte ich mir eine Reihe von Auswahlgründen überlegt.

Oberstes Gebot waren niedrige Druckkosten.
Als ich diese in Erfahrung bringen wollte „disqualifizierte“ sich LEXMARK selbst.
Originalpatronen kosten soviel, wie fast der gesamte Drucker neu.

Der Drucker sollte je Farbe eine eigene Patrone besitzen. Beim BJC 4100 gab es leider nur eine Schwarzpatrone sowie eine Patrone für Rot, Blau und Gelb in einem.
War eine der drei Farben leer konnte ich somit die gesamte Patrone wegwerfen.
Dies wollte ich verhindern. Außerdem gibt es für Canon-Drucker preiswerte „Noname-Ausstatter“ (Pelikan ist zwar nicht grad noname aber doch preiswerter als Canon selbst.

Die Anschaffungskosten sollten damals 300DM nicht überschreiten.
Der Platz auf dem Schreibtisch war ausreichend um selbst größere Exemplare unterzubringen.

Da ich mit der Firma Canon zufrieden war, suchte ich zu erst bei Canon und fand die „S“ Reihe.
Schlussendlich landete ich beim S400.

Das Gerät, mit den Abmessungen 40x18x14cm (plus 25cm für das abnehmbare Ausgabefach) und einem Gewicht von 3,5kg, braucht in meinen Augen viel Platz.
Doch mich selbst stört das nicht.

Auch das „PC-Standard“ hellgrau der Gehäuseoberseite war ich vom BJC4100 gewöhnt.
Die untere Hälfte ist in dunkelgrau gehalten.
Rein äußerlich passt er also auch zu den restlichen Geräten.

Nun weiter mit der ersten Inbetriebnahme:
Das Auspacken nahm ein wenig Zeit in Anspruch. Alle beweglichen Teile sind mit Klebestreifen gesichert, die erst entfernt werden müssen.
Selbstverständlich hat man die Auswahl zwischen Parallel-Port und USB. Somit ist der S400 auch für ältere Rechner geeignet.
Leider ist das USB nicht dabei, die Investition von 10DM/5€ ist allerdings empfehlenswert.

Nachdem ich das USB – Kabel angeschlossen hatte erkannte Win2000 sofort das neue Gerät. Die auf der mitgelieferten CD enthaltenen Treiber sind für alle Versionen bearbeitet und lassen sich problemlos installieren.

Auf der Forderseite des Druckers befindet sich eine Klappe. Diese wird benötigt um den großen Druckkopf zu installieren. Darin sind die 4 Tintentanks enthalten.

An der Rückwand ist eine Papierablage (selbstverständlich für Einzelblatteinzug) angebracht. Diese fasst bis zu 100 Blatt Normalpapier (bei Photopapier entsprechend weniger)

Nächster Schritt war das optimale Einrichten des Druckkopfes.
Dies geschieht Softwaregestützt. Dies dient einer Optimalen Druckkopfeinstellung, und somit einem geraden Schriftbild.

Die ausführlich bebilderte Bedienungsanleitung beschreibt alle diese Handgriffe.


Nun zum drucken selbst.

Mit 1440x720 dpi erreicht der S400 schon eine sehr brauchbare, maximale Auflösung.
Im Druckmenü lässt sich diese je nach Papiertyp, Art des Ausdrucks (Text, Grafik) und Verwendungszweck (Präsentation, „Notizen“) auswählen.
Selbst auf Normalpapier lassen sich durchaus ansprechende Photos drucken.
Für höchste Qualität benötigt man allerdings den Fotodruckkopf und Hochglanzfotopapier.

Für Photos gibt es noch einen netten Zusatzeffekt. Die Vorlagen lassen sich mittels Software in mehreren Stufen verfremden (Illustration, Monochrom sowie besondere Genauigkeiten für Fotos).

Der Drucker selbst kommt mit allen gängigen Papierformaten bzw. Druckunterlagen klar. (Briefe, Präsentationsfolien, ist somit auch „bürotauglich“)

Auch die Druckgeschwindigkeit ist ausreichend. So schafft der S400 bei niedrigerer Auflösung monochrom bis zu 9 Seiten, sowie mehrfarbig bis zu 4 Seiten.
Selbst bei derartigen Geschwindigkeiten erzeugen die Stellmotoren des S400 nur eine geringe Lärmbelastung. Einzig die Vibrationen, durch Richtungswechsel, sind wirklich spürbar und stören mich ein wenig.



Fazit:
Ich selbst habe das Gerät für etwa 240DM gekauft und bin damit hochzufrieden.
Leider hatte sich Canon in seiner Produktpalette etwas verkalkuliert und mehrere nahezu leistungsgleiche Drucker angeboten. Dieser Politik fiel der S400 mittlerweile zum Opfer.
Kürzlich habe ich in einem kleineren Computerladen noch einen Restposten entdeckt (wer etwas sucht findet vielleicht selbst noch einen). Oder man hat Glück und ersteigert bei www.Ebay.de eines dieser Modelle. Derartige Hardware würde ich selbst dort einkaufen, da es nicht unbedingt viel falsch zumachen gibt (wenn die Beschreibung glaubhaft und das Gebot nicht zu hoch ist – warum nicht).
Die Druckkosten haben sich wirklich im Rahmen gehalten. Eine Originalpatrone kostet derzeit maximal 10€, ein fairer Preis wenn ich die Tintenmenge bedenke. Für Nebenanbieter bezahlt man etwa 7€.
Deshalb kann ich Drucker aus dem Hause Canon empfehlen.



In diesem Sinne, vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren



(dieser Bericht ist wie auch meine anderen bei Dooyoo und Yopi unter Radek21 nachzulesen)