Canon S450 Testbericht

Canon-s-450
ab 8,32
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Summe aller Bewertungen
  • Druckqualität:  sehr gut
  • Betriebskosten:  sehr gering
  • Installation:  schwierig
  • Support & Service:  sehr gut

Erfahrungsbericht von wcwberlyn

Preiswerte Ausdrucke von meinem Druckknecht !!!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Heute will ich endlich mal über meinen neuen Drucker schreiben .



Die Kaufentscheidung
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Irgendwann mußte ich einsehen, daß mein alter Canon BJC 240 meinen Ansprüchen nicht mehr genügte.

Deshalb machte ich mir die folgenden Überlegungen:
1. der Drucker sollte den 300 DM – Preisrahmen nicht übersteigen
2. es sollte unbedingt ein Drucker mit mindestens 1440 dpi sein
3. der Drucker sollte einzeln auszutauschende Farbpatronen haben.

Diese von mir gestellten Anforderungen konnten nur einige Firmen erfüllen, nämlich
Canon, Xerox und einige Epson .
Mir war Canon persönlich bekannt und diese arbeitet auch als 1. Firma mit Einzelpatronen. Also sah ich mir das Angebot auf der Webseite näher an.
Der für mich überzeugendste Drucker war der Canon S450.

Die Technischen Daten des Druckers
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Maximale Druckauflösung: 1440 * 720 dpi mit variabler Tröpfchengröße
Druckgeschwindigkeit: Nach Herstellerangabe:
s/w bis zu 10 Seiten pro Minute ; farbig bis zu 7 Seiten pro Minute
Verwendbare Papiergrößen: A4; A5 ;B5 ; Letter ; Legal ; Fotopapier 10*15 ; Umschläge
Papiergewicht: 64 – 105 g / qm, mit Canonspezialpapier bis 225 g / qm
Anschlüsse: 2 Schnittstellen – USB / Parallel
Stromverbrauch: 2 Watt im Standby ; 30 Watt beim Betrieb
Geräuschpegel: 45 db

Optionales Zubehör: Farbscankopf IS 32 ;Netzwerkadapter Pricom C 700 oder C 5100 zum Aufstecken auf die parallele Schnittstelle ; Fotodruckkopf BC 32e


Abmessungen: ( B / T / H ) 455 * 312 * 173 mm


Meine Erfahrungen
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Ich kaufte den Drucker bei einem örtlichen PC – Spezialist – Händler zum Preis von 279 DM .
Was dabei komisch war, daß der Händler erst bei Canon nachfragen mußte, wegen des Neondruckkopfes , den ich als Zubehör noch haben wollte.
Die Anschaffung wurde durch diesen nochmals um 85 DM für den Druckkopf und je 13 DM pro Patrone – also insgesamt um 124 DM verteuert.

Die Verpackung des Druckers
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Nach dem Kauf hatte ich nun einen ziemlich unhandlichen Pappkarton in der Hand, bei diesem erwies sich, daß die einzudrückenden Griffe sehr stabil sind – es wurde also keine Schnur zum Transport nötig.
Na gut ich kann mir besseres vorstellen als einen 4,1 kg schweren Karton zu schleppen, aber es geht zu mindestens über kürzere Strecken.

Beim Auspacken war ich echt begeistert: nichts rutschte durch die Gegend alles war exakt fixiert.
Der Drucker war in einer Folientüte verpackt und in 2 Schaumstoffformteilen gelagert.
Das Kabel für den Stromanschluß und die 4 Patronen fanden sich jeweils seperaten Tüten.
Dabei sind die 4 Patronen noch in einzelnen Kartonagen verpackt ( der Verpackungswahn läßt grüßen ).
Die Druckköpfe sind in je einem Plastebehälter luftdicht verschweißt und die Kontaktstellen, wo später die Tintenbehälter aufsetzen, werden durch spezielle Einsätze feucht gehalten.
Außerdem werden jede Menge Klebestreifen als Transportsicherung verwendet.

Hier noch mal der Lieferumfang:
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- Drucker
- Stromanschlußkabel
- CD mit Treibern für Windows und Mac ( nur USB) und ausführlichem Handbuch
- Vordruck mit Garantiebestimmungen
- Kurzanleitung
- Liste mit Kontaktadressen
- Ansteckbares Papierausgabefach
- Behälter zur Lagerung eines Druckkopfes

Das Anschlußkabel fehlt wie immer, aber mir machte dies nichts aus, da ich dies schon von meinem alten Canon wußte und außerdem jede Menge alte Kabel vor Ort hatte.


Die Installation
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Hierzu muß ich sagen, daß ich mit verschiedenen Computern arbeite:
1. mit einem „alten“ Bigtower und
2. mit meinem IPC – Laptop ( danke für dein Geschenk - Mutti ! ).

Bei dem Bigtower habe ich den Drucker per USB angestöpselt und die Software installiert. Alles ging völlig problemlos – eben wie von Canon gewohnt.

Bei dem Laptop war Windows XP vorinstalliert und ich dachte mir, daß das Probleme gibt , weit gefehlt .
Ich war sogar so verwegen am Laptop den Paralellanschluß zu benutzen und habe dabei auch noch das USB – Kabel stecken lassen.
Aber es gab keine Probleme, denn Win XP hat den Drucker sofort erkannt und installiert – allerdings ohne die Software von Canon, denn die wollte XP nicht.
Aber mit den Treiben von MS kann man den Drucker ohne weiteres betreiben.
Natürlich habe ich dann den richtigen Canontreiber runtergeladen und installiert, da der noch mehr Einstellungsmöglichkeiten bietet.

Das Aussehen
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Der Drucker hat eine relativ schmale aber lange Auflagefläche und paßt fast auf jeden Schreibtisch die genauen Abmessungen findet ihr unter den Technischen Daten.
Wie gewohnt ist der Drucker in der üblichen grauen Plastikhülle untergebracht, da könnte man sich mal was hübscheres einfallen lassen.
Ach so, ehe ich es vergesse , der S450 kommt grau in grau – also oben hellgrau – unten dunkelgrau – wie aufregend !!!

Am hinteren Ende des Druckers findet sich der ausziehbare Schacht für die Druckmedien. Dieser soll 100 Blatt fassen, aber ich empfehle nur etwa 60 – 70 Blatt je nach Stärke des verwendeten Papiers.

Desweiteren findet man dort den USB- und Paralellanschluß sowie den Steckanschluß für das Kabel.
Bravo an Canon endlich kein Netzteil, daß als Klotz wieder extern liegt !!!

An der Vorderseite findet sich der Hebel zum Umstellen der Papierstärke und unter einer großen Bedienklappe findet man den Zugang zu den Patronen und den Druckköpfen.
Diese fahren automatisch in die Mitte wenn man die Klappe anhebt, also ein Plus beim Auswechseln der Patronen.

Auch findet man an der Vorderseite oberhalb der Klappe 2 Knöpfe – 1. Den Ein- und Ausschalter und 2.den Resumeschalter, den man betätigt, wenn neues Papier eingezogen werden soll.



Der Betrieb
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Wie schon erwähnt ist der alltägliche Betrieb beim Canon relativ leicht gemacht, also man kann z.B. das Aus- / Einschalten des Druckers völlig über die Software steuern lassen. Ich kann mich nur auf wenige Augenblicke erinnern in denen ich die Knöpfe überhaupt benutzen mußte.

Das System der Erkennung der geleerten Patronen mit dem integrierten Prisma in der Patrone hat sich bewährt, allerdings warnt der Drucker ziemlich früh, denn 2- 4 Ausdrucke nach der Warnung gehen immer noch .
Also kann ich dann noch unbesorgt eine Patrone kaufen, wenn der Drucker auch schon warnt, denn er setzt dann keine Sperre sondern versieht die Abbildung auf den Bildschirm mit einem gelben Ausrufezeichen – irgendwoher kennen wir das doch oder ?

Der Druckertreiber ist wie immer sehr hilfreich, wobei der Assistent manchmal nervig ist, denn der läßt den Fotodruck mit den Neonfarben nicht bei normalem Papier zu .
Aber ein erfahrener Anwender kann den ja umgehen.

Auch gibt es „Spielereien“ wie Sepiadrucke, Stempel oder zusätzliche Hintergründe die man im Treiber einstellen kann.

Auch kann man die Patronenerkennung und Ein - / Ausschalten hier einstellen.
Der Drucker ist kein Leisetreter und auch der Tisch sollte schon etwas stabiler sein, denn wenn der Drucker los legt geht es etwas heftiger zur Sache.

Druckqualität, Kosten und Geschwindigkeit
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Die von mir bis jetzt ausgedruckten Bilder und Dokumente reichen für meine Verhältnisse völlig aus.
Ich finde, daß die Schwarz / Weiß – Ausdrucke sehr gut und vor allem schnell gelingen. Allerdings sollte man diese gut trocknen lassen – vor allen Fremdfarben verwischen manchmal etwas.

Die „normalen“ Farbausdrucke, also mit 3 Farben + Schwarz sind auch gut gelungen, allerdings dauern die schon etwas länger – für mich Zuhause sind die Zeiten okay, aber in einem Büro wäre es etwas nervig.

Wie ich schon erwähnte habe ich mir auch noch den zusätzlichen Druckkopf BC32e mit den Fotomagenta, Fotoschwarz und Fotocyan gekauft.
Der Einsatz dieses „Neondruckkopfes“ hat viele Bilder echt brillanter aussehen lassen und es hat sich wirklich gelohnt, diesen anzuschaffen. Mir persönlich gefallen die Bilder sogar besser als HP - Bilder ( ja, steinigt mich !!!) .

Den speziellen Druckkopf benutze ich allerdings nur für spezielle Aufgaben z.B. Bilder für einen Kalender oder eine Geburtstagskarte, denn so ganz billig sind die Ausdrucke damit nicht, denn Foto – Patronen gibt es zur Zeit noch von keinem Nachahmer.
Und das Fotodruckpapier ist die 2. Kostenquelle.
Aber hier habe ich noch nie die in der Gebrauchsanweisung erwähnten Canonprodukte gekauft sondern Avery und Co benutzt. Die sind genauso gut und kosten erheblich weniger.

Die Auflösung von 1440*720 dpi stellt sich für mich als völlig ausreichend dar – ´na gut ich bin kein Profi, aber für Privatanwender finde ich das Ergebnis aller Ausdrucke völlig ausreichend.
Umsonst ist der Canon S450 nicht mehrmals Testsieger im Preis- /Leistungsvergleich in verschieden PC – Zeitschriften gewesen.



Mein Fazit
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Ich habe einen Drucker gekauft der meinen Ansprüchen im Privatgebrauch völlig gerecht wurde.

Allerdings ging bei diesem innerhalb der Garantiezeit ( damals 1 Jahr ) ein mechanisches Teil des Einzuges kaputt – die Details könnt ihr in meinem anderen Bericht zum Thema Servicewüste Deutschland lesen.
Da Canon nicht in der Lage war den Drucker innerhalb von ca. 6 Wochen zu reparieren erstattete mir der Händler den Kaufpreis – fand ich echt super so sollte es sein.

Da ich aber das Zusatzzubehör (Neondruckkopf) gekauft hatte – befand ich mich in der Situation entweder dieses als „Fehlkauf“ abzustempeln – oder mir einen neuen S450 zu besorgen.

Ich entschied mich dem S450 noch eine Chance zu geben, denn alle anderen Details stimmten ja. Ich hatte das Pech, daß es sich um ein Auslaufmodell handelte und fast kein Händler noch einen hatte.

Aber über Pricecontrast.com hatte ich Glück und fand den S450 bei einem Onlinehändler zu einem sehr günstigen Preis .
So habe ich nun einen nagelneuen Drucker (4 Wochen) für wenige Euro und mit 2 Jahren Garantie – aber über 1 Jahr Erfahrungen und ich muß sagen – ich möchte den S450 nicht wieder hergeben.

Vor allem weiß ich, wenn Canon der Singlepatronen – Technik weiter vertraut, dann kommt mir nichts anderes ins Haus !!!!!!

Internet
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www.canon.de

12 Bewertungen, 1 Kommentar

  • OmicronXodiac

    18.04.2002, 20:41 Uhr von OmicronXodiac
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wow fast ein Roman. Klasse Gruß OmicronXodiac