Capitol Reef Nationalpark Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von rofis
Gigantische Falte
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nein, wir haben keine Lust, auf der I-70 nach Denver durchzurauschen. Bei Aurora verlassen wir die Rennstrecke und folgen der Straße Nr. 24, die uns nach Torrey führt.
Torrey ist ein kleiner Ort, kurz vor dem nicht ganz so bekannten \"Capitol Reef NP\", im Süden Utahs gelegen. Kurz hinter dem Ort gibt es noch einige Übernachtungsmöglichkeiten, so z. B. einen Days Inn und ein Best Western Hotel.
Kurz vor den \"Twin Rocks\" überfahren wir die Grenze des Parks, der uns mit einer Vielzahl von teilweise aberwitzigen Felsformationen und engen Schluchten faszinieren wird. Längs der Straße gibt es einige Aussichtspunkte, die einen Stopp wert sind, z. B. am Chimney Rock oder beim Panorama-Point , nicht weit vom Gooseneck Overview entfernt.
160 km lang ist die Waterpocket Fold, geformt durch gigantische Kräfte vor etwa 65 Millionen Jahren. Wir wollen den Scenic Drive abfahren und uns so einen ersten, wahrscheinlich höchst unvollständigen Eindruck der Klippen und \"Domes\" verschaffen, die den Park ausmachen.
Nach kurzer Fahrtstrecke erreichen wir das kleine Visitor-Center, direkt unterhalb des beeindruckenden \"Castle\" gelegen. Ein Besuch lohnt sich, schon allein um sich nach den Straßenverhältnissen zu erkundigen und etwas Info-Material mitzunehmen.
Direkt am Visitor Center zweigt der Scenic drive ab, eine asphaltierte Stichstraße, die etwa 20 km in die Steinfalte hineinführt. Von diesem Drive gibt es zwei Abzweigungen, die das Eindringen in die Felsenwelt des erschlossenen Parkteils ermöglichen.
Der erste der beiden Wege (kein Asphalt!) folgt ein Stück, vielleicht 5 km, dem \"Grand Wash\" . Etwas Zeit braucht man schon, wenn man den Schotterweg abfahren möchte, hinein in die beeindruckende Schlucht mit ihren steil aufragenden Felswänden. Wenn man da von einem Gewitterregen überrascht wird, kann es durchaus gefährlich werden.
Etwas weiter hinten im Tal, wenige km nach dem \"Egyptian Temple\", einem Felsen, der wirklich wie ein Tempel aussieht, endet dann die asphaltierte Strasse an einem Parkplatz.
Dort führt ein Schotterweg hinein in die Schluchten der \"Capitol Gorge\" - ein einmaliges Erlebnis.
Leider ist auch dieser kurvenreiche Weg durch grandiose Felsformationen oft wegen Überschwemmungsgefahr gesperrt oder wegen eines vorangegangenen Gewitters nicht befahrbar.
Wenn das Wetter mitspielt, sollte man sich die anstrengende Fahrt allerdings nicht entgehen lassen, sie lohnt sich wirklich.
Kehren wir wieder zurück zum Gebiet des Visitor-Centers. Hier, im \"Fruita Historic District\" wurde zu Beginn des 20. Jhd. von den Mormonen Obst erzeugt, das ob seiner Qualität sehr geschätzt war. (Heute darf man sich eine kleine Menge Obst als \"Pausensnack\" kostenlos selbst pflücken, größere Mengen muss man allerdings dann bezahlen).
Einige Bauten aus dieser Zeit kann man noch bewundern, so z. B. das alte Schulhaus und ein ehemaliges Wohnhaus einer Mormonenfamilie (Behunin Cabin).
Aber die Mormonen waren nicht die ersten, die dieses Tal bevölkerten - Felsmalereien zeugen davon, dass schon vor etwa 1300 Jahren die Fremont-Indianer hier sesshaft waren.
Wir nähern uns der Parkgrenze in Richtung Osten und fahren weiter auf einer Straße, die noch einige schöne Panoramen des Capitol Reef Parks bietet.
Wer über einen Wagen mit 4-Wheel-Drive verfügt, kann das Hinterland des Parks auf Schotterstraßen und sonstigen schlecht befahrbaren Wegen erkunden, kann z. B. zum berühmten \"Cathedral Valley\" im Norden oder zur \"Cedar Mesa\" im Süden fahren.
Man sollte sich auf jeden Fall mehr Zeit für einen Besuch nehmen als man eigentlich vorhat.
Torrey ist ein kleiner Ort, kurz vor dem nicht ganz so bekannten \"Capitol Reef NP\", im Süden Utahs gelegen. Kurz hinter dem Ort gibt es noch einige Übernachtungsmöglichkeiten, so z. B. einen Days Inn und ein Best Western Hotel.
Kurz vor den \"Twin Rocks\" überfahren wir die Grenze des Parks, der uns mit einer Vielzahl von teilweise aberwitzigen Felsformationen und engen Schluchten faszinieren wird. Längs der Straße gibt es einige Aussichtspunkte, die einen Stopp wert sind, z. B. am Chimney Rock oder beim Panorama-Point , nicht weit vom Gooseneck Overview entfernt.
160 km lang ist die Waterpocket Fold, geformt durch gigantische Kräfte vor etwa 65 Millionen Jahren. Wir wollen den Scenic Drive abfahren und uns so einen ersten, wahrscheinlich höchst unvollständigen Eindruck der Klippen und \"Domes\" verschaffen, die den Park ausmachen.
Nach kurzer Fahrtstrecke erreichen wir das kleine Visitor-Center, direkt unterhalb des beeindruckenden \"Castle\" gelegen. Ein Besuch lohnt sich, schon allein um sich nach den Straßenverhältnissen zu erkundigen und etwas Info-Material mitzunehmen.
Direkt am Visitor Center zweigt der Scenic drive ab, eine asphaltierte Stichstraße, die etwa 20 km in die Steinfalte hineinführt. Von diesem Drive gibt es zwei Abzweigungen, die das Eindringen in die Felsenwelt des erschlossenen Parkteils ermöglichen.
Der erste der beiden Wege (kein Asphalt!) folgt ein Stück, vielleicht 5 km, dem \"Grand Wash\" . Etwas Zeit braucht man schon, wenn man den Schotterweg abfahren möchte, hinein in die beeindruckende Schlucht mit ihren steil aufragenden Felswänden. Wenn man da von einem Gewitterregen überrascht wird, kann es durchaus gefährlich werden.
Etwas weiter hinten im Tal, wenige km nach dem \"Egyptian Temple\", einem Felsen, der wirklich wie ein Tempel aussieht, endet dann die asphaltierte Strasse an einem Parkplatz.
Dort führt ein Schotterweg hinein in die Schluchten der \"Capitol Gorge\" - ein einmaliges Erlebnis.
Leider ist auch dieser kurvenreiche Weg durch grandiose Felsformationen oft wegen Überschwemmungsgefahr gesperrt oder wegen eines vorangegangenen Gewitters nicht befahrbar.
Wenn das Wetter mitspielt, sollte man sich die anstrengende Fahrt allerdings nicht entgehen lassen, sie lohnt sich wirklich.
Kehren wir wieder zurück zum Gebiet des Visitor-Centers. Hier, im \"Fruita Historic District\" wurde zu Beginn des 20. Jhd. von den Mormonen Obst erzeugt, das ob seiner Qualität sehr geschätzt war. (Heute darf man sich eine kleine Menge Obst als \"Pausensnack\" kostenlos selbst pflücken, größere Mengen muss man allerdings dann bezahlen).
Einige Bauten aus dieser Zeit kann man noch bewundern, so z. B. das alte Schulhaus und ein ehemaliges Wohnhaus einer Mormonenfamilie (Behunin Cabin).
Aber die Mormonen waren nicht die ersten, die dieses Tal bevölkerten - Felsmalereien zeugen davon, dass schon vor etwa 1300 Jahren die Fremont-Indianer hier sesshaft waren.
Wir nähern uns der Parkgrenze in Richtung Osten und fahren weiter auf einer Straße, die noch einige schöne Panoramen des Capitol Reef Parks bietet.
Wer über einen Wagen mit 4-Wheel-Drive verfügt, kann das Hinterland des Parks auf Schotterstraßen und sonstigen schlecht befahrbaren Wegen erkunden, kann z. B. zum berühmten \"Cathedral Valley\" im Norden oder zur \"Cedar Mesa\" im Süden fahren.
Man sollte sich auf jeden Fall mehr Zeit für einen Besuch nehmen als man eigentlich vorhat.
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