Catan - Die erste Insel (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 16,92
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Erfahrungsbericht von NM-Mark

Computergegner mit viel Charakter

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

... findet man bei Catan die erste Insel von Ravensburger. Eigentlich ist Catan ein Brettspiel, welches jedoch sehr gelungen als PC Spiel umgemodelt wurde. Es geht darum das man Inseln besiedeln und seine Städte mit Rohstoffen versorgen muss. Doch der Computer macht es einem nicht gerade einfach ....

... denn, so zumindest ist es beim Einzelspieler Modi, die Würfel fallen meistens zum Vorteil des Computers. Es macht jedoch noch immer Spaß Catan die erste Insel zu spielen. Es gelten die selben Spielregeln wie auch beim Brettspiel. Oh Verzeihung ... ich fange am besten ganz vorne an :)

Also wir befinden uns auf Catan. Dies ist der Name der Welt in welcher wir spielen. Wir sind der Kaiser und wollen um uns selber zu testen gegen unser Gefolge spielen. Verlieren wir, so stürzen wir in tiefe Depressionen und trennen uns von allem Hab und gut und verschwinden. Wie dem auch sei ist das Spiel eigentlich recht simpel erklärt.

Nehmen wir einmal das Basisspiel. Hier haben wir eine sechseckiges Spielbrett auf der wir weitere kleine sechskecke finden. Auf jedem dieser kleinen ist ein Bild welches uns sagt welchen Rohstoff wir für dieses Land bekommen. Es gibt folgende Rohstoffe:

- Schaf ( wolle )
- Erz,
- Getreide,
- Holz und
- Lehm

Auf jeder dieser Felder befindet sich eine Zahl. Wird diese gewürfelt, bekommen wir diesen Rohstoff WENN wir eine Stadt oder eine Siedlung an dieses Feld angrenzend stehen haben. Straßen und Städte bzw. Siedlungen werden also immer zwischen die Felder auf die Kanten gesetzt. Für jede angrenzende Stadt bekommen wir 2 Rohstoffe dieses Feldes und für jede Siedlung nur 1 Rohstoff.
Jede Stadt zählt übrigens zwei Siegpunkte und jede Siedlung nur einen. Ziel ist es nun insgesamt 12 Siegpunkte zu erreichen indem wir Städte und Siedlungen bauen. Es gibt jedoch noch einige Möglichkeiten an Siegpunkte zu kommen. So bekommt man für eine bestimmte Kombination an Rohstoffen zum Beispiel eine sogenannte Erweiterungskarte auf der ein Siegpunkt sein könnte. Darüber hinaus ist es Möglich durch die sogenannte „größte Rittermacht“ und die „längste Handelsstraße“ noch einmal 2 Siegpunkte zu bekommen. Diese bekommt man wenn man mindestens 5 aneinandergereihte Straßen hat. Sollte einer der Gegner jedoch mehr Straßen als man selber haben, wird sie an den Spieler übergeben. Mindestens sind jedoch 5 von Nöten. Die größte Rittermacht bekommt man indem man mindestens 3 Ritterkarten hat, welche man durch Erweiterungen bekommen kann. Auch hier gilt wieder das Gesetz wer die meisten Karten hat. Mindestens jedoch 3.

So bekommt man nun Rohstoffe und kann bauen. Doch damit es nicht zu einfach wird gibt es eine kleine Tücke: Den Räuber. Würfelt ein Gegner eine sieben oder spielt eine Ritterkarte aus, so kann er den Räuber versetzten, stellt ihn auf ein Feld seiner Wahl und kann bei jenem Spieler eine Karte stehlen, welcher eine Stadt oder Siedlung an dieses Feld grenzend stehen hat. Solange der Räuber nun auf diesem Feld steht, bekommt keiner der Spieler Rohstoffe für dieses Feld, wenn es gewürfelt wird.

Aufgrund dessen das dieses Spiel jedoch auch die ersten zwei Erweiterungen mit inbegriffen hat, sprich Die Seefahrer von Catan und Vulkane, gibt es von Spiel zu Spiel teilweiße neue Regeln. So Variiert zum Beispiel die Zahl der Siegpunkte. Außerdem wird bei einigen Karten Wasser auftreten welches nur durch Schiffe überquert werden kann. Schiffe haben hierbei die selbe Funktion wie Straßen. Somit entsteht ein neue Feind: Die Seeräuber. Sie haben die selbe Funktion wie der Räuber werden bei Karten mit Wasser jedoch hinzugefügt. Das heißt Räuber und Seeräuber sind beide vorhanden und somit wird es doppelt gemein.

Ich möchte jedoch nicht allzu viel vorweg nehmen, denn sonst macht es keinen Spaß mehr. Die Spielregeln die für das Jeweilige Spiel gelten werden jedoch auch vor jedem Spiel noch einmal aufgelistet.

Es gibt sowohl einen Multiplayer Modi als auch einen Einzelspieler Modi. Der zuletzt angesprochene erklärt sich eigentlich von selber. Der Multiplayer Modi hat jedoch einige Vorteile. Man kann sowohl über ein heimisches Netzwerk spielen als auch über einen PC. Letzteres nennt man dann Partyspiel. Eigentlich ist auch eine Internet Modi für das Spiel vorgesehen und auch eingebaut. Allerdings hat Ravensburger Probleme mit den Servern ( seit mehr als einem Jahr ).

Damit es auf Dauer nicht zu öde wird gab man jedem Gegner ein Gesicht. So findet man den Gegner also mit einem irgendwie süßem Gesicht und vor allem zu jeder Situation passendem Spruch an der oberen Seite des Bildschirmes.

Das einzigste was mir negativ auffiel ist das der Computergegner penetrant versucht zu handeln und das schon irgendwie nervt denn jedes mal muss man auf Nein klicken wenn man nicht handeln will. Vor allem dann wenn der Computergegner dringend etwas benötigt ändert er sein Angebot ständig ab und versucht es aufs neue. Das alle Computergegner das machen wird es auf Dauer wirklich nervtötend.

Die Grafik entzückt durch eine Comicartige Oberfläche und ist recht anschaulich.

Gespielt wird im Übrigen mit der Maus, welche man natürlich auch hier in der Konfiguration einstellen kann. Das einzige was man mit der Tastatur macht ist Chatten. Ja auch eine solche Funktion gibt es und glaubt mir dies eine: Bei Netzwerkpartien ist diese Funktion sehr nützlich :)

Fazit: Viel Spaß für wenig Geld. Meines wissen nach Kostet das Spiel noch knapp 10 Euro und begeistert mit netter, zur Atmosphäre passender Musik und eine tollen comicartigen Grafik. Einzige Kontrapunkte sind nur die Negativwürfe der Würfel für den Spieler und die penetrante Art des Computergegners zu handeln :)

Wie immer: Wenn noch Fragen offen geblieben sind, schreibt einen Kommentar :)

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