Casa Galicia Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Josef_D
Spanien in Düsseldorf
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor etwa zwei Wochen hielt meine Freundin und mich am Wochenende nichts zuhause und so machten wir uns auf den Weg nach Düsseldorf. Schön Essen und etwas rumbummeln wollten wir, uns da unser beider Heimatstadt Aachen in dieser Beziehung reichlich abgegrast ist, nahmen wir den kurzen Weg nach Düsseldorf auf uns.
Nun war ich sage und schreibe fast 20 Jahre nicht mehr in Düsseldorf - gelegentliche Flugreisen ausgeschlossen -, vermutlich eine Folge meiner beruflichen Tätigkeit in Köln. Als wir aus dem Altstadt-Parkhaus am Rheinufer traten traf mich ein angenehmer Schlag. Düsseldorf hatte sich wirklich verändert. In meiner Jugend, die nun wahrlich etwas zurückliegt, war ich öfters mal in der Altstadt.
Allerdings mußte ich, wie ich angenehm feststellte, in meinen Erinnerungen kräftig aufräumen.
Nach einigem Hin- und Hergewandere meldeten sich unsere Mägen und forderten massiv, ihrer Beschäftigung nachzugehen. Nun ist ja die Auswahl auf der Freßmeile reichlich groß, aber da an diesem Abend italienisch, chinesisch und ähnliche Genüsse bei uns nicht so gefragt waren, fiel unsere Wahl auf Spanisch und konkret auf das Restaurant Casa Galicia in der Bergerstrasse, unweit von Rhein und Uhrigem.
Das Restaurant ist gleichermaßen beeindruckend lang wie schmal. Ich scheute mich, im vorderen Restaurantbereich mit Zollstock zu Werke zu gehen, aber mehr als 3,50 Meter Breite gebe ich ihm nicht.
Das Restaurant ist durchgehend rustikal gehalten. Viele Holzbalken wurden verarbeitet, dazwischen an den Wänden sehr grober Rauhputz. Terracotta überall wo das Auge hinblickt. An den Wänden holzgerahmte Quarzgläsereien, die bereits einen Ausblick auf die zu erwartenden Köstlichkeiten geben, maritime und terrane Köstlichkeiten in jeder der kleinen Sitznischen.
Im hinteren Bereich wird das Lokal etwas breiter, größere Gruppen sollten sich gleich dorthin begeben.
Wir waren lediglich zu zweit, und so wählten wir eine der besagten Sitznischen, direkt unter einem massiven Quarzglashummer. Eine ausgezeichnete Wahl, wie sich herausstellte, gab doch dieser Sitzplatz reichlich Gelegenheit die unweit gelegene Küche bestens zu beobachten. Diese ist mitten im Restaurant plaziert und machte einen sehr sauberen Eindruck.
Gleich zur Begrüßung erhielten wir ein Glas Sherry sowie einen reichlich mit verschiedenen Sorten bestückten Brotkorb mit diversen knoblauchhaltigen Dips. Eigentlich hätte man von dieser Vorspeise bereits mehr als satt sein können, aber nachdem zuhause alle Waagen wohlweislich in die hinterste Ecke gerückt waren, machten wir weiter.
Unsere Wahl fiel auf Paella, nicht leicht zu treffen, bietet doch die Speisekarte eine Riesenauswahl an spanischen und argentinischen Spezialitäten. Alsbald wurde die Küche lebendig, die Köche drängten sich um einen Herd, um die Zutaten zu unserer Paella zuzubereiten. Es war ein Vergnügen, das Treiben zu beobachten. Es wurde südländisch laut, beachtliche Flammen schlugen nach oben bis zur Absaugung und nach durch die großzügige Vorspeise erträglichen 30 Minuten stand die Paella frisch auf dem Tisch.
Sie war wirklich lecker, reichlich mit Fisch und Gemüse ausgestattet und so viel, daß wir die Teller nicht leer bekamen. Den Abschluß bildete ein frisch, ebenfalls auf spanische Art aufgebrühter Kaffee, sehr stark im Geschmack.
Zusammenfassend ist festzuhalten, daß das Casa Galicia ein durchaus zu empfehlendes Restaurant ist. Das Personal ist aufmerksam, jedoch nicht aufdringlich.
Für unsere Mahlzeit bezahlten wir am Ende € 35.80, ich denke ein gerechtfertigter Preis für ein wirklich leckeres Essen.
Guten Appetit im Casa Galicia wünscht
Josef_D
Nun war ich sage und schreibe fast 20 Jahre nicht mehr in Düsseldorf - gelegentliche Flugreisen ausgeschlossen -, vermutlich eine Folge meiner beruflichen Tätigkeit in Köln. Als wir aus dem Altstadt-Parkhaus am Rheinufer traten traf mich ein angenehmer Schlag. Düsseldorf hatte sich wirklich verändert. In meiner Jugend, die nun wahrlich etwas zurückliegt, war ich öfters mal in der Altstadt.
Allerdings mußte ich, wie ich angenehm feststellte, in meinen Erinnerungen kräftig aufräumen.
Nach einigem Hin- und Hergewandere meldeten sich unsere Mägen und forderten massiv, ihrer Beschäftigung nachzugehen. Nun ist ja die Auswahl auf der Freßmeile reichlich groß, aber da an diesem Abend italienisch, chinesisch und ähnliche Genüsse bei uns nicht so gefragt waren, fiel unsere Wahl auf Spanisch und konkret auf das Restaurant Casa Galicia in der Bergerstrasse, unweit von Rhein und Uhrigem.
Das Restaurant ist gleichermaßen beeindruckend lang wie schmal. Ich scheute mich, im vorderen Restaurantbereich mit Zollstock zu Werke zu gehen, aber mehr als 3,50 Meter Breite gebe ich ihm nicht.
Das Restaurant ist durchgehend rustikal gehalten. Viele Holzbalken wurden verarbeitet, dazwischen an den Wänden sehr grober Rauhputz. Terracotta überall wo das Auge hinblickt. An den Wänden holzgerahmte Quarzgläsereien, die bereits einen Ausblick auf die zu erwartenden Köstlichkeiten geben, maritime und terrane Köstlichkeiten in jeder der kleinen Sitznischen.
Im hinteren Bereich wird das Lokal etwas breiter, größere Gruppen sollten sich gleich dorthin begeben.
Wir waren lediglich zu zweit, und so wählten wir eine der besagten Sitznischen, direkt unter einem massiven Quarzglashummer. Eine ausgezeichnete Wahl, wie sich herausstellte, gab doch dieser Sitzplatz reichlich Gelegenheit die unweit gelegene Küche bestens zu beobachten. Diese ist mitten im Restaurant plaziert und machte einen sehr sauberen Eindruck.
Gleich zur Begrüßung erhielten wir ein Glas Sherry sowie einen reichlich mit verschiedenen Sorten bestückten Brotkorb mit diversen knoblauchhaltigen Dips. Eigentlich hätte man von dieser Vorspeise bereits mehr als satt sein können, aber nachdem zuhause alle Waagen wohlweislich in die hinterste Ecke gerückt waren, machten wir weiter.
Unsere Wahl fiel auf Paella, nicht leicht zu treffen, bietet doch die Speisekarte eine Riesenauswahl an spanischen und argentinischen Spezialitäten. Alsbald wurde die Küche lebendig, die Köche drängten sich um einen Herd, um die Zutaten zu unserer Paella zuzubereiten. Es war ein Vergnügen, das Treiben zu beobachten. Es wurde südländisch laut, beachtliche Flammen schlugen nach oben bis zur Absaugung und nach durch die großzügige Vorspeise erträglichen 30 Minuten stand die Paella frisch auf dem Tisch.
Sie war wirklich lecker, reichlich mit Fisch und Gemüse ausgestattet und so viel, daß wir die Teller nicht leer bekamen. Den Abschluß bildete ein frisch, ebenfalls auf spanische Art aufgebrühter Kaffee, sehr stark im Geschmack.
Zusammenfassend ist festzuhalten, daß das Casa Galicia ein durchaus zu empfehlendes Restaurant ist. Das Personal ist aufmerksam, jedoch nicht aufdringlich.
Für unsere Mahlzeit bezahlten wir am Ende € 35.80, ich denke ein gerechtfertigter Preis für ein wirklich leckeres Essen.
Guten Appetit im Casa Galicia wünscht
Josef_D
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